Wer an Afrika denkt, träumt von der unendlichen Weite der Savanne, von Löwen, Zebras, Elefanten und Gazellen. In den Nationalparks Tansanias werden diese Träume wahr! Entdecken Sie den Ngorongoro-Krater und die Serengeti auf Safarifahrten und beobachten Sie die Elefantenherden am Fluss Tarangire. Und in einem Dorf tauchen wir ein in den afrikanischen Alltag.

Reisenummer 69823

Themen

Sie finden diese Reise und weitere unter folgenden Kategorien:

Tansania – Safariträume in Ostafrika

  • Tarangire- und Serengeti-Nationalpark
  • Ngorongoro-Krater und Lake-Manyara-Nationalpark
  • Vollpension inklusive
  • Linienflüge mit Emirates oder Ethiopian Airlines (je nach Reisetermin)
  • Rail & Fly innerdeutsch inklusive
  • Maximale Gruppengröße: 21 Teilnehmer

 

MAP Karte

Reiseverlauf

1. Tag: Flug nach Afrika

Je nach Reisetermin nachmittags Linienflug mit Emirates von Frankfurt nonstop nach Dubai und Anschlussflug mit Fly Dubai nach Tansania (Flugdauer ca. 13 Std.). Oder abends Linienflug mit Ethiopian Airlines von Frankfurt nonstop nach Äthiopien (Flugdauer ca. 7 Std.).

2. Tag: Jambo, Karibu Tansania!

Bei Flügen mit Emirates und Fly Dubai morgens Landung am Kilimandscharo Airport. Bei Flügen mit Ethiopian Airlines morgens Landung in Addis Abeba und im Anschluss Weiterflug nach Tansania mit Landung gegen Mittag (Flugdauer ca. 3 Std.). Freundlicher Empfang durch Ihren Marco Polo Scout und Transfer zu Ihrer Lodge bei Arusha. Der Tag steht zur Akklimatisation zur freien Verfügung. Abends lassen wir uns beim Willkommensabendessen das erste Mal die afrikanische Küche schmecken. (A)

3. Tag: Die Wildnis lockt

Nach dem Frühstück Stippvisite auf dem lokalen Markt von Arusha. Obst, Gemüse, Gewürze aber auch frischer Fisch werden hier feilgeboten und wir bekommen einen ersten Eindruck von den Farben Afrikas. Anschließend Fahrt in Richtung Tarangire-Nationalpark. Pünktlich zum Mittagessen erreichen wir unser Camp. Auf einer Pirschfahrt am Nachmittag bestaunen wir erstmalig Tansanias Tierwelt: Elefanten, Giraffen und Impalas laufen uns ganz sicher vor die Kamera. Und mit etwas Glück auch Löwen, Leoparden, Warzenschweine und Paviane. (F/M/A)

4. Tag: Tarangire-Nationalpark

Morgens und nachmittags fahren wir mit erfahrenen Rangern in die Savanne. Der Tarangire-Nationalpark bezaubert mit seiner grünen Landschaft, die den unzähligen Elefantenherden im Flussbett das ganze Jahr ausreichend Nahrung bietet. Baobabs, die mächtigen Affenbrotbäume, dominieren das Bild der Savanne. (F/M/A)

5. Tag: In die Serengeti

Wir verlassen den Tarangire-Nationalpark und fahren durch das Great Rift Valley in Richtung Serengeti. Durch das fruchtbare Hügelland rund um Karatu und das Ngorongoro-Schutzgebiet erreichen wir schließlich das schier unendliche Grasmeer der Serengeti. Noch vor dem Eingang zum Park begrüßen uns Zebras, Gnus und Gazellen, die am Rand der Piste grasen. Im Park erwarten uns große Herden, die stets von aufmerksamen Löwen oder Hyänen belauert werden, die auf ihre Chance zum Angriff warten. (F/M/A)

6. Tag: Die Serengeti lebt

"Das endlose Land", so nennen die Massai die Serengeti, ist spätestens seit dem Dokumentarfilm "Serengeti darf nicht sterben" von Bernhard und Michael Grzimek das wohl bekannteste Wildschutzgebiet Afrikas. Es bietet Lebensraum für riesige Herden von Gnus, Zebras, Antilopen und Gazellen. Die alljährliche Migration der Weidetiere zwischen Tansania und Kenia ist einmalig. Mit Fernglas und Fotoapparat im Anschlag durchkämmen wir gemeinsam mit unserem Scout die Grassavanne nach den schönsten Motiven. (F/M/A)

7. Tag: Olduvai-Schlucht

Auf dem Weg in Richtung Karatu machen wir Halt an der Olduvai-Schlucht. Die Schlucht gilt gemeinsam mit dem Afar-Dreieck in Äthiopien als Wiege der Menschheit. Das örtliche Museum stellt einige der wichtigsten Fundstücke der Region aus. Durch das Hochland von Ngorongoro erreichen wir gegen Mittag unsere Lodge bei Karatu. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Entspannen Sie sich mit einem guten Buch am Pool und genießen Sie den Garten der Lodge. Wer es aktiver mag, begleitet den Scout auf eine Radtour rund um Karatu (gegen Mehrpreis). Wir treten in die Pedale und entdecken die Umgebung der kleinen Stadt. Vorbei an Bananen- und Reisplantagen fahren wir von Farm zu Farm und lernen beim Besuch einer Schule, einer Kirche sowie einer lokalen Bar mehr über das Leben der Menschen hier. (F/M/A)

8. Tag: Die Arche Afrikas

Kameraakkus geladen? Dann los. Auf holpriger Piste geht es über 600 m hinab in die Caldera des Ngorongoro-Kraters – ein von steilen Felswänden eingefasstes Paradies der Tierwelt. Zeb-ras, Gazellen, Antilopen, Paviane und vielleicht auch Löwen und Schakale warten hier auf uns. Auch die letzten Nashörner Tansanias, die zum Schutz vor der wieder zunehmenden Wilderei hierhergebracht wurden, grasen am Grund des Kraters. Im Hippopool suhlen sich unzählige Nilpferde im Wasser, Flamingos setzen pinke Akzente in der Landschaft. Nachmittags Rückkehr in unsere Lodge bei Karatu. (F/M/A)

9. Tag: Am Lake Manyara

Wir verlassen Karatu und fahren zu unserer Lodge unweit des Lake-Manyara-Nationalparks. Nach dem Mittagessen unternehmen wir eine letzte Pirschfahrt in dem weitläufigen Gelände. Berühmt ist der Park vor allem für seine "Baumlöwen", deren Lieblingsplätze sich in den Astgabeln der Bäume befinden, sowie für über 350 verschiedene Vogelarten, die hier vorkommen. Beim Abendessen in der Lodge feiern wir gebührend Abschied und lassen die abwechslungsreichen letzten Tage Revue passieren. (F/M/A)

10. Tag: Out of Africa

Nach dem Frühstück in der Lodge Fahrt nach Arusha. Bevor Sie am späten Nachmittag zum Kilimandscharo Airport gebracht werden, verbringen wir noch ein paar entspannte Stunden in einer Lodge, wo Sie sich für den Flug frisch machen können. Nachmittags Rückflug mit Ethiopian Airlines nach Addis Abeba und im Anschluss Weiterflug nach Deutschland (Flugdauer ca. 13 Std.). Oder abends Rückflug mit Fly Dubai nach Dubai (Flugdauer ca. 7 Std.). (F/M)

11. Tag: Zurück in Deutschland

Bei Flügen mit Emirates und Fly Dubai am frühen Morgen Landung in Dubai und im Anschluss Weiterflug nonstop nach Frankfurt mit Ankunft gegen Mittag (Flugdauer ca. 6 Std.). Bei Flügen mit Ethiopian Airlines Landung in Frankfurt am Morgen.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Reisetermine bis Oktober 2019: Linienflug (Economy) mit Emirates und Fly Dubai von Frankfurt über Dubai nach Kilimandscharo Airport und zurück ODER Reisetermine ab November 2019: Linienflug (Economy) mit Ethiopian Airlines von Frankfurt über Addis Abeba nach Kilimandscharo Airport und zurück

Rail&Fly inclusive zum/vom deutschen Abflugsort in der 2. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland

  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 143 €)

Transfers, Rundreise und Wildbeobachtungsfahrten in Tansania mit Geländewagen (max. 7 Personen pro Fahrzeug)

8 Übernachtungen mit Vollpension in guten Lodges und Camps, Mittagessen teilweise als Picknick

  • Unterbringung in Doppelzimmern bzw. festen Zelten mit Bad oder Dusche/WC

Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung in Tansania (pro Fahrzeug, Driver-Guide)

Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

  • 1 Flasche Mineralwasser pro Person und Tag
  • Wildbeobachtungsfahrten laut Programm
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 425 €)
  • Klimaneutrale Geländewagen-/Bus-/Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Ein Reiseführer pro Buchung
  • Nicht enthaltene Extras: Zusätzliche Ausflüge (Ausflug Fahrradtour Karatu 30 €) sowie Veranstaltungen, die gegen Mehrpreis ausgeschrieben sind bzw. als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.

Flug

Im Reisepreis enthalten ist der Linienflug mit Emirates und Fly Dubai (Buchungsklasse G) ab/bis Frankfurt an folgenden Terminen:19.07. – 29.07.2019 09.08. – 19.08.2019 06.09. – 16.09.2019 04.10. – 14.10.2019 Im Reisepreis enthalten ist der Linienflug mit Ethiopian Airlines (Buchungsklasse H/U/Q) ab/bis Frankfurt an folgenden Terminen:22.11. – 02.12.2019 24.01. – 03.02.2020 21.02. – 02.03.202013.03. – 23.03.2020 03.04. – 13.04.2020Je nach Verfügbarkeit der angegebenen Buchungsklasse Aufpreis möglich (siehe www.agb-mp.com/flug).

Emirates- und Fly Dubai- oder Ethiopian Airlines-Flüge in der Business Class auf Anfrage.

Reisepapiere und Impfungen

Deutsche Staatsbürger, Österreicher und Schweizer benötigen einen mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass sowie ein Visum für Tansania, das bei Einreise erteilt wird. Die Kosten für das Visum müssen vor Ort in US-Dollar gezahlt werden (derzeit 50 USD). Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich beim zuständigen Konsulat zu erkundigen. Impfungen sind nicht vorgeschrieben.

Mindestteilnehmerzahl

Mindestteilnehmerzahl Grundreise: 10 PersonenHöchstteilnehmerzahl Grundreise: 21 PersonenMindestteilnehmerzahl Verlängerung: 4 PersonenSollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann der Veranstalter bis spätestens am 21. Tag vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten.

Reiseveranstalter

Marco Polo Reisen GmbH, Riesstr. 25, 80992 München

Allgemeine Reisebedingungen und Eignung der Reise für Personen mit eingeschränkter Mobilität

www.agb-mp.com

Zahlung/Sicherungsschein

Zahlungen sind nur bei Vorliegen des Sicherungsscheines (wird mit der Reisebestätigung versandt) im Sinne des § 651 r Abs. 3 BGB fällig. Bei Vertragsabschluss wird eine Anzahlung von 20% des Reisepreises, maximal jedoch 1000 € pro Person, fällig. Der restliche Reisepreis wird am 20. Tag vor Reiseantritt bzw. spätestens bei Erhalt der Reiseunterlagen fällig.

Reiseversicherungen

Im Reisepreis sind keine Reiseversicherungen enthalten. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittschutzversicherung: www.agb-mp.com/versicherung.

Pauschalreiserechte

Das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise finden Sie unter www.agb-mp.com/pauschalreiserechte.

Preisumrechnungstabelle Euro (EUR)/Schweizer Franken (CHF)

Hier finden Sie die Umrechnungstabelle für Schweizer Franken: www.agb-mp.com/chf.pdf

Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Schiffsfahrten

Auch umweltfreundliche Verkehrsmittel belasten das Klima. Deshalb hat Marco Polo Reisen die bei Bus-, Bahn- und Schiffsfahrten entstehenden Treibhausgas-Emissionen (CO2 und andere klimarelevante Substanzen) für alle Reisen klimaneutral gestellt. Konkret geschieht das so: Wir rechnen den Treibhausgas-Ausstoß für jeden zurückgelegten Kilometer in einen Geldwert zum CO2-Ausgleich um und finanzieren damit den Bau von Biogasanlagen in Indien. Von allen Transportmitteln belastet das Flugzeug das Klima am meisten. Bei dieser Sonderreise bieten wir unseren Gästen eine einfache Möglichkeit, die durch die Fluganreise entstehenden Treibhausgase zu kompensieren. Wir haben die Emissionen aller bei Ihrer Reise geplanten Flüge - inklusive Inlands- oder Zwischenflüge, aber ohne innerdeutsche Anschlussflüge - berechnet und den notwendigen Kompensationsbetrag bei jeder Reise unter "Zusätzlich buchbare Extras" angegeben. Diesen können Sie ganz einfach als Zusatzleistung mitbuchen. Der angegebene Betrag bezieht sich auf eine Beförderung in der Economy-Class. Für die Business-Class fallen höhere Beträge an.

Ausrüstung

Die folgende Liste soll Ihnen bei der Zusammenstellung Ihres Reisegepäcks helfen:

- feste, gut eingelaufene Schuhe

- leichte Regenjacke

- Tagesrucksack

- Badeschuhe (aus hygienischen Gründen,falls gewünscht)

- Feuchtigkeits- oder Desinfektionstücher

- Insektenschutzmittel (bewährt haben sich „No-Bite“ und „Anti-Brumm“)

- ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut)

- Reiseapotheke und Heftpflaster

- Taschenlampe mit Ersatzbirne und -batterien

- Taschenmesser

- Fernglas

Einreisebestimmungen

Für diese Reise benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen sechs Monate über das Reisedatum hinaus gültigen Reisepass sowie ein Visum für Tansania, das bei Einreise erteilt wird und nicht im Reisepreis enthalten ist.
Das Visum für Tansania muss in US-Dollar (derzeit ca. 50 USD) gezahlt werden.Bitte begeben Sie sich, nachdem Sie das Flugzeug verlassen haben, zügig zum entsprechenden Schalter. Es empfiehlt sich außerdem, gleich den passenden Betrag bereitzuhalten, um Verzögerungenzu vermeiden.
Für Reiseteilnehmer mit anderen Nationalitäten gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. bei Ihrem Reiseberater oder den zuständigen Konsulaten zu erkundigen.
Kindereinträge im Reisepass der Eltern sind seit dem 26. Juni 2012 ungültig und berechtigen das Kind nicht mehr zum Grenzübertritt. Somit benötigen alle Kinder ein eigenes Reisedokument Der Reisepass des Elternteils bleibt uneingeschränkt gültig.
Um Probleme beim Check-In in Deutschland bzw. bei der Einreise zu vermeiden, empfiehlt das deutsche Auswärtige Amt folgende Maßnahmen:
- Reist das Kind nur in Begleitung von einem Erziehungsberechtigen, sollten Sie eine englische Einverständniserklärung des nichtreisenden Erziehungsberechtigten mitführen. Ist ein Elternteil bereits verstorben, wird eine Kopie der Sterbeurkunde benötigt oder im Falle des alleinigen Sorgerechtes eine Bestätigung des Jugendamts.
- Reist das Kind ohne Erziehungsberechtigten, sollte die mitreisende Person eine englische Einverständniserklärung und eine Kopie des Reisepasses beider Erziehungsberechtigen sowie eine Kopie der Geburtsurkunde mitführen. Ist ein Elternteil bereits verstorben, wird eine Kopie der Sterbeurkunde benötigt oder im Falle des alleinigen Sorgerechtes eine Bestätigung des Jugendamts.
- Hat das Kind einen anderen Nachnamen als die mitreisenden Erziehungsberechtigten, sollten Sie einen Nachweis des Verwandtschaftsverhältnisses (z.B. Geburtsurkunde) mitführen.

Passdaten - Tansanias Nationalparks

Um Einlass in die Nationalparks Tansanias zu erhalten, muss sich jeder Reisende registrieren. Um diesen Prozess an den jeweiligen Eingängen zu beschleunigen, benötigen wir Ihre Passdaten. Diese werden an unseren lokalen Partner weitergeleitet, welcher die Genehmigungen einholt und die anfallenden Gebühren für Sie begleicht. Bitte senden Sie uns daher den ausgefüllten Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“, der dieser Bestätigung beiliegt, schnellstmöglich zu. Vielen Dank.

Sicherheit geht vor!

Die politische Situation ist nicht in allen afrikanischen Ländern stabil. Die Reisen, die wir Ihnen anbieten, können aber durchweg, auch nach Einschätzung des deutschen Auswärtigen Amtes, ohne ein erhöhtes Sicherheitsrisiko durchgeführt werden. In manchen Ländern und/oder Städten gibt es Straßenkriminalität, in anderen kaum. Immer jedoch gibt es eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen, die Sie beherzigen sollten, um sich selbst und Ihr Eigentum gegen unliebsame Übergriffe zu schützen. Bitte befolgen Sie unbedingt die Ratschläge, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn Ihrer Reise gibt.

Sicherheitsmaßnahmen in den Hotels und Unterkünften

In Tansania dürfen Sie keine europäischen Sicherheitsstandards erwarten. Vor allem folgende Punkte erfordern ein umsichtiges Verhalten:
- gelegentlich niedrige Brüstungshöhen bei Balkons und Fenstern
- übergroße Zwischenräume bei den Gitterstäben von Geländern
- lockere Elektroinstallationen, auch in Badezimmern
- Treppen mit Stufen in unterschiedlicher Höhe, bröckelnden Kanten und unebenen Oberflächen
- fehlende Treppengeländer und Handläufe
- unebene und unzureichend beleuchtete Wege in den Außenanlagen
- unbeleuchtete und nicht abgesicherte Swimmingpools
Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein. Sehr wichtig ist es, eine gute Taschenlampe mitzunehmen, zumal gelegentlich in den Abendstunden der Strom ausfällt bzw. die Stromversorgung in einigen Lodges nur durch Generatoren erfolgt, die in der Regel um 23 Uhr abgeschaltet werden.

Sicherheit geht vor!

Wir übersenden Ihnen anbei eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes
(www.auswaertiges-amt.de).
Österreichisches Außenministerium: www.bmaa.gv.at
Eidgenössisches Department für Auswärtige Angelegenheiten (EDA): www.eda.admin.ch

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis
Stand: 8. Mai 2019
Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht unverändert fort.
Seit September 2014 drohen insbesondere die Terrororganisationen „Al Qaida“ und „Islamischer Staat“ (IS) mit Anschlägen gegen verschiedene Länder und deren Staatsangehörige. Es kam zu einer Reihe von Angriffen mit Schusswaffen, Sprengstoffanschlägen sowie Entführungen und Geiselnahmen.
Auch wenn konkrete Hinweise auf eine Gefährdung deutscher Interessen im Ausland derzeit nicht vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch deutsche Staatsangehörige oder deutsche Einrichtungen im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte werden.
Als mögliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen.
Der Grad der terroristischen Bedrohung unterscheidet sich von Land zu Land. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, in denen bereits wiederholt Anschläge verübt wurden oder mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können, oder in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen.
Genauere Informationen über die Terrorgefahr finden sich in den länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.
Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, nach wie vor vergleichsweise gering. Dennoch sollten Reisende sich der Gefährdung bewusst sein.
Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Tansania
Unverändert gültig seit: 23. Mai 2019
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Innenpolitische Lage
Die Lage in Tansania ist insgesamt stabil. Gleichwohl kann es jederzeit zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften aus unterschiedlichsten Gründen zu lokalen Gewaltausbrüchen kommen.
Reisenden wird empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden. Es wird zu erhöhter Vorsicht und Wachsamkeit auf öffentlichen Plätzen sowie beim Besuch von touristischen Sehenswürdigkeiten und religiösen Stätten geraten.
Die politische Lage in der autonomen Teilrepublik Sansibar ist weiterhin angespannt, Unruhen können nicht ausgeschlossen werden. Es wird deshalb zu erhöhter Wachsamkeit, insbesondere beim Besuch des Großraums Stone Town geraten.
Terrorismus
Es hat mehrere Anschläge sowohl auf dem Festland als auch auf Sansibar gegeben, Gotteshäuser und religiöse Führer wurden angegriffen. Die Hintergründe blieben häufig unklar. In der Region sind weitere Anschläge nicht auszuschließen.
Piraterie auf hoher See
Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.
Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Center dringend empfohlen.
Kriminalität
Derzeit häufen sich die Fälle, in denen Touristen von angeblichen hilfsbereiten Passanten oder angeblichen Taxifahrern angesprochen, die ihnen Unterstützung wie Fahrgelegenheiten anbieten, um sie anschließend auszurauben und/oder unter Androhung von Gewalt zu zwingen, Bargeld vom Geldautomaten abzuheben. Mehrfach wurden Touristen gezwungen, durch Anrufe bei Familie oder Bekannten Geldtransfers über Western Union zu erwirken. In und um Daressalam nimmt diese Art der Kriminalität signifikant zu. Bevorzugte Plätze sind die Bahnhofsstation, Fähranlegestelle und Busstationen, aber auch zunehmend Wohngebiete, etwa Oyster Bay und Masaki. Es wird daher dringend empfohlen, ausschließlich registrierte Taxis zu nutzen. Diese sind an einem grünen, gelben oder blauen Längsstreifen auf der weißen Karosserie zu erkennen und haben ein weißes Kennzeichen. In Zweifelsfällen sollte der Fahrer gebeten werden, seine Registrierung vorzuzeigen.
Es wird dringend davon abgeraten, harmlos erscheinende Hilfsangebote wie z.B. Mitfahrgelegenheiten oder beim Abheben von Geld anzunehmen.
Nicht bewachte Strände und einsam gelegene Gegenden sollten auch tagsüber gemieden werden. Dies gilt insbesondere auch für die Strände in den Küstenstädten.
Mit Einbruch der Dunkelheit sollte von Überlandfahrten abgesehen werden.
Bei Dunkelheit ist von Spaziergängen, selbst in von Touristen frequentierten Stadtvierteln, dringend abzuraten. Es häufen sich Fälle, bei denen Fußgängern Taschen oder Rucksäcke von Dieben auf vorbeifahrenden Motorrädern oder aus Autos heraus gewaltsam entrissen werden, oft mit erheblicher Gefahr für Leib und Leben.
Naturkatastrophen
Tansania liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann.
Informationen zum Verhalten bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis bietet das DeutscheGeoForschungsZentrum.
Insbesondere Küstenregionen sind in den Sommermonaten von monsunartigen Regenfällen und Überflutungen betroffen, so dass Straßen unpassierbar werden können.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.
Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
D-11013 Berlin
Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren
Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern
und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen.
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein.
- Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

Gelbfieberimpfung

Bei der Einreise nach Sansibar aus Festland-Tansania werden durch die sansibarischen Behörden die Pässe kontrolliert. Dabei wird bisweilen auch der Nachweis einer Gelbfieberimpfung kontrolliert – zwar ist diese seitens der tansanischen Behörden bei direkter Einreise nach Tansania aus Europa (ohne Transit in einem Endemiegebiet) nicht offiziell vorgeschrieben, doch sieht Sansibar das ostafrikanische Festland als Endemiegebiet an und verlangt deshalb z.T. eine Gelbfieberimpfung. Liegt dieser Nachweis nicht vor, ist es in der Vergangenheit in seltenen Einzelfällen zu Zwangsimpfungen bzw. zur Verweigerung der Einreise gekommen. Wir empfehlen daher, sich für den Aufenthalt/die Verlängerung auf Sansibar gegen Gelbfieber impfen zu lassen bzw. sich bei Impfunverträglichkeit einen entsprechenden Nachweis ausstellen zu lassen. Marco Polo Reisen haftet nicht für die Folgen hoheitlicher Maßnahmen im Reiseland.
Eine Gelbfieberimpfung muss bis spätestens 10 Tage vor Reisebeginn erfolgen. Die Gelbfieberimpfung wird von hierfür speziell zugelassenen Impfstellen (Tropeninstitute, viele Gesundheitsämter, einige Arztpraxen) angeboten. Wo sich die für Sie nächstgelegene Impfstelle befindet, erfahren Sie bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt.
Bitte sprechen Sie trotzdem in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impf-Verträglichkeit mit Ihrem Impfarzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen und für Personen ab dem 60. Lebensjahr, die bisher noch keine Gelbfieber-Impfung erhalten haben.
Im Falle einer Impf-Unverträglichkeit lassen Sie sich sicherheitshalber von Ihrem Arzt einen Stempel in den Impfpass geben, der die Unverträglichkeit belegt. Bitte führen Sie auch in diesem Fall den Impfpass während der Reise mit sich.

Medizinische Hinweise

Aktuelle medizinische Hinweise
Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo
Aufgrund des aktuellen Ebolaausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo werden derzeit alle Reisenden, die über Flughäfen und die Landgrenzen nach Tansania einreisen, zur Vermeidung der Einschleppung von Ebola mittels Temperaturscanner auf erhöhte Körpertemperatur überprüft und nachfolgend ggf. einer weiteren Befragung/Untersuchung unterzogen. Bei bestätigtem Verdacht auf Ebola ist von erweiterten Maßnahmen, z.B. Quarantäne, auszugehen.
Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
Gelbfieber-Impfung
Die tansanische Botschaft in Berlin hat erklärt, dass alle Reisenden aus Deutschland und Europa, die direkt nach Sansibar reisen, sich weniger als 12 Stunden im Transit in einem Gelbfiebergebiet aufhalten, keinen Nachweis einer Gelbfieberimpfung benötigen. Rückmeldungen von Reisenden bestätigen dies.
Reisende, die über das Festland nach Sansibar einreisen, werden bei der Einreise am Hafen oder am Flughafen nochmals kontrolliert, ob sie sich zuvor in einem Gelbfieberendemiegebiet aufgehalten haben.
Im Zweifel sollten die Hinweise des sansibarischen Gesundheitsministeriums bzw. die Stellungnahme derBotschaft Tansanias in Berlin mitgeführt werden. Siehe auch unter Impfschutz.
Impfschutz
Bei der direkten Einreise aus Deutschland auf das Festland Tansanias und nach Sansibar sind keine Pflichtimpfungen, insbesondere keine Gelbfieberimpfung erforderlich.
Dies gilt auch, wenn im Transit über ein Gelbfieber-Endemiegebiet eingereist wird, solange bei dem Zwischenstopp der Flughafen nicht verlassen wird und der Aufenthalt weniger als 12 Stunden beträgt. Ein Transit z.B. in Addis Abeba oder Nairobi von unter 12 Stunden erfordert keinen Gelbfieberimpfnachweis. Bei einer Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer), insbesondere auch auf dem Landwege wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung ab dem vollendeten 1. Lebensjahr verlangt - siehe auch www.who.int.
Für längere Aufenthalte im Land und bei erhöhter Mückenexposition kann eine Impfung auch aus medizinischen Gründen sinnvoll sein.
Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Gelbfieber, Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Typhus empfohlen.
Dengue-Fieber
Dengue-Fieber wird durch tagstechende Mücken (Stegomyia aegypti) übertragen und kommt in den letzten Jahren immer wieder, insbesondere während der Regenzeit an der Küste vor. Seit August 2018 werden aus Dar es Salaam und Tanga vermehrt Dengue-Erkrankungen gemeldet. Die Erkrankung ist durch Fieber, Hautausschlag und schwere Gelenk- und Knochenschmerzen („break bone fever“) gekennzeichnet. In seltenen Fällen treten Blutungskomplikationen auf (Dengue Hämorrhagisches Fieber). Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen, siehe Expositionsprophylaxe - Verhütung von Infektionskrankheiten durch Schutz vor Insektenstichen
Malaria
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (über 85% der Fälle in Tansania!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Ein hohes Risiko besteht landesweit unter 1800m inklusive der Städte und Nationalparks. Ein geringeres Risiko herrscht in den Höhenlagen zwischen 1800 und 2500m, und auf den Inseln Sansibar und Pemba. In den letzten großen Regenzeiten kam es zu einem deutlichen Anstieg der Malariafälle auch in Daressalam. Eine Malariaprophylaxe mit Medikamenten (Chemoprophylaxe) ist daher ratsam. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
- Tragen körperbedeckender (heller) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), ggf. mit Imprägnierung
- wiederholtes Auftragen von Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen ganztägig (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria)
- Schlafen ggf. unter einem (imprägnierten) Moskitonetz
HIV/AIDS
HIV/AIDS ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes, lebensgefährliches Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Nach dem Auftreten von Cholera in Flüchtlingseinrichtungen der Region Kigoma bereits seit Anfang 2015 ist eine Ausbreitung über weite Teile des Landes zu verzeichnen. Betroffen sind auch immer wieder Daressalam (insbesondere Slums), Arusha und Sansibar. Es ist ausschließlich die einheimische Bevölkerung betroffen. Ausbruchkontrollmaßnahmen laufen, allerdings sind ein Ende des Ausbruchs und die weitere Entwicklung nicht absehbar. Bei Einhaltung der empfohlenen Hygienemaßnahmen (s. u.), besteht für Touristen weiterhin kein oder ein nur äußerst geringes Risiko.
Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden klinischen Verlauf, siehe Merkblatt Cholera.
Eine Cholera-Schluckimpfung steht grundsätzlich zur Verfügung. Sie erfordert eine zweimalige Gabe mit einem mindestens zweiwöchigen Vorlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist in der Regel aber auch in der momentanen Situation nur bei besonderen Expositionen (z.B. Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten) gegeben. Für touristische Reisen nach Tansania ist eine Impfung nicht erforderlich. Im Zweifel wird eine individuelle Beratung durch einen Tropen- oder Reisemediziner dazu empfohlen.
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden.
Einige Grundregeln
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen, selbst schälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten
Chikungunya-Fieber
Betroffen ist überwiegend Sansibar und die angrenzende Küstenregion des Festlandes. Grundsätzlich ist eine Gefährdung auch in anderen Landesteilen, insbesondere den Küstenregionen nicht sicher auszuschließen. Die Erkrankung ist wie Dengue-Fieber durch Fieber, Hautausschlag, Gelenk- und Knochenschmerzen gekennzeichnet und wird auch durch die gleichen tagstechenden Mücken (Aedes aegypti) übertragen. Der Mückenschutz sollte entsprechend beachtet werden, siehe
Afrikanisches Zeckenbissfieber
Eine nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever).
Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z. T. sehr stechaggressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam. Schutz ist nur durch adäquate Kleidung, Insektenabwehrmittel und Körperkontrolle auf Zecken nach Rückkehr möglich.
Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)
In der Serengeti und im Tarangire-Nationalpark sowie im Westen des Landes (Tabora, Rukwa, Kigoma) kann es zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große tagaktive Fliegen (TseTse) mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann. So infizierten sich zuletzt mehrere Touristen während des Besuchs des Serengeti-Nationalparks. Vermeidung der Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u. a. Vorsicht bei Fahrten mit offenen Fahrzeugen) und entsprechende feste Kleidung und stabiles Schuhwerk ist hier besonders angeraten.
Meningokokken-Krankheit (u. a. bakterielle Hirnhautentzündung)
Sie wird vorwiegend in den trockenen Monaten (vor allem Januar bis April) im Norden und Westen des Landes übertragen. Entsprechend der Reiseform und -zeit kann eine Impfung (Kombinationsimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY) auch bei einer Aufenthaltsdauer von unter vier Wochen indiziert sein.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser (z. B. Victoria-See) durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen. Vom Baden in Süßwassergewässern sollte daher in ganz Tansania konsequent abgesehen werden.
Gifttiere
In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inkl. Todesfolge bewirken kann. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßler) vor. Wie überall in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.
Höhenkrankheit
Sollten im Rahmen von touristischen Unternehmungen der Kilimandscharo oder der Mt. Meru bestiegen werden, sind gesundheitliche Probleme möglich (Höhenkrankheit). Eine Bergrettung ist so gut wie nicht vorhanden. Zu Symptomen der Höhenkrankheit siehe auch das Merkblatt Höhenkrankheit. Eine reise- bzw. höhenmedizinische Beratung wird insbesondere auch beim Vorliegen von Vorerkrankungen dringend empfohlen.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und häufig technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete, englisch sprechende Ärzte.
Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Zusätzlich kann der Abschluss einer lokalen Evakuierungsversicherung bei AMREF-Flying Doctors erwogen werden.
Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Es gibt im Land immer wieder Engpässe in der Versorgung mit Medikamenten. Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.
(Unverändert gültig seit: 23. Mai 2019)

Hinweise

Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

Termine

Termine

Tansania – Safariträume in Ostafrika

nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 11 Tage

01.11.2019Freitag, 1. November 2019 - Montag, 11. November 2019
11 Tage / 10 Nächte

3195.00 EUR

 

nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 11 Tage

01.11.2019Freitag, 1. November 2019 - Montag, 11. November 2019
11 Tage / 10 Nächte

3440.00 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 21 Dauer: 11 Tage

22.11.2019Freitag, 22. November 2019 - Montag, 2. Dezember 2019
11 Tage / 10 Nächte

3195.00 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 21 Dauer: 11 Tage

22.11.2019Freitag, 22. November 2019 - Montag, 2. Dezember 2019
11 Tage / 10 Nächte

3440.00 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 21 Dauer: 11 Tage

22.11.2019Freitag, 22. November 2019 - Montag, 2. Dezember 2019
11 Tage / 10 Nächte

3195.00 EUR

 

nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 11 Tage

29.12.2019Sonntag, 29. Dezember 2019 - Mittwoch, 8. Januar 2020
11 Tage / 10 Nächte

3895.00 EUR

 

nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 11 Tage

29.12.2019Sonntag, 29. Dezember 2019 - Mittwoch, 8. Januar 2020
11 Tage / 10 Nächte

4140.00 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 21 Dauer: 11 Tage

24.01.2020Freitag, 24. Januar 2020 - Montag, 3. Februar 2020
11 Tage / 10 Nächte

3495.00 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 21 Dauer: 11 Tage

24.01.2020Freitag, 24. Januar 2020 - Montag, 3. Februar 2020
11 Tage / 10 Nächte

3740.00 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 21 Dauer: 11 Tage

24.01.2020Freitag, 24. Januar 2020 - Montag, 3. Februar 2020
11 Tage / 10 Nächte

3495.00 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 21 Dauer: 11 Tage

21.02.2020Freitag, 21. Februar 2020 - Montag, 2. März 2020
11 Tage / 10 Nächte

3445.00 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 21 Dauer: 11 Tage

21.02.2020Freitag, 21. Februar 2020 - Montag, 2. März 2020
11 Tage / 10 Nächte

3690.00 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 21 Dauer: 11 Tage

21.02.2020Freitag, 21. Februar 2020 - Montag, 2. März 2020
11 Tage / 10 Nächte

3445.00 EUR

 

nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 11 Tage

13.03.2020Freitag, 13. März 2020 - Montag, 23. März 2020
11 Tage / 10 Nächte

3445.00 EUR

 

nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 11 Tage

13.03.2020Freitag, 13. März 2020 - Montag, 23. März 2020
11 Tage / 10 Nächte

3690.00 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 21 Dauer: 11 Tage

03.04.2020Freitag, 3. April 2020 - Montag, 13. April 2020
11 Tage / 10 Nächte

3195.00 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 21 Dauer: 11 Tage

03.04.2020Freitag, 3. April 2020 - Montag, 13. April 2020
11 Tage / 10 Nächte

3440.00 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 21 Dauer: 11 Tage

03.04.2020Freitag, 3. April 2020 - Montag, 13. April 2020
11 Tage / 10 Nächte

3195.00 EUR

 

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