Ihr Tor nach Arabien: Maskat. Im Reich von Sultan Qaboos glänzen Prachtbauten und Goldbasare um die Wette, verströmen Weihrauch und Gewürze die Magie des Orients. Bei der Fahrt im Jeep durch den Sand kommt Abenteuer-Feeling auf, beim Sonnenuntergang auf den Dünen ein Gefühl unendlicher Freiheit.

Reisenummer 69301

Themen

Sie finden diese Reise und weitere unter folgenden Kategorien:

Oman – Wüsten, Wadis und mehr ab Frankfurt

  • Citytour in Maskat mit Besichtigung des Opernhauses und Besuch des Souks von Muttrah
  • Eine Übernachtung im Wüstencamp
  • Im Geländewagen durch die Wüste

 

MAP Karte

Reiseverlauf

1. Tag: Flug in den Oman

Am Vormittag Flug mit Oman Air nonstop von Frankfurt nach Maskat. Ankunft am Abend und Transfer zum Hotel. (Flugdauer ca. 7 Std.).

2. Tag: Maskat

Am Morgen begrüßt Sie Ihr Marco Polo Scout. Nach einem späten Frühstück starten Sie zur Citytour. Der Al-Alam-Palast kann nur von außen inspiziert werden, denn innen regiert Sultan Qaboos. Nutzen Sie die Gelegenheit und verschaffen Sie sich im Bait-Zubair-Museum Einblicke in Religion und Lebensweise unterschiedlichster Stämme - vom quietschbunten Brautkleid bis zur Briefmarkensammlung. Dann ausführliche Marktanalyse: Im Souk von Muttrah leuchten nicht nur die Augen. Feilschen Sie um Silber- und Goldschmuck, Wasserpfeifen, Paschminatücher, Weihrauch und 1001 Erinnerungsstücke.

3. Tag: Maskat – Nizwa

Applaus für das Opernhaus aus dem Jahr 2011: Der Mix aus moderner Architektur, alten arabischen Formen, Holzdecken und edlen Materialien ist die perfekte Bühne für alles von Klassik bis Jazz. Auch die Sultan-Qaboos-Moschee fasziniert als Gesamtkunstwerk aus Swarovski-Kristallen, Perserteppichen, prächtigen Hallen und palmengesäumten Außenanlagen. Danach lassen wir Maskat hinter uns und fahren von schroffen Gebirgszügen und vereinzelten Palmen begleitet nach Nizwa ins Landesinnere. Zwei Übernachtungen.

4. Tag: Nizwa

Auf dem Gewürzmarkt im Souk türmt sich, was man zu Hause in kleinen Dosen kauft: Muskat, Chili, Kardamom, Anis und Gewürzmischungen in allen Farben. Im Silber-Souk entdecken wir Schmiede bei der Arbeit, um die Ecke Lämmchen aus Ton und anderes Töpferhandwerk. Und oben vom Fort aus: die Freitagsmoschee und unser Nachmittagsziel, die Berge. Dort erkunden wir mit dem Scout die Oasenstadt Al-Hamra, ein engmaschiges Gassengewirr zwischen mehrstöckigen Häusern aus Ziegeln. Am Nachmittag entdecken Sie Nizwa auf eigene Faust. Die Alternative: Grand Canyon auf Arabisch. Buchen Sie eine Tour mit Geländewagen zum Dschebel Schems (75 €), wo Ihnen eine kleine Wanderung am Rand des Canyons den Blick in eine über 1000 m tiefe Schlucht eröffnet (Gehzeit ca. 1,5 Std.).

5. Tag: Nizwa – Wahiba Sands

Weiterfahrt in die palmenreiche Oase Birkat al-Mauz. Im saftigen Grün inmitten trockener Berge und Wüste empfängt uns ein Dattelfarmer. Am Rande von Ibra, dem Tor zur Sandwüste, steigen wir in Geländewagen um, denn jetzt geht's offroad hinein in die Dünen mit Kurs auf Ihr Wüstencamp. Millionen Sterne werden heute unsere Nachtwächter sein. Den Stoff für Ihre Träume finden Sie, wenn Sie auf Ihre persönliche Sonnenuntergangsdüne klettern und die Natur einfach machen lassen.

6. Tag: Wahiba Sands – Sur

Die Wüste lebt: Wer dabei sein will, steht früh auf, bezieht Stellung auf einer Düne, lässt sich vom Farbenspiel der aufgehenden Sonne verzaubern und findet rätselhafte Spuren im Sand. Im Museum in Al-Kamil erinnern Teekannen, Krummschwerter, Schöpfkellen und andere Gegenstände an früher. Wieder am Golf vom Oman angekommen, nimmt Sie Ihr Scout gleich mit auf Stadterkundung in Sur. Von der Hängebrücke aus blicken wir auf die Lagune, in einer Dhauwerft erleben wir, wie Holzboote gebaut und verziert werden, und begutachten von außen die riesige historische Segelyacht Fath al-Khair. Nachts ein besonderes Erlebnis? Buchen Sie einen Ausflug an den Strand von Ras al-Junays (ca. 50 €, vor Ort buchbar), wo die riesigen Meeresschildkröten schlüpfen bzw. ihre Eier ablegen!

7. Tag: Sur - Mussanah

Aufbruch zum Wadi Tiwi: Zwischen schroffen Steilwänden wuchern auf dem Grund des Tales üppige Bananenstauden, Mango- und Feigenbäume und Palmen. Am Bimah Sinkhole blicken wir dann über 60 m in die Tiefe und werden von einem smaragdgrünen Naturpool angelächelt. Wir lassen Maskat rechts liegen und fahren weiter zum Strandort Mussanah. Zwei Übernachtungen.

8. Tag: Mussanah und Rückflug

Heute haben Sie die Wahl: Genießen Sie die schöne Hotelanlage mit dem Sandstrand! Sie möchten sich in Mussanah auch sportlich betätigen? Dann machen Sie einen Bootsausflug zum Schnorcheln! Sie können aber auch Ihren Scout auf einen Tagesausflug in die wilde Bergwelt des Hadschargebirges begleiten (140 €, inkl. Picknick). Mit Geländewagen erkunden Sie das Wadi Bani Auf und andere wilde Wadis mit fantastischen Formationen und Farben, wandern nach Gusto (Gehzeit ca. 1 Std., leicht) und finden ein traumhaftes Plätzchen für ein herzhaftes Picknick. Der Zauber dieser einmaligen Landschaft wird Sie gefangen nehmen. Goodbye Scout!, heißt es dann abends beim gemeinsamen Essen in Mussanah. Am späten Abend werden Sie zum Flughafen gebracht und fliegen nachts zurück.

9. Tag: Back home

Ankunft in Frankfurt am Morgen.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit Oman Air von München nach Maskat und zurück; bei dieser und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 100 €)
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit guten, landesüblichen Bussen, am 5. Tag mit Allradfahrzeugen
  • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Hotels, eine Übernachtung in einem Wüstencamp in fest installierten Zelten mit Betten und Dusche/WC
  • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, A=Abendessen)
  • Eintritte Opernhaus Maskat, Museum Al-Kamil und Festung Nizwa
  • Klimaneutrale Bus-/Jeep-/Bahnfahrten
  • Reiseliteratur (ca. 13 €)
  • Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung

Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für den Oman müssen Sie online bei der omanischen Botschaft oder vor Ort beantragen (ca. 12 €). Keine Impfungen vorgeschrieben.

Ausrüstung

Ergänzend zu den o.g. Kleidungsempfehlungen soll die folgende Liste bei der Zusammenstellung des Gepäcks helfen:

- Tagesrucksack

- 1 Paar feste Schuhe

- Badesachen

- Insektenschutzmittel

- Ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut)

Einreisebestimmungen

Für diese Reise benötigen EU-Bürger und Schweizer einen sechs Monate über das Reisedatum hinaus gültigen Reisepass und ein Visum für den Oman. Bitte achten Sie außerdem darauf, dass Ihr Reisepass noch genügend freie Seiten enthält.
Die Kosten für das omanische Visum sind nicht im Reisepreis eingeschlossen. Für zahlreiche Nationalitäten (u.a. Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Österreich, Schweiz, Italien - weitere Nationalitäten auf https://evisa.rop.gov.om/en/visa-eligibility#) kann dieses Visum als elektronisches Visum beantragt werden. Das Visum können Sie unter www.evisa.rop.gov.om beantragen. Bitte beantragen Sie das Visum 26A (Tourist Visit Visa) mit 10 Tagen Gültigkeit. Die Kosten i.H.v. 5 Omani Rial (OMR) können nur mit Kreditkarte bezahlt werden. Sie benötigen hierfür eine gut lesbare, farbige Passkopie und ein farbiges biometrisches Passbild im Format 3,5 x 4,5 cm (ohne Brille oder Kopfbedeckung). Nehmen Sie diesen Ausdruck bitte unbedingt auf die Reise mit.
Achtung, das Visum können Sie frühestens 30 Tage vor Reisebeginn online beantragen. Bitte beachten Sie dies bei Ihrer Planung. Eine frühere Beantragung ist nicht möglich bzw. dann stimmt die Gültigkeit des Visums nicht mit Ihren Reisedaten überein.
Falls Sie eine Verlängerung im Oman gebucht haben bzw. sich länger als 10 Tage im Land aufhalten, achten Sie bitte darauf, dass die Gültigkeit des Visums auch die Verlängerungstage abdeckt, denn die genaue Zeitdauer Ihres Aufenthalts im Oman muss im Visum korrekt eingetragen werden. Ggfs. beantragen Sie dann bitte das Visum 26B (Tourist Visit Visa) zu 20 Omani Rial (OMR).
Haben Sie eine Nationalität, die nicht für das „e-Visa“ zugelassen ist, bitten wir Sie sich bei der für Sie zuständigen Botschaft nach den für Sie geltenden Einreisebestimmungen zu erkundigen.
Bitte senden Sie bis spätestens vier Wochen vor Reisebeginn den beiliegenden, ausgefüllten Fragebogen an Marco Polo Reisen.

Verlängerung in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Für Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen sechs Monate über das Reisedatum hinaus gültigen Reisepass.
Die Einreise in die VAE ist ohne Visum nur noch für Besitzer eines regulären deutschen, elektronischen Reisepasses möglich. Inhaber von vorläufigen Reisepässen benötigen seit kurzem wieder ein Visum, das vor der Einreise beantragt werden muss.
Bitte beachten Sie, dass die Einreise mit einem vorläufigen Reisepass nicht mehr möglich ist.
Für Reiseteilnehmer mit anderen Nationalitäten gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen.
Wenn eine Einreise in die Vereinigten Arabischen Emirate auf dem Landweg vorgesehen ist, ist dies für manche Nationalitäten nicht möglich. Wir bitten Sie, sich ggfs. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

Medikamente

Bei der Einfuhr von Schmerzmitteln sowie halluzinogenen Medikamenten (Antidepressiva und andere Psychopharmaka) sollte ein mehrsprachiges ärztliches Attest des behandelnden Arztes unbedingt mitgeführt werden, da eine Reihe dieser Medikamente im Oman als illegale Drogen angesehen werden, deren Besitz und Einfuhr unter Strafe steht.

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.
Sehr geehrter Reisegast,
Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage im Oman zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch
Grundsätzlich sind die Golfstaaten - nicht nur im regionalen Vergleich - sichere Reiseländer. Trotz des aktiven Engagements der Vereinigten Arabischen Emirate in der von den USA geführten Koalition gegen die Terrororganisation „Islamischer Staat“ und einer entsprechenden Terrordrohung des IS vom Herbst 2014 blieb die Region in den letzten Jahren von Terroranschlägen verschont. Dennoch rät das deutsche Auswärtige Amt in Anbetracht der allgemeinen Lage im Nahen Osten auch hier zu erhöhter Vorsicht und zur Rücksichtnahme auf religiöse, kulturelle und soziale Traditionen. Die strikte Befolgung dieser Ratschläge ist für uns selbstverständlich. Ebenso fordern wir örtliche Leistungsträger und Reiseleiter auf, Protestveranstaltungen und politische Kundgebungen weiträumig zu meiden.
Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
Mit freundlichen Grüßen
Marco Polo Reisen
Stand: 12.04.2019

Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts

Oman
Stand: 12.04.2019
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Piraterie
Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.
Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Center dringend empfohlen.
Kriminalität
Die Gefährdung durch Gewalt- und Diebstahlskriminalität ist sehr gering. Ausflüge in die Grenzgebiete im Dreiländereck Jemen/ Saudi Arabien/ Oman sollten, wenn überhaupt, nur mit mehreren Fahrzeugen unternommen werden.
Reisende sollten Wertsachen und Reisedokumente im Hotelsafe deponieren.
Naturkatastrophen
Trotz des grundsätzlich sehr trockenen Klimas kann es insbesondere im Winter zu starken Regenfällen und Überschwemmungen kommen. Wadis können sich dann schnell in reißende Flüsse verwandeln und sollten bei Unwetterwarnungen schnellstmöglich verlassen werden.
In den Sommermonaten können vereinzelt tropische Zyklonen aus dem Indischen Ozean auf die omanischen Küsten treffen. Reisende werden gebeten, ggf. die Hinweise zu Wirbelstürmenim Ausland zu beachten.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.
Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
D-11013 Berlin
Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen.
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder allemedizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein.
- Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

Oman

Aktuelle medizinische Hinweise
Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Übertragungsgebiet gefordert, siehe www.who.int. Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.
Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.
Dengue-Fieber
Ende 2018 wurden erstmals authochtone Infektionen gemeldet, zuvor waren es immer importierte Fälle. Dengue wird durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, siehe Merkblatt Expositionsprophylaxe.
Leishmaniasis
Die Leishmaniasis ist in Oman in einigen ländlichen Gebieten endemisch, z.B. in der südlichen Provinz Dhofar, insgesamt aber selten. Die Erreger, Leishmanien sind einzellige Parasiten, die durch Biss von nachtaktiven Sandfliegen (Phlebotomos spp., Lutzomyia spp. u.a.m.) übertragen werden.
Malaria
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Malaria kommt nur noch gelegentlich im Norden in der Enklave Musadam vor, die an der Straße von Hormuz liegt.
Eine medikamentöse Prophylaxe wird nicht empfohlen, dafür aber ein konsequente Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.).
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden)
- tagsüber und in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
- ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen
Durchfallerkrankungen und Cholera
Magen-Darminfektionen sind das ganze Jahr über möglich. Als Erreger kommen Viren und Bakterien infrage. Cholera kommt derzeit kaum vor, obwohl im Nachbarland Jemen eine Epidemie herrscht. Einschleppungen von Krankheitserregern sind aber nicht auszuschließen. Parasitäre Infektionen, u.a. Amöben-Ruhr kommen in Oman zwar vor, sind aber selten.
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.
Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Sonstige Infektionen
Grippe (Saisonale Influenza)
Die saisonalen Influenzaviren, einschließlich der neuen Influenza A/H1N1 („Schweinegrippe“), zirkulieren in Oman über das ganze Jahr. Ein Impfschutz empfiehlt sich bei den vom Robert-Koch-Institut angesprochenen Risikogruppen, siehe www.rki.de. Persönliche Hygienemaßnahmen (Händewaschen oder -desinfektion, Einmalhandtücher in öffentlichen Einrichtungen) und die vorbeugende Grippeschutzimpfung sind wichtige Maßnahmen zur Verhütung einer Infektion.
HIV/AIDS/Geschlechtskrankheiten
Oman hat im internationalen Vergleich eine niedrige HIV/AIDS Rate. Durch sexuelle Kontakte, bei intravenösem Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen), durch Tätowierungen oder Piercings und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV- und einer Hepatitis B-Infektion. Die Benutzung von Kondomen wird deshalb insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften und kommerziellem Sex dringend empfohlen.
MERS (Middle East Respiratory Syndrome)
MERS ist eine Infektionskrankheit, die seit 2012 in Ländern der Arabischen Halbinsel vereinzelt schwere Atemwegserkrankungen auslöst. Ursache ist ein Corona-Virus (MERS-CoV), dessen Biologie noch nicht ganz geklärt ist. Junge Kamele scheinen die Überträger auf den Menschen zu sein. Zu Übertragungen von Mensch zu Mensch kam es nur bei sehr engem Kontakt zu Kranken. Die Prophylaxe-Empfehlungen für Reisende konzentrieren sich deshalb darauf, unnötige Kontakte mit Tieren zu meiden.
Tollwut(Rabies)
Tollwut war in Oman bis 1990 unbekannt; seitdem werden sporadische Fälle registriert. Überträger sind Füchse und Hunde.
Geographisch und klimatisch bedingte Erkrankungen
Die durch die Äquatornähe intensive Sonneneinstrahlung, besonders zur Mittagszeit, wird von Urlaubern oft unterschätzt. Auch bei trübem Himmel kann der UV-Index sehr hoch sein. Auf guten Sonnenschutz und ausreichend Flüssigkeit ist insbesondere bei Kindern und älteren Personen zu achten.
Gefährliche Meeresströmungen führen an den Küsten zu tragischen Ertrinkungsunfällen. Auf Warnungen ist an den Stränden zu achten. Alkoholkonsum sollte beim Baden und Schwimmen tabu sein. Kinder sollten an Stränden niemals unbeaufsichtigt spielen. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen (Larva migrans cutanea). Badeunfälle durch Quallen, Giftfische, Wasserschlangen und Haie sind möglich aber selten.
Weitere Gesundheitsgefahren
Geschwindigkeitsübertretungen sind vor allem außerhalb der Städte an der Tagesordnung. Fernstraßen verlaufen wegen der Gefahr von Überschwemmungen mitunter auf erhöhten Dämmen. Schwere Verkehrsunfälle sind insbesondere bei Überlandfahrten häufig. Eine rasche, medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann in weiten Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist auch in den Städten nicht überall existent. Überlastungen der vorhandenen Infrastruktur bei zunehmender Verkehrsdichte in Maskat oder während der seltenen, schweren Regenfälle verzögern das zeitliche Eintreffen alarmierter Rettungsfahrzeuge deutlich. Defensives und vorausschauendes Fahren, angemessene Geschwindigkeit und gute Kenntnisse in der Ersten Hilfe können das Risiko eines schweren Unfalls mit bleibenden Gesundheitsschäden reduzieren.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung in den entlegenen Landesteilen entspricht technisch-apparativ, hygienisch und organisatorisch nicht überall europäischem Standard. Sprachbarrieren können darüber hinaus die Kommunikation erheblich erschweren. In Maskat ist die medizinische Versorgung in allen Fachdisziplinen auf einem hohen Niveau möglich, aber unter Umständen auch sehr teuer. Eine Verständigung in Englisch ist meist möglich.
In Oman sind öffentliches Gesundheitswesen (Sicherstellung der medizinischen Versorgung von omanischen Staatsbürgern und Notfallversorgung aller Patienten) und Privat-Sektor der Medizin (für Ausländer die einzige Möglichkeit der medizinischen Versorgung außer bei Notfällen) weitgehend getrennt. Der Transport eines durch Verkehrsunfall verletzten Ausländers erfolgt in jedem Fall zunächst in ein geeignetes öffentliches Krankenhaus. Dort wird der Patient stabilisiert. Besteht keine akute Lebensgefahr, wird er in eine geeignete, private medizinische Einrichtung weiterverlegt. Privatmedizinische Einrichtungen erwarten vom Patienten vor Behandlungsbeginn in aller Regel eine erhebliche Anzahlung oder eine Bürgschaft für die entstehenden Kosten. Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer Reiserückholversicherung ist deshalb dringend notwendig. Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise nach Oman bewusst sein. Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird empfohlen (www.dtg.org oder www.frm-web.de).
Die Versorgung mit zuverlässigen Medikamenten und eine ununterbrochene Kühlkette sind nicht in allen Landesteilen gesichert. Reisende sollten regelmäßig einzunehmende Medikamente in ausreichender Menge mitbringen und sich ggf. für die Einreise die Notwendigkeit von ihrem Arzt auf Englisch bescheinigen lassen. Die Apotheken der großen Kliniken in Maskat bieten ein breites Spektrum zuverlässiger Medikamente an. Das Mitführen einer Reiseapotheke bei Aufenthalten außerhalb der Hauptstadt ist sinnvoll.
Die Deutsche Botschaft in Maskat verfügt für den Notfall über eine Adressenliste von Ärzten und Krankenhäusern in der Stadt.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle, einen Tropenmediziner oder einen Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie schon Erfahrung mit Reisen in die Tropen haben, siehe z. B.: www.dtg.org.
Unverändert gültig seit: 12.04.2019

Hinweise

Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

Termine

Termine

Oman – Wüsten, Wadis und mehr ab Frankfurt

Teilnehmer: min. max. Dauer: 11 Tage

16.10.2020Freitag, 16. Oktober 2020 - Montag, 26. Oktober 2020
11 Tage / 10 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 11 Tage

16.10.2020Freitag, 16. Oktober 2020 - Montag, 26. Oktober 2020
11 Tage / 10 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 11 Tage

06.11.2020Freitag, 6. November 2020 - Montag, 16. November 2020
11 Tage / 10 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 11 Tage

06.11.2020Freitag, 6. November 2020 - Montag, 16. November 2020
11 Tage / 10 Nächte

 

Links

Tel: 0208-757606

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