Blaufußtölpel, Riesenschildkröten, Meerechsen, Galápagos-Landleguane und unzählige andere Tierarten tummeln sich auf den Galápagos-Inseln, einem der großen Naturparadiese dieser Erde. Charles Darwin gewann hier Erkenntnisse, die unser Weltbild umkrempelten. Für uns ist es der furiose Auftakt einer Reise zu den Höhepunkten von Ecuador und Peru. Vom Pazifik geht es in die grandiose Bergwelt der Anden, aber auch in quirlige Städte mit reichlich Kolonialpracht, zum Titicacasee und zu heiligen Inkastätten. Das kulturelle Highlight ohne Wenn und Aber: das mystische Machu Picchu. Damit Sie im Andenhochland nicht atemlos sind, gewöhnen wir uns langsam an die Höhe und passen unser entspanntes Tempo dem Lebensrhythmus Südamerikas an.

Reisenummer 68035

Themen

Sie finden diese Reise und weitere unter folgenden Kategorien:

Ecuador – Galapagos – Peru – Leguane und Vulkane

  • In drei Wochen Südamerika mit Galápagos, Machu Picchu und dem Titicacasee erleben
  • Meist Mehrfachübernachtungen in komfortablen Hotels
  • Langsame Höhenanpassung, vier Übernachtungen auf über 3000 m Höhe
  • Vier Tage erlebnisreiche Galápagos-Kreuzfahrt auf der komfortablen Santa Cruz II
  • Wichtigste Stationen dieser Rundreise durch Ecuador und Peru: Quito, Galápagos, Otavalo, Lima, Arequipa, Machu Picchu, Cuzco, Titicacasee

 

MAP Karte

Reiseverlauf

1. Tag: Flug nach Ecuador

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Zubringerflug nach Madrid und gegen Mittag gemeinsamer Weiterflug mit Iberia nach Quito in Ecuador (ab Madrid nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.). Bei Ankunft nach Ortszeit am späten Nachmittag begrüßt Sie Ihre Studiosus-Reiseleiterin und nimmt Sie mit ins Hotel. Zwei Übernachtungen in Quito.

2. Tag: Quito und die Mitte der Welt

Quitos Altstadt (UNESCO-Welterbe) sprüht, garniert mit barocken Kirchen und Konventen im Überfluss, vor Kolonialcharme. Und lässt sich vormittags problemlos zu Fuß durchstreifen. Dann lockt das Hinterland mit der großen Parade der Vulkane. Auf einem schlafenden Riesen wartet unser Mittagessen – vor prächtiger Kulisse. Gestärkt geht es zur Begegnung mit der Mitte der Erde im Äquatormuseum. Wie fühlt es sich an, mit einem Fuß auf der Südhalbkugel und mit dem anderen auf der Nordhalbkugel zu stehen? Ausprobieren!

3. - 6. Tag: Rund um Galápagos

Vormittags fliegen wir nach Baltra und gehen an Bord unseres Kreuzfahrtschiffes. In den nächsten Tagen steuern wir fünf der schönsten Inseln des Galápagos-Archipels (UNESCO-Welterbe) an: Baltra, Isabela, Fernandina, Santa Cruz und Floreana. Fast hätte man den werbewirksamen UNESCO-Stempel verloren: zu viel Kommerz, zu wenig Naturschutz. Seither hat man viel unternommen, um das Naturparadies zu retten. So dürfen wir uns zwischen unzähligen Arten wie auf der Arche Noah fühlen: Tollpatschig watscheln Blaufußtölpel vorbei, Seelöwen rekeln sich an weißen Stränden, Darwinfinken zwitschern und Fregattvögel segeln durch die Lüfte. Warum den Tieren jegliches Fluchtverhalten fehlt, verrät Ihre Reiseleiterin. Von der Expeditionsreise Darwins, auf der er seine Evolutionstheorie ausbrütete, erzählt sie natürlich auch. Der Naturführer, der uns begleitet, ist bestens vertraut mit der Tierwelt und bereitet Sie auf die Landgänge vor. Ein Besuch der Charles-Darwin-Forschungsstation, wo wir über das Miteinander von Tourismus und Naturschutz sprechen, gehört ebenso zum Programm wie ein Ausflug zu den Riesenschildkröten im Hochland der Insel Santa Cruz. Wasserratten können an Bord eine Schnorchelausrüstung ausleihen: Die Unterwasserwelt ist spektakulär. Wer lieber trocken bleibt: Vom Beobachtungsdeck des Schiffes lassen sich besonders im Herbst Delfine und Wale beobachten. Aus Witterungs- und Naturschutzgründen kann sich die Route kurzfristig ändern. Vier Übernachtungen an Bord der Santa Cruz II in der gebuchten Kabinenkategorie.

7. Tag: Auf der Panamericana

Nach dem Abschied von Schiff und Crew fliegen wir am Vormittag von Baltra über Guayaquil nach Quito (2830 m). Auf der Panamericana, der Traumstraße des Kontinents, fahren wir nach Otavalo (2550 m). 140 km. Zwei Übernachtungen auf einer Hazienda in San Pablo bei Otavalo.

8. Tag: Ins Reich der Vulkane

Auf dem Markt von Otavalo an der Plaza del Poncho mischen wir uns unter Händler und Käufer in ihren traditionellen Trachten. Kunterbunte Webteppiche, Silberschmuck oder Alpaka-Mützen und natürlich auch die Namensgeber des Platzes – die schönsten Kreationen aus Ecuadors Werkstätten erwarten uns. Bestimmt ist noch Platz im Koffer! Dann empfängt uns der Kratersee von Cuicocha (3100 m) mit herrlichem Panorama. 80 km. Der Nachmittag bleibt frei für entspannte Spaziergänge rund ums Hotel.

9. Tag: Landleben im Andendorf

Frauen weben vor ihren Hütten farbenfrohe Teppiche, gackernde Hühner kreuzen den Weg – im Andendorf Peguche blieb die Zeit stehen. Von den Lebensbedingungen der indigenen Landbevölkerung und den Bildungschancen der Kinder erzählt der Schuldirektor des Kinderhilfsprojektes vor Ort, das die Studiosus Foundation unterstützt. Auf dem Rückweg nach Quito besuchen wir eine Rosenfarm und fragen nach den Arbeitsbedingungen im "blühenden" Exportgeschäft des Landes. Abends in Quito finden Sie im Nachtschwärmerviertel Mariscal bestimmt ein nettes Restaurant.

10. Tag: Am Cotopaxi

Wir schlendern über den Markt von Sangolquí, mischen uns unter die Einheimischen und schwelgen in den Farben der tropischen Früchte. Danach öffnet sich vor uns die Allee der Vulkane und wir stehen staunend und fasziniert wie einst Alexander von Humboldt vor Antisana, Illiniza und 19 anderen Feuerbergen. Stolze 5897 m schiebt der Cotopaxi seine schneebedeckte Spitze in den Himmel. Zu seinen Füßen spazieren wir durch die karge Páramo-Landschaft zur Lagune von Limpiopungo, bevor wir uns in einem Landgasthof mit Blick auf den Berg unser Mittagessen gönnen. 150 km. Abends schweben wir per Flugzeug von Quito nach Lima. Zwei Übernachtungen in Lima.

11. Tag: Buenos días, Lima!

Schick und geschäftig erleben wir das Nobelviertel Miraflores mit Pazifikblick auf der Citytour. Wieder ein Schatzkästchen: die koloniale Altstadt (UNESCO-Welterbe) – ein frisch restauriertes Ensemble der Kirchen und Paläste. Im Museum MALI lädt Ihre Reiseleiterin zur Zeitreise durch 3000 Jahre Kulturgeschichte ein. Und zu Pisco sour, dem Nationalgetränk des Landes, in einem Salon des Hauses – exklusiv für uns. Salud! Abends können Sie ganz nach Gusto Limas feine Küche entdecken. Vielleicht probieren Sie zitronig-frische Ceviche, gefolgt von einem "Seufzer aus Lima"?

12. Tag: Arequipa, die Perle des Südens

Am Vormittag geht es im Luftsprung nach Arequipa (2380 m). Zur Einstimmung blicken wir vom Ortsteil Yanahuara über Stadt und Umland: Feuerberge recken sich mit ihren schneeweißen Kuppen in den Himmel wie mächtige Wächter der Stadt. Winzig wirken aus der Ferne die weißen Tuffsteinhäuser der Altstadt, die sich unter den Kuppeln und Türmen der Kirchen ducken. Der Rest des Nachmittags bleibt frei zum Entspannen im Garten unseres Hotels. Zwei Übernachtungen in einem Hotel in Altstadtnähe in Arequipa.

13. Tag: Kolonialpracht und Nonnenstadt

Schnuppern, schauen, probieren: Kunterbunt empfängt uns vormittags die Markthalle San Camilo, wo Händler Obstexoten, vielfarbige Hochlandkartoffeln und schwarzen Mais anpreisen. Mit Kathedrale, Jesuitenkirche und Stadtpalästen aus weißem Tuffstein setzten sich die Spanier in Arequipas Altstadt (UNESCO-Welterbe) in Szene. Nach der Stadtrunde auf den Spuren der Kolonialzeit tauchen wir in der Klosterstadt Santa Catalina in eine stille, weibliche Welt ein. Und am Nachmittag können Sie die Stadt auf eigene Faust entdecken.

14. Tag: Das Heilige Tal der Inkas

Vormittags fliegen wir nach Cuzco (3400 m). An der alten Inkahauptstadt vorbei lotst Sie Ihre Reiseleiterin aber erst aufs Land. Den passenden Sound zur Landpartie hat sie dabei - mehr als "El cóndor pasa"! Dazu grüßt der Eisgipfel des Nevado Chicón aus der Ferne und bildet die beeindruckende Kulisse unseres Andenpanoramas. Rustikal ist auch unser Mittagessen: Pachamanca, ein Andenschmaus mit deftigen Zutaten, stundenlang in der Erde gegart. Und dazu ein Glas Chicha, frisches Maisbier? 130 km. Zwei Übernachtungen im Heiligen Tal (2860 m).

15. Tag: Markttag in Pisak

In Lamay stellen uns die Projektleiter das Projekt Winay vor, das – unterstützt von der Studiosus Foundation – körperbehinderten Kindern und gesunden Kindern aus sozial benachteiligten Familien eine Zukunft gibt. Sie freuen sich auf Ihre Fragen. Die Marktfrauen in Pisak haben ihre Babys in Tragetüchern dabei, während sie farbenfrohe Stoffe, Silberschmuck, Panflöten und Alpaka-Mützen fotogen aufeinanderstapeln. Nachmittags können Sie im Hotel entspannen.

16. Tag: Magisches Machu Picchu

Auf abenteuerlicher Strecke ächzt die Schmalspurbahn von Ollantaytambo durchs wilde Urubambatal nach Aguas Calientes (Fahrzeit ca. 1,5 Std.). Dann liegt Machu Picchu vor uns: Unvergleichlich, der Blick auf die Ruinen der alten Inkastadt zwischen Himmel und Erde! Doch wer lebte hier und warum wurde die Siedlung verlassen? Mit Ihrer Reiseleiterin geht es treppauf, treppab zu immer neuen Plätzen und Ausblicken - mit genügend Zeit, im Spätnachmittagslicht den Zauber des Ortes einzufangen. Wir haben keine Eile, denn wir bleiben über Nacht in Aguas Calientes. Busstrecke 30 km.

17. Tag: Inkafestung und Schamanensegen

Auf dem Weg zurück nach Cuzco staunen wir vor der Inkafestung Sacsayhuamán: Wie hat man die riesigen Mauersteine bloß passgenau aufeinandergestapelt? Dann weist uns ein Schamane in ein uraltes Ritual ein und zeigt uns, wie man Mutter Erde den gebührenden Respekt erweist. Wer noch Bewegung braucht, steigt auf alten Inkapfaden in knapp 45 Minuten zum Hauptplatz von Cuzco (3400 m) hinunter. Abends bestimmen Sie, was auf den Tisch kommt. Ihre Reiseleiterin kennt die besten Adressen für Alpaka-Steak oder Lomo saltado. 70 km. Zwei Übernachtungen in einem schönen Kolonialhotel.

18. Tag: Cuzco, die alte Inkahauptstadt

In Cuzco flattert über allen Dächern stolz das Regenbogenbanner der indigenen Völker Perus, die ihre Stimme seit einigen Jahren immer lauter erheben und Anerkennung einfordern. In der Altstadt (UNESCO-Welterbe) trifft das Erbe der Inkas auf koloniale Spuren – am Sonnentempel Coricancha inmitten eines spanischen Klosters zum Beispiel. Und in der barocken Kathedrale mit einer eigenen Version des letzten Abendmahls. Unseren Stadtrundgang lassen wir mit einem Bummel durch das Künstlerviertel San Blas ausklingen.

19. Tag: Durch die Anden

Auf unserem Weg unverhoffter Kunstgenuss in Andahuaylillas: Die "Sixtinische Kapelle der Anden", in der christliche und indigene Formensprachen verschmelzen, berauscht uns mit einem Feuerwerk aus Gold und Farben. Fast so flink wie die Alpaka-Herden erklimmt unser Bus dann den La-Raya-Pass (4350 m), wo die Berge geradezu an den Himmel stoßen. Auf der Fahrt zum Titicacasee bleibt Zeit für die Geschichte(n) des Widerstands der Urbevölkerung des Altiplano – ob früher unter Túpac Amaru II. gegen Kolonialherren oder heute gegen unfaire Brotpreise oder die Ausbeutung des Landes durch Großkonzerne. Dann glitzert uns auch schon das Andenmeer am Horizont entgegen. 380 km. Zwei Übernachtungen am Titicacasee (3800 m).

20. Tag: Am Titicacasee

Auch am größten See Südamerikas nicht nur Idylle – die Wasserqualität bereitet Sorgen, seit multinationale Bergbaukonzerne mit Quecksilber Edelmetalle auswaschen. Ihre Reiseleiterin kennt die Hintergründe. Aber erst einmal lassen wir uns im Boot zu den schwankenden Dörfern der Urus treiben. Inseln, Häuser, Boote – alles aus Binsengras! Festen Boden haben wir auf Taquile wieder unter den Füßen, der Insel der strickenden Männer. Nur eine Masche für Touristen oder alte Tradition? Unschlagbar: der Blick von der Insel über das Wasser hinüber zur majestätischen Königskordillere auf der bolivianischen Seeseite. Zum Abendessen sind wir zu Gast in einem Restaurant in Puno.

21. Tag: Vom Andenmeer zum Pazifik

Wer möchte, genießt vor oder nach dem Frühstück die Morgenstimmung am Seeufer beim Spaziergang. Oder Sie fahren mit dem Taxi zum Hauptplatz von Puno und sehen sich die Kathedrale an. Erst später am Vormittag geht es zum Flughafen von Juliaca und im Flieger nach Lima. Der Rest des Tages in der Hauptstadt gehört Ihnen!

22. Tag: Abschied von Peru

Am Vormittag locken die Schmuck- und Kunsthandwerksgeschäfte in Miraflores. Oder Sie erkunden das Künstlerviertel Barranco mit der berühmten Seufzerbrücke. Auf dem Weg zum Flughafen entführt Sie Ihre Reiseleiterin noch ins Museo Larco, wo erlesene Exponate alter Kulturen und die feine Küche der Gourmetmetropole Südamerikas beim Abschiedsessen zu einem Gesamtkunstwerk verschmelzen. Abends heben Sie mit Iberia nach Madrid ab (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.).

23. Tag: Wieder zu Hause

Landung am Nachmittag in Madrid und Weiterflug.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Iberia (Economy, Tarifklasse Q) von Frankfurt nach Quito und zurück von Lima, nach Verfügbarkeit
  • Zwischenflüge (Economy) mit LATAM Airlines lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 175 €)
  • Sitzplatzreservierung
  • Transfers
  • Rundreise in bequemen, landesüblichen Reisebussen (teilweise mit Klimaanlage)
  • 17 Übernachtungen im Doppelzimmer in Hotels, meist mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • 4 Übernachtungen in der Zweibettkabine auf der Santa Cruz II in der gebuchten Kabinenkategorie
  • Frühstücksbuffet, während der Kreuzfahrt Vollpension auf der Santa Cruz II, 5 Mittagessen in Restaurants, 5 Abendessen im Hotel und ein Abendessen in einem Restaurant

bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Zugfahrt nach Machu Picchu
  • Bootsfahrt auf dem Titicacasee
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 290 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel und auf dem Schiff
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn-, Schiffs- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Santa Cruz II****

Das 2002 in Chile gebaute und 2015 vollkommen renovierte Schiff zählt zur Kategorie der kleinen, komfortablen Schiffe (Vergabe der Sterne durch Studiosus). Kleidung und Atmosphäre an Bord sind leger. Das Schiff besitzt 50 gemütlich eingerichtete Kabinen, verteilt auf drei Decks. Sie verfügen über eine zentral geregelte Klimaanlage sowie Bad mit Dusche und WC. Alle von uns gebuchten Kabinen sind Außenkabinen. Einzelreisende können eine Einzelkabine buchen. Neben dem Restaurant (eine Tischzeit) gibt es zwei Bars. Der Entspannung dienen eine Bibliothek, ein Aufenthaltsraum, ein Sonnen- und Beobachtungsdeck mit zwei Whirlpools sowie ein Fitnessraum. An Bord befinden sich außerdem ein Schiffsarzt, eine Boutique und ein Glasbodenboot sowie Kajaks. Für die Anlandungen werden Expeditionsschlauchboote, sogenannte Zodiacs, genutzt. Wissenschaftlich geschulte, Deutsch sprechende Experten begleiten Sie auf den Landgängen und halten fesselnde Vorträge an Bord.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Schiffsinformationen MV Santa Cruz II

Ärztliche Versorgung an Bord

An Bord befindet sich ein Englisch sprechender Sanitätsoffizier. Sollten Sie spezielle Medikamente benötigen, vergewissern Sie sich bitte, dass Sie eine ausreichende Menge für die Dauer der gesamten Reise mit sich führen. Es ist nicht gewährleistet, dass diese speziellen Medikamente in ausreichender Menge auf der Santa Cruz II zur Verfügung stehen.

Bordsprache

Bordsprachen sind Englisch und Spanisch. An der Rezeption wird auch Deutsch gesprochen.

Bordwährung

An Bord der Santa Cruz II können Sie mit US-Dollar in bar bezahlen. Euro werden ebenfalls akzeptiert. Außerdem werden folgende Kreditkarten akzeptiert: Visacard, Mastercard und American Express.

Essen und Trinken

Neben dem Restaurant steht eine Bar zur Verfügung. Das Mittagessen erhalten Sie bei Ausflügen entweder in Form von Lunchpaketen, oder es wird in Restaurants auf den Inseln eingenommen.

Freizeitangebot an Bord

In Ihrer Freizeit können Sie die Bibliothek mit Leseraum, das Sonnen- und Beobachtungsdeck sowie das Fitnesscenter und zwei Whirlpools nutzen. Eine Boutique ist ebenfalls vorhanden.

Kabinen

Das Schiff verfügt über 50 gemütlich eingerichtete Kabinen, verteilt auf drei Decks. Die Kabinen sind mit einer zentral geregelten Klimaanlage und Bad oder Dusche/WC ausgestattet. Alle Kabinen sind Außenkabinen mit Fenstern. Doppelkabinen sind ca. 15 qm, Einzelkabinen ca. 12 qm.

Auf der Santa Cruz II gibt es keine Schlüssel für die Kabinen. Die Kabinen sind aber von innen abschließbar. In jeder Kabine gibt es einen kleinen Safe. An der Rezeption gibt es einen größeren Safe, in dem ebenfalls Wertgegenstände deponiert werden können.

Kleidung

Auf der Santa Cruz II herrscht eine sehr entspannte, legere Atmosphäre. Bei den Mahlzeiten ist sportliche Freizeitkleidung angebracht. Elegante Garderobe ist nicht notwendig.

Stromspannung

In den Kabinen sind Steckdosen mit einer Spannung von 110 Volt vorhanden. An der Rezeption und im Speisesaal gibt es Steckdosen mit 220-Volt-Spannung.

Telefonieren / Internet an Bord

Sie können an Bord der Santa Cruz II telefonieren. Allerdings ist dies mit erhöhten Kosten verbunden. In den öffentlichen Räumen gibt es W-LAN über Satellit (kostenpflichtig). Das Schiff ist telefonisch oder per Fax zu erreichen. Da es sich um eine Verbindung per Satellit handelt, ist eine ständige Erreichbarkeit nicht gewährleistet.

Besondere Hinweise zur Kreuzfahrt

Für die meist nassen Anlandungen (Schuhauswahl!) stehen Zodiacs zur Verfügung. An Bord befindet sich außerdem ein Glasbodenboot.

Die Route des Galápagos-Kreuzfahrtschiffes kann aufgrund der Witterungsverhältnisse und aus Tierschutzgründen Änderungen unterliegen. Wissenschaftlich geschulte, Deutsch sprechende Naturführer begleiten Sie auf den Landgängen.

An verschiedenen Tagen besteht die Möglichkeit zum Schwimmen und Schnorcheln, die Ausrüstung wird gestellt. Neoprenanzüge können gegen Gebühr geliehen werden. Strandhandtücher stehen kostenlos zur Verfügung.

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss.
Eventuell anfallende Visagebühren für andere Nationalitäten sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.
Für den Besuch der Galapagos-Inseln wird zusätzlich die Vorlage eines Hin- und Rückflugtickets und der Hotelreservierung für die geplante Aufenthaltsdauer verlangt.
Personen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise nach Peru eine Geburtsurkunde vorweisen. Es wird empfohlen, eine internationale Geburtsurkunde bzw. eine beglaubigte englische oder spanische Übersetzung mitzuführen. Die internationale Geburtsurkunde ist nur im Standesamt am Geburtsort erhältlich. Minderjährige, die ohne ihre Eltern reisen, müssen weitere Dokumente mit sich führen. Bitte erkundigen Sie sich in diesem Fall beim zuständigen Konsulat.
Bitte schicken Sie das beiliegende Formular „Fragebogen - Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ umgehend vollständig ausgefüllt an uns zurück.Falls wir die Passdaten nicht rechtzeitig vorliegen haben, können wir Ihnen die Einreise nach Galápagos nicht garantieren.

Bestimmung zu Krankenversicherung

Die Vorlage einer Reisekrankenversicherung mit Gültigkeit für Ecuador für die gesamte Verweildauer ist per Gesetz vorgeschrieben.
Bitte nehmen Sie die Versicherungs- oder Policenummer und die Notfalltelefonnummer der jeweiligen Versicherungsgesellschaft auf die Reise mit. Bitte führen Sie diese Informationen immer direkt bei sich.

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihrer Reiseländer sowie die aktuell geltenden Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Sicherheitseinrichtungen in den südamerikanischen Hotels

Bitte beachten Sie, dass in Südamerika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen. Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf. In den meisten Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm. An Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte muss mit einer fehlenden Isolierung gerechnet werden. Einige Hotels haben außerdem unregelmäßige Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren. In den Außenanlagen gibt es z.T. Unebenheiten im Gelände. Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein und lassen die nötige Vorsicht walten.
Weiterhin möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Heizungen in einzelnen Hotels nicht sehr leistungsfähig sind und es gegebenenfalls nachts kühl werden kann.

Sicherheitsgurte im Bus

Wir sind bei unseren Reisen mit technisch einwandfreien, gut gewarteten Bussen unterwegs. Diese entsprechen jedoch nicht immer dem Standard deutscher Reisebusse. Sicherheitsgurte sind nicht in allen Bussen oder nicht an allen Sitzplätzen vorhanden.
Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Ecuador und Peru zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

In Ecuador weist das Auswärtige Amt auf eine mögliche Gefährdung durch die im Lande weit verbreitete Kriminalität hin. Dieser Hinweis gilt grundsätzlich für die Großstädte des Landes, in besonderem Maße jedoch für einzelne Provinzen im Amazonastiefland und im Grenzgebiet zu Kolumbien. Wir haben unsere Reisen so geplant, dass Gebiete mit einem hohen Risiko vermieden werden.
Insbesondere im Hochland Ecuadors sind kurzfristig angekündigte Protestaktionen und Straßenblockaden nicht auszuschließen. Es können auch wichtige Überlandverbindungen betroffen sein. Obwohl sich diese Proteste nicht gegen ausländische Besucher richten, sind gewaltsame Ausschreitungen am Rande der Kundgebungen möglich. Im Interesse Ihrer Sicherheit vermeiden wir daher solche Menschenansammlungen weiträumig und ändern vorsichtshalber unsere Tagesprogramme so ab, dass jede Gefährdung ausgeschlossen werden kann.
Wie Sie dem Hinweis des Auswärtigen Amtes entnehmen können, ist auch in Peru wegen der im Vergleich zu Europa deutlich erhöhten Kriminalität und der Gefahr von bewaffneten Überfällen, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, besondere Umsicht erforderlich. Vor diesem Hintergrund verzichten wir auf Besuche von sozialen Brennpunkten und vermeiden in jedem Fall längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit.
InPeru können zudem soziale, ethnische und politische Spannungen immer wieder zu spontanen Protestaktionen und länger andauernden Straßenblockaden führen. Diese richten sich zwar nicht gegen Touristen, können aber zu Verzögerungen im Tagesprogramm und zu kurzfristigen Änderungen im Routen- und Besichtigungsablauf führen.
Im Interesse Ihrer Sicherheit bitten wir Sie, Ihr Verhalten der in beiden Ländern vergleichsweise hohen Alltagskriminalität anzupassen. Bitte leisten Sie im Falle einer akuten Bedrohung keinen Widerstand und beachten Sie die weiterführenden Ratschläge, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt.
Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits sowie eine gut geplante Reise größtmögliche Sicherheit bietet.
Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Studiosus-Team
Stand: 17. April 2019

Sicherheitshinweis

Ecuador
Unverändert gültig seit: 1. März 2019
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Innenpolitische Lage
Im Norden der Provinz Esmeraldas - San Lorenzo und umliegende Region - erfolgten seit Anfang 2018 wiederholt Anschläge auf ecuadorianische Sicherheitskräfte, die der organisierten Kriminalität zugerechnet werden und bei denen mehrere Todesopfer und zahlreiche Verletzte, auch unter Zivilisten, zu beklagen waren. Am 26. März 2018 wurden zwei Journalisten und ihr Fahrer in dieser Zone entführt. Von Reisen in dieses Gebiet wird abgeraten. Auch im übrigen Grenzgebiet zu Kolumbien ist erhöhte Vorsicht geboten. Die Sicherheitslage kann sich gegebenenfalls auch kurzfristig verschlechtern.
Kriminalität
Reisende werden aufgrund der Kriminalität und Gewaltbereitschaft in Ecuador zu Vorsicht und Wachsamkeit aufgerufen. Ein erhöhtes Risiko, Opfer eines Diebstahls, Raubüberfalls oder anderen Gewaltverbrechen zu werden, besteht vor allem in den Metropolen Guayaquil und Quito und Cuenca, sowie an der Küste.
In der gesamten Grenzregion zu Kolumbien besteht ein erhöhtes Risiko, Opfer von Entführungen und von Aktivitäten bewaffneter, mit dem Drogenhandel in Verbindung stehender Gruppen zu werden, siehe Innenpolitische Lage.
Von Gegenwehr bei Raubüberfällen ist aufgrund der Gewaltbereitschaft der Täter in jedem Fall abzuraten.
Auch bei Überlandfahrten in der Provinz Esmeraldas, der Küstengegend in und um die Stadt Esmeraldas sowie bei Besuchen der Stadt Santo Domingo ist wegen des gestiegenen Risikos von Überfällen erhöhte Vorsicht geboten. Reisenden wird empfohlen, vor Reisebeginn (z.B. Amazonasgebiet) mit den Reiseveranstaltern die aktuelle Sicherheitslage abzuklären.
In größeren Städten, an touristischen Schwerpunkten (z.B. Ausgehviertel Mariscal Sucre in Quito) und insbesondere in Bussen und Busstationen kommt es in erheblichem und weiter steigendem Umfang zu Diebstählen, Raubüberfällen und Sexualdelikten. Die Täter wenden dabei verschiedenste Tricks an wie z.B. Ablenkungsmanöver, „Bußgeld“-Erpressung unter Verwendung falscher Uniformen, Raub oder Vergewaltigung nach Verabreichung von bewusstseinsmindernden Drogen (auch in Form von Pulver in Speisen, Getränken oder auf Prospekten), Überfälle durch Taxifahrer in nicht registrierten Taxis, die aktiv potentielle Kunden ansprechen.
Reisende sollten stets auf ihr Gepäck achten und möglichst keine Wertsachen tragen oder mitführen; Uhren, Kameras und Mobiltelefone sollten nicht auffällig zu sehen sein und auf der Straße auch bei Anruf nicht sorglos benutzt werden. In Bars sollten keine Getränke von Fremden angenommen werden und das eigene Getränk sollte ständig im Auge behalten werden. Bei Dunkelheit sollte auch für kürzere Strecken ein registriertes Taxi von Tür zu Tür benutzt werden.
Auf Wanderstrecken zu beliebten Touristenzielen (z.B. Lagune San Pablo und Wasserfall El Peguche bei Otavalo, Vulkan Pichincha via Bergstation Cruz Loma und in der Umgebung von Vilcabamba) kam es in der Vergangenheit mehrfach zu Überfällen bzw. Gewaltverbrechen. Auf lokale Hinweise sollte besonders geachtet werden.
In Montañita (Provinz Sta. Elena an der Küste) kam es in den letzten Monaten zu mehreren Fällen der Vergewaltigung von Ausländerinnen, nachdem den Opfern K.O.-Tropfen o.ä. verabreicht worden waren.
Besonders gefährdet sind Einzelreisende. Bei der Auswahl von örtlichen Reiseunternehmen sollte auf geeignete Sicherheitsvorkehrungen geachtet werden bzw. sollten solche abgefragt werden.
Die Polizei ist in Notfällen auf Spanisch rund um die Uhr unter der Telefonnummer 911 zu erreichen, Hinweise zur Erstattung von Anzeige bei Straftaten bietet die deutsche Botschaft in Quito.
Naturkatastrophen
Ecuador liegt in einer seismisch aktiven Zone.Es kommt regelmäßig zu Erdbeben und vulkanischer Aktivität. Insbesondere die Vulkane Tungurahua (Touristengebiet Baños), Sangay (im Park Sangay) und jüngst wieder Reventador (etwa 90 km östlich von Quito) sind derzeit aktiv; der Vulkan Cotopaxi steht unter intensiver Beobachtung. Auf mögliche Evakuierungen und Behinderungen des Reiseverkehrs (, ggf. auch durch kurzfristige Sperrungen der Flughäfen Guayaquil und Quito), wird hingewiesen.
Reisende sollten sich daher stets zeitnah über die aktuelle Lage in den betroffenen Regionen informieren. Informationen zu Erdbeben und Vulkanaktivitäten sowie aktuellen Warnstufen erteilt das Instituto Geofísico – Escuela Politécnica Nacional, Quito-Ecuador. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.
In den Wintermonaten (Januar – April) kommt es aufgrund von Regenfällen häufig zu Überschwemmungen und Erdrutschen in der Küstenregion und im Hochgebirge. In der Folge kann es zu starken Beschädigungen der Verkehrswege kommen, die die Reisesicherheit beeinträchtigen. Reisende sollten sich über die aktuelle Lage und Verkehrssituation durch örtliche Medien bzw. den Reiseveranstalter informieren und mit Behinderungen im Reiseverkehr rechnen.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:
<http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/WeltweiterSiHi_node.html>
Allgemeine Reiseinformationen
Versorgung im Notfall
Reisende nach Ecuador sollten unabhängig von der Krankenversicherungspflicht unbedingt auch im eigenen Interesse auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt.

Sicherheitshinweis

Peru
Unverändert gültig seit: 17. April 2019
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Innenpolitische Lage
In Peru kommt es landesweit immer wieder regional zu sozialen Unruhen mit kurzfristig organisierten und unangekündigten Straßenblockaden, die schnell eskalieren und sich auch gegen Reisende richten können. In jüngerer Zeit waren auch die häufig von Touristen besuchten Regionen um Puno am Titicacasee und Cusco sowie Arequipa betroffen.
Reisende sollten Demonstrationen sowie die Elendsviertel in Großstädten grundsätzlich meiden.
Im Kampf gegen den Drogenhandel wurde in einigen Provinzen der Notstand ausgerufen. Betroffen sind Provinzen des sogenannten VRAEM, Gebiet der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro und Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte, es kommt dort dennoch weiterhin zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Mit Einschränkungen im Reiseverkehr ist zu rechnen.
Kriminalität
Das Risiko, in Peru Opfer von Überfällen, Diebstählen oder Entführungen zu werden, ist erhöht.
Von nächtlichen Bus- und Überlandfahrten wird abgeraten. Insbesondere in den Regionen um Ica, Arequipa, Puno, sowie zwischen Puerto Maldonado und Cusco können nächtliche Überfälle auf Überlandbusse, vereinzelt mit sexuellen Übergriffen und Waffengewalt verbunden, nicht ausgeschlossen werden. In der Region um Puerto Maldonado erfolgten im Frühjahr 2019 vereinzelte Raubüberfalle auf Touristengruppen als auch auf ein Hotel. Auch auf den Strecken von Huánuco über Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto und weiter nach Yurimaguas bzw. nach Pucallpa ist die Gefahr eines Überfalls auf Überlandreisende besonders hoch, so dass von der Benutzung abgeraten wird.
In Lima wird abends zu besonderer Vorsicht in der Innenstadt und in den von Touristen häufig besuchten Bezirken Miraflores und Barranco geraten. Auch auf Märkten und in Busstationen sind Diebstähle häufig. Beim Besuch von Bars und Diskotheken kommt es zum Einsatz von K.O.-Tropfen, so dass empfohlen wird, eigene Getränke nicht unbeaufsichtigt zu lassen und auf keinen Fall Getränke von Unbekannten anzunehmen.
Besonders in Lima, Arequipa und Cusco ist bei der Auswahl der Taxis Vorsicht geboten, da auch Taxifahrer gelegentlich in Verbrechen wie Raub und Vergewaltigung involviert sind. Es sind Fälle von sog. Express-Entführungen vorgekommen, die darauf abzielen, Reisende zu zwingen, mit ihren Kreditkarten an Geldautomaten Geld abzuheben.
Reisende sollten nur Taxis von offiziell zugelassenen Unternehmen benutzen oder diese rufen lassen und kein Taxi von der Straße nehmen.
Reisende sind zudem wiederholt während des Taxitransfers vom Flughafen Lima „Jorge Chavez“, der am Rande der Stadt in Callao liegt, oder bei Ankunft am Fahrtziel beraubt worden. Der Flughafentransfer nach Lima sollte nur über die innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen,
lizensierten Taxi- und Busgesellschaften organisiert werden.
Reisende sollten vor allem nachts möglichst nicht allein unterwegs sein und sich immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen aufhalten, bei Überfällen keine Gegenwehr leisten oder die Täter provozieren.
Bei der Wahl der Unterkunft ist auf Sicherheitsaspekte wie Nachtwächter, Hotelsafe und Zimmertelefon zu achten. Bei Bahn- und Busreisen sollten Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper getragen werden.
Auf das öffentliche Vorzeigen von großen Geldbeträgen oder wertvollem Schmuck und Uhren sollte verzichtet bzw. in Fahrzeugen diese außer Sichtweite aufbewahrt werden.
Die Policía de Turismo (Touristenpolizei) kann in der Calle General Vidal 230, Miraflores, 15074 Lima, Telefon: +511 4601060 oder +511 4600849, 4600921 erreicht werden. Neben den örtlichen Polizeidienststellen kann die Touristenpolizei unabhängig vom Tatort in allen Notfällen angesprochen werden, z.B. auch Abgabe einer Anzeige bei Raub oder Diebstahl.
Naturkatastrophen
Peru liegt in einer seismisch aktiven Zone. Es kommt deshalb häufig zu vulkanischen Aktivitäten und
zum Teil stärkeren Erdbeben, wie im August 2016 in der Provinz Caylloma und im Januar 2018 im Süden Perus. Im August 2007 forderte ein Erdbeben in der Region Ica Hunderte von Todesopfern.
Der Vulkan Sabancaya im Süden des Landes ist weiter aktiv. Für Anwohner in der Region wird regelmäßig ein sogenannter Aschestreualarm ausgelöst. Bisher kommt es zu keinen Einschränkungen im Reiseverkehr in dieser Region. Aktuelle Informationen erteilt das peruanische geophysikalische Institut IGP (in spanischer Sprache). Informationen zum Verhalten bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.
Starke Regenfälle besonders in den Monaten November bis April können zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu Behinderungen im Reiseverkehr führen. Reisende sollten sich über lokale Lage über die Medien informiert halten und Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI) beachten. Die über 30 landesweiten Büros von „iPeru“ helfen rund um die Uhr weiter.

Drogenkuriere
Reisende können gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht werden. Besondere Vorsicht gilt bei Lockangeboten z.B. über das Internet, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen, ebenso sollten Reisende kein Gepäck für Fremde mitnehmen und den Inhalt des eigenen Gepäcks kontrollieren, siehe auch Besondere strafrechtliche Vorschriften.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in der Krisenvorsorgeliste (https://elefand.diplo.de/elefandextern/home/login!form.action) einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.
Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
D-11013 Berlin
Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren
Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern
und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen.
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein.
- Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

Ecuador

Aktuelle medizinische Hinweise
Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden ab dem vollendeten 12. Lebensmonat bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet gefordert, siehe www.who.int.
Bei der direkten Einreise aus Deutschland wird kein Nachweis einer Gelbfieberimpfung verlangt. Für Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieberinfektionsgebiete Ecuadors, insbesondere die östlichen Landesteile (Orellana, Morona, Napo, Pastaza, Sucumbíos und Zamora) wird allen Reisenden ab dem vollendeten 12. Lebensmonat eine Impfung dringend empfohlen.
Kein Übertragungsrisiko besteht in Quito, Guayaquil und auf den Galapagos Inseln.
Aus Ecuador kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden (z.B. bei Weiterreise nach Costa Rica).
Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.
Zika-Virus-Infektion
Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Ecuador mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

Chikungunya
Ausgehend von der Antillen-Insel St. Martin im Januar 2014 treten Chikungunya-Virusinfektionen in Ecuador immer wieder auf. Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s.u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u. g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten. Siehe auch Merkblatt Chikungunya.
Dengue-Fieber
Dengue wird in weiten Teilen des Landes durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.
In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s.u.).
Malaria
Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Ein mittleres Risiko besteht im östlichen Tiefland, insbesondere in den wasserreichen Gebieten. Ein geringes Risiko besteht im übrigen Tiefland, im Osten des Amazonasgebietes, sowie in den westlichen Tieflandgebieten (v. a. Esmeraldas). Kein Risiko besteht in Höhenlagen (oberhalb 1500m), in den Städten und auf den Galapagos-Inseln.
Je nach Reiseprofil kann die Mitnahme einer Notfallselbsttherapie allenfalls im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.
In jedem Fall ist die konsequente Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.) sinnvoll.
Leishmaniasis
Leishmaniasis kommt landesweit in geringer Fallzahl vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen und manifestieren sich als Erkrankung insbesondere an der Haut, in selteneren Fällen alternativ an weiteren Organen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
• körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), ganztägig und in den Abendstunden und nachts (Malaria!)
• Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
• ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.
Durchfallerkrankungen
Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig, z. T. auch schwer. Sie sind in den meisten Fällen vermeidbar durch Beachtung einfacher Regeln:
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes bzw. desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen oder schälen. Halten Sie Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden.
Leptospirose
Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.
Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.
Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.
Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)
In Ecuador kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.
Höhenkrankheit
Aufgrund der Höhenlage Quitos (2.800 m ü. M.) kann es nach Ankunft in den ersten Tagen zu Symptomen der Höhenkrankheit kommen.
HIV/AIDS
Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Medizinische Versorgung
Das medizinische Versorgungsangebot ist in den größeren Städten im privaten Sektor in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen überwiegend defizitär strukturiert.
Die Kosten für eine medizinische Behandlung (prinzipiell auch bei Notfällen) sowie für Medikamente müssen in der Regel vor Ort sofort in bar oder per Kreditkartenzahlung beglichen werden. Im Fall akut lebensbedrohlicher Krankheitsbilder oder Unfallverletzungen sind auch Privatkliniken zur Behandlung verpflichtet, verlangen aber die vollständige Begleichung der Rechnung vor der Entlassung.
Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden daher dringend empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Ecuador durch eine tropen- bzw. reisemedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und ggf. ihren Impfschutz anpassen, siehe auch z.B. www.dtg.org“ www.dtg.org.
Unverändert gültig seit: 22. Februar 2019

Medizinische Hinweise

Aktuelle Medizinische Hinweise
Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
Impfschutz
Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet, häufig aus den Nachbarstaaten, oder bei direkter Einreise aus Deutschland ist der Nachweis einer Gelbfieberimpfung derzeit, nach Auskunft der peruanischen Einreisebehörden, nicht vorgeschrieben.
Jedoch ist bei Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Perus, insbesondere für das gesamte peruanische Amazonasgebiet und die Gebiete östlich der Anden unter 2300 m, allen Reisenden ab dem vollendeten 9. Lebensmonat, siehe www.who.int, eine rechtzeitige Impfung, d.h. 10 Tage vor Einreise, dringend empfohlen. 2018 wird erneut eine Häufung von Erkrankungen bei nicht geimpften Personen in diesen Gebieten beobachtet.
Aus Peru kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden.
Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Impfungen gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.
Zika-Virus-Infektion
Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Peru mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten
Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes.
Chikungunya
In der Großregion breitet sich seit Januar 2014 eine Chikungunya-Epidemie aus, die auch Peru betrifft. Die Chikungunya-Virusinfektion zeigt ähnliche Symptome wie das Dengue-Fieber (s.u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u. g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten. Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter
www.diplo.de/reisemedizin
Dengue-Fieber
Dengue wird landesweit durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende.
In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.)
Leishmaniasis
Die kutane und mukokutane Form kommt landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).
Oropouche-Fieber
Das Oropouche-Virus ruft ein Dengue-ähnliches Krankheitsbild hervor (s. o.) und wird ebenfalls durch Mücken übertragen.
Malaria
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender dämmerungs- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Personen nicht selten tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Ein geringes Risiko besteht im ganzen Land unter 2000 m, v.a. in Ayacucho, Junín, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Puerto Maldonado und in Iquitos.
Als malariafrei gelten Lima, Cuzco, Machu Picchu, das Anden-Hochland, die Küste im Süden von Lima. Ica und Nazca.
Je nach Reiseprofil kann eine Notfallselbstmedikation im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden Expositionsprophylaxe <https://www.auswaertiges-amt.de/blob/251022/04c8fc306bc39d0c6a1ee34efd63edf0/expositionsprophylaxeinsektenstiche-data.pdf> empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
· Tragen von körperbedeckender, heller Kleidung (lange Hosen, lange Hemden)
· wiederholtes Auftragen von Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue!) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria!)
· Schlafen ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.
Durchfallerkrankungen
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.
Seit Mai 2019 wird zudem in Lima, Junín, La Libertad (einschließlich Trujillo), Lambayeque (einschließlich Chiclayo) und Piura Regionen über mehr als 200 Fälle des neurologischen Guillan-Barre-Syndrom berichtet. Die Ursache ist vermutlich auf einen durch die Atemwege oder Lebensmittel übertragenen Krankheitserreger zurückzuführen. Für Reisende besteht ein minimales Risiko. Reisende in Risikobereichen sollten jedoch Vorsichtsmaßnahmen für Lebensmittel und Getränke sowie Maßnahmen zur Händehygiene beachten.
Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Leptospirose
Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.
Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.
Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.
Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)
In Peru kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.
Pest
Das Ansteckungsrisiko für Reisende ist sehr gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufige Wäschewechsel sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Für beruflich in Pestgebieten Tätige kann im Einzelfall und nur nach Rücksprache mit einem Reise-/ Tropenmediziner die prophylaktische Einnahme von Antibiotika sinnvoll sein.
Höhenkrankheit („Soroche“)
In Lagen über 2500 Meter häufigere, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2000 Metern. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig Touristen bei Flugreisen nach Cusco oder Puno, also nicht nur Bergsteiger. Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung. Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig.
HIV/AIDS
Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Medizinische Versorgung
Das medizinische Versorgungsangebot ist in Lima im privaten Sektor z. T. auf international hohem Standard. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen meist defizitär strukturiert.
Das Auswärtige Amt empfiehlt sich im Erkrankungsfall auf der Internetseite der Deutschen Botschaft über Ärzte und Krankenhäuser in Peru zu informieren oder im Notfall ggf. die entsprechenden Honorarkonsuln zu kontaktieren.
In der Regel reichen die Behandlungsmöglichkeiten in Cusco nicht aus, um schwere Notfälle adäquat zu versorgen. Sobald es der medizinische Zustand zulässt, sollten schwer Kranke oder Verletzte deshalb nach Lima verlegt werden.
Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte sind z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V.
Unverändert gültig seit: 14. Juni 2019

Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften

Sollten Sie vor oder nach Ihrer Gruppenreise ein individuelles Programm in einem anderen Land Süd- oder Mittelamerikas gebucht haben, beachten Sie bitte die landesspezifischen Impfvorschriften in Bezug auf Gelbfieber. Bei fehlender Gelbfieberimpfung kann Ihnen sonst unter Umständen die Einreise verweigert werden.
Wir empfehlen, frühzeitig einen Facharzt bzw. ein Tropeninstitut zu konsultieren. Bitte sprechen Sie in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impfverträglichkeit mit Ihrem Arzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen.

Hinweise

Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

Termine

Termine

Ecuador – Galapagos – Peru – Leguane und Vulkane

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 23 Tage

11.08.2020Dienstag, 11. August 2020 - Mittwoch, 2. September 2020
23 Tage / 22 Nächte

10090.00 EUR

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 23 Tage

11.08.2020Dienstag, 11. August 2020 - Mittwoch, 2. September 2020
23 Tage / 22 Nächte

10090.00 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 23 Tage

11.08.2020Dienstag, 11. August 2020 - Mittwoch, 2. September 2020
23 Tage / 22 Nächte

10090.00 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 23 Tage

20.10.2020Dienstag, 20. Oktober 2020 - Mittwoch, 11. November 2020
23 Tage / 22 Nächte

9890.00 EUR

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 23 Tage

20.10.2020Dienstag, 20. Oktober 2020 - Mittwoch, 11. November 2020
23 Tage / 22 Nächte

9890.00 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 23 Tage

20.10.2020Dienstag, 20. Oktober 2020 - Mittwoch, 11. November 2020
23 Tage / 22 Nächte

9890.00 EUR

 

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Tel: 0208-757606

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