Montenegro, Albanien, Kosovo – für viele sind die drei Balkanstaaten weiße Flecken auf der Landkarte. Das ändern wir auf dieser WanderStudienreise: auf aussichtsreichen Panoramastraßen, am Rand des Tara-Canyons, im einsamen Valbonatal oder mit dem Zug auf der höchsten Eisenbahnbrücke Europas. Unsere Perspektiven zwischen Bergmassiven, tief eingeschnittenen Fjorden und europäischem Urwald sind vielfältig. In Flusstälern, Nationalparks und auf Hochalmen erwandern wir uns die schönsten Ausblicke und gewinnen dazu Einblicke in stille Klöster, Altstädte und abgelegene Dörfer – und in die Lebenswelt der Einheimischen. Wie gelingt es den Ländern, den Anschluss an Europa zu schaffen, ohne ihre Identität aufzugeben?

Reisenummer 68028

Themen

Sie finden diese Reise und weitere unter folgenden Kategorien:

Montenegro – Albanien – ursprüngliche Bergwelten erwandern

  • Meist mittlere bis anspruchsvolle Wanderungen von bis zu sechs Stunden Dauer
  • Durch die Bergwelten von Montenegro und Nordalbanien
  • Dazu ein Abstecher in den Kosovo
  • Fährfahrt auf dem Fluss Drin durch die einsame Bergwelt Albaniens
  • Spektakuläre Zugfahrt von Kolasin nach Podgorica
  • Bootsfahrt auf dem Skutarisee
  • Vier Mahlzeiten in landestypischen Restaurants, ein Mittagsimbiss und ein Picknick

 

MAP Karte

Reiseverlauf

1. Tag: Willkommen in Montenegro!

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen und vormittags Flug mit Adria Airways über Ljubljana oder mit Austrian über Wien nach Podgorica. Ankunft am frühen Nachmittag. Sie werden am Flughafen erwartet und zu Ihrem Hotel in Budva gefahren. 80 km. Beim Abendessen im Hotel begrüßt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter und gibt Ihnen einen Ausblick auf die nächsten Reisetage. Drei Übernachtungen in einem komfortablen Hotel in Budva in Strand- und Altstadtnähe.

2. Tag: Klosterwanderung und die Bucht von Kotor

Von der Küste geht es gleich in die Berge. Wir • wandern (1,5 Std., leicht bis mittel, ?0 m ?350 m) vom Kloster Duljevo hinunter zum Kloster Praskvica. Unterwegs erwarten uns immer wieder herrliche Ausblicke und eine Nonne im Kloster Rustovo, die uns einen Blick hinter die Klostermauern gewährt. Nachmittags fahren wir an die fjordartige Bucht von Kotor (UNESCO-Welterbe). Bei einem Rundgang erkunden wir dann die Altstadt von Kotor (UNESCO-Welterbe) - mit ihren Kirchen, Palästen und schmalen Gassen ein wahres Juwel! Fahrtstrecke 70 km.

3. Tag: Wanderung im Lovcen-Nationalpark

Heute erwartet uns wieder die Bergwelt Montenegros. Erste Station ist Cetinje, alte Königsstadt und einst als montenegrinische Hauptstadt Treffpunkt der europäischen Diplomatie. Hier füllen wir im Supermarkt unseren Picknickkorb. Anschließend • wandern wir (3 Std., mittel bis anspruchsvoll, ?0 m ?600 m) zwischen den Gipfeln und durch die Wälder des Lovcen-Nationalparks hinunter in das Dorf Njegusi. Unterwegs findet Ihr Reiseleiter einen schönen Platz, wo wir unser Picknick mit Oliven, Käse, Schinken und Wein genießen. Über eine der schönsten Panoramastraßen Europas kurven wir nachmittags mit dem Bus vom bergigen Hochland wieder zurück an die Küste. 90 km. Vor dem Abendessen im Hotel bleibt noch Zeit für einen Sprung in den Hotelpool.

4. Tag: Bootsfahrt auf dem Skutarisee

Der Skutarisee ist der größte See des Balkans. Bei einer Bootsfahrt sperren wir die Augen auf - ob sich Pelikane, Reiher und andere Wildvögel blicken lassen? Anschließend schauen wir in der Hauptstadt Podgorica in die orthodoxe Auferstehungskirche und bewundern im Kloster Moraca die beeindruckenden Fresken. Doch wie sieht die Gegenwart des noch recht jungen Landes aus? Welche Hürden gibt es für den EU-Beitrittskandidaten auf dem Weg nach Europa? Wir sprechen darüber auf der Fahrt nach Kolasin. 140 km. Drei Übernachtungen in einem komfortablen Berghotel.

5. Tag: Die Schluchten und Wälder des Balkans

Heute geht es in den Durmitor- und Tara-Nationalpark (UNESCO-Welterbe). Ziel ist der spektakuläre Tara-Canyon, eine der tiefsten Schluchten Europas. Unsere erste • Wanderung (2,5 Std., mittel, ?250 m ?300 m) führt uns in das Flusstal und wieder hinauf bis zur 150 m hohen Brücke, die sich majestätisch über dem Fluss Tara erhebt. Unterwegs werfen wir einen Blick in das einsam gelegene Erzengel-Michael-Kloster. Noch nicht müde? Wir lassen den Tag bei einer gemütlichen • Wanderung (1 Std., leicht, ?0 m ?0 m) rund um den Biogradsee ausklingen, der sich inmitten eines der letzten Urwälder unseres Kontinents versteckt. Fahrtstrecke 130 km.

6. Tag: Im Biogradska-Gora-Nationalpark

Das Bjelasica-Gebirge im Biogradska-Gora-Nationalpark bietet die besten Ausblicke in Montenegro. Geländefahrzeuge bringen uns über die Baumgrenze, und auf einem Grat • durchwandern wir (4 Std., mittel bis anspruchsvoll, ?400 m ?400 m) die beeindruckende Bergwelt. Unser Wanderziel: ein Ökodorf, in dem uns ein Mittagessen mit Rindsragout und Bergtee erwartet. Fahrtstrecke 30 km. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Sauna, Dampfbad und Swimmingpool laden im Hotel zum Entspannen ein.

7. Tag: Mit dem Zug durch die Bergwelt

Nicht nur für Bahnfans ein grandioses Erlebnis: Mit dem Zug fahren wir in zwei Stunden von Kolasin nach Podgorica. Auf der spektakulären Strecke wechseln sich steile Felshänge, tief eingeschnittene Täler, Bergwiesen und eine Vielzahl von Tunneln und Brücken ab, darunter die mit 201 m höchste Eisenbahnbrücke Europas. Dann nehmen wir mit dem Bus Kurs auf Albanien. Über 40 Jahre war der Balkanstaat abgeschottet von der Außenwelt. Jetzt würde man gern im Turbotempo EU-wärts rauschen. Aber gehören Korruption und Armut tatsächlich der Vergangenheit an? In Shkoder spazieren wir zur Rozafa-Festung hinauf. Busstrecke 70 km. Wir übernachten in einem rustikalen Hotel im Stil eines osmanischen Stadthauses.

8. Tag: Ursprüngliche Landschaften in Nordalbanien

Heute heißt es früh aus den Federn - aber es lohnt sich! Mit dem Bus geht es über einsame Bergstraßen nach Koman. Von hier gleiten wir mit der Fähre auf dem Fluss Drin in zwei Stunden durch die unzugänglichen albanischen Berge nach Fierze. Ein besonderes Erlebnis! Vielleicht lässt uns der Kapitän auch auf seine Brücke. Im Valbona-Nationalpark bekommen wir nachmittags bei einer • Wanderung (2 Std., leicht bis mittel, ?50 m ?50 m) einen ersten Eindruck von der unberührten Natur: Buchenwälder, Wiesen, Bäche, eingerahmt von den steil aufragenden Bergen der Albanischen Alpen. Busstrecke 120 km. Zwei Übernachtungen in einem einfachen Berghotel im Valbona-Nationalpark.

9. Tag: Wandern im Valbona-Nationalpark

Ein Tag im malerischen und abgeschiedenen Valbona-Nationalpark. Natur pur und herrliche Ruhe erwarten uns. Hier ticken die Uhren noch anders. Die heutige • Wanderung (6 Std., anspruchsvoll, ?650 m ?650 m) führt uns weiter in die Täler und Wälder des Nationalparks bis zu einer Sommeralm hinauf. Zur Mittagszeit erwartet uns ein Bergbauer zum Imbiss: Nordalbanische Spezialitäten wie Schafskäse und Byrek sind Lohn für unsere Anstrengungen. Zum Schluss noch einen Raki – gezuar! Zum Wohl! Die Familie des Bauern beantwortet gerne unsere Fragen über den Alltag in dieser einsamen Region. Der Rest des Tages bleibt frei. Rund um unser Gästehaus finden Sie Spazierwege, die zum individuellen Erkunden einladen. Zum Abendessen gibt es im Hotel fangfrische Bachforelle.

10. Tag: Von Albanien in den Kosovo

Vormittags geht es über die Grenze in den Kosovo, der 2008 seine Unabhängigkeit von Serbien proklamierte. Beim Stadtrundgang durch Prizren sprechen wir über die Spannungen zwischen den Bevölkerungsgruppen. Die serbische Minderheit fürchtet um ihre kulturellen Schätze, darunter die orthodoxe Kathedrale (UNESCO-Welterbe), die wir uns von außen anschauen. Anschließend sind wir zu Gast in einem Versammlungshaus eines Derwischordens und erfahren aus erster Hand mehr über diese liberale muslimische Glaubensgemeinschaft. Wir übernachten in Prizren, wo wir den Tag in einem urigen Restaurant am Fluss Bistrica mit kosovarischen Spezialitäten genüsslich ausklingen lassen. 130 km.

11. Tag: Nach Tirana

Unsere • Abschiedswanderung (2 Std., mittel, ?200 m ?200 m) führt uns hinauf zur Festung von Prizren in das Sar-Planina-Gebirge. Auf der neu gebauten Autobahn geht es dann mit dem Bus nach Albanien, in die Hauptstadt Tirana. 190 km. Tirana ist eine Stadt im Um- und Aufbruch, die düsteren sozialistischen Fassaden der Hodscha-Diktatur wurden mit bunten Farben aufgemischt. Unser Stadtrundgang führt uns über den Skanderbeg-Platz und in das Blloku-Viertel - in kommunistischer Zeit den Mitgliedern der Führung vorbehalten, füllen sich die Straßen heute mit Cafés und Bars. Zum Abschied genießen wir noch einmal deftige Balkanküche in einem landestypischen Restaurant.

12. Tag: Abschied von Albanien

Rückflug von Tirana - entweder mittags nonstop mit Adria Airways nach Frankfurt oder nachmittags mit Austrian über Wien oder mit Adria Airways über Ljubljana - und Anschluss zu den anderen Städten.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Adria Airways z.B. von Frankfurt oder München nach Podgorica und zurück von Tirana; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 100 €)
  • Sitzplatzreservierung
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemem Reisebus (Klimaanlage)
  • Fährfahrt von Koman nach Fierze
  • 11 Übernachtungen, Hotels mit Klimaanlage, teilweise auch mit Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Frühstücksbuffet, 8 Abendessen im Hotel, 3 Abendessen in landestypischen Restaurants), zusätzlich ein Mittagessen in einem urigen Restaurant

bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Ein Lunchpaket
  • Ein Mittagsimbiss bei einem Bergbauern
  • Ein Picknick
  • Ausflug mit Geländewagen
  • Bootsfahrt auf dem Skutarisee
  • Zugfahrt von Kolasin nach Podgorica
  • Eintrittsgelder
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Ein offenes Wort

In Albanien weist die touristische Infrastruktur mittlerweile in vielen Regionen einen guten Standard auf. Ausnahme ist die Strecke zwischen Shkoder und Koman. Die Straße zwischen diesen beiden Orten ist in einem schlechten Zustand, sodass die Fahrt am achten Tag durch die ursprüngliche Bergwelt länger dauert, als die reinen Kilometerangaben erwarten lassen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich.

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen für diese Reise einen Reisepass, der noch mindestens drei Monate über das Reiseende hinaus gültig ist. Für Deutsche ist in allen bereisten Ländern auch die Einreise mit dem neuen biometrischen Personalausweis im Scheckkartenformat möglich. Wir empfehlen dennoch die Mitnahme eines Reisepasses.
Für Reiseteilnehmer anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. bei Ihrem Reiseberater oder bei den zuständigen Konsulaten zu erkundigen.
Um die Abfertigung an den Grenzübergängen zu beschleunigen, benötigen wir vorab Ihre Passdaten. Bitte senden Sie den beiliegenden Einreisefragebogen bis 3 Wochen vor Abreise ausgefüllt an uns zurück.

Zur Sicherheitslage in Kosovo

Um Ihnen auf Ihrer Reise größtmögliche Sicherheit zu bieten, verfolgen wir rund ums Jahr und in allen unseren Reiseländern aktuelle Ereignisse und Entwicklungen. Grundsätzlich ist die Sicherheitslage in allen auf unserer Reise besuchten Länderngut. Auch in Kosovo hat sich die Lage in den letzten Jahren stabilisiert, dabei haben die friedlich verlaufenen Parlamentswahlen im Juni 2014 einen erheblichen Beitrag zur weiteren Stabilisierung der innenpolitischen Lage in Kosovo geleistet.
Diese grundsätzlich positive Einschätzung wird auch vom deutschen Auswärtigen Amt geteilt: Eine Einschränkung gilt nur für einige mehrheitlich serbisch bewohnte Gemeinden im Norden des Kosovo: Wegen der Gefahr neuer gewaltsamer Zusammenstöße rät das Amt in diesem Bereich weiterhin zur Vorsicht. Die betroffene Region besuchen wir auf unserer Reise nicht.
Sollte sich die Situation in den von uns besuchten Landesteilen wider Erwarten verschlechtern, werden wir Sie selbstverständlich umgehend informieren und bei Bedarf das Land auf einer östlichen Route umfahren. Auf den Gesamtzuschnitt Ihrer Reise hätte diese Umroutung keine Auswirkung.

Treppen- und Balkongeländer

Die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung entsprechen nicht überall dem deutschen Standard. In manchen Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.

Hinweise

Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

Termine

Termine

Montenegro – Albanien – ursprüngliche Bergwelten erwandern

Teilnehmer: min. max. Dauer: 12 Tage

13.05.2020Mittwoch, 13. Mai 2020 - Sonntag, 24. Mai 2020
12 Tage / 11 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 12 Tage

13.05.2020Mittwoch, 13. Mai 2020 - Sonntag, 24. Mai 2020
12 Tage / 11 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 12 Tage

27.05.2020Mittwoch, 27. Mai 2020 - Sonntag, 7. Juni 2020
12 Tage / 11 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 12 Tage

27.05.2020Mittwoch, 27. Mai 2020 - Sonntag, 7. Juni 2020
12 Tage / 11 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 12 Tage

03.06.2020Mittwoch, 3. Juni 2020 - Sonntag, 14. Juni 2020
12 Tage / 11 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 12 Tage

03.06.2020Mittwoch, 3. Juni 2020 - Sonntag, 14. Juni 2020
12 Tage / 11 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 12 Tage

16.09.2020Mittwoch, 16. September 2020 - Sonntag, 27. September 2020
12 Tage / 11 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 12 Tage

16.09.2020Mittwoch, 16. September 2020 - Sonntag, 27. September 2020
12 Tage / 11 Nächte

 

Links

Tel: 0208-757606

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