Umfassende Reise zu den altamerikanischen Hochkulturen in Mexiko, Guatemala und Honduras

Reisenummer 67937

Themen

Sie finden diese Reise und weitere unter folgenden Kategorien:

Mexiko – Guatemala – umfassend

  • Umfassende Reise zu den altamerikanischen Hochkulturen in Mexiko, Guatemala und Honduras
  • Mit ausführlichem Aufenthalt in Mexiko-Stadt
  • Landschaften erleben - vom mexikanischen Hochland in den guatemaltekischen Dschungel
  • Zeitsparender Inlandsflug von Mexiko-Stadt nach Chiapas
  • Wichtigste Stationen dieser Mittelamerika-Studienreise: Mexiko-Stadt, Puebla, Chiapas, Atitlánsee, Antigua, Tikal, Copán, Palenque und Chichén Itzá
  • Mittelamerika - von einer landschaftlichen und kulturellen Vielfalt, die mit Mittelmaß rein gar nichts zu tun hat! Ein lebendiges Bild der großen Hochkulturen Altamerikas - von den Maya bis zu den Azteken - bietet Ihnen diese Studienreise! In Mexiko entdecken Sie Yukatan, erleben Prachtstädte wie Puebla und San Cristóbal, bestaunen die Pyramiden von Teotihuacán und genießen die Aussicht in den Regenwald von Palenque. Guatemala zeigt sich nicht nur am Atitlánsee von seiner schönsten Seite. Die Märkte sind genauso lebendig wie die Begegnungen mit der indigenen Bevölkerung: Lernen Sie eine Lebensart verstehen, die von Traditionen geprägt ist. Besonders spannend: unser Abstecher nach Copán in Honduras, ins Bilderbuch der Maya-Archäologie. Eine umfassende Rundreise durch das alte und neue Amerika.

    MAP Karte

    Reiseverlauf

    1. Tag: Anreise nach Mexiko

    Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Am frühen Nachmittag Flug mit Lufthansa von Frankfurt nach Mexiko-Stadt (nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.). Ankunft am Abend (Abendessen im Flugzeug) und Fahrt ins Hotel. Vier Übernachtungen im historischen Zentrum von Mexiko-Stadt (2250 m).

    2. Tag: Pyramiden von Teotihuacán

    Welche Pracht, welcher Trubel: Dynamisch präsentiert sich die Hauptstadt. Und wir mittendrin! Ihr Studiosus-Reiseleiter nimmt Sie gleich mit zu einem archäologischen Schatz vor den Toren der Metropole: In Teotihuacán (UNESCO-Welterbe) steht mit der Sonnenpyramide die drittgrößte Pyramide der Erde. Rechts und links der "Straße der Toten" erzählen die Tempelruinen die beeindruckende Geschichte einer Stadt, die vor 2000 Jahren eine Megacity mit über 200000 Menschen gewesen sein soll. Bodenständiger Kontrast, die Agaven am Straßenrand. Wie Tequila aus Agaven gemacht wird und was das Spargelgewächs noch alles kann, verrät Ihnen Ihr Reiseleiter. Auf der Rückfahrt stoppen wir an der Basilika der Jungfrau von Guadalupe, Pilgerziel für Millionen. 160 km. Appetit bekommen? Mexikos Küche ist viel mehr als Chili con Carne - wie wir beim gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant mit Ausblick feststellen.

    3. Tag: Höhepunkte von Mexiko-Stadt

    Ein weiterer Tag voller Höhepunkte: Zunächst ins Nationalmuseum, alle mexikanischen Kulturen unter einem Dach. Wir staunen über den Stein der Sonne der Azteken und die Jademaske von Mayakönig Pakal. Nachmittags geht es zu Fuß durchs historische Zentrum. Erst mal zum Zócalo, dem Schauplatz für politische Aktivitäten des Volkes. Ringsum stehen Kathedrale, Nationalpalast und der Templo Mayor der Azteken, die Zeichen der Mächtigen. Weiter zum Alamedapark, im Schatten der Bäume mischen wir uns unter die Einheimischen. Und wie wäre es mit dem Las Sirenas oder dem urigen Café Tacuba für Ihr individuelles Abendessen?

    4. Tag: Cacaxtla und Puebla

    Ostwärts fahren wir aus der Hauptstadt, der Popocatépetl grüßt mit seiner Rauchfahne herüber. In Cacaxtla vor den Toren Pueblas sehen wir die wohl eindrucksvollsten spätklassischen Fresken im Hochland. Ihr Reiseleiter zeigt Ihnen dort die Krieger des Jaguarordens und deutet die Einflüsse der Mayakultur hier in Zentralmexiko. Dann rollen wir nach Puebla: Vulkane zieren den Hintergrund, in der Altstadt (UNESCO-Welterbe) überwältigt uns die Rosenkranzkapelle der Dominikaner. Beim Bummel durch die Gassen faszinieren die fliesengeschmückten Fassaden. 280 km. Am Abend, zurück in Mexiko-Stadt, führen Sie selbst Regie. Worauf haben Sie heute Appetit?

    5. Tag: Luftsprung nach Chiapas

    Ein eineinhalbstündiger Luftsprung bringt uns von der Hauptstadt in eine andere Welt: nach Tuxtla Gutiérrez im indianisch geprägten Bundesstaat Chiapas. Auch die Natur zeigt sich bei unserer Bootsfahrt (wetterabhängig) im Nationalpark Sumidero-Canyon verändert: tropisch, üppig. Links und rechts bis zu 1000 m hohe Felswände, an den Ufern tummeln sich Krokodile, Geier sonnen sich, und in den Baumwipfeln turnen Affen. Dann geht es hinauf ins Land der Maya nach San Cristóbal de las Casas (2200 m). 60 km. Bei Marimbaklängen genießen wir unser gemeinsames Abendessen in einem typischen Restaurant. Zwei Übernachtungen mitten in der kolonialen Altstadt.

    6. Tag: Farbenmeer in San Cristóbal de las Casas

    Ein prächtiges Farbenmeer erwartet uns am Morgen. Rund um die Barockkirche Santo Domingo wetteifern in den Auslagen der Marktfrauen bunte Tücher, Obst und skurrile Puppen um unsere Blicke. In einem Mayadorf in der Umgebung erfahren wir, woher die vielen Webarbeiten kommen. An der Dorfkirche berichtet Ihr Reiseleiter von alten Ritualen, die der christlichen Lehre Roms so gar nicht entsprechen. Religiöser und sozialer Zündstoff allenthalben, nur an der Benachteiligung der indigenen Urbevölkerung hat sich im ärmsten Bundesstaat Mexikos seit dem Aufstand der Zapatistas wenig geändert. 25 km. Der Nachmittag gehört Ihnen. San Cristóbal ist überschaubar und perfekt zu Fuß zu erkunden. Ihr Reiseleiter versorgt Sie gern mit Restauranttipps für den freien Abend.

    7. Tag: Nach Guatemala zum weltschönsten See

    Das Herzland der Maya ist heutzutage von Grenzen durchzogen. Wir passieren sie nach Guatemala in La Mesilla und wechseln den Bus. Dann liegt er uns im Licht der untergehenden Sonne zu Füßen: der angeblich schönste See der Welt, der Lago Atitlán. 400 km. Erlauben Sie sich vor dem Abendessen einen ersten guatemaltekischen Rum - Ron Zacapa. Ihr Kopfkissen flüstert Ihnen später die Geschichte von Xocomil zu. Buenas noches! Zwei Übernachtungen direkt am Atitlánsee (1500 m).

    8. Tag: Zu magischen Kräften am Atitlánsee

    Heute heißt es: Leinen los! Mit dem Boot erkunden wir die umliegenden Dörfer am See - Vorsicht: Fotografieren kann süchtig machen! Die Vulkane am See posieren für uns. In den Dörfern bekommen wir einen Einblick in indigenen Traditionen und das Leben am See. Vieles dreht sich hier um den geheimnisvollen Maximón. Ob Ihr Reiseleiter die Beschwörungsformeln kennt?

    9. Tag: Marktleben in Chichicastenango

    Von weither kommen die Quiché-Maya zum Markt nach Chichi. Wir tun es ihnen gleich, reisen aber deutlich bequemer in unserem Bus - ohne Feldfrüchte und Federvieh - zum wohl berühmtesten Markt des Landes an den Stufen der weißen Kirche Santo Tomás. Erfeilschen Sie sich doch eine kunterbunte Hängematte oder einen Poncho. Wie man hierzulande Mutter Erde gebührende Ehre erweist, in dieses Geheimnis weiht uns ein Schamane bei Pascual Abaj ein. Lassen Sie sich überraschen! Nachmittags geht es auf der Panamericana weiter in die alte Hauptstadt Antigua, eine der hübschesten Kolonialstädte des Kontinents. 150 km. Zwei Übernachtungen in Antigua (1500 m).

    10. Tag: Wohlklingende Sinfonie - Antigua

    Was wären die bunten Feste des Landes ohne traditionelle Musik? In der Casa K'ojom erleben wir den Klang der einheimischen Instrumente wie Marimba, Tun und Ayotl. Was für eine architektonische Pracht, was für eine Kulisse im Angesicht der Vulkane Agua, Fuego und Acatenango am Horizont! Im späten 18. Jh. beendete ein Erdbeben die Blütezeit Antiguas. Wir erkunden die Klöster, Kirchen und Paläste im Zentrum (UNESCO-Welterbe), die vom einstigen Reichtum der Stadt zeugen. Wie wäre es am freien Nachmittag mit einem heimischen Kaffee, einem der wichtigsten Exportgüter des Landes?

    11. Tag: Durchs Hochland Guatemalas

    Von der alten in die neue Hauptstadt: Guatemala-Stadt. Im Archäologischen Nationalmuseum entdecken wir die Mayawelt im Kleinen, bevor wir sie morgen im Großen erleben. Denn es geht noch heute weiter nach Honduras in das berühmte Copán. 270 km. Zwei Übernachtungen in der Nähe der Ruinen.

    12. Tag: Copán, Bilderbuch der Maya

    Auch Spanischkenntnisse helfen leider nicht viel, um die Schriftkunst der Maya zu entziffern. Und die ist in Copán (UNESCO-Welterbe) allgegenwärtig. Zum Glück kann sie Ihr Reiseleiter enträtseln. So erzählt die Glyphentreppe beispielsweise auf jeder Stufe von den Königsdynastien der Maya und zeichnet ein Bild vom Leben der Hochkultur. Die Speisekarte im Restaurant Ihrer Wahl können Sie dann beim individuellen Abendessen wieder leichter entziffern!

    13. Tag: In den Regenwald von Petén

    Zurück in Guatemala. Die United Fruit Company spielte bis Mitte des 20. Jh.s wegen ihrer finanziellen Unterstützung von Diktatoren eine traurige Rolle in der Geschichte Guatemalas. Heute erinnert das Wort "Bananenrepublik" an dieses unrühmliche Kapitel. Mitten im Grün der Bananenstauden finden wir einen Kulturschatz: die Stelen von Quiriguá (UNESCO-Welterbe). Wer kann nach dem Tag in Copán die Hieroglyphen deuten? In Puerto Barrios, Guatemalas Karibikhafen, steigen wir um aufs Boot, das uns in einer Stunde nach Livingston bringt. Busstrecke 250 km. Ihr Reiseleiter bringt Ihnen die Kultur der hier lebenden Garífuna näher.

    14. Tag: Die grüne Schlucht am Rio Dulce

    Nach dem Frühstück besteigen wir wieder unsere Boote, die uns durch den grünen Canyon des Flusses stromaufwärts bringen (Fahrzeit ca. 2 Std.). Die Spanier eroberten und sicherten auf diesem Weg das Kolonialreich. Eine beeindruckende Vogelwelt begleitet uns. Ob wir auch Seekühen begegnen? An der großen Brücke am Rio Dulce erwartet uns unser Bus, und wir erreichen die Regenwaldprovinz Petén. 200 km. Zwei Übernachtungen bei Flores an einem kleinen See.

    15. Tag: Tikal, Mayastadt im Dschungel

    Frühdunst liegt über dem Dschungel. In den Baumwipfeln begrüßen Brüllaffen den Tag, am Boden bahnen sich Blattschneiderameisen den Weg zu ihrem Bau, Nasenbären suchen nach Futter. Willkommen in Tikal! Tempel, Paläste und sogar eine ganze Akropolis verkriechen sich hier im tropischen Regenwald. Kultur und Natur sind gleichermaßen UNESCO-geadelt. Steigen Sie auf eine der spitzen Tempelpyramiden und lauschen Sie in den Wald hinein! Ein rustikales Mittagessen stärkt uns an Ort und Stelle nach so vielen Eindrücken. 100 km.

    16. Tag: Zurück nach Mexiko

    Zu Zeiten des Mayareiches gab es keine Grenzen. Heute müssen wir noch einmal eine passieren, dann sind wir zurück in Mexiko. Am Pool des Hotels in Palenque erinnern wir uns an die Tage in Guatemala zwischen farbenfrohem Hochland, Mayamythen und sattgrünem Dschungel. 340 km.

    17. Tag: Von Palenque ans Meer!

    Gewappnet für einen weiteren Ruinenhöhepunkt? Palenque (UNESCO-Welterbe) steckt voller Überraschungen: der Palast mit dem prägnanten Turm, die Pyramide der Inschriften mit dem freigelegten Gang zur Grabkammer und Tempel Nr. 13, Ruhestätte einer hohen Mayaherrscherin mit wertvollen Grabbeigaben. Schwemmland, Sümpfe und Tümpel mit reicher Vogelwelt säumen unseren Weg an den Golf von Mexiko. Wenn das nicht Ihren Blick fesselt, dann vielleicht der Roman "Mexikanischer Tango" von Angeles Mastretta? Oder lieber Musik hören? Für Klassikfans natürlich Rolando Villazón, Mexikos Top-Pop-Export sind die Grammy-Preisträger Maná. In Siho Playa bei Campeche wartet in einer ehemaligen Hacienda ein Hotel mit Aussicht auf uns. Im Nachmittagslicht gleiten Pelikane über die Wellen am Golf von Mexiko. 350 km. Nach dem Abendessen lädt Sie Ihr Reiseleiter ein, die Unterschiede zwischen Tequila und Mezcal zu ergründen. Vorsicht: Nicht zu tief blicken! Zwei Übernachtungen in einem Strandhotel.

    18. Tag: Zu den Delfinen am Golf

    An Mexikos Golfküste liegt ein Naturschatz aus Süß- und Salzwasser, die riesige Laguna de Términos. Tummelplatz für Delfine, und in den Mangroveninseln nisten unzählige Seevögel. Per Boot gehen wir in den Vormittagsstunden auf Entdeckungstour. Danach stärken wir uns an Ort und Stelle mit frisch gefangenem Fisch. Die weiteren Aussichten des Tages: entspannte Stunden am Meer oder am Pool unseres Strandhotels.

    19. Tag: Piraten und Regengötter

    Wo einst Piraten ihr Unwesen trieben - in Campeche (UNESCO-Welterbe) -, treibt Sie heute die Neugier um. In der alten Hafenstadt fesselt Ihr Reiseleiter Sie mit Geschichten über die spanische Verteidigung, von der noch teilweise erhaltene Bastionen, die "baluartes", zeugen. Im Fort San Miguel genießen wir den Ausblick. Und weiter geht's ins Land des Regengottes Chaac! Sein Kult um Wasser und Fruchtbarkeit prägte das Leben der Maya in Uxmal (UNESCO-Welterbe). Wir streifen durch die Ausgrabungen und erkunden die Pyramide des Zauberers und das Nonnenviereck. Fahrtstrecke 200 km.

    20. Tag: Über Mérida nach Chichén Itzá

    Vormittags erreichen wir Yukatans Hauptstadt Mérida. In der Altstadt drängen sich Kolonialpaläste aus dem 19. Jh., die an den Sisalboom erinnern. Ihr Reiseleiter kennt die besten Shoppingaddressen für Hängematten aus dem strapazierfähigen Material! Kurz vor Chichen Itzá blicken wir in einem Cenote, einem Kalksteinloch, in die Unterwelt. Mutige baden im See des Cenote, Geduldige warten auf Pool und Spa in unserem Hotel vor den Toren von Chichén Itzá. Abends verabschieden wir uns kulinarisch von Mexiko. Und freuen uns auf das Sahnehäubchen unserer Reise am nächsten Tag!

    21. Tag: Abschied aus einer Welt voller Rätsel

    Das Beste zum Schluss? Für viele ist das die Ruinenstadt Chichén Itzá (UNESCO-Welterbe). In der Mitte: die Pyramide von Kukulkán. In Gehweite: der heilige Cenote – ein klarer, tiefer See. Daneben die Halle der 1000 Säulen, und über allem wacht der liegende Chac Mool. Nach einem Erfrischungsstopp im Hotel brechen wir auf zum Flughafen Cancún. Kleine Zugabe gefällig? In Ek Balam haben wir den gut versteckten Tempel des Schwarzen Jaguars bestimmt fast für uns allein – perfekt für die letzte Begegnung mit einem rätselhaften Volk. 220 km. Am späten Abend im Nachtflug mit Lufthansa nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 10,5 Std.).

    22. Tag: Rückkehr

    Am frühen Nachmittag landet Lufthansa in Frankfurt. Anschluss zu den anderen Orten.

    Leistungen

    Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Lufthansa von Frankfurt nach Mexiko-Stadt und zurück von Cancún; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Inlandsflug (Economy) mit Aeromexico von Mexiko-Stadt nach Tuxtla Gutiérrez
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 155 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemen Reisebussen (Klimaanlage)
  • 20 Übernachtungen, Hotels meist mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstück, 2 Mittagessen in Restaurants, 12 Abendessen im Hotel, 2 Abendessen in typischen Restaurants
  • bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
  • Eintrittsgelder (ca. 180 €)
  • Grenzgebühren
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Einreisebestimmungen

    Für die Einreise nach Mexiko, Guatemala und Honduras benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss. Die Touristenkarte für Mexiko erhalten Sie im Flugzeug vor der Landung.
    Eventuell anfallende Visagebühren für andere Nationalitäten sind nicht im Reisepreis enthalten.
    Zusätzlich möchten wir Sie bitten, den beiliegenden Fragebogen bis spätestens acht Wochen vor Reisebeginn vollständig ausgefüllt an uns zurückzusenden. Er ist zur Erstellung einer Passliste notwendig, die die Grenzübertritte erleichtert und beschleunigt.

    Sicherheit geht vor!

    Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

    Sicherheitseinrichtungen in den Hotels

    Die gesetzlichen Anforderungen an Sicherheitseinrichtungen in den Hotels in Mexiko und Guatemala sind teilweise anders als in Deutschland. Folgende Punkte weichen vom deutschen Standard ab:
    - Rauchmelder und Sprinkleranlagen nicht immer vorhanden
    - fehlende Notfallpläne und Evakuierungshinweise
    - Brüstungshöhe von Treppen- und Balkongeländern niedriger als 90 cm, Zwischenräume im
    Geländer größer als 15 cm
    - niedrige Fensterbrüstungen
    - ungekennzeichnete Stufen und Geländeunebenheiten (auch in den Fluren)
    - fehlende Angabe zur Wassertiefe der Swimmingpools, fehlende Rettungsringe
    - Swimmingpools oft nachts unbeleuchtet und nicht gesichert
    - teilweise nicht ausreichend beleuchtete Außenanlagen und Zuwege zu den Bungalows - wir empfehlen die Mitnahme einer Taschenlampe!
    Sehr geehrter Reisegast,
    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Mexiko und Guatemala zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Mexiko und Guatemala. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.
    Reisen durch Mexiko und Guatemala verlaufen in der Regel ohne Probleme. Dennoch können soziale und politische Spannungen gelegentlich zu spontanen Protestaktionen und länger andauernden Straßenblockaden führen. Diese verlaufen meist friedlich und richten sich nicht gegen Touristen. Da wir aus Sicherheitsgründen Protestaktionen und Straßenblockaden weiträumig meiden, können in Einzelfällen blockierte Straßen Verzögerungen und kurzfristige Änderungen im Routen- und Besichtigungsablauf erforderlich machen.
    Die auch im Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes erwähnten Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Drogenmafia konzentrieren sich auf den Norden Mexikos und hier insbesondere auf die Grenzregion zu den USA. In den von uns besuchten Regionen haben sie bisher nicht zu einer Gefährdung von Touristen geführt. In Guatemala hat sich die Sicherheitslage in den letzten Jahren etwas entspannt.
    Im Gegensatz zur äußerst kritischen Sicherheitslage in den meisten Regionen von Honduras gibt es derzeit keine Hinweise auf eine erhöhte Sicherheitsgefährdung im nur wenige Kilometer von der Grenze zu Guatemala entfernten Copán: Wir schließen daher einen Abstecher zur berühmten Maya-Stätte von Copán in unsere Guatemala-Programme ein.
    In vielen Teilen Mexikos und Guatemalas besteht - vor allem nach Einbruch der Dunkelheit - eine erhöhte Gefahr krimineller Übergriffe. Wir verzichten daher auf längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit. Da es auf einzelnen Überlandstrecken in Mexiko in der Vergangenheit auch tagsüber Überfälle auf parkende Busse gegeben hat, haben wir unsere Buspartner und Reiseleiter angewiesen, auf bestimmten Strecken außerhalb bewachter Parkplätze nicht mehr anzuhalten. Dies gilt insbesondere für Fotostopps!
    Zum Schutz vor kriminellen Übergriffen empfiehlt auch das Auswärtige Amt eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen, die dazu beitragen, dass Sie als Reisende kein Opfer krimineller Übergriffe werden. Bitte beachten Sie auch im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit die Hinweise und Ratschläge, die Ihnen Ihr Reiseleiter während der Reise gibt.
    Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir derzeit nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Studiosus-Team
    Unverändert gültig seit: 27. Dezember 2018

    Sicherheitshinweis

    Mexiko
    Unverändert gültig seit: 27. Dezember 2018
    Aktuelle Hinweise
    Weiterhin migrieren große Zahlen von Mittelamerikanern nach und durch Mexiko. Es muss mit Behinderungen und vereinzelten Auseinandersetzungen im Umfeld von Migrantengruppen und an den Grenzübergängen nach Guatemala und zu den USA gerechnet werden. Reisende in den jeweiligen Grenzregionen sollten besonders vorsichtig sein, sich über die Lage vor Ort informiert halten und den Anweisungen von lokalen Behörden Folge leisten.
    Landesspezifische Sicherheitshinweise
    Von Reisen
    - in die Bundesstaaten Tamaulipas, Sinaloa (mit Ausnahme von Mazatlán, dort Zona Dorada und historisches Zentrum bei direkter An- und Abreise per Flugzeug sowie Los Mochis/ Bahnstrecke des „El Chepe“), Colima (mit Ausnahme von Manzanillo)
    - in die ländlichen Gebiete der Bundesstaaten Michoacán, Jalisco, Guanajuato und Guerrero
    (mit Ausnahme von Ixtapa-Zihuatanejo, Anreise per Flugzeug)
    - in die Grenzregion zu den USA
    - in die Städte Acapulco, Tijuana, Ciudad Juarez, Chihuahua, (Ausnahme: Benutzung des Flughafens, An-/Abreise „El Chepe“), Culiacán wird dringend abgeraten.
    Von Aufenthalten während der Nachtzeit im Zentrum der Stadt Cancún wird abgeraten. Dort gab es mehrere gewaltsame Auseinandersetzungen. und in deren Folge eine verstärkte Militärpräsenz.
    Weiterhin wird von unbegleiteten Einzelreisen auf der Bundesstraße 199 in Chiapas, die Palenque mit San Cristobal de las Casas verbindet, abgeraten.
    Bei Überlandfahrten (nur tagsüber und mautpflichtige Autobahn benutzen) sowie bei Reisen
    - in den ländlichen Gebieten der Bundesstaaten Chihuahua, Durango, Nuevo León,
    Nayarit, Morelos, Chiapas,Veracruz, Puebla und nach Los Cabos (Baja California Sur),
    - in den Grenzgebieten zu Guatemala und Belize,
    - in einzelnen Zonen im Bundesstaat Estado de México (u.a. Ecatepec de Morelos, Naucalpan, Nezahualcoyotl),
    und bei Besuchen in gewissen Stadtbezirken von Mexiko-Stadt (Tepito, Doctores, Lagunilla, Venustiano Carranza, Gustavo A. Madero und Iztapalapa) wird zu besonderer Vorsicht geraten.
    Reisende sollten bei Ausflügen und Überlandfahrten, vor allem in diesen Gegenden, unauffällig und möglichst nicht alleine reisen, sowie organisierten Touren den Vorzug geben.
    Kriminalität
    In ganz Mexiko wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Die Sicherheitslage in weiten Teilen Mexikos verschlechtert sich stetig. Gewaltdelikte, als Folge der hohen, zunehmenden und weit verbreiteten Allgemeinkriminalität sind an der Tagesordnung, aber auch Raubüberfälle, Entführungen, Tötungsdelikte und Racheakte im Zusammenhang mit der Organisierten Kriminalität finden zunehmend an zentralen Orten und am helllichten Tag statt, aber auch nachts im Umfeld von Diskotheken, Bars und Restaurants. Dabei können auch Unbeteiligte zu Schaden kommen. Aufgrund des besonderen Phänomens der Organisierten Kriminalität ist die Sicherheitslage in einigen Bundesstaaten sehr kritisch, in einer Reihe von anderen angespannt.
    Polizeikräfte oder uniformiertes Sicherheitspersonal bzw. Kriminelle, die sich als solche ausgeben, können grundsätzlich an Straftaten beteiligt sein. Bei unbekannten Anrufern sollten Reisende zurückhaltend mit persönlichen Informationen sein. Im Falle von „virtuellen Entführungen“ sollte Ruhe bewahrt und versucht werden, auf anderem Wege Kontakt mit dem vermeintlich entführten Angehörigen herzustellen.
    In vielen Regionen kommt es zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen staatlichen Sicherheitskräften und der Organisierten Kriminalität. Besonders ausgeprägt ist die Gewalt in den nördlichen und westlichen Bundesstaaten entlang der Pazifikküste, sowie in den Großstädten wie Tijuana, Ciudad Juárez, Reynosa, Matamoros, Tampico, Guadalajara, Acapulco und Torreón. Auch in den an Mexiko-Stadt angrenzenden Gemeinden des Estado de México nimmt die Zahl der Gewaltdelikte weiter zu. Auch wohlhabende Stadtviertel der mexikanischen Großstädte sind immer häufiger von gewalttätigen Vorfällen mit teils erheblichen „Kollateralschäden“ betroffen.
    Am 15. September 2018 erschossen als Mariachi verkleidete Kriminelle bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei rivalisierenden Drogenhändlerbanden in einem Restaurant auf der auch von zahlreichen Touristen frequentierten Plaza Garibaldi im historischen Zentrum von Mexiko-Stadt sechs Menschen, sieben weitere wurden verletzt.
    Gewalt gegen Frauen hat nicht zuletzt in den Touristenregionen zugenommen. Frauen sollten daher insbesondere nachts und in einsamen Gebieten nicht allein unterwegs sein. Sexuelle Übergriffe sollten umgehend bei der nächstgelegenen Dienststelle des „Ministerio Público“ (Staatsanwaltschaft) zur Anzeige gebracht werden.
    Es wird dringend davon abgeraten, Gegenwehr zu leisten. Der Einsatz von Schusswaffen erfolgt ohne Hemmschwelle. Auf auffälligen Schmuck sollte verzichtet und Geld und Wertsachen nur im erforderlichen Umfang mitgenommen werden. Diese sollten nicht sichtbar am Körper getragen werden. Wichtige Dokumente (Reisepass, Flugticket, etc.) sollten in der Unterkunft sicher deponiert, bei Ausflügen Kopien z.B. auf mobilen Geräten mitgeführt werden.
    Innenpolitische Lage
    Politische Demonstrationen können in gewaltsame Auseinandersetzungen umschlagen und sollten daher gemieden werden. Dabei kann es landesweit zu Blockaden der Hauptverkehrsverbindungen durch Demonstranten kommen, die mitunter gewaltsam aufgelöst werden. Immer wieder kommt es auch zu tödlicher Gewalt gegen Politiker und Polizisten.
    Naturkatastrophen
    In Mexiko ist wie in der gesamten Region von Mai bis November Hurrikan-Saison.
    Reisende müssen in dieser Zeit an allen Küsten Mexikos mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen rechnen und werden gebeten, die lokalen Wettervorhersagen z.B. auf der Webseite des zuständigen National Hurricane Center zu verfolgen, die Hinweise der lokalen Behörden wie der Protección Civil und die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten.
    Mexiko liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, weshalb es des Öfteren und zum Teil schweren Erdbeben sowie vulkanischen Aktivitäten kommt.
    Besonders gefährdet sind die auf dem ehemaligen Seegrund liegenden älteren Stadtviertel von Mexiko-Stadt, sowie die Stadtteile Condesa und Roma. Der Großraum Mexiko-Stadt und die besonders erdbebengefährdeten Bundesstaaten an der Pazifikküste waren bisher immer nur in Teilen betroffen. Die Behörden evakuieren daher vorrangig in sichere Zonen des Hochtals von Mexiko-Stadt bzw. in sichere Zonen des betroffenen Bundesstaates.
    Der Vulkan Popocatépetl ist seit 1994 wieder verstärkt aktiv. Es gilt eine Sperrzone von 12 km um den Krater. Tagesaktuelle Verhaltenshinweise und Warnstufen finden sich auf der Webseite des mexikanischen Zivilschutzes (http://www.cenapred.gob.mx/es/Instrumentacion/InstVolcanica/MVolcan/).
    Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bieten das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam und die Webseite der Botschaft Mexiko-Stadt.
    Den Anweisungen der mexikanischen Behörden im Krisenfall ist Folge zu leisten.
    Einen Überblick über Gefährdungen durch Naturkatastrophen bietet der „nationale Risikoatlas“ (www.atlasnacionalderiesgos.gob.mx).
    Naturereignisse können kurzfristig zu Einschränkungen im Flugverkehr führen.
    Reisen über Land
    Für die Fahrt zur Ausgrabungsstätte in Teotihuacan im Nordosten von Mexiko-Stadt sollten keine Linien-, sondern Touristenbusse genutzt werden. Für notwendige Reisen in die nördlichen und mittleren Landesteile ist es ratsam, sich vor Ort über erforderliche Verhaltensmaßnahmen zu erkundigen.
    Sowohl wegen der erhöhten Überfall- als auch Unfallgefahr (schlechte Straßenverhältnisse, Schlaglöcher, streunende Hunde) wird dringend dazu geraten, nur tagsüber zu reisen und Nachtfahrten zu vermeiden. Zudem sollte nur an belebten Rastplätzen und Tankstellen Halt gemacht werden. Bei Überlandfahrten wird empfohlen, auf keinen Fall anzuhalten, wenn am Straßenrand die Bitte um Pannenhilfe signalisiert wird. Es ist besser, die Polizei an der nächsten Polizeiwache oder Tankstelle über den Notfall zu unterrichten.
    Auf Fahrten als Anhalter und auf die Mitnahme von Anhaltern sollten Reisende unbedingt verzichten.
    Individualreisen in entlegene Gebiete sollten nicht ohne professionelle Führung unternommen werden. Es sollte generell darauf geachtet werden, dass der Reiseleiter oder Fremdenführer im Besitz eines offiziellen Ausweises von SECTUR (mexikanisches Tourismusministerium) ist. Bei Wanderungen in Naturschutzgebieten, z.B. Vulkanbesteigungen, besteht die Gefahr von Raubüberfällen. Reisende sollten sich vorab gut über das Zielgebiet informieren und möglichst in größeren Gruppen unterwegs sein.
    Fahrzeuge sollten nur mit geschlossenen Fenstern und verriegelten Türen gefahren und nur auf bewachten Parkplätzen abgestellt werden. Wegen der hohen Einbruchgefahr sollte kein Gepäck sichtbar im Fahrzeug verbleiben.
    Zu Urlaubsreisen mit dem Wohnmobil/Campingwagen kann wegen der ungenügenden Zahl von bewachten Campingplätzen nicht geraten werden.
    Weltweiter Sicherheitshinweis
    Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten. http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/WeltweiterSiHi_node.html

    Sicherheitshinweis

    Guatemala
    Unverändert gültig seit: 28. Januar 2019
    Landesspezifische Sicherheitshinweise
    Kriminalität
    Guatemala verzeichnet eine hohe Kriminalitätsrate. Neben der allgemeinen Straßenkriminalität ist Guatemala Schauplatz gewaltsamer Auseinandersetzungen zwischen Drogenkartellen untereinander und mit den staatlichen Sicherheitskräften, aber auch von interfamiliären tödlichen Gewalttaten, bei denen immer wieder Unbeteiligte Opfer werden. Die Hemmschwelle beim Einsatz von Gewalt ist sehr niedrig.
    Es wird dringend empfohlen, Reisedokumente (Pässe, Flugtickets, Reisekrankenversicherung u. ä.) an einem sicheren Platz (z.B. im Hotelsafe) aufzubewahren. Es ist ratsam, Kopien der wichtigsten Unterlagen mitzuführen, um sich ggfs. ausweisen zu können.
    Gruppenreisende können und sollten vor Reiseantritt über die guatemaltekische Tourismusbehörde INGUAT ihre Reiseroute abklären und ggf. Sicherheitsbegleitung erbitten. Auch Alleinreisende können sich jederzeit an INGUAT wenden, die in allen größeren touristischen Orten Büros hat.
    Bei Reisen in das Landesinnere Guatemalas ist Vorsicht geboten Das Risiko beraubt zu werden besteht - wenn auch in geringerem Maße - ebenfalls in Touristenzentren wie Antigua, Flores, Tikal und am Atitlán-See. Die Vulkane Acatenango, Santa Maria und Agua sind immer wieder Schauplätze krimineller Übergriffe auf Touristen. Es wird empfohlen, bei der Polizeistation in Antigua, Polizeibegleitung für die Besteigung dieser Vulkane anzufordern, bzw. zumindest einen möglichst lizensierten Führer zu nehmen
    Auch für sonstige Wanderungen/Trekkingtouren wird dringend empfohlen, diese nicht allein, sondern in Gruppen in Begleitung von seriösen Agenturen oder Reiseführern zu unternehmen.
    Drogenkonsum ist in Guatemala kein Kavaliersdelikt. Dieses Delikt wird von der Polizei konsequent verfolgt.
    Da Waffen weit verbreitet sind, sollte bei einem Überfall kein Widerstand geleistet werden. Die geforderten Gegenstände (Handys, Wertsachen, Gepäck, Pkw etc.) sollten zügig und ruhig herausgegeben werden. Ratsam ist es, stets einen kleineren Geldbetrag in einer getrennten Geldbörse und evtl. ein zweites Mobiltelefon mit sich zu führen.
    Das guatemaltekische Justizsystem befindet sich in einem desolaten Zustand. Im Falle einer Strafverfolgung oder zivilrechtlicher Streitigkeiten ist ein rechtsstaatliches Verfahren nicht immer zu erwarten.
    Willkürliche Maßnahmen durch Sicherheitskräfte sind möglich und können sich auch gegen Ausländer richten.
    Demonstrationen
    In Guatemala kommt es regelmäßig zu größeren Demonstrationen mit zum Teil gewaltsamen Auseinandersetzungen. Reisenden wird zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten und empfohlen, sich von Demonstrationen und großen Menschenansammlungen fernzuhalten und Anweisungen von Sicherheitskräften stets Folge zu leisten.
    Guatemala-Stadt
    Von der Benutzung der roten Stadtbusse wird dringend abgeraten. Die Benutzung der grünen Stadtbusse („Transmetro“) und der blauen Busse („Transurbano“) gilt als relativ sicher. Auf öffentliche Busse werden immer wieder Überfälle verübt. Überfälle auf Fußgänger und Autofahrer finden zu jeder Tageszeit statt, auch im dichten Berufsverkehr und werden in der Regel von mehreren bewaffneten Tätern gemeinsam begangen. Das Geschäfts- und Ausgehviertel „Zona Viva“, in dem sich die meisten Hotels und Restaurants befinden, ist nicht völlig sicher.
    Gewisse Zonen der Hauptstadt, die allerdings von Touristen kaum besucht werden, sollten ganz, einsame Straßen und unbelebte Gegenden auch tagsüber, aber besonders nachts, gemieden werden.
    Naturkatastrophen
    Guatemala liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommen kann. Der südwestlich von Guatemala-Stadt gelegene Vulkan Fuego zeigt im Laufe des Jahres 2018 wieder mehrfach stark erhöhte Aktivitäten, zuletzt am 17. November 2018. Der Ausstoß von pyroklastischen Strömen führte im Juni/Juli 2018 zu zahlreichen Todesopfern und Tausenden von Evakuierungen.
    Durch Erdbeben und Vulkanausbrüche kann es immer wieder zu Straßensperren und Einschränkungen im Flugverkehr kommen. Anordnungen der lokalen Behörden ist stets Folge zu leisten. Aktuelle Informationen und weitere Hinweise der guatemaltekischen Katastrophenschutzbehörde CONRED und des Instituts für Seismologie INSIVUMEH sollten beachten werden. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.
    .
    In Mexiko, in Zentralamerika, der Karibik und den südlichen Bundesstaaten der USA ist von Juni bis Ende November Hurrikan-Saison. Reisende werden in dieser Zeit gebeten, sich z.B. über das zuständige National Hurricane Center informiert zu halten die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten.
    Starke Regenfälle können neben Überschwemmungen zu Erdrutschen führen, die die Straßen mehrere Stunden unpassierbar machen. Besondere Gefahr besteht bei Wohngebieten in Tallagen, die von Bergen umgeben sind, sogenannter Barrancos. Dort kann es wegen gravierendender Infrastrukturmängel aufgrund unkontrollierter Bebauung zu Erdrutschen kommen. Es wird empfohlen, sich im spanischsprachigen Portal von CONRED über Verhaltensmaßnahmen und gefährdete Orte zu informieren.
    Krisenvorsorgeliste
    Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um eine schnelle Kontaktaufnahme im Notfall zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.
    Weltweiter Sicherheitshinweis
    Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

    Haftungsausschluss

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.
    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.
    Auswärtiges Amt
    Bürgerservice
    Arbeitseinheit 040
    D-11013 Berlin
    Tel.: (030) 5000-2000
    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
    - Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren
    Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern
    und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine
    vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen
    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

    Mexiko

    Zika-Virus-Infektion
    Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Mexiko mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
    Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
    In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes.
    Impfschutz
    Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
    Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza.
    Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt sowie bei besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.
    Malaria
    Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica (Erreger: p. falciparum) nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.
    Es besteht ganzjährig ein mittleres Übertragungs-Risiko (p. falciparum < 1%) in ländlichen Gebieten unterhalb von 1.000 m Höhe in den südlichen Grenzregionen bzw. ein minimales Risiko in anderen Gebieten.
    Als malariafrei gelten neben Höhenlagen (ca. >1.000m) größere Städte und die Halbinsel Yucatan. Je nach Reiseprofil kann im Einzelfall das Mitführen einer Notfall-Medikation („Standby“) mit Chloroquin sinnvoll sein, deren Auswahl unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte. In jedem Fall ist konsequente Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.) sinnvoll, z. B. lange bedeckende Kleidung bzw. Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien.

    Dengue-Fieber
    Dengue wird in vielen Teilen des Landes durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.
    In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
    Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.).
    Chikungunya
    Die ebenso von Aedes Mücken übertragene Chikungunya- Virusinfektion breitet sich seit Januar 2014 in der gesamten Region aus. Mit einer weiteren Zunahme der Häufigkeit ist zu rechnen. Die Krankheit zeigt ein ähnliches Symptombild wie das Dengue-Fieber, schwerwiegende Komplikationen sind jedoch noch seltener.
    Ein Merkblatt zu Chikungunya gibt es unter www.diplo.de/reisemedizin .
    Leishmaniasis
    Die kutane und mukokutane Form kommt in vielen Teilen des Landes vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).
    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird daher allen Reisenden empfohlen:
    - körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
    - ganztägig (Dengue, Zika) und in den Abendstunden und nachts (Malaria), Insektenschutzmittel (Repellents) auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
    - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
    Leptospirose
    Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.
    Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.
    Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.
    Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)
    In Mexiko kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.
    HIV / AIDS
    Durch ungeschützte sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
    Durchfallerkrankungen und Cholera
    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden.
    Zu weiteren Informationen bezüglich Cholera beachten Sie bitte auch das Cholera-Merkblatt des Auswärtigen Amts: www.diplo.de/reisemedizin
    Ebenso werden in Yucatan (inklusive der Riviera Maya) auch andere Durchfallerkrankungen wie der durch eine Darmparasiten fäkal-oral übertragenen Cyclosporiasis beobachtet.
    Hierzu einige hygienische Grundregeln zur effektiven Prävention, um eine antibiotische Therapie gar nicht erst notwendig zu machen: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser, frisch gekochten Tee oder Kaffee, nie Leitungswasser. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit aufbereitetem Wasser hergestellt wurden. Nur gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Fisch und Fleisch nur gut durchgekocht genießen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
    Medizinische Versorgung
    Listen von Krankenhäusern und Ärzten finden Sie in der Rubrik „Regionalärztlicher Dienst“ auf der Website der Deutschen Botschaft unter www.mexiko.diplo.de.
    Insgesamt ist die Gesundheitsversorgung gerade in ländlichen Gebieten Mexikos häufig nicht mit in Deutschland herrschenden technischen und hygienischen Standards vergleichbar. Planbare Eingriffe sollten nach Möglichkeit daher in Deutschland erfolgen.
    Vor Reiseantritt sollte unbedingt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden, die auch einen Rücktransport im Notfall mit einschließt.
    Die Kosten für eine medizinische Behandlung (prinzipiell auch bei Notfällen!) sowie für Medikamente müssen insbesondere im privaten Sektor in der Regel vor Ort sofort in bar (auch Kreditkartenzahlung ist ggf. möglich) beglichen werden.
    Lassen Sie sich unbedingt vor einer Reise nach Mexiko durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle oder einen Tropen- bzw. Reisemediziner beraten (Verzeichnis z.B. unter www.dtg.org).
    Unverändert gültig seit: 22. Oktober 2018

    Guatemala

    Zika-Virus-Infektion
    Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Guatemala mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
    Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
    In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes.
    Impfschutz
    Bei der Einreise aus Gelbfieber-Endemiegebieten ist der Nachweis einer Gelbfieberimpfung ab dem 1. Lebensjahr vorgeschrieben. Das gilt auch für Transitaufenthalte > 12 Stunden in einem Gelbfiebergebiet.
    Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt sowie bei besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.
    Dengue-Fieber
    Dengue wird in vielen Teilen des Landes durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
    Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.).
    Chikungunya
    Aktuell gibt es, ausgehend von der Karibik Insel St. Martin im Januar 2014 wie in anderen Gebieten der Region inzwischen auch Fälle von Chikungunya in Guatemala.
    Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s.o.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten.
    Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin
    Malaria
    Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica (Erreger: p. falciparum) nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.
    Es besteht ganzjährig ein mittleres Übertragungs-Risiko (p. falciparum ca. 1%) in ländlichen Gebieten unterhalb von 1.500 m Höhe insbesondere im Department Zacapa im Grenzgebiet zu Honduras.
    Je nach Reiseprofil kann im Einzelfall das Mitführen einer Notfall-Medikation („Standby“) mit Chloroquin sinnvoll sein, deren Auswahl unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.
    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen
    - ganzkörperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
    - ganztägig (Dengue und Chikungunya!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
    - ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen
    Leishmaniose
    Die cutane und mucocutane Form kommt in vielen Teilen des Landes vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).
    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken werden daher allen Reisenden Mückenschutzmassnahmen (s.o.) empfohlen.
    Leptospirose
    Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden. Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen. Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.
    Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)
    In Guatemala kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.
    HIV / AIDS
    Durch ungeschützte sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
    Medizinische Versorgung
    Insgesamt ist die Gesundheitsversorgung gerade in ländlichen Gebieten Guatemalas häufig nicht mit in Deutschland herrschenden technischen und hygienischen Standards vergleichbar. Planbare Eingriffe sollten nach Möglichkeit daher in Deutschland erfolgen.
    Vor Reiseantritt sollte unbedingt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden, die auch einen Rücktransport im Notfall mit einschließt.
    Die Kosten für eine medizinische Behandlung (prinzipiell auch bei Notfällen!) sowie für Medikamente müssen insbesondere im privaten Sektor in der Regel vor Ort sofort in bar (auch Kreditkartenzahlung ist ggf. möglich) beglichen werden.
    Lassen Sie sich unbedingt vor einer Reise nach Guatemala durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle oder einen Tropen- bzw. Reisemediziner beraten (Verzeichnis z.B. unter www.dtg.org).
    Unverändert gültig seit: 22. Oktober 2018

    Hinweise

    Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

    Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

    Termine

    Termine

    Mexiko – Guatemala – umfassend

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 22 Tage

    23.10.2019Mittwoch, 23. Oktober 2019 - Mittwoch, 13. November 2019
    22 Tage / 21 Nächte

    4826.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 22 Tage

    23.10.2019Mittwoch, 23. Oktober 2019 - Mittwoch, 13. November 2019
    22 Tage / 21 Nächte

    5566.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 22 Tage

    23.10.2019Mittwoch, 23. Oktober 2019 - Mittwoch, 13. November 2019
    22 Tage / 21 Nächte

    4826.00 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 22 Tage

    30.10.2019Mittwoch, 30. Oktober 2019 - Mittwoch, 20. November 2019
    22 Tage / 21 Nächte

    4890.00 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 22 Tage

    30.10.2019Mittwoch, 30. Oktober 2019 - Mittwoch, 20. November 2019
    22 Tage / 21 Nächte

    5630.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 22 Tage

    06.11.2019Mittwoch, 6. November 2019 - Mittwoch, 27. November 2019
    22 Tage / 21 Nächte

    4926.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 22 Tage

    06.11.2019Mittwoch, 6. November 2019 - Mittwoch, 27. November 2019
    22 Tage / 21 Nächte

    5666.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 22 Tage

    06.11.2019Mittwoch, 6. November 2019 - Mittwoch, 27. November 2019
    22 Tage / 21 Nächte

    4926.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 22 Tage

    20.11.2019Mittwoch, 20. November 2019 - Mittwoch, 11. Dezember 2019
    22 Tage / 21 Nächte

    4926.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 22 Tage

    20.11.2019Mittwoch, 20. November 2019 - Mittwoch, 11. Dezember 2019
    22 Tage / 21 Nächte

    5666.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 22 Tage

    20.11.2019Mittwoch, 20. November 2019 - Mittwoch, 11. Dezember 2019
    22 Tage / 21 Nächte

    4926.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 22 Tage

    18.12.2019Mittwoch, 18. Dezember 2019 - Mittwoch, 8. Januar 2020
    22 Tage / 21 Nächte

    5426.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 22 Tage

    18.12.2019Mittwoch, 18. Dezember 2019 - Mittwoch, 8. Januar 2020
    22 Tage / 21 Nächte

    6306.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 22 Tage

    18.12.2019Mittwoch, 18. Dezember 2019 - Mittwoch, 8. Januar 2020
    22 Tage / 21 Nächte

    5426.00 EUR

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 22 Tage

    29.01.2020Mittwoch, 29. Januar 2020 - Mittwoch, 19. Februar 2020
    22 Tage / 21 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 22 Tage

    29.01.2020Mittwoch, 29. Januar 2020 - Mittwoch, 19. Februar 2020
    22 Tage / 21 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 22 Tage

    12.02.2020Mittwoch, 12. Februar 2020 - Mittwoch, 4. März 2020
    22 Tage / 21 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 22 Tage

    12.02.2020Mittwoch, 12. Februar 2020 - Mittwoch, 4. März 2020
    22 Tage / 21 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 22 Tage

    26.02.2020Mittwoch, 26. Februar 2020 - Mittwoch, 18. März 2020
    22 Tage / 21 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 22 Tage

    26.02.2020Mittwoch, 26. Februar 2020 - Mittwoch, 18. März 2020
    22 Tage / 21 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 22 Tage

    04.03.2020Mittwoch, 4. März 2020 - Mittwoch, 25. März 2020
    22 Tage / 21 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 22 Tage

    04.03.2020Mittwoch, 4. März 2020 - Mittwoch, 25. März 2020
    22 Tage / 21 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 22 Tage

    21.10.2020Mittwoch, 21. Oktober 2020 - Mittwoch, 11. November 2020
    22 Tage / 21 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 22 Tage

    21.10.2020Mittwoch, 21. Oktober 2020 - Mittwoch, 11. November 2020
    22 Tage / 21 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 22 Tage

    04.11.2020Mittwoch, 4. November 2020 - Mittwoch, 25. November 2020
    22 Tage / 21 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 22 Tage

    04.11.2020Mittwoch, 4. November 2020 - Mittwoch, 25. November 2020
    22 Tage / 21 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 22 Tage

    18.11.2020Mittwoch, 18. November 2020 - Mittwoch, 9. Dezember 2020
    22 Tage / 21 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 22 Tage

    18.11.2020Mittwoch, 18. November 2020 - Mittwoch, 9. Dezember 2020
    22 Tage / 21 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 22 Tage

    16.12.2020Mittwoch, 16. Dezember 2020 - Mittwoch, 6. Januar 2021
    22 Tage / 21 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 22 Tage

    16.12.2020Mittwoch, 16. Dezember 2020 - Mittwoch, 6. Januar 2021
    22 Tage / 21 Nächte

     

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