Studienreise zu den Höhepunkten Nepals mit Wandermöglichkeiten. Geruhsamer Reiseverlauf mit Übernachtungen in sehr guten Hotels Schöne, landestypische Hotels Zweitägiger Besuch des Chitwan-Nationalparks Gelegenheit zu einigen leichten Wanderungen Verzicht auf Inlandsflüge aus Sicherheitsgründen

Reisenummer 67923

Themen

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Nepal – am Thron der Götter

  • Studienreise zu den Höhepunkten Nepals mit Wandermöglichkeiten. Geruhsamer Reiseverlauf mit Übernachtungen in sehr guten Hotels
  • Schöne, landestypische Hotels
  • Zweitägiger Besuch des Chitwan-Nationalparks
  • Gelegenheit zu einigen leichten Wanderungen
  • Verzicht auf Inlandsflüge aus Sicherheitsgründen

Friedlicher Alltag – nach überwundenem Bürgerkrieg und dem schweren Erdbeben im April 2015 ein Zustand, den die Menschen in Nepal herbeigesehnt haben. Auf dieser Reise tauchen Sie in die einzigartige Kultur im Himalaya ein. Noch immer prägt tiefe Religiosität das Denken der Menschen im Reich der Bergriesen. Und Dhaulagiri, Annapurna & Co. sind grandiose Kulisse für die alten Königsstädte Patan, Bhaktapur und Kathmandu. Sie lernen auf dieser Studienreise aber auch die Tierwelt im Chitwan-Nationalpark kennen und schnuppern in einer Schule Alltagsleben.

MAP Karte

Reiseverlauf

1. Tag: Flug nach Osten

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Nachmittags Flug mit Qatar Airways von Frankfurt, München, Genf, Zürich oder Wien nach Doha (nonstop, Flugdauer ca. 5,5 Std.). Ankunft nach Ortszeit gegen Mitternacht und nach einer Umsteigezeit von ca. dreieinhalb bis vier Stunden Weiterflug nach Kathmandu (nonstop, Flugdauer ca. 4,5 Std.). Zur literarischen Einstimmung als Fluglektüre empfohlen: Nepals Sprung in die Demokratie wird eindrucksvoll von Manjushree Thapa in ihrem Roman "Geheime Wahlen" geschildert.

2. Tag: Ankunft in Nepal

Ankunft am Vormittag in Kathmandu. Vor Ort ist für den Transfer zum Hotel gesorgt. Ihre Studiosus-Reiseleiterin nimmt Sie mit auf einen ersten Spaziergang durch das angesagte Stadtviertel Thamel zum wunderschönen Park Garden of Dreams (Aussenbesichtigung). Beim gemeinsamen Abendessen stimmen wir uns kulinarisch auf Nepal ein. Und wenn es Sie danach noch ins nepalesische Nachtleben zieht - Bars und Kneipen in Thamel sind legendär, wie z.B. die Rum Doodle Bar. Drei Übernachtungen in Kathmandu auf 1300 m Höhe.

3. Tag: Die Altstadt von Kathmandu

Sport am Morgen: 365 Stufen trennen uns von der Stupa von Swayambhunath von der die Augen des erleuchteten Buddha den Gläubigen mitten ins Herz blicken! Danach bekommen wir rund um den Durbar Square in der Altstadt (UNESCO-Welterbe) Einblick in die Schäden, die das Erdbeben vom April 2015 verursacht hat. Vieles ist wieder rekonstruiert. Am freien Nachmittag bestimmen Sie das Programm. Werfen Sie doch mal einen Blick in die kleinen Geschäfte im Stadtteil Thamel. Abends schlemmen wir im nepalesischen Restaurant Bhojan Griha, wo zierliche Tänzerinnen für den Augenschmaus zum Gaumenschmaus sorgen.

4. Tag: Königsstadt Patan

Auf nach Patan (UNESCO-Welterbe), heißt es am Morgen. Irgendwo im Irrgarten der Kopfsteinpflastergassen baut sich der Goldene Tempel vor uns auf. Eines der schönsten Museen in Südasien wurde mit österreichischer Hilfe im Palast von Patan eingerichtet - Ihre Reiseleiterin führt Sie durch die exklusive Auswahl von Kunstgegenständen. Nachmittags treffen wir im Hotel Frauen einer Hilfsorganisation, die Hilfsbedürftigen auch mit Mikrokrediten zu einer neuen Existenz verholfen haben. Gern nutzen wir die Gelegenheit, Infos aus erster Hand zu bekommen. Für Ihr Abendessen heute hat Ihre Reiseleiterin gute Tipps.

5. Tag: Zum Chitwan-Nationalpark

Durch die Vorberge des Himalayas fahren wir hinab ins subtropische Tiefland des Terais. Zeit für Fragen und Diskussionen im Bus: Was führte zum Ende der Monarchie? Wie geht es politisch in Nepal weiter? 160 km, Fahrzeit ca. 6 Std. Zu Fuß geht es am Nachmittag in ein Dorf der Tharu. Diese indigene Volksgruppe ist bekannt für ihre Resistenz gegen Malaria. Am Abend erfahren wir bei einer Bildpräsentation mehr über die Tierwelt des Chitwan-Nationalparks. Zwei Übernachtungen in einer stimmungsvollen Lodge.

6. Tag: Auf der Pirsch

Gleich am Morgen geht's zu Fuß zur Naturbeobachtung - schließlich erwacht die Tierwelt früh. Mehr als 400 Vogelarten gibt es hier - wie gut, dass sich unser Ranger auskennt! Am Nachmittag fahren wir mit Jeeps zum Aufzuchtzentrum für Gaviale, eine Krokodilart. Nun befinden wir uns schon mitten im Chitwan-Nationalpark (UNESCO-Welterbe). An Altwasserseen besteht eine gute Chance, Panzernashörner zu sehen. Zum Abschluss treiben wir in kleinen Booten den Rapti River hinunter und beobachten Wasservögel, Krokodile und andere Bewohner der Sandbänke. Abends zeigen uns die Dorfbewohner ihre traditionellen Tänze.

7. Tag: Panoramen von Pokhara

Von den Ufern des Rapti fahren wir weiter durch die Täler der Flüsse Trisuli, Marsyandi und Seti Gandaki nach Pokhara (850 m), direkt am Ufer des Phewasees gelegen. 180 km, Fahrzeit ca. 6 Std. Schon auf der Fahrt eröffnen sich bei entsprechendem Wetter großartige Aussichten auf den Hohen Himalaya. Atemberaubend kann es am Nachmittag werden: Bei einer kleinen Bootstour haben wir mit etwas Glück traumhafte Ausblicke auf den Annapurna. Drei Übernachtungen in Pokhara.

8. Tag: Am Fuße des Annapurnas

Gletscher, Gipfel, kleine Dörfer - die Region um den Begnassee will durchwandert werden (3 Std., mittel, ?150 m ?150 m)! Beim Blick auf den Himalayakamm können Sie Ihre Reiseleiterin mit Fragen löchern und erfahren, warum Dieselruß die Gletscher schmelzen lässt oder was es mit dem Raupenkeulenpilz auf sich hat. Nachmittags zurück in Pokhara bestimmen Sie das Programm. Fahrtstrecke 50 km.

9. Tag: Wandern und Freizeit

Am Vormittag fahren wir ins Dorf Naudanda. Bei einer leichten Wanderung (3 Std., leicht, ?100 m ?0 m) erkunden wir die Region: Terrassenfelder und Bergdörfer, winkende Kinder, Frauen, die Wäsche waschen. Der Nachmittag gehört Ihnen. Fahrtstrecke 80 km. Wie wäre es mit einer Massage im Seeing Hands Massage Center?

10. Tag: Himalayariesen in Dhulikhel

Heute geht es wieder Richtung Kathmandutal. Beeindruckend, wie sich die Stadt immer weiter ausbreitet - nach der unberührten Natur in den Bergen werden die negativen Seiten der Zivilisation deutlich sichtbar. Unser Ziel heißt aber Dhulikhel (1600 m). 210 km, Fahrzeit ca. 8 Std. Lärm und Hitze der Stadt sind bald vergessen, und wir genießen bei gutem Wetter die fantastische Sicht auf die Bergketten des zentralen Himalayamassivs. Zwei Übernachtungen in einem Bergresort bei Dhulikhel.

11. Tag: Pilgerziel Palanchowk

Pilger aus ganz Nepal zieht es zum Bhagwati-Tempel von Palanchowk, um die vielarmige Göttin Kali zu verehren. Wie leben die Menschen hier in den Bergen - gibt es eigentlich Handy- und Internetempfang? In einem Dorf des Newari-Volkes bekommen wir einen Einblick in die Lebensbedingungen. Dann wandern wir (2 Std., leicht, ?100 m ?100 m) - bei klarem Wetter natürlich mit Gipfelblick. Fahrtstrecke 60 km. Nachmittags basteln Sie Ihr eigenes Programm.

12. Tag: Königsstadt Bhaktapur

Im Vishnuheiligtum von Changunarayan (UNESCO-Welterbe) bezaubern neben den grandiosen Schnitzereien die vielleicht schönsten Steinskulpturen des Kathmandutals. Dann zieht uns Bhaktapur (UNESCO-Welterbe) magisch an, das Kleinod unter den Königsstädten; hier scheint Nepal im 19. Jahrhundert stehen geblieben zu sein. Zum gemeinsamen Abschiedsessen sind wir wieder zurück in Kathmandu und lassen alle Höhepunkte der Reise Revue passieren. 50 km.

13. Tag: Pashupatinath und Bodnath

Unser Weg führt uns nach Pashupatinath, dem wichtigsten Hinduheiligtum in ganz Nepal (UNESCO-Welterbe), so heilig, dass nur Hindus in das Innerste hineindürfen. Aber die Atmosphäre rund um den Tempel mit den Verbrennungsplätzen ist einzigartig. Wir fahren weiter nach Bodnath, der bedeutendsten Kultstätte des Tibetischen Buddhismus in Kathmandu (UNESCO-Welterbe). Zum Abschluss werden wir in einer Schule stürmisch begrüßt: Lehrer und Schüler sind gespannt auf unsere Eindrücke. Am Nachmittag bleibt Zeit für letzte Unternehmungen. Im Hotel stehen einige Zimmer zum Frischmachen zur Verfügung. Abends Rückflug mit Qatar Airways nach Doha (nonstop, Flugdauer ca. 5,5 Std.). Nach einer Umsteigezeit von zwei bis drei Stunden Weiterflug nach Europa (nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.).

14. Tag: Wieder daheim

Ankunft an den Ausgangsorten jeweils morgens.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Qatar Airways von Frankfurt nach Kathmandu und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 140 €)
  • Sitzplatzreservierung
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen
  • 11 Übernachtungen, gute, landestypische Hotels, teilweise mit Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, 2 Mittagessen im Hotel, 9 Abendessen im Hotel, ein Abendessen in einem Spezialitätenrestaurant mit Tanzvorführung

bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Einige Zimmer am Abreisetag bis ca. 18 Uhr
  • Bootsfahrten im Chitwan-Nationalpark und auf dem Phewasee
  • Jeepsafari im Chitwan-Nationalpark
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 85 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 30 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Ein offenes Wort

Nepal ist ein Land im Aufbruch. Dies gilt ganz besonders für den Ausbau der Infrastruktur. Durch zahlreiche Baustellen können sich Fahrtzeiten erheblich verlängern und der Reisekomfort ist an manchen Tagen eingeschränkt. Einzelne, an sich kurz erscheinende Streckenabschnitte können erheblich mehr Zeit in Anspruch nehmen als erwartet.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Nepal beantragt Studiosus (Frist 4 Wochen). Kurzfristiges Visum bei Einreise möglich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Kleidungs- und Ausrüstungshinweise

Für die Pirsch im Chitwan Nationalpark empfehlen wir unauffällige Kleiderfarben, Oberbekleidung mit langen Ärmeln und feste Halbschuhe, idealerweise mit Knöchelschutz. Da die Stromversorgung dort eingeschränkt ist, ist es ratsam, Ersatzbatterien/Akkus für Ihren Fotoapparat oder Ihre Videokamera mitzunehmen. Das einwandfreie Aufladen moderner Akkugeräte kann nicht garantiert werden.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Nepal benötigen Sie ein Visum.
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Visumbesorgung durch Studiosus
möglich für: alle Reisegäste
erforderliches Reisedokument: Reisepass
Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende
Anzahl freie Seiten: 2 (S.5 und letzte Umschlagseite werden nicht gezählt)
Einsendefrist bei Studiosus: 4 Wochen vor Reisebeginn
einzusendende Unterlagen: - Reisepass im Original
- ausgefüllter Visumantrag
- 1 Passbild
- Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“

Gebühr bei verspäteter
Einsendung: Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in
Höhe von 25 € pro Person zzgl. eventuell anfallender
Spesen für Expressbearbeitung in der Botschaft und
Kurierkosten.
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Passbilder
Konsulate legen großen Wert auf die gute Qualität der Passfotos. Verzichten Sie daher bitte auf selbst ausgedruckte Fotos.
Passeinsendung
Zur Visabesorgung bitten wir Sie, Ihre Pässe rechtzeitig an uns zu schicken. Wenn Sie uns Ihre Pässe mit einem Kurier zusenden, geben Sie bitte als Inhalt 'Dokumente' an. Aus der Schweiz schicken Sie uns Ihre Pässe auf keinem Fall per Einschreiben, sondern mit normaler Post oder per Kurier. Einschreiben aus der Schweiz bzw. Kuriersendungen mit Sendungsinhalt 'Pässe' bleiben oft sehr lange beim Zoll liegen und erreichen uns deshalb nicht rechtzeitig.
Wann erhalten Sie Ihren Pass zurück?
Bei der Visumerteilung durch das Konsulat kommt es immer wieder zu Engpässen. Es passiert daher recht häufig, dass die visierten Pässe erst 1 Woche vor Reisebeginn wieder bei uns eintreffen. Leider haben wir keinen Einfluss auf die Bearbeitungsdauer im Konsulat.
Bitte verständigen Sie uns rechtzeitig, falls Sie Ihr Visum selbst beantragen. Die kalkulierten Visakosten schreiben wir Ihnen gut.

Sicherheit geht vor!

Wir übersenden Ihnen beiliegend eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Sicherheitshinweis

Nepal
Unverändert gültig seit: 7. Februar 2019
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Innenpolitische Lage
In Nepal kommt es vereinzelt zu kurzfristig ausgerufenen „Bandhs“, Zwangsstreiks mit Blockaden bzw. Straßensperren, auch im Kathmandu-Tal, die teilweise auch gewaltsam durchgesetzt werden. Diese können das öffentliche Leben empfindlich stören und zu Behinderungen im Reiseverkehr führen. Der Flugverkehr ist in der Regel nicht betroffen, möglicherweise aber der Zu- und Abgang zu den Flughäfen. Das Nepal Tourism Board (NTB) stellt dann nach Möglichkeit Shuttle-Busse zum Flughafen. Nähere Informationen dazu gibt die Touristenpolizei am jeweiligen Aufenthaltsort.
Reisenden wird empfohlen, Demonstrationen und größere Menschenansammlungen zu meiden.
Besonders im Terai, dem südlichen Grenzland zu Indien, ist mit Protestaktionen und gewaltsamen, unter Umständen auch gefährlichen Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen politischen Gruppierungen und den Sicherheitskräften zu rechnen.
An den Grenzübergängen zu Indien kann es auf Grund der politischen Situation sowohl auf nepalesischer als auch auf indischer Seite zu Verzögerungen beim Grenzübertritt kommen.
Kriminalität
Reisende sollten nicht alleine, sondern nur in Gruppen trekken, Touren durch seriöse Reiseagenturen buchen und von ausgewiesenen Wanderrouten nicht abweichen, siehe auch Wanderungen und Trekking-Touren. In der Vergangenheit kam es zu Übergriffen gegen allein reisende Trekker.
Insbesondere in touristischen Gegenden kann es zu Taschendiebstählen kommen. Gelegentlich werden Vergewaltigungen gemeldet. Frauen wird deshalb empfohlen, nach Einbruch der Dunkelheit besonders vorsichtig und stets mit Begleitung unterwegs zu sein.
Kriminelle Organisationen und andere Gruppierungen versuchen vereinzelt, nationale und internationale Organisationen, Geschäftsleute und Einzelpersonen zu erpressen und setzen Forderungen teilweise mit Gewalt durch. Auch Trekking-Touristen sind gelegentlich Ziel derartiger „Spenden-Erpressungsversuche“. Ein ortskundiger Führer kann in solchen Fällen deeskalierend wirken.
Im Umgang mit staatlichen Sicherheitskräften ist zu beachten, dass in Nepal teils ein anderes Rechtsverständnis besteht. Nachgiebiges Auftreten wird daher angeraten.
Naturkatastrophen
Nepal liegt in einer seismisch aktiven Zone, insbesondere das Himalaya-Gebiet gilt als stark erdbebengefährdet. Im Falle eines schweren Erdbebens muss davon ausgegangen werden, dass medizinische Einrichtungen und generelle Notfallausstattungen überlastet sind. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben gibt es im Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam.
Während der von Juni bis Anfang Oktober andauernden Monsunzeit entstehen in ganz Nepal immer wieder Reisebehinderungen durch plötzlich auftretende immer wieder Überschwemmungen (insbesondere im Grenzgebiet zu Indien), Sturzfluten und Erdrutsche, die auch die Hauptreisewege betreffen und einschränken können. Reisende sollten die Unwetterwarnungen des Department of Hydrology and Meteorology beachten und insbesondere an Berghängen und Flüssen besondere Vorsicht walten lassen.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.
Es sollten Informationen zu möglichen Ansprechpartnern in Deutschland sowie Angaben zur Mitgliedschaft bei einer Rettungsfluggesellschaft und die Reisekrankenversicherung hinterlegt werden. Die Registrierung kann maximal zehn Tage vor der geplanten Reise vorgenommen werden. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.
Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Nepal zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesen Unterlagen den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.
Das Erdbeben vom April 2015 und zahlreiche Nachbeben haben insbesondere im Kathmandutal, in geringerem Maße auch in der Umgebung von Pokhara und Dhulikhel, große Zerstörungen verursacht. Dank umfassender internationaler Hilfe konnte bereits wenige Wochen nach den Beben mit den Wiederaufbauarbeiten begonnen werden, sie sind mittlerweile weit fortgeschritten. So funktioniert das öffentliche Leben wieder wie vor dem Erdbeben gewohnt; die von uns genutzten Hotels und Straßenverbindungen stehen uneingeschränkt zur Verfügung. Da auch die in den jeweiligen Reiseverläufen genannten Sehenswürdigkeiten wieder für Besucher geöffnet sind, steht einer regulären Durchführung unserer Reisen nichts im Wege.
Der Sieg der gemäßigten Kräfte bei den Wahlen zur neuen Verfassungsgebenden Versammlung im November 2013 und die Bildung einer breiten Koalitionsregierung im Februar 2014 hat zu einer gewissen Beruhigung der jahrelang äußerst angespannten innenpolitischen Lage geführt.
Vor dem Hintergrund der seit Jahren anhaltenden Lähmung des politischen Lebens und einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage nehmen die sozialen, politischen und ethnischen Auseinandersetzungen in vielen Landesteilen zu. Da dies insbesondere für das Terai, die südliche Grenzregion zu Indien, zutrifft, beschränken wir unsere Aufenthalte in dieser Region auf den als vergleichsweise sicher geltenden Chitwan-Nationalpark. Auch in der Hauptstadt Kathmandu sind neue Streiks, Demonstrationen und Straßenblockaden nicht ausgeschlossen. Bisher hat sich jedoch keine dieser Aktionen gegen Touristen gerichtet. Um betroffene Gebiete und Stadtviertel zu meiden, können jedoch im Interesse Ihrer Sicherheit auch kurzfristig Änderungen im Routen- und Besichtigungsablauf nicht ausgeschlossen werden.
Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements haben wir Leistungspartner und Reiseleiter im ganzen Land zu erhöhter Wachsamkeit und zur weiträumigen Umgehung von Demonstrationen und politischen Kundgebungen auf gefordert. Selbstverständlich bieten wir keine Reisen in Regionen und Gebiete an, in denen das Auswärtige Amt ein erhöhtes Sicherheitsrisiko sieht und daher von Besuchen abrät. Dies gilt in besonderem Maße für die Grenzregionen im Terai. Ebenso vermeiden wir die Gebiete, in denen maoistische Rebellen verstärkt präsent sind und seit Jahren Zwangsabgaben von Touristen und touristischen Einrichtungen erheben.
Wir sehen - abgesehen von den genannten Einschränkungen - derzeit keinen Anlass, von Reisen nach Nepal abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern und der deutschen Botschaft in Kathmandu die weitere Lage-Entwicklung sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
Mit freundlichen Grüßen
Studiosus Reisen München
Stand: 7. Februar 2019

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.
Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
D-11013 Berlin
Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren
Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern
und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine
vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Nepal

Unverändert gültig seit: 9. Februar 2019
Aktuelle medizinische HinweiseDie WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
Impfschutz
Es sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben, siehe www.who.int.
Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen.
Cholera
In Nepal und besonders auch im Kathmandu-Tal registriert man bei Beginn des Monsuns eine Zunahme von Cholera-Erkrankungen. Das Infoblatt „Cholera“ informiert über persönliche Vorsichtsmaßnahmen. Sie finden es unter den Merkblättern des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes.
Durchfall- und Darmerkrankungen
Durchfallerkrankungen sind überall im Land ganzjährig häufig. Oberflächengewässer können mit fäkalen Keimen kontaminiert sein. Leitungswasser hat selbst in den Städten nicht immer Trinkwasserqualität. Es wird empfohlen, nur originalverpackte Getränke in Flaschen oder Dosen zu konsumieren oder Wasser vor dem Genuss , zu filtern, chemisch zu desinfizieren oder zu kochen. Trinkwasser aus den ACAP Filteranlagen entlang des Annapurna Treks gilt allgemein als sicher. Für das Waschen von Obst und Gemüse oder zum Zähneputzen sollte ebenfalls nur aufbereitetes Trinkwasser verwendet werden.
Auf den Verzehr roher, ungekochter und ungeschälter Produkte sollte verzichtet werden. Fleisch sollte vor dem Verzehr ebenfalls gut gegart worden sein.
Das Infektionsrisiko für Salmonellen-, Shigellen- und Typhuserkrankungen, Amöben, Lamblien und Wurmerkrankungen besteht landesweit. Allgemeine Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen oder Händedesinfektion nach dem Toilettengang und vor dem Essen und das Fernhalten von Fliegen von Nahrungsmitteln können die Gefahr einer Infektion vermindern.
Dengue Fieber
Dengue Fieber wird durch den Stich tagaktiver Mücken übertragen. Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und ein Hautausschlag kennzeichnen den Verlauf und können mit den Beschwerden einer Malaria oder Grippe verwechselt werden. In Einzelfällen können schwere Verläufe mit ernsthaften Gesundheitsschäden oder Todesfolge auftreten. Es gibt keine Impfung und keine wirksamen Medikamente gegen die Dengue Viren. Eine sorgfältige Expositionsprophylaxe auch tagsüber, wie unten für Malaria beschrieben, ist die einzige mögliche Schutzmaßnahme. Dengue Fieber kommt besonders im Süden des Landes, während und unmittelbar nach der Regenzeit auch in den mittleren Landesteilen bis in Höhen von circa 2000 Metern vor.
Japanische Enzephalitis
Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selbst krank zu werden. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren. Deshalb sind ein sorgfältiger Mückenschutz und gegebenenfalls eine vorbeugende Schutzimpfung besonders wichtig. Ein Übertragungsrisiko für JE besteht in Nepal in den südlichen Landesteilen, vereinzelt sind auch Fälle im Kathmandu Tal aufgetreten.
Malaria
Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (verursacht durch Plasmodium falciparum) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen nach dem Aufenthalt in Endemiegebieten ausbrechen. Die Beschwerden bei einer Malaria (Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, u. a.) sind meist uncharakteristisch und von einer Grippe oder einer ähnlichen Erkrankung nicht zu unterscheiden. Bei rechtzeitiger Diagnosestellung kann auch die Malaria tropica zuverlässig behandelt werden, ohne dass es zu bleibenden Schäden oder Beschwerden kommt.
Außer in Höhenlagen über ca. 2000 Meter besteht in Nepal ganzjährig ein mittleres Übertragungsrisiko für Malariaerkrankungen, besonders in den Sommermonaten von Mai bis Oktober. Das Risiko ist im südlichen Tiefland am höchsten und nimmt nach Norden mit zunehmender Höhe langsam ab. Dabei handelt es sich in ca. 70% um die nur selten lebensbedrohliche, durch Plasmodium vivax verursachte, Malaria tertiana. In ca. 30% muss aber mit Malaria tropica Fällen gerechnet werden.

Es gibt keinen absolut sicheren Schutz vor einer Malariaerkrankung. Ein ausreichender Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe), insbesondere während der Dämmerung und nachts, ist der wichtigste Schutz vor einer Malariaerkrankung.
- Das Tragen langer, heller und gegen Insekten imprägnierter Bekleidung im Freien,
- das konsequente Einreiben aller Hautflächen mit einem geeigneten Repellent und
- das Benutzen imprägnierter Moskitonetze während der Nacht oder
- der Aufenthalt in Mücken-geschützten Räumen (Fliegengitter, Klimaanlagen)
vermindern das Risiko einer Übertragung deutlich und schützen auch vor anderen von Stechmücken übertragenen Erkrankungen wie Dengue Fieber und Japanischer Enzephalitis. Die vorbeugende Einnahme von Medikamenten (Chemoprophylaxe) wird nicht empfohlen (www.dtg.org) und ist nur in Ausnahmefällen zu erwägen. Aufgrund des Risikos in Nepal, gefälschte Medikamente zu erwerben, ist das Mitführen eines verschreibungspflichtigen Malariamittels zur so genannten Notfalltherapie angeraten. Die individuelle Auswahl des Medikaments und mögliche Nebenwirkungen, beziehungsweise Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten, müssen entsprechend dem Reiseverlauf und persönlichen Umständen mit einem Tropen- oder Reisemediziner vor Ausreise besprochen werden. Beim Auftreten von Fieber nach einem Aufenthalt in Nepal ist eine umgehende Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet immer notwendig.
HIV/AIDS/Geschlechtskrankheiten
Durch sexuelle Kontakte, bei intravenösem Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen), durch Tätowierungen oder Piercings und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV- und einer Hepatitis B Infektion. Die Benutzung von Kondomen wird deshalb insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften und kommerziellem Sex dringend empfohlen und kann auch vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten (Gonorrhö, Syphilis, Hepatitis B, u. a.) schützen.
Tollwut
Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und Übertragung einer Tollwut. Affen können ebenfalls Tollwut übertragen und sollten niemals gefüttert werden. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Nepal nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung vor einem Biss. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Nepal eine besondere Bedeutung zu. Sie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein. Die auch nach einem Biss notwendige, unverzügliche „Auffrischung“ kann dann ggf. vor Ort erfolgen.
Tuberkulose
Die Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger auch in Nepal. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung.
Saisonale Influenza (Grippe)
Die saisonalen Influenzaviren, einschließlich der neuen Influenza A/H1N1 („Schweinegrippe“), zirkulieren in Nepal in den Wintermonaten. Ein Impfschutz empfiehlt sich bei den vom Robert-Koch-Institut angesprochenen Risikogruppen (siehe: www.rki.de).
Geographisch bedingte Erkrankungen
Die Höhenkrankheit ist eine durch taktische Fehler bei der notwendigen Höhenanpassung über 2.300 m (z.B. durch zu raschen Aufstieg und Überanstrengung) ausgelöste, potentiell sehr gefährliche Funktionsstörung von Lunge und Gehirn. Erkranken können besonders auch junge, gesunde und gut trainierte Personen, auch solche, die bereits früher große Höhen und rasche Aufstiege ohne Probleme bewältigt haben. Zu Todesfällen kommt es nicht selten, weil grundlegende Regeln missachtet, Frühsymptome falsch gedeutet und Medikamente unvernünftig eingesetzt werden. Bestimmte Erkrankungen von Herz und Lungen erhöhen ebenfalls das Risiko, eine Höhenkrankheit zu erleiden.
Beschwerden, die Hinweise auf eine beginnende Höhenkrankheit geben können, sind: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Desinteresse und Leistungsabfall. In diesem Fall ist Rast und Ruhe bis zur Beschwerdefreiheit geboten, ein weiterer Aufstieg verbietet sich. Treten u. a. Schlaflosigkeit, Sehstörungen, Schwindel, Gangunsicherheit, Atemnot oder Erbrechen auf, sollte unverzüglich mit dem Abstieg begonnen werden - nie alleine, sondern immer in Begleitung. Das ist auch dann der Fall, wenn Frühsymptome innerhalb von 24-36 Stunden nicht vollständig verschwinden.
Vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) empfiehlt sich deshalb vor der endgültigen Reiseplanung eine individuelle Beratung durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt. Vor der Einnahme von Medikamenten zur Vorbeugung oder Behandlung der Höhenkrankheit ohne Anweisung eines Arztes oder eines erfahrenen Bergführers wird dringend gewarnt. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z.B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.
Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen.
Es gibt in Nepal mehrere zivile Luftrettungsunternehmen für die Hubschrauberrettung aus Bergnot. Witterungsbedingt sind die Fluggeräte aber nicht immer einsatzbereit. Die Alarmierung kann je nach Unfallort oft nur verzögert erfolgen. Die Kostenübernahme einer Rettung muss in jedem Fall vor dem Start der Rettungsaktion geklärt sein und ist in der Regel zunächst vom Verunglückten selbst zu tragen.
Weitere Gesundheitsgefahren
Technische Überwachungen der Fahrzeuge, wie in Mitteleuropa üblich, werden in Nepal nicht regelmäßig durchgeführt, die allgemein verbindlichen Verkehrsregeln werden von der großen Mehrheit der Fahrer missachtet. Schwere Verkehrsunfälle sind insbesondere bei Überlandfahrten häufig. Eine ausreichende medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann im weiteren Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist nicht existent. Bei der Wahl der Transportmittel und der Route sind Reisende daher gehalten, eine kritische Auswahl zu treffen und den gesunden Menschenverstand walten zu lassen. Defensives und vorausschauendes Fahren, angemessene Geschwindigkeit und gute Kenntnisse in der Ersten Hilfe können das Risiko eines schweren Unfalls mit bleibenden Gesundheitsschäden reduzieren.
Patienten mit psychischen Erkrankungen wird dringend geraten, ihre Medikamente vor und während einer Nepalreise nicht abzusetzen. Eine psychiatrische und deutschsprachige Versorgung wie im Heimatland kann meist nicht gewährleistet werden. Zudem versichern viele Reisekrankenversicherungen medizinische Leistungen bei psychischen Erkrankungen nicht. In solchen Fällen ist oft auch ein spontaner Heimflug ausgeschlossen, da zahlreiche kommerzielle Fluglinien die Mitnahme labiler Patienten mit psychischen Erkrankungen ohne psychiatrische Begleitung ablehnen. Bitte besprechen Sie ggf. Ihre Reisepläne ausführlich mit ihrem behandelnden Arzt.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen unzureichend und entspricht häufig nicht europäischem Standard. Eine ausreichende Grundversorgung besteht in Kathmandu und den gängigen Touristenzielen, auch entlang der großen Trekkingrouten. In Kathmandu ist die medizinische Versorgung in einzelnen Fachbereichen durchaus auch auf einem hohen Niveau. Bei schweren Erkrankungen muss deshalb ggf. eine medizinische Evakuierung, zum Beispiel nach Kathmandu oder weiter nach Indien erwogen werden. Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer Reiserückholversicherung ist dringend notwendig. Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird dringend empfohlen (www.dtg.org oder www.frm-web.de). Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise nach Nepal bewusst sein.
Die Versorgung mit zuverlässigen Medikamenten und eine ununterbrochene Kühlkette sind nicht immer gesichert. Es muss damit gerechnet werden, dass insbesondere in kleinen Apotheken auch Fake-Produkte statt richtiger Medikamente verkauft werden. Reisende sollten regelmäßig einzunehmende Medikamente in ausreichender Menge nach Nepal mitbringen und sich für die Einreise die Notwendigkeit von ihrem Arzt auf Englisch bescheinigen lassen. Landesweit treten zahlreiche Resistenzen gegenüber häufig eingesetzten Antibiotika auf. Eine individuell angepasste Reiseapotheke ist nach Rücksprache mit einem Reisemediziner beim Reisen, insbesondere beim Trekking, mitzuführen.
Die deutsche Botschaft in Kathmandu verfügt für den Notfall über eine Adressenliste von Ärzten und Krankenhäusern in der Stadt.

Hinweise

Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

Termine

Termine

Nepal – am Thron der Götter

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 14 Tage

21.12.2019Samstag, 21. Dezember 2019 - Freitag, 3. Januar 2020
14 Tage / 13 Nächte

3045.00 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 14 Tage

21.12.2019Samstag, 21. Dezember 2019 - Freitag, 3. Januar 2020
14 Tage / 13 Nächte

3440.00 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 14 Tage

21.12.2019Samstag, 21. Dezember 2019 - Freitag, 3. Januar 2020
14 Tage / 13 Nächte

3045.00 EUR

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 14 Tage

29.02.2020Samstag, 29. Februar 2020 - Freitag, 13. März 2020
14 Tage / 13 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 14 Tage

29.02.2020Samstag, 29. Februar 2020 - Freitag, 13. März 2020
14 Tage / 13 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 14 Tage

28.03.2020Samstag, 28. März 2020 - Freitag, 10. April 2020
14 Tage / 13 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 14 Tage

28.03.2020Samstag, 28. März 2020 - Freitag, 10. April 2020
14 Tage / 13 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 14 Tage

11.04.2020Samstag, 11. April 2020 - Freitag, 24. April 2020
14 Tage / 13 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 14 Tage

11.04.2020Samstag, 11. April 2020 - Freitag, 24. April 2020
14 Tage / 13 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 14 Tage

17.10.2020Samstag, 17. Oktober 2020 - Freitag, 30. Oktober 2020
14 Tage / 13 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 14 Tage

17.10.2020Samstag, 17. Oktober 2020 - Freitag, 30. Oktober 2020
14 Tage / 13 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 14 Tage

24.10.2020Samstag, 24. Oktober 2020 - Freitag, 6. November 2020
14 Tage / 13 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 14 Tage

24.10.2020Samstag, 24. Oktober 2020 - Freitag, 6. November 2020
14 Tage / 13 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 14 Tage

31.10.2020Samstag, 31. Oktober 2020 - Freitag, 13. November 2020
14 Tage / 13 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 14 Tage

31.10.2020Samstag, 31. Oktober 2020 - Freitag, 13. November 2020
14 Tage / 13 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 14 Tage

14.11.2020Samstag, 14. November 2020 - Freitag, 27. November 2020
14 Tage / 13 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 14 Tage

14.11.2020Samstag, 14. November 2020 - Freitag, 27. November 2020
14 Tage / 13 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 14 Tage

20.12.2020Sonntag, 20. Dezember 2020 - Samstag, 2. Januar 2021
14 Tage / 13 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 14 Tage

20.12.2020Sonntag, 20. Dezember 2020 - Samstag, 2. Januar 2021
14 Tage / 13 Nächte

 

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