Die schönsten Seiten von Bhutan und Darjeeling im Himalaya entdecken

Reisenummer 67825

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Sikkim – Bhutan – Berggötter und Donnerdrachen

  • Die schönsten Seiten von Bhutan und Darjeeling im Himalaya entdecken
  • Maximale Übernachtungshöhe: 2320 m
  • Ausflug ins Haa-Tal
  • Reisetermine mit Klosterfest: 24.2. in Punakha, 23.3. in Paro, 14.9. in Wangdi, 30.10. mit Kranich-Festival in Gangtey
  • Fliegende Gurus, die auf Tigern reiten. Geister, die in kristallklaren Flüssen leben und über zerzauste tropische Wälder wachen. In Sikkim und Bhutan scheint einfach alles möglich zu sein! Tief im Herzen des Himalayas bewahrten sich beide Länder eine Unberührtheit, die einzigartig ist in der asiatischen Welt. Kommen Sie mit in Regionen, die sich als letzte auf der Welt dem Tourismus geöffnet haben! Sikkim hat als weltweit erster "Organic State" die Umstellung auf hundertprozentigen Biolandbau verwirklicht. Probieren Sie den Champagner unter den Tees in Darjeeling, erleben Sie buddhistische Mönche und hinduistische Bauern im Einklang mit Himmel und Erde und erwecken Sie mit uns die Götter zum Leben!

    MAP Karte

    Reiseverlauf

    1. Tag: Flug nach Indien

    Bahnanreise 1. Klasse und mittags Flug nach Delhi (Flugdauer ca. 7,5 Std.). Ankunft nachts und Transfer mit einem Studiosus-Mitarbeiter zum Hotel. Zur literarischen Einstimmung empfiehlt sich Alice Grünfelders Buch "Reisen in den Himalaya. Geschichten fürs Handgepäck".

    2. Tag: Darjeeling - Teegärten bis zum Horizont

    Am Vormittag gemeinsam mit Ihrer Studiosus-Reiseleiterin Weiterflug nach Bagdogra. In bequemen Pkws starten wir Richtung Darjeeling. Die Hitze weicht, die Frische kommt. Kein Wunder, dass die blass-britischen Kolonialherren hier früher Abkühlung vom brodelnden Kalkutta suchten. Grün spannen sich Teefelder über die Landschaft, Frauen pflücken die berühmte Kostbarkeit, daneben spielen Kinder Kricket. Wir fahren die steilen Straßen von Darjeeling (2150 m) hinauf. Bunte Reklame lockt in kleinen Gassen zu frischen Leckereien, Shops preisen Gebetswimpel und Holzschnitzereien an, verführerisch duften Darjeelingblätter aus Teesäcken. Lust, die Kostbarkeit im Hotel gleich selbst zu kosten? 90 km. Zwei Übernachtungen in Darjeeling.

    3. Tag: Ein feiner Zug

    Das beste Mittel, um Indiens Seele zu ergründen? Für E. M. Forster hieß das in seinem Buch "Reise nach Indien": Eisenbahn fahren. Wir nehmen den "Toy Train" (UNESCO-Welterbe) und genießen das Flair der 1920er Jahre. Schnaufend bringt uns die Schmalspurbahn in einer knappen Stunde bis nach Ghoom. Pure Harmonie umweht uns im Kloster: "Lebe in Eintracht, strahle Liebe aus", so lautet hier das simple Rezept zum Glücklichsein. Wer die Zutaten erfand, weiß Ihre Reiseleiterin. Mit unseren Fahrzeugen geht es zurück nach Darjeeling. 30 km. Wir folgen den Höhen und Tiefen der Mount-Everest-Gipfelstürmer im Mountaineering Institute und Indiens Version vom Himalaya-Tierschutz im Zoo. In Kauflaune? Gewürze, Tee und Räucherstäbchen verlocken auf Darjeelings Mall zum Shoppen. Das kälteste Bier der Stadt serviert Ihnen danach gerne Joe's Pub.

    4. Tag: Erleuchtet nach Sikkim

    Das frühe Aufstehen wird belohnt: Pünktlich zum Sonnenaufgang eröffnet der Himalaya sein einzigartiges Lichtspieltheater. Rund um den Tiger Hill (2500 m) scheinen Himmel und Erde plötzlich zu verschmelzen. Glühend erweckt die Sonne die Berggötter der höchsten Himalayagipfel. Nicht minder interessant sind die angereisten Inder, die hier, warm eingepackt, vor allem die morgendliche Frische begeistert. Gleich weiter nach Pemayangtse (2085 m). Teeplantagen bis zum Horizont verströmen ihre Aromen, kleine Mönchshütten erheben sich in der Ferne, umgeben von duftenden Gärten. Erhaben öffnet das Pemayangtse-Kloster seine Tore. Was es mit einem perfekten Lotus zu tun hat? Ihre Reiseleiterin weiß Bescheid. 110 km, Fahrzeit ca. 5 Std. Zwei Übernachtungen in Pemayangtse.

    5. Tag: Am Kanchenchunga

    Sonnenklar oder nebelverhangen? So lautet die entscheidende Frage am Morgen, wenn wir direkt vor dem mit 8586 m dritthöchsten Berg der Welt, dem Kanchenchunga, erwachen. Mit Jeeps geht es heute nach Norden. Der Kechaphari-See soll ein Fußabdruck des Gurus Padmasambhava sein und heilig dazu. Baden ist hier verboten, aber schön ist es trotzdem. Für Abkühlung sei der Kanchenchunga-Wasserfall empfohlen. In Yuksom, der ehemaligen Hauptstadt von Sikkim, besuchen wir das wohl älteste Kloster des Landes, das Dubdi-Gompa. Annektiertes Königreich oder demokratischer Bundesstaat? Die wechselvolle Geschichte Sikkims hat Ihre Reiseleiterin parat. 100 km, Fahrzeit ca. 4 Std.

    6. Tag: Der Titan des Himalayas

    Serpentinen schlängeln sich um Reisterrassen. Idylle pur und Landleben begleiten uns auf unserer Fahrt nach Gangtok (1547 m). Wir legen eine Pause auf dem Biobauernhof der Familie Gurung im Dorf Bul ein. Frau Gurung zählt womöglich zur besten Biobäuerin Sikkims. Auf den kleinen Terrassenfeldern in steilster Hanglage baut sie über 15 verschiedene Pflanzenkulturen an. Spätestens hier kosten wir auch das traditionelle Hirsebier Chang. Pulsierend empfängt uns die Hauptstadt Sikkims. Unsere Oase der Ruhe: unser Hotel, das ehemalige Gästehaus des Königs von Sikkim. Dort angekommen, lädt Sie Ihre Reiseleiterin zum High Tea - wie es die Engländer einst vorgemacht haben. 120 km, Fahrzeit ca. 6 Std. Zwei Übernachtungen in Gangtok in einem stilvollen Hotel.

    7. Tag: Rumtek - Tibet in Sikkim

    Auf nach Rumtek! Abenteuerliche Sagen ranken sich um das Kloster des Ortes - von Hüten aus Engelshaar, die geradewegs in den Himmel flogen, und von einem ungekrönten Oberhaupt des Schwarzmützenordens. Wieso die zweifache Inthronisierung des 17. Karmapas die Bevölkerung spaltet und Chinas Regierung nervös macht, weiß Ihre Reiseleiterin. Unermüdlich drehen Mönche und Laien ihre Gebetsmühlen am Dodrul-Chörten. Golden blitzt der Stupa neben schneeweißen Türmchen. Reihen Sie sich ein in die Runden der Pilger - aber immer dran denken: Nur linksherum gehen! Entspannen Sie am freien Nachmittag in unserem schönen Hotel. Unermüdliche spazieren über den Markt in Gangtok, um Tee und Gewürze einzukaufen. 45 km, Fahrzeit ca. 3 Std.

    8. Tag: Kalimpong

    Vormittags rauschen die Nadelbäume sanft beim Enchey-Kloster im Wind. Im Inneren des Klosters: Darstellungen sich windender tantrischer Gottheiten. Dann weiter nach Kalimpong (1250 m). Hier flattern bunte Vögel in Blumenplantagen, kleine Kirchen erzählen nebenan vom Erbe schottischer Missionare. Sie sind geschafft? Dann gleich ins Hotel. Atemberaubend verneigt sich Sikkim vor uns auf der Terrasse. 70 km, Fahrzeit ca. 4 Std.

    9. Tag: Bhutan - der Drache öffnet sein Maul

    Tschüss, Sikkim - hallo, Bhutan! Durch das Tistatal fahren wir in die weiten Ebenen Westbengalens. Sattgrüne Teeplantagen laden zu Fotostopps ein. Am Nachmittag erreichen wir Puntsholing, wo unser bhutanischer Bus auf uns wartet. Die Passkontrolle kann etwas dauern, doch wir sehen das inzwischen buddhistisch gelassen. Indische Geschäftsleute, bengalische Bauern und Bhutans Hausfrauen schlendern durch die Straßen. Lkws warten auf die Erlaubnis zur Weiterfahrt. Männer in knielangen Gho-Gewändern tauchen auf. Wie steht es mit dem staatlich verordneten Kleiderzwang? Ist der in aller Interesse? Übernachtung in einem einfachen Hotel. 150 km, Fahrzeit ca. 5 Std.

    10. Tag: Auf der Suche nach dem Glück ...

    Vor einigen Jahren führte der König Bhutans ein besonderes Bruttosozialprodukt ein: Glück! Doch wie sieht es wirklich mit dem Glück in Bhutan aus? Kann das Glücksministerium tatsächlich Erfolge verbuchen? Oder fällt der Zensur in Bhutan doch der eine oder andere Unzufriedene zum Opfer? Fragen Sie Ihre Reiseleiterin nach der Situation der nepalesischen Flüchtlinge! Das Geheimnis, welches Oberhaupt sonst das Leben hier bestimmt, lüftet Ihre Reiseleiterin im Karbandi-Kloster. Weiter geht's in die Hauptstadt Thimphu (2320 m). 210 km, Fahrzeit ca. 7 Std. Zwei Übernachtungen.

    11. Tag: Thimphu - Herz des Landes

    Staus, Mopeds, wilde Partys? Langsam gibt es das auch alles in Thimphu. Erleben Sie einen Tag in der dörflichen Hauptstadt! Schauen Sie im König-Gedächtnis-Chörten hinter die royalen Kulissen und vom Tempel Changangkha-Lhakhang aus der Metropole auf den Kopf! Asiens Spiritualität saugen wir gemeinsam im Nonnenkloster und im Dzong auf. Bei einem Gespräch mit einem Rinpoche, einem buddhistischem Gelehrten, erfahren wir mehr über die Reinkarnationslehre im Bhutanischen Buddhismus. Wie Käse und Chilis zum Nationalgericht verschmelzen und Gerste und gefüllte Klöße die Zunge betören, verrät uns am Abend ein Chefkoch, der gern auch aus seinem ganz persönlichen Glückskästchen plaudert.

    12. Tag: Nach Punakha zum Klosterfest

    Über den Dochu-La (3115 m) gelangen wir heute in das tiefste Tal des Landes: In Punakha erwartet uns der wohl schönste Dzong Bhutans. Hier fühlten sich die Könige und der oberste spirituelle Würdenträger des Landes jenseits des Sommers wohl. Malereien und Statuen verwandeln die Klosterfestung in ein echtes Wintermärchen. 2011 wurde hier die Vermählung des jungen Königspaars gefeiert. Heute geht es ausschließlich um die Gottheiten und Dämonen beim Klosterfest in Bhutans Winterresidenz. Wir beobachten die Tänzer mit ihren Masken und farbenprächtigen Kostümen. 75 km, Fahrzeit ca. 3 Std. Zwei Übernachtungen in Punakha (1300 m).

    13. Tag: Zwischen gestern und heute

    Hoch über dem Punakha-Tal liegt das kleine Dorf Talo mit seinem majestätischen Tempel. Ein Spaziergang führt uns an Bauernhäusern vorbei, wo die Zeit stehen geblieben ist. Bei einem kurzen Spaziergang zum Tempel Chimi-Lhakhang lernen wir Drukpa Kunley kennen, den verrückten Heiligen. Schade, dass er schon im 15. Jahrhundert gelebt hat. Zum Glück kennt Ihre Reiseleiterin ein paar Anekdoten. 100 km, Fahrzeit 3,5 Std.

    14. Tag: Nach Paro

    Vor der Fahrt Weiterfahrt nach Paro (120 km, ca. 4 Std. Fahrzeit) öffnet sich heute noch die älteste Klosterburg des Landes, der Simthoka Dzong, für uns. Festung, Rathaus, Kloster und Filmkulisse für den Hollywoodklassiker „Little Buddha“ - der Dzong in Paro ist gleich alles auf einmal. Wir schauen nach, was in der Festung steckt: das kosmische Mandala mit der Entstehung der Welt aus fünf Elementen heraus, das Rad des Lebens mit der zwölfgliedrigen Kausalkette oder die Hüter der Himmelsrichtungen - Ihr Reiseleiter kennt sich in der Bildersprache des tibetischen Buddhismus aus. Drei Übernachtungen in Paro.

    15. Tag: Fliegende Gurus

    Versäumen Sie nicht, einen Blick auf das Tigernestkloster zu werfen! Wie ein Adlernest klebt die Einsiedelei an den Felsen. Guru Rinpoche landete dort einst auf dem Rücken einer Raubkatze, verrät Ihre Reiseleiterin. Leider hat der Weise uns damit etwas voraus. Doch die Lösung blitzt schon auf: Wir pilgern (je nach gewählter Strecke 2 bis 3,5 Std., mittel bis anspruchsvoll, ?250 m bis 500 m, ?250 m bis 500 m) zu einem Aussichtspunkt, der uns mit einem Blick auf den besonders schönen Ort belohnt. Im Kyichu-Lhakhang lassen die Energien des uralten Kraftplatzes auch uns nicht unberührt. Wir umrunden das Heiligtum gemeinsam mit den Gebetszylinder drehenden Gläubigen. Wieder in Paro, steht der Nationalsport Bhutans auf dem Programm: Beim Bogenschießen zeigen uns die Meister, wie sie den Bogen zum Glücklichsein spannen.

    16. Tag: Chele-La Pass

    Die Route heute führt quer durch Rhododendron-, Laub- und Eichenwälder aufwärts zum Chele-La. Dieser 3988 m hohe Pass ist der höchste Punkt der Region, den man mit dem Auto überqueren kann. Genießen Sie den Ausblick auf den 7134 m hohen Jhomolhari, einen der Bergriesen Bhutans. Anschließend Rückfahrt nach Paro, wo wir am Abend Abschied nehmen von Bhutan. 70 km, ca. 3 Std. Fahrzeit.

    17. Tag: Flug nach Delhi

    Am Vormittag Flug nach Delhi, je nach Abreisetag evtl. mit Zwischenstopp in Kathmandu. Wenn wir früh genug ankommen, zeigt Ihnen Ihre Reiseleiterin noch ihren liebsten Geheimtipp in Delhi. In einem Hotel in Flughafennähe haben wir für Sie Zimmer gebucht. Entspannen Sie noch ein wenig am oder im Pool, bevor Sie der Bus kurz vor Mitternacht zum Flughafen bringt.

    18. Tag: Heimwärts

    Nachts Rückflug nach Europa (Flugdauer ca. 8,5 Std.), Ankunft am Morgen.

    Leistungen

    Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Lufthansa (Economy, Tarifklasse K) von Frankfurt nach Delhi und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Zwischenflüge (Economy) mit Go Air von Delhi nach Bagdogra und mit Druk Air von Paro nach Delhi
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 110 €)
  • Transfers
  • Rundreise in landesüblichen Reisebussen
  • Rundreise in Geländefahrzeugen vom 2. bis 9. Tag
  • Eine Übernachtung in Delhi im Doppelzimmer in einem guten Hotel mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • 14 Übernachtungen im Doppelzimmer in guten, landesüblichen Hotels
  • Eine Übernachtung im Doppelzimmer in einem einfachen Hotel
  • Frühstück, 2 Abendessen im Hotel, vom 3. bis 16. Tag Vollpension (Mittagessen teilweise als leichter Imbiss)
  • bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Zimmer am 17. Tag bis ca. 22 Uhr
  • Ausflug mit der Schmalspurbahn nach Ghoom
  • Eintrittsgelder
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 140 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Ein kleines Bhutan-Glossar

    Viele sehr bhutanspezifische Begriffe tauchen immer wieder in den Reiseverläufen auf. Zum besseren Verständnis: Dzongs sind Klosterburgen, Tsechus Klosterfeste, Lhakhangs Tempel, Stupas kuppelförmige, buddhistische Heiligtümer, Pässe werden La genannt und Grabmonumente Chörten.

    Ein offenes Wort

    Reisen nach Sikkim und Bhutan erfordern von den Teilnehmern ein hohes Maß an Kooperationsbereitschaft. Die Straßenverhältnisse sind vor allem nach dem Monsunregen oft schwierig. Zudem schränken zahlreiche Baustellen den Reisekomfort ein. Die Hotelkapazitäten in Bhutan sind vor allem während der Klosterfeste sehr knapp. In Einzelfällen kann es daher vorkommen, dass eine Gruppe auf zwei Hotels verteilt wird. Einzelzimmer sind nur sehr begrenzt und nicht immer verfügbar. Generell entwickelt sich die Hotelsituation in Bhutan allerdings recht gut, sodass wir teilweise statt der im Katalog ausgeschriebenen Hotels kurzfristig auch andere Hotels buchen können.

    Reisepapiere und Impfungen

    Reisepass erforderlich. Das Visum für Bhutan und das Permit für Sikkim beantragt Studiosus für alle Gäste; das Visum für Indien nur für Teilnehmer mit Wohnsitz in Deutschland (Frist 5 Wochen). Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen

    Bitte schicken Sie den Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ sofort nach Erhalt vollständig ausgefüllt an uns zurück. Wir benötigen die Angaben für die Buchung der Zwischenflüge.
    Für die Einreise nach Indien und nach Bhutan benötigen Sie ein indisches sowie ein bhutanisches Visum. Für Sikkim benötigen Sie ein Special Permit. Das Visum für Indien wird in Ihren Reisepass geklebt; das bhutanische Visum und das Special Permit für Sikkim erhalten Sie bei der Einreise. Bitte nehmen Sie dafür insgesamt zwei Passbilder mit auf die Reise.
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    Visumbesorgung durch Studiosus
    nur möglich für: - Indien: Gäste mit Wohnsitz in Deutschland
    - Sikkim: alle Reisegäste
    - Bhutan: alle Reisegäste (keine Selbstbesorgung möglich)
    erforderliches Reisedokument: Reisepass
    Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende
    Anzahl freie Seiten: 3 (S.5 und letzte Umschlagseite werden nicht gezählt)
    Einsendefrist bei Studiosus: 5 Wochen vor Reisebeginn
    einzusendende Unterlagen: - Reisepass im Original
    - gut lesbare Passkopie in Farbe (Seite mit Passbild)
    - unterschriebener Online-Visumantrag
    (Visa Application Form)
    - 2 identische biometrische Passbilder in Farbe
    (Format 5cm x 5cm, Amerikanisches Format)
    mit weißem Hintergrund)
    - für Nicht-Deutsche: Wohnsitznachweis durch Kopie
    der Meldebescheinigung (nicht älter als 3 Monate)
    - Kinder unter 18 Jahren: Kopie der Geburtsurkunde
    Gebühr bei verspäteter
    Einsendung: Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhe
    von 25 € pro Person zzgl. eventuell anfallender Spesen
    für Expressbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.
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    Achtung! Für die Visumbeantragung ist das Ausfüllen eines Onlineantrags zwingend notwendig. Sie erhalten mit Ihrer Buchungsbestätigung eine Ausfüllanleitung, anhand derer Sie den Onlineantrag frühestens 3 Monate vor Abreise ausfüllen können. Beachten Sie bitte alle Hinweise und Vorschriften, die auf der Ausfüllanleitung angegeben sind. Vergessen Sie bitte nicht, den ausgedruckten Onlineantrag an den dafür vorgesehenen Stellen auf der Vorder- und Rückseite zu unterschreiben.
    Sollten Sie Probleme beim Ausfüllen des Onlineantrags haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Reiseberater, der Ihnen gerne dabei behilflich ist.
    Wichtiger Hinweis zur Passeinsendung
    Zur Visabesorgung bitten wir Sie, Ihre Pässe rechtzeitig an uns zu schicken. Wenn Sie uns Ihre Pässe mit einem Kurier zusenden, geben Sie bitte als Inhalt 'Dokumente' an. Aus der Schweiz schicken Sie uns Ihre Pässe auf keinem Fall per Einschreiben, sondern mit normaler Post oder per Kurier. Einschreiben aus der Schweiz bzw. Kuriersendungen mit Sendungsinhalt 'Pässe' bleiben oft sehr lange beim Zoll liegen und erreichen uns deshalb nicht rechtzeitig.
    Hinweis zu Ihren Passbildern
    Das Format 5cm x 5cm wird von vielen Fotoautomaten nicht angeboten oder eingehalten. Das indische Konsulat akzeptiert keine anderen Formate! Zudem legt das Konsulat großen Wert auf die gute Qualität der Passfotos und einen weißen Hintergrund. Verzichten Sie daher bitte auf selbst ausgedruckte Fotos.
    Wann erhalten Sie Ihren Pass zurück?
    Bei der Visumerteilung durch das indische Konsulat kommt es immer wieder zu Engpässen. Es passiert daher recht häufig, dass die visierten Pässe erst 1 Woche vor Reisebeginn wieder bei uns eintreffen. Leider haben wir keinen Einfluss auf die Bearbeitungsdauer im Konsulat.
    Gäste mit Wohnsitz außerhalb Deutschlands müssen das Visum in dem Land beantragen, in dem Sie den Wohnsitz gemeldet haben. Wir bitten Sie deshalb, Ihre Visumunterlagen an die für Sie zuständige Botschaft zu senden. Bitte beachten Sie, dass die für Deutschland gültigen Visaformulare evtl. nicht für das indische Konsulat in Ihrem Land gültig sind.
    Hinweis für Teilnehmer mit Wohnsitz in Österreich
    Mittlerweile ist für Sie zur Visumeinholung ein persönliches Vorsprechen beim Konsularprovider BLS International Visa Services-Austria in Wien nötig.
    Somit sind Sie für die Visumeinholung selbst verantwortlich und bekommen die von uns kalkulierten Visumgebühren in Höhe von 114 € gutgeschrieben
    Informationen für Gäste, die sich das Visum für Indien selbst besorgen
    Bitte verständigen Sie uns rechtzeitig, falls Sie Ihr Visum für Indien selbst beantragen. Die kalkulierten Visagebühren schreiben wir Ihnen in diesem Fall gut. Bitte beachten Sie unbedingt, dass Sie für diese Reise kein elektronisches Visum („e-tourist visa“) für Indien verwenden können, da die Region Sikkim für das elektronische Visum ausgenommen ist. Außerdem reisen wir bei dieser Reise zweimal nach Indien ein und deshalb benötigen Sie ein Visum mit mindestens doppelter Einreise benötigen („double entry“ oder „multiple entry“), das Sie bei dem für Sie zuständigen indischen Konsulat beantragen müssen.
    einzusendende Unterlagen für
    Visumbeantragung Bhutan und
    Special Permit für Sikkim: spätestens 4 Wochen vor Reisebeginn
    - gut lesbare Farbkopie des Reisepasses (Seite mit Passbild)
    - Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“
    - Ausstellungsdatum, Gültigkeitsdauer und Visumsnummer des
    indischen Visums
    Für Reiseteilnehmer anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich darüber bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.
    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Indien zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Für Bhutan gibt es zur Zeit keinen Sicherheitshinweis. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.
    Als stabile Demokratie und aufstrebende Wirtschaftsmacht hat das politische Gewicht Indiens in den letzten Jahren auf regionaler und internationaler Ebene deutlich zugenommen. Bisher hatte diese Entwicklung noch keine nachhaltig positive Auswirkung auf die Sicherheitslage in Indien selbst. Die nationalen Behörden und das deutsche Auswärtige Amt gehen daher unverändert von einer landesweit bestehenden terroristischen Bedrohung aus. Verantwortlich für die Anschläge der vergangenen Jahre waren meist islamistische Extremisten, teils aber auch regional operierende politische oder ethnische Gruppierungen.
    Zudem haben soziale Konflikte, aber auch politische und religiöse Auseinandersetzungen immer wieder lokal begrenzte gewalttätige Proteste, Straßenblockaden und Demonstrationen zur Folge. In einigen Städten und Regionen Indiens steigt seit einigen Jahren die traditionell niedrige Alltagskriminalität an.
    Wegen der Gefahr neuer Terroranschläge und regionaler Unruhen vermeiden wir, soweit möglich und insbesondere in Großstädten, größere Menschenansammlungen und verzichten in den Ballungszentren auf die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln. Leistungspartner und Reiseleiter sind im ganzen Land zu hoher Wachsamkeit aufgerufen. Ebenso bieten wir keine Reisen in Regionen an, die uns, in Übereinstimmung mit der Einschätzung des Auswärtigen Amtes und der deutschen Botschaft in Neu-Delhi, als bedenklich erscheinen. Dies trifft z. B. auf große Teile von Kaschmir sowie auf einige Bundesstaaten im Nordosten Indiens zu.
    Wir sehen derzeit außerhalb der genannten Gebiete keinen Anlass, von Reisen nach Indien abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
    Mit freundlichen Grüßen
    Studiosus Reisen München
    Stand: 11. November 2019

    Reise- und Sicherheitshinweise Indien

    Zuletzt aktualisiert am: 15. November 2019
    Aktuelles
    Von Reisen nach Jammu und Kaschmir wird aufgrund eines aktuellen Sicherheitshinweises der Regierung Jammu und Kaschmirs mit Ausnahme des Landesteils Ladakh dringend abgeraten. Die indische Regierung hat am 5. August 2019 den Sonderstatus für die Region aufgehoben. Derzeit gelten Ausgangssperren, die Kommunikationswege (Festnetz, Internet, Mobilfunk) sind teilweise unterbrochen. Die Sicherheitslage im Landesteil Ladakh bleibt weiterhin grundsätzlich stabil.
    Reisenden, die sich derzeit im Unionsterritorium Jammu und Kaschmir aufhalten, wird die Ausreise aus diesem Landesteil empfohlen.
    Sicherheit
    Von Reisen nach Jammu und Kaschmir wird mit Ausnahme des Landesteils Ladakh dringend abgeraten.
    Terrorismus
    Die Sicherheitslage in Indien bleibt vor dem Hintergrund zahlreicher schwerer Terroranschläge in den letzten Jahren angespannt. Dies gilt insbesondere im zeitlichen Umfeld staatlicher und religiöser Feiertage sowie von Großereignissen.
    Es muss davon ausgegangen werden, dass insbesondere New Delhi und andere Metropolen des Landes im Fokus terroristischer Aktivitäten stehen. Es besteht weiterhin die Tendenz, dass auch touristisch frequentierte Orte zunehmend ins Visier der Terroristen geraten.
    Im Bundestaat Jammu und Kaschmir wurden in den vergangenen Jahrzehnten und auch jüngst Bombenanschläge verübt, die viele Todesopfer forderten. Gegen Ausländer gerichtete Einzelaktionen, auch Entführungen, können in der gesamten Region nicht ausgeschlossen werden. Teilweise wurden Ausgangssperren verhängt.
    -Seien Sie insbesondere an belebten Orten (beim Besuch von Märkten und öffentlichen Plätzen, bei großen Menschenansammlungen sowie in der Nähe von Regierungsgebäuden und nationalen Wahrzeichen) und bei besonderen Anlässen besonders aufmerksam.
    -Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
    Innenpolitische Lage
    Bundesstaat Jammu und Kaschmir
    Im Bundestaat Jammu und Kaschmir kommt es neben terroristischen Gewalttaten auch zu unvorhersehbaren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei bzw. der Armee. Seit September 2016 finden auch wieder verstärkt bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen indischen und pakistanischen Truppen wie auch mit verschiedenen Separatistengruppen entlang der internationalen Grenze und der Waffenstillstandslinie (LoC) statt.
    Im Landesteil Jammu ist die Sicherheitslage zwar grundsätzlich stabil. Allerdings sind unvorhersehbare gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften auch dort möglich.
    Im Landesteil Ladakh ist die Sicherheitslage grundsätzlich stabil. Einzelne terroristische Aktivitäten sind allerdings nicht auszuschließen. In den direkten Grenzregionen kann es zu Zusammenstößen zwischen indischen und pakistanischen und indischen und chinesischen Sicherheitskräften kommen.
    -Halten Sie sich über die Sicherheits- und Infrastrukturlage informiert.
    -Reisen Sie, sofern unbedingt erforderlich, nur auf dem Luftweg nach Srinagar.
    -Seien Sie bei Reisen in die westlichen Teile des Landesteils Ladakh besonders vorsichtig.
    -Reisen Sie nicht allein oder mit einem nicht ausgewiesenen Führer durch diese Gegenden, per Autostopp und zelten Sie nicht an einsamen Plätzen.
    -Lassen Sie sich hinsichtlich der Auswahl der Trekkingrouten vor Ort von vertrauenswürdigen und ortskundigen Führern beraten.
    -Meiden Sie die unmittelbaren Grenzgebiete zu Pakistan und der Volksrepublik China in Ladakh.
    -Meiden Sie größere Menschenansammlungen.
    -Befolgen Sie stets die Anweisungen der lokalen Behörden und Sicherheitskräfte.
    Nordosten
    In den nordöstlichen Bundesstaaten (Arunachal Pradesh, Assam, Nagaland, Manipur, Meghalaya, Mizoram und Tripura) sind in einigen Regionen noch vereinzelt militante politische Gruppen und auch kriminelle Banden aktiv. Touristen sind zumindest bisher nicht Ziel von Anschlägen und Entführungen, können aber dennoch leicht in Gefahr geraten.
    -Verlassen Sie sich bei Reisen in den Nordosten Indiens auf sicherheitsbewusste, zuverlässige lokale Partner (Reiseveranstalter, Hotels/Ressorts, Geschäftspartner) und verhalten Sie sich situationsgerecht.
    -Beachten Sie, dass für einige Gebiete zusätzlich zum Visum Einreisegenehmigungen erforderlich sind.
    -Holen Sie sich kurz vor Ihrer Reise aktuelle Informationen, z.B. von lokalen Reiseveranstaltern zur aktuellen Sicherheitslage und zu eventuellen besonderen Genehmigungserfordernissen, ein.
    -Informieren Sie sich, ob Ihre Reiseroute durch von naxalitischem Terrorismus betroffenes Gebiet führt.
    Übrige Landesteile
    Auch meist friedlich verlaufende Proteste und Demonstrationen können zu gewalttätigen Auseinandersetzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen führen.
    Die Bundesstaaten Bihar, Jharkand, Chhattisgarh, der äußerste Südwesten von Orissa, der äußerste Norden von Andhra Pradesh und der äußerste Osten von Maharashtra verzeichnen - insbesondere in ländlichen Gebieten - bewaffnete Aktivitäten einer militant-sozialrevolutionären maoistischen Bewegung, die in einzelnen Distrikten bis hin zur Ausübung quasistaatlicher Gewalt gehen. Die Aktivitäten richteten sich bislang nicht gegen Ausländer, in der Vergangenheit ist es jedoch zu einem Entführungsfall gekommen. Auch Sabotageakte und Anschläge auf das öffentliche Eisenbahnnetz wurden in der Vergangenheit verübt.
    Reisen auf die Andamanen-Inseln unterliegen teilweise Einschränkungen.
    -Informieren Sie sich über die lokalen Medien über die aktuelle Sicherheitslage und möglicherweise geplante Proteste.
    -Vermeiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
    -Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
    -Führen Sie touristische Aktivitäten nicht ohne ortskundige einheimische Begleitung durch.
    -Beachten Sie unbedingt entsprechende Verbote der lokalen Behörden.
    Kriminalität
    Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl kommt vor. Das Risiko von Gewaltkriminalität ist insbesondere in den touristisch erschlossenen Gebieten Indiens eher gering.
    Touristen in New Delhi und anderen indischen Städten werden gelegentlich und insbesondere im Stadtzentrum von New Delhi von örtlichen Reiseveranstaltern mit aggressiven Verkaufsmethoden zum Kauf überteuerter Reisen gedrängt. Diese Büros geben sich regelmäßig als „staatlich anerkannt“ aus, um besondere Qualität und Reputation vorzugeben. Örtliche Taxifahrer arbeiten mitunter mit diesen Veranstaltern und unseriösen Hoteliers zusammen und fahren Touristen gezielt dorthin, insbesondere direkt nach Ankunft am Flughafen in Delhi, unter Ausreden, weshalb das beabsichtigte Ziel nicht erreichbar sei. Touristen - besonders in Rajasthan und Goa – wurden wiederholt Opfer gut organisierter Trickbetrüger, u.a. über das Angebot lukrativer Juwelengeschäfte.
    Ausländer, insbesondere allein oder in kleinen Gruppen reisende Frauen, sind vereinzelt von gewaltsamen, auch sexuellen Übergriffen betroffen, auch in Touristenzentren. Dazu werden teilweise Drogen oder K.o.-Tropfen über Getränke verabreicht.
    -Lassen Sie sich stets von Vorsicht leiten und praktizieren Sie immer situationsangemessenes und kulturbewusstes Verhalten. Dies trifft insbesondere auf alleinreisende Frauen vor dem Hintergrund der Berichte über sexuelle Übergriffe zu.
    -Seien Sie bei Reisebuchungen in indischen Reisebüros besonders wachsam und überprüfen Sie vorgelegte Angebote.
    -Kontaktieren Sie unverzüglich die lokale Polizei (in Delhi die spezielle 24 Stunden operierende „Tourist Police“, Notruf 100), sollten Sie in Bedrängnis geraten.
    -Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.
    Tragen Sie Ihr Mobiltelefon verdeckt und möglichst nicht offen in der Hand.
    -Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld sowie zur Sicherheit eine Kreditkarte, jedoch keine unnötigen Wertsachen mit.
    -Lassen Sie beim Einsatz von Kreditkarten z.B. in Restaurants, Geschäften, bei online Buchungen und am Geldautomaten die übliche Vorsicht walten.
    -Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn, im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
    -Lassen Sie Essen und Getränke im Restaurant oder in einer Bar unbekannter Umgebung nicht unbeaufsichtigt.
    -Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
    Naturkatastrophen
    Insbesondere die nördlichen Landesteile entlang des Himalayas liegen in einer seismisch sehr aktiven Zone, so dass es zu Erdbeben kommt.
    Während der Haupt-Monsunzeit von Juli bis September lösen starke Regenfälle in weiten Teilen des Landes immer wieder Überschwemmungen und Erdrutsche aus. Weitreichende Verkehrsbeeinträchtigungen auch im Flugverkehr sind in dieser Zeit üblich.
    Zyklone und Tropenstürme sind insbesondere in den Monaten September bis Dezember an der Ostküste Indiens nicht ungewöhnlich; in der Bucht von Bengalen auch von April bis Juni.
    Verfolgen Sie Wetterberichte und -warnungen z.B. beim indischen meteorologischen Department.
    Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen, sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
    Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben und Tsunamis vertraut. Informationen dazu bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.
    Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland bzw. die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

    Indien

    Unverändert gültig seit: 15. November 2019
    Gesundheit
    Aktuelles
    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.
    -Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.
    Impfschutz
    Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.
    Bei Einreise aus Ländern mit gemeldeten Poliomyelitis-Erkrankungen sowie Ländern mit zirkulierenden Poliomyelitis-Viren ist der Nachweis einer Impfung, die mindestens 4 Wochen und maximal 1 Jahr vor Ausreise durchgeführt wurde, gefordert. Bei wiederholten Reisen ist die orale Impfung ggf. jährlich zu wiederholen. Ein Impfnachweis nach WHO-Standard ist mitzuführen. Für Ausländer, z. B. deutsche Staatsbürger, die in Poliomyelitis-infizierten Ländern leben und nach Indien reisen, ist eine Impfung nicht erforderlich. Genauso ist der Impfnachweis nicht erforderlich für Ausländer, z. B. deutsche Staatsbürger, die in Indien leben und in polio-infizierte Länder reisen.
    -Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
    -Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A Poliomyelitis und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Tollwut, Hepatitis B, Meningokokken-Erkrankungen (ACWY) und Japanische Enzephalitis empfohlen.
    -Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise finden Sie hier.
    Zika-Virus-Infektion
    Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen. In Indien konnten bereits mehrere Ausbrüche, zuletzt 2018 in Jaipur nachgewiesen werden.
    - Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion.
    Dengue-Fieber
    Dengue-Viren werden landesweit insbesondere an den Küsten, aber auch in Städten und in Höhenlagen bis ca. 1.500 Metern durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Während und nach dem Monsun steigen die Fallzahlen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe auch Merkblatt Dengue-Fieber.
    -Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
    Chikungunya-Fieber
    Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen, zunehmend während und unmittelbar nach der Regenzeit und besonders in den bevölkerungsreichen Küstengebieten und den großen Metropolen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe auch Merkblatt Chikungunya-Fieber.
    -Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
    Malaria
    Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe auch Merkblatt Malaria.
    -Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.
    Außer in Höhenlagen über 2000 Meter besteht in Indien ganzjährig ein Übertragungsrisiko für Malariaerkrankungen mit saisonalen Schwankungen. Besonders in den Monaten während und nach der Regenzeit steigen die Fallzahlen an. In Indien sind die großen Städte davon nicht ausgenommen. Auch in Mumbai, Kalkutta und Delhi waren in den letzten Jahren Malaria-Erkrankungen zu verzeichnen.
    Das Risiko ist im Tiefland im Nordosten und im Bundesstaat Orissa am höchsten und nimmt vom Norden und den zentralen Landesteilen nach Süden hin ab. Dabei handelt es sich landesweit in über der Hälfte der Fälle um die potentiell lebensbedrohliche, durch Plasmodium falciparum verursachte, Malaria tropica.
    Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:
    -Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
    -Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
    -Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.
    Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.
    -Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
    -Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.
    HIV/AIDS
    Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko. In Indien ist in den letzten Jahren die Zahl der Infektionen hauptsächlich durch heterosexuellen Geschlechtsverkehr sprunghaft angestiegen.
    -Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
    Durchfallerkrankungen
    Durchfallerkrankungen sind überall im Land ganzjährig häufig. Leitungswasser hat auch in Städten oft keine Trinkwasserqualität. Das Infektionsrisiko für Salmonellen- und Shigelleninfektionen, Amöben, Lamblien und Wurmerkrankungen, Hepatitis A und E besteht landesweit. Viele Typhuskeime sind multiresistent, d.h. Antibiotika nur noch schlecht wirksam.Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:
    -Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
    -Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
    -Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
    -Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
    -Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
    -Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
    -Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.
    Cholera
    Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.
    -Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.
    Nipah-Virus-Infektion
    Gelegentlich wurden kleinere Nipah-Virus Ausbrüche in Westbengalen beschrieben, zuletzt 2019 im südlichen Bundesstaat Kerala.
    Japanische Enzephalitis
    Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen JE Viren. Ein geringes Übertragungsrisiko für JE besteht landesweit, besonders auf dem Land. In den Bundesstaaten Uttar Pradesh und Bihar kommt es immer wieder zum gehäuften Auftreten von Enzephalitiden und Hirnhautentzündungen, deren Ursache nicht immer eindeutig geklärt werden kann und die verschiedenen Erregern zugeschrieben werden.
    -Schützen Sie sich zur Vermeidung von Japanischer Enzephalitis im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere nachts konsequent vor Mückenstichen und lassen sich hinsichtlich einer Impfung beraten.
    Grippe (Saisonale Influenza)
    Die saisonalen Influenzaviren, einschließlich der neuen Influenza A/H1N1 (Schweinegrippe), zirkulieren in Nordindien überwiegend während und kurz nach der Monsunzeit. 2014/2015 und 2018/2019 kam es zu einer Häufung von Influenza A/H1N1-Fällen, vor allem in Delhi und in den Bundesstaaten Haryana, Maharashtra, Andhra Pradesh, Gujarat und Rajastan.
    Tollwut
    Bei der Tollwut handelt es sich um eine tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde. Affen können ebenfalls Tollwut übertragen und sollten niemals gefüttert werden. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen bei Ungeimpften sind in Indien außerhalb der Großstädte, z.B. auch auf den Trekkingrouten im Norden, nicht immer möglich, eine ununterbrochene Kühlkette der Impfstoffe ist nicht überall gewährleistet, siehe Merkblatt Tollwut.
    -Eine Impfung gegen Tollwut ist für Indienreisende besonders wichtig. Lassen Sie sich diesbezüglich von einem Reise- oder Tropenmediziner beraten.
    Tuberkulose
    Die Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente und multiresistente Tuberkuloseerreger.
    Geographisch bedingte Erkrankungen
    Nordindien ist ein beliebtes Reiseziel für Trekkingtouristen, die in große Höhen aufsteigen. Oft reicht die Zeit nicht für eine stufenweise Höhenanpassung. Verschiedene Formen von akuter Höhenkrankheit sind möglich, siehe Merkblatt Höhenkrankheit.
    -Lassen Sie sich vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) vor der endgültigen Reiseplanung individuell durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt beraten. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z.B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.
    Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen.
    Für die Hubschrauberrettung aus Bergnot gibt es in Indien keine zivilen Luftrettungsunternehmen, sondern lediglich die Möglichkeit einer Evakuierung durch das indische Militär, die sich sehr bürokratisch und zeitaufwändig gestaltet. Die Alarmierung kann je nach Unfallort oft nur sehr verzögert erfolgen, die Benutzung von Satellitentelefonen ist in Indien strikt verboten. Es können trotz großem Zeitdruck aufgrund einzuholender Genehmigungen diverser staatlicher Stellen vor allem am Wochenende mitunter mehrere Tage vergehen, bis ein Suchtrupp oder ein Helikopter einsatzbereit sind. Witterungsbedingt sind die Fluggeräte nicht immer einsatzbereit und können meist nur in einem sehr engen Zeitfenster frühmorgens starten. Die Kostenübernahme einer Rettung muss in jedem Fall vor dem Start der Rettungsaktion geklärt sein und ist in der Regel zunächst vom Verunglückten selbst zu tragen.
    Im Süden des Landes ist die Sonneneinstrahlung wegen der Äquatornähe besonders intensiv. Unangenehme und langfristig gefährliche Sonnenbrände sind häufig.
    -Achten Sie auf einen guten Sonnenschutz und eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme, insbesondere bei Kindern und älteren Personen.
    Gefährliche Strömungen führen an den Küsten immer wieder zu Badeunfällen. Warnungen an den Stränden sind unbedingt zu beachten. Kinder sollten an Stränden niemals unbeaufsichtigt spielen. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen (Larva migrans cutanea).
    Luftverschmutzung
    Die Luftverschmutzung in den Städten hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. In allen indischen Millionenmetropolen kommt es in den Wintermonaten außerdem zu einer hohen Belastung der Luft durch Verbrennungsrückstände und Qualm. Chronische Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD können sich dadurch erheblich verschlechtern.
    -Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index sowie die Smartphone App AirVisual oder die Seite der Messstationen der Landesregierung von Delhi.
    Medizinische Versorgung
    Die medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen ist in weiten Landesteilen unzureichend und entspricht medizinisch, hygienisch, technisch und organisatorisch meist nicht europäischem Standard. Ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist auch in den Städten nicht überall existent. Sprachbarrieren können gerade auf dem Land die Kommunikation erheblich erschweren. In den großen Städten ist die medizinische Versorgung in allen Fachdisziplinen meist auf einem hohen und sehr hohen Niveau und damit auch deutlich teurer. Bei schweren Erkrankungen muss deshalb ggf. eine medizinische Evakuierung in eine der großen urbanen Kliniken erwogen werden. Dort ist es üblich, vor Behandlungsbeginn eine erhebliche Anzahlung zu leisten.
    Die Versorgung mit zuverlässigen Medikamenten und eine ununterbrochene Kühlkette sind nicht überall gesichert. Es muss damit gerechnet werden, dass insbesondere in kleinen Apotheken auch gefälschte Produkte statt richtiger Medikamente verkauft werden. Die Apotheken der großen Privatkliniken bieten ein breites Spektrum zuverlässiger Medikamente an. Landesweit treten zahlreiche Resistenzen gegenüber häufig eingesetzter Antibiotika auf.
    Listen von Ärzten und Krankenhäusern bieten die deutschen Vertretungen in Indien.
    Patienten mit psychischen Erkrankungen wird geraten, ihre Medikamente vor und während einer Indienreise nicht abzusetzen. Eine psychiatrische und deutschsprachige Versorgung wie im Heimatland kann meist nicht gewährleistet werden. Zudem versichern viele Reisekrankenversicherungen medizinische Leistungen bei psychischen Erkrankungen nicht! In solchen Fällen ist oft auch ein spontaner Heimflug ausgeschlossen, da zahlreiche kommerzielle Fluglinien die Mitnahme labiler Patienten mit psychischen Erkrankungen ohne psychiatrische Begleitung ablehnen.
    -Besprechen Sie ggf. Ihre Reisepläne ausführlich mit Ihrem behandelnden Arzt.
    -Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
    -Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.
    -Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V.

    Bhutan

    Unverändert gültig seit: 8. Oktober 2019
    Aktuelles
    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.
    -Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.
    Impfschutz
    Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.
    -Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
    -Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Japanische Enzephalitis empfohlen.
    -Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
    Dengue-Fieber
    Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.
    -Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
    Malaria
    Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.
    -Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.
    In Bhutan besteht in Lagen unter 1700 Metern ganzjährig ein geringes bis mittleres Übertragungsrisiko für Malariaerkrankungen, besonders in den Sommermonaten von Mai bis Oktober. Das Risiko ist im südlichen Tiefland am höchsten und nimmt nach Norden mit zunehmender Höhe ab. Die Distrikte Bumthang, Gaza, Haa, Paro und Thimphu gelten als malariafrei. Bei zirka 70 % der registrierten Malariafälle handelt es sich um Malaria tropica. Resistenzen gegen Chloroquin kommen vor.Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:
    -Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
    -Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
    -Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.
    Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.
    -Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
    -Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.
    HIV/AIDS
    Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
    -Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
    Durchfallerkrankungen
    Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:
    -Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
    -Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
    -Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
    -Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
    -Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
    -Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
    -Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.
    Japanische Enzephalitis
    Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren, siehe auch Merkblatt Japanische Enzephalitis.
    -Schützen Sie sich zur Vermeidung von Japanischer Enzephalitis im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen und lassen Sie sich impfen.
    Tollwut
    Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und Übertragung einer Tollwut. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Bhutan nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung vor einem Biss. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Bhutan eine besondere Bedeutung zu. Sie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein. Die auch nach einem Biss notwendige, unverzügliche „Auffrischung“ kann dann ggf. in Thimphu oder im Nachbarland Indien erfolgen.
    Tuberkulose
    Die Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es möglicherweise resistente Tuberkuloseerreger auch in Bhutan. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung!
    Geographisch bedingte Erkrankungen
    Bhutan ist ein beliebtes Reiseziel für Trekkingtouristen, die in große Höhen aufsteigen. Oft reicht die Zeit nicht für eine stufenweise Höhenanpassung. Verschiedene Formen von akuter Höhenkrankheit sind möglich, siehe Merkblatt Höhenkrankheit.
    -Lassen Sie sich vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) vor der endgültigen Reiseplanung individuell durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt beraten. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z.B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.
    Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen.
    Medizinische Versorgung
    Die medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen unzureichend und entspricht medizinisch, hygienisch, technisch und organisatorisch meist nicht europäischem Standard. Sprachbarrieren können gerade auf dem Land die Kommunikation erheblich erschweren. Eine ausreichende Grundversorgung besteht in Thimphu. Bei schweren Erkrankungen muss eine medizinische Evakuierung, zum Beispiel nach New Delhi, Kalkutta oder Bangkok erwogen werden.
    -Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
    -Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.
    -Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.
    Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:
    -Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.
    -Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
    -Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.
    -Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

    Hinweise

    Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

    Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

    Termine

    Termine

    Sikkim – Bhutan – Berggötter und Donnerdrachen

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 16 Dauer: 18 Tage

    24.02.2020Montag, 24. Februar 2020 - Donnerstag, 12. März 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    5995.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 16 Dauer: 18 Tage

    24.02.2020Montag, 24. Februar 2020 - Donnerstag, 12. März 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    7180.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 16 Dauer: 18 Tage

    24.02.2020Montag, 24. Februar 2020 - Donnerstag, 12. März 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    5995.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 16 Dauer: 18 Tage

    23.03.2020Montag, 23. März 2020 - Donnerstag, 9. April 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    5945.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 16 Dauer: 18 Tage

    23.03.2020Montag, 23. März 2020 - Donnerstag, 9. April 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    7130.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 16 Dauer: 18 Tage

    23.03.2020Montag, 23. März 2020 - Donnerstag, 9. April 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    5945.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 16 Dauer: 18 Tage

    14.09.2020Montag, 14. September 2020 - Donnerstag, 1. Oktober 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    5895.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 16 Dauer: 18 Tage

    14.09.2020Montag, 14. September 2020 - Donnerstag, 1. Oktober 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    7080.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 16 Dauer: 18 Tage

    14.09.2020Montag, 14. September 2020 - Donnerstag, 1. Oktober 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    5895.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 16 Dauer: 18 Tage

    30.10.2020Freitag, 30. Oktober 2020 - Montag, 16. November 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    5945.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 16 Dauer: 18 Tage

    30.10.2020Freitag, 30. Oktober 2020 - Montag, 16. November 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    7130.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 16 Dauer: 18 Tage

    30.10.2020Freitag, 30. Oktober 2020 - Montag, 16. November 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    5945.00 EUR

     

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