Eine komplette Studienreise durch Südafrika in 18 Tagen

Reisenummer 67813

Themen

Sie finden diese Reise und weitere unter folgenden Kategorien:

Südafrika – im Überblick

  • Eine komplette Studienreise durch Südafrika in 18 Tagen
  • Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zwischen Krügerpark und Kap der Guten Hoffnung
  • Vier Übernachtungen in Kapstadt
  • Flüge mit South African Airways
  • Vielleicht mal auf den Tafelberg schweben? Licht und Schatten im Königreich Swasiland erleben? Auf dieser 20-tägigen Reise durch Südafrika und zu den Viktoriafällen haben Sie Zeit für viele Höhepunkte: eine Safari im Krüger-Nationalpark, die Gartenroute, das Kap der Guten Hoffnung, die Goldstadt Johannesburg, die Lifestyle-Metropole Kapstadt. Immer wieder bohren wir auch ein bisschen tiefer: in der Millionenstadt Soweto, bei den Zulus, vor dem Sprachenmonument in Paarl. Mit nach Hause nehmen Sie Impressionen von den vielen wilden Tieren, rauen Felsenküsten, der Weite des Landes und der lockeren und fröhlichen Lebensart der Südafrikaner.

    MAP Karte

    Reiseverlauf

    1. Tag: Flug ins Land des Regenbogens

    Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Am Abend Flug nach Johannesburg (Flugdauer ca. 10 Std.). Immer noch aktuelle Lektüre zur Einstimmung auf das Land: Nelson Mandelas Autobiografie "Der lange Weg zur Freiheit".

    2. Tag: Willkommen in Südafrika!

    Bei Tagesanbruch landen Sie in Johannesburg. Ihre Studiosus-Reiseleiterin begrüßt Sie am Flughafen, und die große Reise beginnt. Das erste Ziel: die nahe gelegene Hauptstadt Pretoria. Ihre Reiseleiterin blättert das Geschichtsbuch auf: Sie erleben die Geburt des Burenstaates am Voortrekker-Monument und besuchen das heutige Zentrum der Macht an den monumentalen Union Buildings. Nelson Mandela hält schützend die Arme davor, erst 2013 hat der damalige Präsident Jacob Zuma dessen 9 m großes Standbild enthüllt. Am Nachmittag beziehen wir unser Hotel im wohlhabenden Vorort Sandton im Norden von Johannesburg. 120 km. Zwei Übernachtungen.

    3. Tag: Johannesburg - die Farbe des Goldes

    Facettenreiches Johannesburg: gestylte Yuppies zwischen Menschen aus den "informellen Niederlassungen", der futuristische "Diamant" des Weltkonzerns De Beers neben Gebäuden aus der Kolonialzeit. Im Apartheid-Museum werden wir mit der weniger ruhmreichen Vergangenheit des Landes konfrontiert. In Soweto essen wir in einem afrikanischen Restaurant zu Mittag, dann beginnt unsere Rundfahrt durch die Millionenstadt. Auch hier enorme Kontraste: einfachste Hütten da, Villen dort, das zur Fußballweltmeisterschaft 2010 erbaute Fußballstadion, das größte Krankenhaus Afrikas. Wir stoppen bei einem Selbsthilfeprojekt und können nach allem fragen, was uns beschäftigt. Wie lebt man heutzutage im neuen Südafrika? Hat sich etwas geändert? Wenn ja, inwiefern? 70 km. Surf oder Turf? Für das Abendessen in eigener Regie finden Sie am wenige Meter vom Hotel gelegenen Nelson Mandela Square viele Restaurants unterschiedlichen Stils.

    4. Tag: Durch das Herz Südafrikas

    Maisfelder und Rinderfarmen, so weit das Auge reicht, immer wieder ein Kohlebergwerk – auf der Fahrt Richtung Osten sehen wir Afrikas Herz schlagen. In Pilgrim's Rest kommt Goldgräberstimmung auf. Vieles ist noch wie früher, die Wellblechhäuser, die Hauptstraße, die Kneipe im Royal Hotel. Dann ist es nur noch ein kurzer Weg - unser Hotel für die nächsten Tage liegt eingebettet in Bananen-, Mango- und Macadamianusspflanzungen. 470 km. Drei Übernachtungen in Hazyview.

    5. Tag: Ein tierisch wilder Tag

    Dafür steht jeder gern im Morgengrauen auf: graue Eminenzen und gnadenlose Jäger. Auf der Safari im offenen Geländefahrzeug durch den Krüger-Nationalpark erleben wir Szenen voller Energie neben ganz lethargischen Momenten. Schon am Eingang: Impalas, Antilopen, die hier in großen Mengen leben. Wo sind die "Big Five" - Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard, Büffel? Wir sammeln aber auch Kudus, Giraffen und Paviane - mit der Kamera. Tagelang könnte man im größten Nationalpark Südafrikas die Vielfalt der Arten studieren und hat vermutlich auch dann nur einen geringen Teil davon gesehen. Im Laufe des Nachmittags kehren wir in unser Hotel zurück, und Sie haben vor dem Abendessen noch einige Stunden für sich. Ca. 250 km.

    6. Tag: Panoramatour

    Heute erwartet uns der afrikanische "Grand Canyon". Grandios sind die Aussichten, die sich immer wieder bieten. Wir folgen den "Glücksspuren" von Digger Bourke bis zum Blyde River Canyon. Spektakulärer Höhepunkt: die Drei Rondavels. Bei gutem Wetter bietet sich ein Fernblick bis fast nach Mosambik. Wasserfälle, bizarre Felsen, Trauer- und Freudenfluss, unser Weg führt auch zum "Gottesfenster". Ein Tipp fürs Mittagessen? In Graskop sind es die gefüllten Pfannkuchen - ob deftig oder süß, in jedem Fall lecker! Oder nutzen Sie die Mittagspause für einen Spaziergang auf dem Grund der Graskopschlucht, die Sie mit einem neuen Panoramalift erreichen. 200 km.

    7. Tag: Königreich Swasiland

    Bühne frei für einen sehr ursprünglichen Teil des Schwarzen Kontinents: das Königreich Swasiland, in Landessprache nun Eswatini. Die Kulisse: malerische Berge, sanfte Hügel, grasende Rinder und versprengte weiße Ziegen. Hinter den Kulissen jedoch regiert ein verschwenderischer Monarch, während die Bevölkerung unter bitterer Armut, einer hohen Aidsrate und dem Mangel an Demokratie leidet. Ihre Reiseleiterin öffnet Ihnen die Augen. In der Glasfabrik Ngwenya zeigt man uns originelle recycelte Glasobjekte. Der Rest des Nachmittags ist für unser Hotel im Hochland reserviert. Pool? Tennisrunde? Ihre Entscheidung! 270 km.

    8. Tag: Schwarz und weiß – auch die Nashörner?

    Zurück in Südafrika erwartet uns eine Wildbeobachtungsfahrt mit einem besonderen Kick: "weiße" Nashörner. Ob es im Hluhluwe-Wildreservat auch schwarze Exemplare gibt? Auf der Jeepsafari wird jeder zum Ranger, nach ein paar Kilometern ist man per Du mit den Tieren und weiß auch, dass die Tiere weder schwarz noch weiß sind. Bis auf die Zebras natürlich. Ranzoomen ist nicht nötig, die Models sind nur wenige Armlängen entfernt. Ca. 300 km.

    9. Tag: Mittendrin im Zululand

    Die Zulus sind das stolzeste afrikanische Volk, auch wenn die meisten Einwohner von Zululand in Armut auf dem Land leben. Bei einer Tanzvorführung erhalten wir einen Einblick in ihre Traditionen. Wie die Zulus mit den Xhosas und den anderen afrikanischen Völkern klarkommen, erläutert Ihre Reiseleiterin dann auf dem Weg nach Durban. 270 km. Nachmittags Rundfahrt durch die Stadt: Industriestadt, Hafen, Seebad und ein Hauch von Indien. Zum Abendessen haben Sie die Wahl: multikulturell in einem der vier Restaurants im Hotel oder lieber ein indisches Restaurant, Ihre Reiseleiterin hat ein paar Geheimtipps!

    10. Tag: Szenenwechsel - Tsitsikamma

    Am Vormittag haben Sie noch Freizeit in Durban, vielleicht für ein Bad im Meer am Strand gleich gegenüber dem Hotel - wenn das Wetter und der Wellengang mitspielen. In den Mittagsstunden fliegen wir von Durban nach Port Elizabeth. In den Wäldern von Tsitsikamma erwartet uns ein originelles Hotel: Bungalows, die Häusern der Pionierzeit nachempfunden sind. Sie liegen in einer wunderschönen Gartenanlage inmitten des Waldes. Und abends locken eine kleine Brauerei und der Holzfäller-Pub, Treffpunkt von Hotelgästen und Dorfbewohnern. "Cheers" oder - auf Afrikaans - "Gesondheid". 180 km.

    11. Tag: Voller Überraschungen - die Gartenroute

    Im Tsitsikamma-Nationalpark haben wir Zeit für eine kleine Erkundung zu Fuß im Küstenregenwald. Weiter geht's über Plettenberg Bay und Knysna nach Wilderness – das ist wie Traumreise und Funpark zugleich. Wir beobachten live, wenn sich Mutige beim Bungeesprung aus 216 m Höhe von der Bloukransbrücke stürzen. Und entdecken an der Gartenroute je nach Jahreszeit Orchideen und andere Blumen, bunte Vögel, vielleicht sogar eine Walflosse oder Delfine. Die Palette der Landschaftsformen reicht von schroffen Bergen und Steilküsten bis hin zu Wäldern und satten Wiesen. In Knysna haben Sie Gelegenheit, Austern zu probieren, in Wilderness, barfuß am Strand entlangzuwandern. 160 km.

    12. Tag: Zu Vogel Strauß und in die Unterwelt

    Kameraakku geladen? Motive heute: eine Passstraße über die Outeniquaberge, die Cango-Tropfsteinhöhle, ein bizarres Reich von Stalagmiten, Stalaktiten und Stalagnaten, Oudtshoorn, die Stadt der Straußenbarone, eine Straußenfarm. Hier lernen wir den merkwürdigen Vogel näher kennen. Steckt er wirklich bei Gefahr den Kopf in den Sand? Experten antworten Laien. Übernachtung bei Oudtshoorn - natürlich darf ein Straußensteak beim Abendessen nicht fehlen. 120 km.

    13. Tag: Nach Kapstadt

    Auf der letzten langen Etappe unserer Reise folgen wir der historischen Route 62. Die Straße, die sich zwischen den Gebirgszügen des Kaplandes hindurchzwängt, ist nicht nur eine Strecke von großer landschaftlicher Schönheit. Sie passiert auch kleine Städtchen wie Calitzdorp, Barrydale oder Montagu und spiegelt die Siedlungsgeschichte der Region. Wir erreichen Robertson, Aushängeschild des südafrikanischen Weinbaus, und stoppen bei Paarl am Sprachenmonument. Anlass für uns, uns noch einmal Gedanken über die komplizierte südafrikanische Siedlungsgeschichte zu machen. 430 km. Vier Übernachtungen in Kapstadt.

    14. Tag: Kapstadt

    So etwas wie die "Miss World" unter den Städten: Kapstadt. Passt das Wetter, schweben wir mit der Seilbahn auf den Tafelberg. Die Gondel dreht sich um 360 Grad, egal also, an welchem Fenster man sich positioniert. Uns zu Füßen liegen die ganze Stadt, der Atlantische Ozean, Robben Island. Zurück in der City besuchen wir den Company's Garden, dessen Wurzeln bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen. Geschichte und Geschichten auch im historischen Zentrum. Nachmittags und abends haben Sie die Qual der freien Wahl: Champagnerfahrt mit dem Boot in der Tafelbucht? Eine Fahrt zur Robbeninsel (UNESCO-Welterbe), der Gefängnisinsel der Apartheidzeit? Das 2017 eröffnete Museum für zeitgenössische Kunst: eine spektakuläre Sammlung in einem spektakulären Bauwerk. Oder im Aquarium dem Tigerhai ins Auge schauen? Und was bevorzugen Sie zum Abendessen? Seafood oder ein saftiges Steak? Nicht nur an der Waterfront gilt Kapstadt als kulinarisches Schlaraffenland!

    15. Tag: Ausflug in die Winelands

    Ein Tag für die Sinne. Fürs Auge: Stellenbosch. Romantische kapholländische Häuser kleben aneinander, das Rathaus, Museen, Kirchen machen den Stadtrundgang zu einem Trip in die Vergangenheit. Für den Geist: Franschhoek und das Erbe der Hugenotten. Die Franzosen kultivierten den Weinbau in Südafrika. Was ist davon geblieben? Für den Gaumen: edle Tropfen auf einem renommierten Weingut. 180 km.

    16. Tag: Kap der Guten Hoffnung

    Auf einer der schönsten Straßen der Welt fahren wir danach zum Höhepunkt der Reise: zum Kap der Guten Hoffnung. Vom Leuchtturm blicken wir über das Meer, am Kap selbst folgt das obligate Foto. Am Strand von Boulders besuchen wir die Pinguine, bevor wir von Südafrika Abschied nehmen: Bei unserem letzten Abendessen schauen wir in die Kochtöpfe Afrikas; das Africa Café serviert Gerichte aus allen Teilen des Kontinents. 140 km.

    17. Tag: Goodbye und auf Wiedersehen!

    Noch ein paar Einkäufe? Ein zweiter Bummel in der Victoria & Alfred Waterfront? Zeit dafür haben Sie noch. Sie fliegen erst am Nachmittag nach Johannesburg, dann weiter Richtung Europa.

    18. Tag: Zurück in Europa

    Frühmorgens Ankunft aus Afrika.

    Leistungen

    Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit South African Airways (Economy, Tarifklasse W) von Frankfurt nach Johannesburg und zurück von Kapstadt, nach Verfügbarkeit
  • Inlandsflug (Economy) mit FlySafair von Durban nach Port Elizabeth
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 130 €)
  • Sitzplatzreservierung für Langstreckenflüge
  • Transfers
  • Rundreise in landesüblichen Reisebussen
  • 15 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels mit Klimaanlage und meist mit Swimmingpool
  • Frühstücksbuffet, ein Mittagessen und ein Abendessen in guten Restaurants, 11 Abendessen im Hotel
  • bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Eine Weinprobe
  • Wildbeobachtungsfahrten in offenen Fahrzeugen lt. Reiseverlauf
  • Seilbahnfahrt auf den Tafelberg
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 150 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Reisepapiere und Impfungen

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Was gehört unbedingt in den Koffer?

    Folgende Liste soll Ihnen bei der Zusammenstellung Ihres Reisegepäcks helfen:

    - ausreichend Sonnenschutz (Creme, Hut, Brille)

    - Reiseapotheke

    - Insektenschutzmittel

    - Feuchtigkeits- und Desinfektionstücher

    - Staubschutz für Kamera

    - Kopf- oder Halstuch gegen Zugluft und Staub

    - Taschen-/Stirnlampe mit Ersatzbatterien und -birnen

    - ggf. Fernglas (für Tierbeobachtungen)

    Einreisebestimmungen

    Für die Einreise nach Südafrika und Swasiland benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen maschinenlesbaren Reisepass, der bei Südafrika noch mindestens 30 Tage über das Reiseende und bei Swasiland noch mindestens 6 Monate über den Einreisetermin in Swasiland hinaus gültig sein sowie noch mindestens vier freie Seiten für Ein- und Ausreisestempel enthalten muss. Es ist ratsam, noch weitere freie Seiten im Reisedokument zu haben, da es bei der (Wieder-) Einreise nach Südafrika gelegentlich Schwierigkeiten gegeben hat, wenn lediglich die letzte nummerierte Seite frei war.
    Der visumfreie Aufenthalt beträgt für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger in Südafrika 90 Tage und in Swasiland 30 Tage.
    Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich darüber bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.
    Gäste, die sich selbst ein Visum besorgen, müssen darauf achten, dass sie wegen der Durchreise durch Swasiland ein Visum für Südafrika mit doppelter Einreise benötigen.
    Hinweise für die Einreise von Minderjährigen
    Kindereinträge im Reisepass der Eltern werden in Südafrika nicht anerkannt und berechtigen das Kind nicht zum Grenzübertritt. Somit benötigen alle Kinder ein eigenes, maschinenlesbares Reisedokument. Verlängerte Kinderreisepässe (mit Verlängererungs- oder Aktualisierungsetikett) werden für die Einreise nach Südafrika nicht akzeptiert, eine Neuausstellung ist notwendig.
    Auch wenn seit Dezember 2018 die Grenzpolizei nicht mehr lückenlos danach fragt, müssen Personen unter 18 Jahren bei der Ein- und Ausreise grundsätzlich eine Geburtsurkunde mitführen.
    Diese kann nach Auskünften des südafrikanischen Innenministeriums auch in anderen Sprachen als Englisch abgefasst sein. Kurzfristige Änderungen der Bestimmungen oder abweichende Auslegungen durch einzelne Dienststellen können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Um Schwierigkeiten bei der Ein- und Ausreise zu vermeiden wird daher bis auf weiteres empfohlen, internationale Geburtsurkunden bzw. gegebenenfalls beglaubigte englische Übersetzungen mitzuführen.
    Reist ein Minderjähriger nicht in Begleitung beider sorgeberechtigten Elternteile, muss außerdem nachgewiesen werden, dass jeder nicht anwesende Elternteil entweder mit der Reise einverstanden ist (eidesstattliche Versicherung („affidavit“, die nicht älter als sechs Monate ist, mit Passkopie und Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils) bzw. dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht oder Sterbeurkunde oder Negativbescheinigung des deutschen Jugendamts, wenn die minderjährige Person in Deutschland wohnhaft ist).Personen, die mit Minderjährigen reisen, welche nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen ein Original oder eine beglaubigte Kopie der vollständigen Geburtsurkunde des Kindes, sowie eidesstattliche vom Notar beglaubigte Versicherungen („affidavit“), beglaubigte Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen.
    Allein reisende Minderjährige müssen darüber hinaus bei Einreise ein Bestätigungsschreiben sowie die Kontaktdaten und eine beglaubigte Passkopie derjenigen Person vorlegen, zu welcher der Minderjährige in Südafrika reisen soll.
    Fragen in diesem Zusammenhang können nur das Department of Home Affairs bzw. die südafrikanischen Auslandsvertretungen verbindlich beantworten.
    Gelbfieberimpfung:
    Bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet deklariertem Land wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z.B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann. Eine Liste der Gelbfieberendemiegebiete finden Sie unter <http://www.who.int>.
    Bitte beachten Sie auch die Informationen hinsichtlich möglicher weiterer Pflichtimpfungen in den Medizinischen Hinweisen!

    Sicherheit

    Südafrika befindet sich noch immer in einer Phase des Umbruchs. Ihr Reiseleiter wird Ihnen die Hintergründe zu einzelnen Fragen des politischen Wandels und der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung erläutern.
    Seit jeher war Südafrika ein Land mit hoher Kriminalität, die in den letzten Jahren trotz wirtschaftlichen Aufschwungs nicht nachgelassen hat. Es empfiehlt sich deshalb, einige Sicherheitsregeln zu beachten. In den Großstädten sollten Sie das Hotel in der Dunkelheit nicht zu einem Spaziergang verlassen, auch gehören Wertsachen und Papiere immer in den Hotelsafe. Verschließen Sie Ihr Zimmer, egal, ob Sie im Raum sind oder ihn verlassen haben. Wir empfehlen außerdem die Mitnahme eines Geldgürtels, in dem Sie Papiere und Ihr Geld aufbewahren. Führen Sie immer nur kleinere Bargeldbeträge im Portemonnaie mit sich und tragen Sie keinen oder nicht kostbaren Schmuck. Seien Sie beim Abheben von Geld am Automaten stets vorsichtig gegenüber Fremden, die Ihnen Ihre Hilfe anbieten.
    Ein Besuch der Townships ist in unseren Augen ein wichtiger Bestandteil einer Südafrika-Reise. Das Auswärtige Amt weist aus Sicherheitsgründen darauf hin, dass Township-Besuche nur in organisierter Form und unter ortskundiger Führung unternommen werden sollten, was wir bei dieser Reise gewährleisten können.

    Hinweis zur Sicherheit in den Hotels

    Die Hotels in Südafrika haben ein hohes Niveau. In der Bewertung unserer Kunden schneiden sie regelmäßig überdurchschnittlich gut ab. Nichtsdestotrotz entsprechen die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung im Südlichen Afrika nicht immer dem mitteleuropäischen Standard.
    Rauchmelder und Sprinkleranlagen in den Zimmern und Gängen sind nicht immer vorhanden, genauso können Notfall-, Evakuierungs- und Lagepläne fehlen. Wir empfehlen Ihnen daher, sich nach der Ankunft im Hotel selbst einen Überblick über die Anlage und den nächsten Weg ins Freie zu verschaffen.
    Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf. In den meisten Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm.
    Viele Hotelanlagen sind im Laufe der Zeit schrittweise gebaut bzw. erweitert worden. Wegen der häufigen Hinzufügung von Räumlichkeiten gibt es daher des Öfteren Unebenheiten im Fußboden sowie viele Stufen. Es muss außerdem mit einer nicht ausreichenden Beleuchtung der Außenanlagen des Hotels - insbesondere auch die Zugangswege zu z.B. Bungalows - gerechnet werden. Aufgrund der teilweisen unebenen Wege sollten Sie ein wachsames Auge haben.
    Die Wassertiefe in Swimmingpools ist manchmal in Metern, manchmal in „Feet“ angegeben oder die Angabe fehlt komplett. Es kann vorkommen, dass die Swimmingpools nachts nicht beleuchtet und gesichert sind. Rettungsringe und ein Bademeister sind in der Regel nicht vorhanden.
    An Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte muss manchmal mit einer fehlenden Isolierung gerechnet werden.
    Wir empfehlen Ihnen daher ein gewisses Maß an Umsicht im Umgang mit den Hoteleinrichtungen.

    ...)()()()()()Medizinische Hinweise
    Südafrika
    Aktuelles
    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.
    - Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.
    Impfschutz
    Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Allerdings ist bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z.B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann. Eine einzige Impfung gilt inzwischen als lebenslanger Impfnachweis im internationalen Reiseverkehr.
    - Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
    - Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen (z.B. Selbstfahrer unter Campingbedingungen, Kontakt zu Wildtieren oder Projektarbeit im Tierschutz).
    - Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
    Malaria
    Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.
    - Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.
    Ein mittleres bis hohes Risiko besteht von Oktober bis Mai im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit gesamtem Krügerpark und angrenzenden privaten Wildreservaten) und im Norden und Nordosten der Limpopo-Provinz. Eine Malariaprophylaxe (s.u.) ist für diesen Zeitraum empfohlen.Ein geringes Risiko besteht von Juni bis September im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit Krügerpark) und im Norden und Nordosten der Limpopo-Provinz; von September bis Mai im Norden und Nordosten von KwaZulu-Natal (inkl.Tembe- und Ndumo- als auch Umfolozi- und Hluhluwe-Wildreservate).
    Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:
    - Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
    - Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, insbesondere in den Abendstunden und nachts (Malaria).
    - Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.
    Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.
    - Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
    - Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.
    HIV/AIDS
    Das größte Gesundheitsproblem in Südafrika ist HIV/AIDS mit einer sehr hohen Häufigkeit. Bis zu 20% der erwachsenen Bevölkerung (regionale Unterschiede) sind mit HIV infiziert. Eine durch die Immunschwäche bedingte Ko-Infektion mit Tuberkulose ist die Ursache der hohen Sterblichkeit, wobei gegen Tuberkulosemedikamente multiresistente Keime zum großen Teil mitverantwortlich sind.Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.Eine Gefahr der Tuberkuloseansteckung über Tröpfcheninfektion besteht nur in entsprechenden medizinischen Einrichtungen bzw. bei längerem Aufenthalt in beengten Wohnräumen Tuberkulosekranker.
    - Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
    Durchfallerkrankungen
    Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:
    - Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
    - Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
    - Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
    - Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
    - Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
    - Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
    - Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.
    Cholera
    Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.
    - Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.
    Schistosomiasis (Bilharziose)
    Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (der Limpopo- und Mpumalanga-Provinz, sowie in KwaZulu-Natal und in der östlichen Kapprovinz bei Port Elizabeth), siehe Merkblatt Schistosomiasis.
    - Baden Sie nicht im offenen Süßwasser in den erwähnten Gebieten.
    Sonnenschutz
    Übermäßige Belastung durch UV-Licht führt zu vorzeitiger Hautalterung und kann auch Hautkrebs verursachen. Südafrika liegt geographisch in einer Zone erhöhter UV-Strahlung, so dass entsprechende Vorsorge getroffen werden sollte (Kopfbedeckung, Sonnenschutzcreme mit hohem Schutzfaktor je nach Hauttyp, besondere Vorsicht an Küsten mit kühlem Seewind).
    Medizinische Versorgung
    Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser fallen dahinter zurück, bieten aber auch im Notfall einen zielorientierten Service. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten.
    Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend angeraten!
    - Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
    - Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.
    Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:
    - Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.
    - Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
    - Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.
    - Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
    (unverändert gültig seit 2. September 2019)

    Swasiland

    Aktuelle medizinische HinweiseDie WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
    Impfschutz
    Bei der direkten Einreise aus dem Gelbfieberendemiegebiet, siehe www.who.int, ist für alle Reisenden mit einem Lebensalter über einem Jahr der Nachweis einer gültigen Impfung gegen Gelbfieber notwendig (Internationales Impfzertifikat, lebenslange Gültigkeit). Das gilt auch für eine Anreise im Transit über Addis Abeba oder Nairobi, wenn der dortige Aufenthalt länger als 12 Stunden beträgt. Reisende, die sich vor Einreise nach Eswatini in Südafrika aufgehalten haben und nicht zuvor aus dem Gelbfieberendemiegebiet nach Südafrika eingereist sind, benötigen kein Impfzertifikat.
    Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B sowie Tollwut (s. o.) empfohlen.
    HIV/AIDS
    Etwa 30% der 15-49 Jährigen sind HIV positiv; damit gehört Eswatini zu den Ländern mit der höchsten HIV-Prävalenz der Welt. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
    Malaria
    Das Malariarisiko in Eswatini ist moderat und beschränkt sich jahreszeitlich auf den Sommer (Regenzeit) der südlichen Hemisphäre mit klimatisch bedingten Zeitschwankungen zwischen Oktober und April. Besonders die nord-östlichen Landesteile Tjaneni, Mhlume und Simunye mit dem Hlane Nationalpark sowie Big Bend sind betroffen.
    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle ärztliche Vorstellung mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Eine medikamentöse Malariaprophylaxe wird in den vorgenannten Risikogebieten empfohlen. Zur Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.
    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
    - körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden)
    - in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
    - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen
    Durchfallerkrankungen und Cholera
    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen, auch Cholera, vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: kochen, schälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
    Schistosomiasis (Bilharziose)
    Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden in Süßwassergewässern sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
    Medizinische Versorgung
    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Gute ärztliche Versorgung ist in den angrenzenden Großstädten Südafrikas zu finden
    Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung in Südafrika und Eswatini ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird daher dringend angeraten
    Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen/ Tropenmediziner*innen/ Reisemediziner*innen persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z.B. www.dtg.org.
    Unverändert gültig seit 5. April 2019

    Hinweise

    Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

    Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

    Termine

    Termine

    Südafrika – im Überblick

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 11 max. 25 Dauer: 18 Tage

    16.02.2020Sonntag, 16. Februar 2020 - Mittwoch, 4. März 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    3595.00 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. 11 max. 25 Dauer: 18 Tage

    16.02.2020Sonntag, 16. Februar 2020 - Mittwoch, 4. März 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    4085.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 11 max. 25 Dauer: 18 Tage

    16.02.2020Sonntag, 16. Februar 2020 - Mittwoch, 4. März 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    3595.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 11 max. 25 Dauer: 18 Tage

    15.03.2020Sonntag, 15. März 2020 - Mittwoch, 1. April 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    3745.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 11 max. 25 Dauer: 18 Tage

    15.03.2020Sonntag, 15. März 2020 - Mittwoch, 1. April 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    4235.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 11 max. 25 Dauer: 18 Tage

    15.03.2020Sonntag, 15. März 2020 - Mittwoch, 1. April 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    3745.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    04.10.2020Sonntag, 4. Oktober 2020 - Mittwoch, 21. Oktober 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    3895.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    04.10.2020Sonntag, 4. Oktober 2020 - Mittwoch, 21. Oktober 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    4385.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    04.10.2020Sonntag, 4. Oktober 2020 - Mittwoch, 21. Oktober 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    3895.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    11.10.2020Sonntag, 11. Oktober 2020 - Mittwoch, 28. Oktober 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    3895.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    11.10.2020Sonntag, 11. Oktober 2020 - Mittwoch, 28. Oktober 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    4385.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    11.10.2020Sonntag, 11. Oktober 2020 - Mittwoch, 28. Oktober 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    3895.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    18.10.2020Sonntag, 18. Oktober 2020 - Mittwoch, 4. November 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    3895.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    18.10.2020Sonntag, 18. Oktober 2020 - Mittwoch, 4. November 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    4385.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    18.10.2020Sonntag, 18. Oktober 2020 - Mittwoch, 4. November 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    3895.00 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    25.10.2020Sonntag, 25. Oktober 2020 - Mittwoch, 11. November 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    3895.00 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    25.10.2020Sonntag, 25. Oktober 2020 - Mittwoch, 11. November 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    4385.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    01.11.2020Sonntag, 1. November 2020 - Mittwoch, 18. November 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    3745.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    01.11.2020Sonntag, 1. November 2020 - Mittwoch, 18. November 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    4235.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    01.11.2020Sonntag, 1. November 2020 - Mittwoch, 18. November 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    3745.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    15.11.2020Sonntag, 15. November 2020 - Mittwoch, 2. Dezember 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    3745.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    15.11.2020Sonntag, 15. November 2020 - Mittwoch, 2. Dezember 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    4235.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    15.11.2020Sonntag, 15. November 2020 - Mittwoch, 2. Dezember 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    3745.00 EUR

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    21.02.2021Sonntag, 21. Februar 2021 - Mittwoch, 10. März 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    21.02.2021Sonntag, 21. Februar 2021 - Mittwoch, 10. März 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    14.03.2021Sonntag, 14. März 2021 - Mittwoch, 31. März 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    14.03.2021Sonntag, 14. März 2021 - Mittwoch, 31. März 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    29.08.2021Sonntag, 29. August 2021 - Mittwoch, 15. September 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    29.08.2021Sonntag, 29. August 2021 - Mittwoch, 15. September 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    03.10.2021Sonntag, 3. Oktober 2021 - Mittwoch, 20. Oktober 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    03.10.2021Sonntag, 3. Oktober 2021 - Mittwoch, 20. Oktober 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    10.10.2021Sonntag, 10. Oktober 2021 - Mittwoch, 27. Oktober 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    10.10.2021Sonntag, 10. Oktober 2021 - Mittwoch, 27. Oktober 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    17.10.2021Sonntag, 17. Oktober 2021 - Mittwoch, 3. November 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    17.10.2021Sonntag, 17. Oktober 2021 - Mittwoch, 3. November 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    24.10.2021Sonntag, 24. Oktober 2021 - Mittwoch, 10. November 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    24.10.2021Sonntag, 24. Oktober 2021 - Mittwoch, 10. November 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    31.10.2021Sonntag, 31. Oktober 2021 - Mittwoch, 17. November 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    31.10.2021Sonntag, 31. Oktober 2021 - Mittwoch, 17. November 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    07.11.2021Sonntag, 7. November 2021 - Mittwoch, 24. November 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    07.11.2021Sonntag, 7. November 2021 - Mittwoch, 24. November 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    14.11.2021Sonntag, 14. November 2021 - Mittwoch, 1. Dezember 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    14.11.2021Sonntag, 14. November 2021 - Mittwoch, 1. Dezember 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

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