Rundreise zu den Höhepunkten Südamerikas

Reisenummer 67810

Themen

Südamerika – Höhepunkte eines Kontinents

  • Rundreise zu den Höhepunkten Südamerikas
  • Mit der Andenbahn nach Machu Picchu
  • Am Titicacasee entlang nach Bolivien
  • Tangosession in Buenos Aires
  • Von A bis Z - von den Anden bis zum Zuckerhut! Eine Rundreise durchs südamerikanische Alphabet heißt: versunkene Hochkulturen, das Erbe von Kolumbus und spannende Metropolen. Immer im Gepäck - das Abenteuer und eine Prise Nervenkitzel: in den Bergen der Anden durch Schluchten und Täler zu Inkastätten, per Seilbahn über La Paz schweben und schließlich die Gischt der Wasserfälle des Iguazú auf der Haut spüren. Eine Reise für alle Sinne: nach Lima, in die kulinarische Hauptstadt des Kontinents, im Rhythmus des Tangos durch Buenos Aires und in Rio Copacabana-Flair atmen.

    MAP Karte

    Reiseverlauf

    1. Tag: Flug nach Südamerika

    Abends Zubringerflug nach Madrid und von dort gegen Mitternacht weiter nach Lima (Flugdauer ab Madrid ca. 12 Std.).

    2. Tag: Lima

    Landung am Morgen. Mit dem Marco Polo Scout nach dem Frühstück in die Altstadt, wo koloniales Flair die Plätze und Paläste umweht. Wir schauen auf der weitläufigen Plaza de Armas in der Kathedrale vorbei und erschaudern in den Katakomben von San Francisco. Nachmittags freie Zeit in Miraflores, der Hauptstädterin liebstem Shoppingrevier. Wenn der Abend heraufzieht, bummeln wir durchs Künstlerviertel Barranco und erforschen beim Welcome-Dinner die neue Kreativität der peruanischen Küche. Zwei Übernachtungen im Stadtteil Miraflores.

    3. Tag: Lima

    Entspannung am Pazifik - schauen Sie an diesem freien Tag den Surfern an der Playa Waikiki zu und streifen Sie durch die Einkaufsstraßen von Miraflores! Alternativprogramm: Ihr Scout nimmt Sie mit auf einen Bootsausflug über Pazifikwellen zu den vorgelagerten Islas Palomino (99 €) - Seelöwen und Humboldt-Pinguine kolonienweise, nur ein paar Kilometer von der Hauptstadt entfernt!

    4. Tag: Lima - Heiliges Tal

    Vormittags Flug mit LATAM Airlines nach Cuzco (3400 m) und mit dem Bus gleich wieder etwas tiefer ins Heilige Tal (2860 m). Hier lassen wir es bei einem Bummel durch die Marktstadt Pisak ruhig angehen.

    5. Tag: Machu Picchu - Cuzco

    Langsam zuckeln die Waggons der Andenbahn durchs Urubambatal Richtung Aguas Calientes. Hier, in spektakulärer Landschaft, liegt das erst 1911 wiederentdeckte Machu Picchu. Nachmittags mit Zug und Bus nach Cuzco. Zwei Übernachtungen.

    6. Tag: Cuzco

    Mit Scout auf Tour rund um die Plaza de Armas mit der Kathedrale und die kopfsteingepflasterten Gassen hinauf zu den schönsten Ausblicken. Dann erklimmen wir die Festung Sacsayhuamán - massive Felsmauern, grandioses Panorama! Am Nachmittag Zeit für eigene Entdeckungen.

    7. Tag: Cuzco - Puno

    Overland im komfortablen Touristen-Linienbus zum Titicacasee - gute Gelegenheit, um mit Reisenden aus der ganzen Welt ins Gespräch zu kommen. Derweil geht's erst durch das fruchtbare Tal des Vilcanota, der unten in der Tiefe rauscht, dann bis auf 4350 m hinauf in die Kordilleren: Wir überwinden den La-Raya-Pass, bevor uns kurz vor Puno (3850 m) das blaue Auge des glitzernden Sees anblickt.

    8. Tag: Puno - Copacabana

    Mit dem Bus am Westufer entlang in Richtung Bolivien. Nach einem kurzen Stopp in Juli mit seiner hübschen Kirche Grenzübertritt und Fahrt nach Copacabana, wo wir uns vom Kalvarienberg am See- und Andenpanorama berauschen können. Zwei Übernachtungen in einem einfachen Hotel mit erstklassigem Seeblick.

    9. Tag: Titicacasee

    Ein Meer im Hochgebirge, ein freier Tag, und Ihr Hotel liegt direkt am Ufer. Echte Entdecker unternehmen einen Bootsausflug zur Isla del Sol (69 €, inkl. Mittagessen). Die Stimmung ist einmalig, der Blick zur Königskordillere atemberaubend.

    10. Tag: Copacabana - La Paz

    Bootstransfer über die Seeenge von Tiquina und Weiterfahrt nach La Paz (3700 m). Von der 4000 m hoch gelegenen Vorstadt El Alto nehmen wir die moderne Seilbahn hinab in den Talkessel und erkunden am Nachmittag die Stadt, deren indianische Grundprägung spätestens auf dem Hexenmarkt mit Lama-Embryos, Heilkräutern & Co. deutlich wird. Wie aus einer anderen Welt wirken danach die Erosionslandschaften des Mondtales.

    11. Tag: La Paz - Buenos Aires

    Morgens Flug mit Boliviana de Aviación von La Paz über Santa Cruz nach Buenos Aires. Am Flughafen wartet Ihr argentinischer Scout und begleitet Sie zum Hotel. Der Nachmittag ist für erste eigene Entdeckungen und zum Ausruhen frei. Zwei Übernachtungen in Buenos Aires.

    12. Tag: Buenos Aires

    Vormittags Citytour mit Zeit für Plüsch und Plausch im Jugendstilcafé Tortoni. Danach bittet Argentinien zum Tanz: Unser Tangokurs mit Profitänzern! Anschließend Freizeit.

    13. Tag: Buenos Aires - Iguazú

    Am Vormittag Flug mit LATAM Airlines nach Iguazú: Landung und gleich Grenzübertritt nach Brasilien zum Wasserfallspektakel Teil eins. Zwei Übernachtungen in Iguazú.

    14. Tag: Iguazú

    Auch heute gehört die erste Tageshälfte ganz den Wasserfällen des Rio Iguazú - dafür kehren wir nochmals nach Argentinien zurück. Im eigenen Tempo die Fälle erkunden oder Adventure-Tour (99 €) durch die Schlucht des Iguazú: erst auf Safaripfaden hinunter zum Fluss und dann im Boot weiter zum Teufelsrachen und zum Wasserfall San Martín. Anschließend Rückkehr ins Hotel.

    15. Tag: Iguazú - Rio de Janeiro

    LATAM Airlines bringt Sie mittags im Flug in die Traumstadt Rio, und Ihr Scout gibt Ihnen gleich Tipps für das Abendessen. Zwei Übernachtungen in Rio.

    16. Tag: Rio de Janeiro

    Nach dem Frühstück Fahrt mit der Zahnradbahn auf den Corcovado - von der Christusstatue haben wir den ultimativen Blick auf Rio mit seinem Zuckerhut. Das Meer leuchtet: Durch Ipanema geht es zum Strand zurück. Dann Freizeit - für ein bisschen Beachlife am Strand von Copacabana?

    17. Tag: Rückflug von Brasilien

    Vormittags zu noch mehr schönen Ausblicken: Fahrt mit der Seilbahn auf den Zuckerhut. Die Stadt und ihre Strände liegen uns zu Füßen. In ihrem Zentrum wartet mit der Neuen Kathedrale ein echtes Architektur-Highlight. Weiter vorbei am Maracana-Stadion, die Cidade Maravilhosa - die wunderbare Stadt, verabschiedet sich. Abends Rückflug über Sao Paulo nach Frankfurt (Flugdauer insgesamt ca. 13 Std.).

    18. Tag: Ankunft in Europa

    Nachmittags Landung in Frankfurt.

    Leistungen

    Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug mit LATAM Airlines (Economy, Tarifklasse Q) von Frankfurt nach Lima und zurück von Rio de Janeiro, nach Verfügbarkeit
  • Inlands- und Zwischenflüge (Economy) lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 155 €)
  • Sitzplatzreservierung
  • Transfers, Ausflüge und Fahrten mit guten, landesüblichen Bussen
  • Bahnfahrt nach Machu Picchu
  • Fahrt von Cuzco nach Puno im komfortablen Touristen-Linienbus
  • Fährfahrt am 10. Tag
  • Unterbringung im Doppelzimmer in den genannten Hotels und Pensionen
  • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
  • Nationalparkgebühren und Eintritte (ca. 210 €), u. a. für Machu Picchu
  • Seilbahn- und Zahnradbahnfahrten in La Paz und Rio
  • Tangokurs in Buenos Aires
  • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Bootsfahrten
  • Reiseliteratur (ca. 22 €)
  • Deutsch sprechende, zwischen den einzelnen Ländern wechselnde Marco Polo Reiseleitung
  • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.

    Reisepapiere und Impfungen

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen

    Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss.
    Eventuell anfallende Visagebühren für andere Nationalitäten sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.
    Personen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise nach Peru eine Geburtsurkunde vorweisen. Es wird empfohlen, eine internationale Geburtsurkunde bzw. eine beglaubigte englische oder spanische Übersetzung mitzuführen. Die internationale Geburtsurkunde ist nur im Standesamt am Geburtsort erhältlich. Minderjährige, die ohne ihre Eltern reisen, müssen weitere Dokumente mit sich führen. Bitte erkundigen Sie sich in diesem Fall beim zuständigen Konsulat.
    Bitte schicken Sie das beiliegende Formular „Fragebogen - Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ umgehend vollständig ausgefüllt an uns zurück. Falls wir die Passdaten nicht rechtzeitig vorliegen haben, können wir Ihnen den Zutritt nach Machu Picchu nicht garantieren.

    Sicherheitseinrichtungen in den lateinamerikanischen Hotels

    Bitte beachten Sie, dass in Lateinamerika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen:
    - Fensterbrüstungen und Geländer weisen nicht die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf
    - Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm
    - Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.
    - fehlenden Isolierung an Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte
    - unregelmäßige Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren
    - Unebenheiten im Gelände der Außenanlagen
    Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein und lassen die nötige Vorsicht walten.
    Weiterhin möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Heizungen in einzelnen Hotels nicht sehr leistungsfähig sind und es gegebenenfalls nachts kühl werden kann.

    Sicherheitsgurte im Bus

    Wir sind bei unseren Reisen mit technisch einwandfreien, gut gewarteten Bussen unterwegs. Diese entsprechen jedoch nicht immer dem Standard deutscher Reisebusse. Sicherheitsgurte sind nicht in allen Bussen oder nicht an allen Sitzplätzen vorhanden.
    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in den Ländern Südamerikas, die Sie auf Ihrer Reise besuchen, zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Peru, Bolivien und Brasilien. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.
    Wie Sie dem Hinweis des Auswärtigen Amtes entnehmen können, ist in Peru wegen der im Vergleich zu Europa deutlich erhöhten Kriminalität und der Gefahr von bewaffneten Überfällen, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, besondere Umsicht erforderlich. Vor diesem Hintergrund verzichten wir auf Besuche von sozialen Brennpunkten und vermeiden in jedem Fall längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit.
    In Peru und vor allem in Bolivien können zudem soziale, ethnische und politische Spannungen immer wieder zu spontanen, auch gewalttätigen Protestaktionen und länger andauernden Straßenblockaden führen. Diese richten sich zwar nicht gegen Touristen, können aber zu Verzögerungen im Tagesprogramm und zu kurzfristigen Änderungen im Routen- und Besichtigungsablauf führen.
    Die innenpolitische Lage in Bolivien hat sich zwar entspannt, dennoch sind weitere, auch gewaltsame Protestmärsche und Straßenblockaden v.a. in La Paz und auf dem Altiplano nicht auszuschließen. Durch gezielte Umroutungen und Programmänderungen vermeiden wir Blockaden und Protestversammlungen und fordern unsere Reiseleiter im ganzen Land zu erhöhter Wachsamkeit und zur Vermeidung von Orten mit größeren Menschenansammlungen auf.
    Rauschgiftdelikte werden in Bolivien streng geahndet, es drohen langjährige Haftstrafen.
    Argentinien gilt als vergleichsweise sicheres Reiseland. Die Wirtschaftsprobleme Argentiniens haben jedoch in den letzten Jahren auch in Buenos Aires zu einer Zunahme der Alltagskriminalität geführt, vorsichtiges Verhalten ist daher auch in der argentinischen Hauptstadt angeraten.
    Brasilien ist zwar ein stabiles Reiseland, dennoch weist das Auswärtige Amt auf eine Gefährdung durch die hohe Kriminalitätsrate hin. Besonders betroffen sind die Großstädte S„o Paulo und Rio de Janeiro. Vor diesem Hintergrund verzichten wir auf Besuche von sozialen Brennpunkten und haben unsere Hotels auch nach dem Kriterium der Sicherheit ihres Standortes ausgewählt.
    Im Interesse Ihrer Sicherheit bitten wir Sie, Ihr Verhalten der in allen Ländern Südamerikas vergleichsweise hohen Alltagskriminalität anzupassen. Bitte leisten Sie im Falle einer akuten Bedrohung keinen Widerstand und beachten Sie die weiterführenden Ratschläge, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt.
    Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits sowie eine gut geplante Reise größtmögliche Sicherheit bietet.
    Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Marco Polo-Team
    Stand: 15. April 2019

    Sicherheitshinweis

    Peru
    Unverändert gültig seit: 9. September 2019
    Innenpolitische Lage
    Im gesamten Land führen soziale Unruhen, Streiks und Demonstrationen immer wieder
    auch zu teilweise gewaltsamen Auseinandersetzungen und Straßenblockaden, die auch
    Behinderungen im Reiseverkehr verursachen können. Auch die häufig von Touristen besuchten Regionen um Puno am Titicacasee und Cusco sowie Arequipa waren schon betroffen.
    Im Kampf gegen den Drogenhandel wurde in einigen Provinzen der Notstand ausgerufen. Betroffen sind Provinzen des sogenannten VRAEM, Gebiet der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro und Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte, es kommt dort dennoch weiterhin zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Mit Einschränkungen im Reiseverkehr ist dort zu rechnen.
    • Meiden Sie grundsätzlich Demonstrationen sowie die Elendsviertel in Großstädten.
    • Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden zu passieren, sondern weichen Sie aus oder warten Sie die Normalisierung der Lage ab.
    • Informieren Sie sich über die lokalen Medien
    • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
    Kriminalität
    Die Kriminalitätsrate in Peru und das Risiko, Opfer von Überfällen, Diebstählen oder Entführungen zu werden, ist insbesondere in Elendsvierteln der Großstädte, im öffentlichen Nahverkehr, an Busbahnhöfen, in Einkaufsstraßen und auf Märkten hoch. Insbesondere in den Regionen um Ica, Arequipa, Puno, sowie zwischen Puerto Maldonado und Cusco gibt es vereinzelte nächtliche Überfälle auf Überlandbusse, vereinzelt mit sexuellen Übergriffen und Waffengewalt.
    In der Region um Puerto Maldonado erfolgten im Frühjahr 2019 vereinzelte Raubüberfälle auf Touristengruppen als auch auf ein Hotel.
    Auch auf den Strecken von Huánuco über Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto und weiter nach Yurimaguas bzw. nach Pucallpa wurden Überlandreisende überfallen.
    In Lima kommt es besonders abends in der Innenstadt und in den auch von Touristen häufig besuchten Bezirken Miraflores und Barranco zu Diebstählen, ebenso auf Märkten und in Busstationen.
    Beim Besuch von Bars und Diskotheken kann es zum Einsatz von K.O.-Tropfen kommen
    Insbesondere in Lima, Arequipa und Cusco sind Taxifahrer gelegentlich in Verbrechen wie Raub und Vergewaltigung involviert. Mit Express-Entführungen soll Bargeld mittels Abheben per Kreditkarte am Geldautomaten erzwungen werden.
    Raubüberfälle erfolgten auch wiederholt während des Taxitransfers vom Flughafen Lima „Jorge Chavez“, der am Rande der Stadt in Callao liegt
    Touristen wurden des Öfteren gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht, oftmals längerfristig angeworben über das Internet mit Aufbau eines Vertrauensverhältnisses.
    • Seien Sie abends in der Innenstadt von Lima und den Bezirken Miraflores und Barranco wie auch immer in Menschenmengen besonders vorsichtig.
    • Führen Sie keine nächtlichen Bus- und Überlandfahrten durch.
    • Organisieren Sie den Flughafentransfer nach Lima nur über die innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen, lizensierten Taxi- und Busgesellschaften
    • Nutzen Sie nur Taxis von offiziell zugelassenen Unternehmen, nehmen Sie kein Taxi ?von der Straße.
    • Seien Sie nachts möglichst nicht allein unterwegs und halten Sie sich immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen auf.
    • Leisten Sie bei Überfällen keine Gegenwehr und provozieren Sie die Täter nicht.
    • Achten Sie bei der Wahl der Unterkunft auf Sicherheitsaspekte wie Nachtwächter, Hotelsafe und Zimmertelefon
    • Lassen Sie Getränke nicht unbeaufsichtigt und nehmen keine von Unbekannten an.
    • Tragen Sie bei Bahn- und Busreisen Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper
    • Verzichten Sie auf das öffentliche Vorzeigen von großen Geldbeträgen oder wertvollem Schmuck und Uhren und bewahren Sie diese in Fahrzeugen außer Sichtweite auf.
    • Rufen Sie im Notfall die Policía de Turismo (Touristenpolizei) in Lima in der Calle General Vidal 230, Tel. +511 4601060, 4600849, 4600921
    • Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren Sie den Inhalt des eigenen Gepäcks, siehe auch Abschnitt Strafrecht.
    • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter und insbesondere bei Lockangeboten z.B. über das Internet skeptisch, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen und wenden Sie ggf. die Polizei.
    Besondere Verhaltenshinweise/Spirituelle Zeremonien
    Bei der Teilnahme an Schamanen-Ritualen in den peruanischen Urwaldregionen ist es durch den Genuss der halluzinogen wirkenden Mittel Ayahuasca und San Pedro bereits zu schweren Erkrankungen und sogar Todesfällen gekommen.
    • Lassen Sie sich vor der Teilnahme zu solchen Ritualen unbedingt bei „iPeru“ oder bei formell registrierten Tourismusagenturen beraten und nutzen Sie keinesfalls inoffizielle Anbieter.
    • Machen Sie offiziellen Anbietern vor einer Teilnahme unbedingt vollständige Angaben zum Gesundheitszustand, um Risiken zu minimieren.
    Naturkatastrophen
    Erdbeben
    Peru liegt in einer sehr seismisch aktiven Zone, so dass es regelmäßig zu Erdbeben kommt. Stärkere Erdbeben ereigneten sich zuletzt im August 2016 in der Provinz Caylloma, im Januar 2018 im Süden und Ende Mai 2019 im Norden Perus. Im August 2007 forderte ein Erdbeben in der Region Ica Hunderte von Todesopfern.
    Vulkane
    Die Vulkane Sabancaya und Ubinas im Süden des Landes sind weiter aktiv. Es kommt vor allem zum Ausstoß von Asche, im Umkreis des Vulkans Ubinas wurden Evakuierungen angeordnet. Einschränkungen im Reiseverkehr in dieser Region gab es jedoch bisher nicht.
    Überschwemmungen
    Insbesondere in der Regenzeit von November bis April können starke Regenfälle zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu Behinderungen im Reiseverkehr führen.
    • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
    • Halten Sie sich über die lokale Lage über die Medien informiert und beachten Sie Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI).
    • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

    Sicherheitshinweise Bolivien

    Zuletzt aktualisiert am: 8. August 2019
    Terrorismus
    • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
    Innenpolitische Lage
    In Bolivien kommt es immer wieder regional zu sozialen Unruhen, die schnell eskalieren und zu gewaltsamen Auseinandersetzungen führen können. Die Reisemöglichkeiten werden dann zum Teil stark eingeschränkt, z.B. durch Straßenblockaden.
    • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
    • Meiden Sie Protestveranstaltungen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
    • Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden eigenmächtig zu durchbrechen.
    • Planen Sie Ihren Aufenthalt entsprechend der aktuellen Lage.
    Kriminalität
    Die Kriminalität ist in Bolivien erhöht, auch Drogenkriminalität ist weit verbreitet.
    Es kommen besonders an von Touristen frequentierten Orten in La Paz bewaffnete Überfälle und Trickdiebstähle vor.
    Reisende werden z.B. bei der Ankunft am Busbahnhof in La Paz oder am Flughafen in El Alto von falschen Taxifahrern in entlegene Stadtteile gefahren und dort, unter Mithilfe von falschen Polizisten in Uniform mit dem Vorwand, eine Antidrogenkontrolle durchführen zu wollen, ausgeraubt und unter Androhung von Gewalt zur Herausgabe der Kreditkarten und der PIN-Nummer gezwungen.
    Blitz- bzw. Expressentführungen mit demselben Ziel gibt es landesweit, aber insbesondere in Cochabamba, La Paz und Santa Cruz und auf den Verbindungsstrecken.
    Falsche Polizisten, die mit anderen Personen zusammenarbeiten, die sich z.B. als südamerikanische Touristen ausgeben, wollen Ausweise kontrollieren oder Touristen angeblich zu Polizeistationen bringen, um Reisende auszurauben. Personenkontrollen auf offener Straße/Plätzen kommen im Allgemeinen nicht vor.
    Taxis auf der Straße bergen ein erhöhtes Überfallrisiko, insbesondere nachts. In der Öffentlichkeit gezeigte Bargeldsummen, Ausweispapiere und Schmuck erregen unnötig die Aufmerksamkeit von Kriminellen. Auch Fahrzeuge werden aufgebrochen und gestohlen.
    Besuchern von Bars und Diskotheken werden K.O.-Tropfen verabreicht und dann ausgeraubt. Auch Fälle von Vergewaltigungen während der Bewusstlosigkeit der Opfer wurden bekannt.
    • Tragen Sie keinen teuren Schmuck und Uhren.
    • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen und Busbahnhöfen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
    • Lassen Sie sich von Polizisten immer ihre Dienstausweise zeigen.
    • Winken Sie keine Taxis auf der Straße heran, sondern bestellen Sie diese ggf. mithilfe des Hotels oder Restaurants bei bekannten Taxiunternehmen vor.
    • Vermeiden Sie Nachtfahrten.
    • Nehmen Sie grundsätzlich keine von Fremden angebotenen offenen Getränke oder Speisen an und lassen diese auch nicht unbeaufsichtigt.
    • Halten Sie sich von allen Drogen fern.
    • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtige Dokumente sicher auf.
    • Halten Sie Fahrzeuge stets verschlossen, lassen Sie keine Wertsachen sichtbar zurück und parken Sie auf bewachten Parkplätzen.
    • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
    • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
    Drogenkuriere
    Reisende werden gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht.
    • Seien Sie besonders Vorsicht bei Lockangeboten z.B. über das Internet, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen.
    • Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren den Inhalt des eigenen Gepäcks, siehe auch Einreise und Zoll.
    Naturkatastrophen
    Die Auswirkungen von Erdbeben, die zumeist ihr Epizentrum in Chile oder Peru haben, sind gelegentlich in unterschiedlicher Intensität auch in den verschiedenen Landesteilen Boliviens zu spüren.
    In der Regenzeit, die normalerweise von November bis März dauert, kommt es insbesondere in gebirgigen Regionen regelmäßig zu Überflutungen und Erdrutschen. Straßen werden oft für mehrere Tage unpassierbar, Brücken sind häufig beschädigt. In den letzten Jahren forderten anhaltende Regenfälle mehrere Todesopfer.
    Auch der große Salzsee von Uyuni birgt in der Regenzeit erhebliche Gefahren.
    • Informieren Sie sich genau über die aktuelle Lage und verfolgen Sie Wettervorhersagen.
    • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
    • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.
    • Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

    Sicherheitshinweis

    Brasilien
    Unverändert gültig seit: 27. August 2019
    Landesspezifische Sicherheitshinweise
    Aktuelle Hinweise
    Von Reisen in die Grenzgebiete zu Venezuela wird aufgrund der aktuellen Ereignisse in Venezuela derzeit abgeraten. Es kann zu kurzfristigen Grenzschließungen kommen.
    Reisende sollten größere Menschenansammlungen meiden und den Anweisungen von Sicherheitskräften unbedingt Folge leisten.
    Waldbrände im Amazonas
    In Brasilien derzeit am schwersten von den Waldbränden betroffen sind die Bundesstaaten Pará, Mato Grosso, Amazonas, Rondônia, Acre, Maranh„o, Mato Grosso do Sul und Tocantins. Die Brandherde liegen nach hiesigen Erkenntnissen jedoch nicht in der Nähe von Städten oder größeren Ortschaften. Die bei Touristen beliebten Regionen Brasiliens in den Bundesstaaten Rio de Janeiro, Paraná, Ceará, Bahia, Santa Catarina, Rio Grande do Sul, S“o Paulo, im Bundesdistrikt sowie die Gegend um Manaus im Bundesstaat Amazonas sind von den Bränden nicht betroffen.
    Kriminalität
    Die Gefahr, Opfer eines Raubüberfalls oder eines anderen Gewaltverbrechens zu werden, ist in Brasilien insgesamt erheblich höher als in Westeuropa. Besonders Großstädte wie Belém, Porto Alegre, Recife, Salvador, Fortaleza, S„o Luiz, Maceio, Rio de Janeiro und S“o Paulo weisen hohe Kriminalitätsraten auf. Grundsätzlich ist Vorsicht angebracht, auch in als sicher geltenden Landes- oder Stadtteilen. Besonders stark von Kriminalität und Gewalt betroffen sind Armensiedlungen (Favelas). Vor dem Hintergrund verstärkt auftretender Gewaltakte in den Favelas Rio de Janeiros wird von Besuchen von Favelas dringend abgeraten. Diese Gebiete werden teilweise von Kriminellen und Drogenbanden kontrolliert. Bewaffneten Auseinandersetzungen, auch mit der Polizei, fallen häufig auch Unbeteiligte zum Opfer. Eine Häufung krimineller Zwischenfälle ist vor allem in weniger belebten Straßen der Innenstädte, an Stränden sowie auf Zubringerautobahnen zu den Flughäfen zu verzeichnen. In größeren Flughäfen können Taxis auch schon im Flughafengebäude gebucht und bezahlt werden, was mit höherer Sicherheit verbunden ist. Bei der Reise sollten Ausweispapiere nicht im Gepäck aufbewahrt sondern am Körper getragen werden. Am Zielort ist es empfehlenswert, die Originale der Ausweispapiere im Safe des Hotels zu lassen und nur Kopien und eine Broschüre/Visitenkarte des Hotels mit sich zu führen. Laptops sollten unauffällig, z.B. in einer verschließbaren Reisetasche, verstaut oder auch in den Safe gelegt werden.
    Es wird empfohlen, auf auffällige Kleidung, Uhren und (Mode-) Schmuck zu verzichten und Geld und Wertsachen (Kameras, Uhren, Smartphones etc.) nur im erforderlichen Umfang mitzunehmen und verdeckt zu tragen.
    Bei Überfällen sollte kein Widerstand geleistet werden. Die oft unter Drogeneinfluss stehenden Täter sind in aller Regel bewaffnet und schrecken vor Gewaltanwendung auch aus nichtigem Anlass nicht zurück. Es ist ratsam, stets einen geringeren Geldbetrag zur widerstandslosen Herausgabe mitzuführen.
    Auf Straftaten im Umfeld der Prostitution (Diebstähle, Raub, Überfälle etc.) wird besonders hingewiesen. Berüchtigt ist die Verabreichung von Getränken mit Schlaf- bzw. willensverändernden Mitteln. Es wird dringend empfohlen, vor allem in Bars und anderen Lokalitäten Getränke nie unbeaufsichtigt zu lassen. Von der Mitnahme von Prostituierten oder flüchtigen Bekannten in das eigene Hotelzimmer wird ausdrücklich abgeraten.
    Zur Verringerung des Risikos, Opfer eines - nicht selten auch vorgetäuschten - Verkehrsunfalls oder Fahrzeugraubs zu werden, sollte von Überlandfahrten in der Nacht abgesehen werden. Insistieren Sie nicht auf Ihr Vorfahrtsrecht. Im Stadtverkehr sollten die Fenster des Fahrzeugs geschlossen, die Türen verriegelt und Wertgegenstände außer Sichtweite verstaut werden. An Ampeln und im stockenden Verkehr wird zur besonderen Vorsicht geraten. Bei drei- oder mehrspurigen Straßen empfiehlt es sich, die mittlere Spur zu nutzen.
    Zur Hauptverkehrszeit kommt es in überfüllten Bussen und Zügen häufiger zu Taschendiebstählen.
    Insbesondere nachts sind Taxis öffentlichen Verkehrsmitteln vorzuziehen.
    Weiterhin wird vereinzelt von Überfällen bei auch geführten Bootsfahrten im Amazonasgebiet berichtet. Auch hier gilt, auf die Mitnahme von Wertgegenständen zu verzichten und keine Gegenwehr zu leisten.
    Reisenden wird empfohlen, stets ein Ausweisdokument (in Kopie) mit sich zu führen und den Anweisungen der Sicherheitsýbehörden zu folgen.
    Innenpolitische Lage
    In Brasilien finden - zumeist in den großen Städten - immer wieder unerwartet Demonstrationen statt, die in der Vergangenheit vereinzelt zu Ausschreitungen geführt haben. Dies gilt insbesondere für die Hauptstadt Brasilia, S„o Paulo, Rio de Janeiro sowie daneben für andere Großstädte des Landes. Es wird empfohlen, sich von Demonstrationen und Menschenansammlungen fernzuhalten und sich besonders umsichtig zu verhalten. Die Medienberichterstattung sollte aufmerksam verfolgt werden.
    Rio de Janeiro
    In ganz Rio de Janeiro, auch in den beliebten Stadtvierteln Copacabana, Ipanema, Leblon, Botafogo, Santa Teresa und im Ausgehviertel Lapa ereignen sich immer wieder Diebstähle und Überfälle, auch tagsüber. Die Täter, die teilweise in Gruppen agieren, haben es insbesondere auf Mobiltelefone, Schmuck, Scheckkarten und Bargeld abgesehen. Nach Einbruch der Dunkelheit ist vermehrte Wachsamkeit geboten.
    Das Zentrum (Centro) Rios ist nach Geschäftsschluss am Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen unbelebt und nicht sicher. Die oft menschenleeren Straßen der Innenstadt sollten daher am Wochenende, feiertags und nachts gemieden werden.
    Von nächtlichen Strandspaziergängen wird dringend abgeraten.
    Vor dem Hintergrund immer wieder aufflammender Schusswechsel, bei denen oft auch Unbeteiligte zu Schaden kommen, wird von einem Besuch aller Favelas von Rio de Janeiro, auch derjenigen im Bereich der Südzone und des Zentrums, dringend abgeraten.
    Wanderungen in den Naturparks in und außerhalb der Stadt sollten nach Möglichkeit nur in Gruppen und auf markierten und belebten Wegen unternommen werden.
    S“o Paulo
    In S„o Paulo ist das historische Stadtzentrum um die Praça da Sé (vor der Kathedrale) unter der Woche nachts sowie nach Geschäftsschluss am Wochenende unbelebt und nicht sicher; gleiches gilt für die Gegend um die belebte Metro-Station “Estaçao da Luz„, die man zu den genannten Zeiten meiden sollte. Im Stadtzentrum gibt es viele Obdachlose, die zum Teil drogensüchtig sind und Passanten zuweilen belästigen.
    Auch bewaffnete Überfälle und Blitzentführungen in bevorzugten, besseren Wohngegenden haben zugenommen und führen nicht selten zu Schusswechseln mit privaten Sicherheitskräften oder Polizisten (häufig auch in Zivil), auch tagsüber, so dass erhöhte Aufmerksamkeit im gesamten Stadtgebiet angezeigt ist.
    Recife und der Nordosten
    Auf Grund der in den letzten Jahren häufiger auftretenden gezielten Überfälle auf Busse wird empfohlen, im Stadtgebiet von Recife die öffentlichen Verkehrsmittel zu meiden und grundsätzlich Taxis oder Uber zu benutzen. Bewaffnete Überfälle auf Überlandbusse sind auch keine Seltenheit im Nordosten und daher ist besondere Vorsicht geboten. Nachtfahrten in Überlandbussen sollten vermieden werden.
    Ceará und Fortaleza
    Nach einer Welle von Gewalttaten gegen öffentliche Einrichtungen und das öffentliche Verkehrsnetz sind die Mobilität und das öffentliche Leben m Bundesstaat Ceará und seiner Hauptstadt Fortaleza nach wie vor teilweise eingeschränkt. Bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und Reisen in das Landesinnere ist Vorsicht geboten. Fußwege im Dunkeln sollten vermieden werden.
    Drogenkuriere
    Reisende werden gegen ihren Willen und in Unkenntnis als “Drogenschmuggler„ missbraucht. Vor Lockangeboten z.B. über das Internet, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen, wird gewarnt, ebenso sollten Reisende kein Gepäck für Fremde mitnehmen und den Inhalt des eigenen Gepäcks kontrollieren, siehe auch Besondere strafrechtliche Vorschriften.
    Naturkatastrophen
    In der Regenzeit, die im Süden und Südosten von November bis Anfang April und im Nordosten von April bis Juli andauert, kommt es regelmäßig zu Überschwemmungen und Erdrutschen sowie in der Folge zu erheblichen Verkehrsbehinderungen durch unpassierbare Straßen und Brücken.
    Reisende sollten sich regelmäßig über die Wetter- und Straßenlage informieren, insbesondere, wenn Reisen über Land anstehen, und die Hinweise lokaler Behörden beachten.
    Weltweiter Sicherheitshinweis
    Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

    Haftungsausschluss

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.
    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.
    Auswärtiges Amt
    Bürgerservice
    Arbeitseinheit 040
    D-11013 Berlin
    Tel.: (030) 5000-2000
    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie für die einzelnen Länder auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
    Der Übersicht halber haben wir die Hinweise zusammengefasst.
    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe.
    Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte
    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
    - Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren
    Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern
    und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine
    vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen
    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

    Südamerika

    Aktuelle Hinweise
    Impfschutz gegen Gelbfieber
    Weder bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet noch bei direkter Einreise aus Deutschland ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung derzeit behördlich vorgeschrieben. Jedoch kann die Impfung aus all den besuchten Ländern kommend bei Weiterreise in manche Drittländer (siehe www.who.int) verlangt werden.
    Der größte Teil Brasiliens ist Gelbfieberendemiegebiet, so dass eine Impfung zum persönlichen Schutz dort notwendig wird. Das Ausmaß der betroffenen Regionen in Brasilien ändert sich auch kurzfristig. Die Impfung wird auch für den Besuch der Iguaçu-Wasserfälle empfohlen.
    Für die reisemedizinische Beratung wird empfohlen, bei der Impfindikation den genauen Reiseverlauf der Patienten, die aktuellen epidemiologischen Daten und auch mögliche Weiterreisen zu beachten. Es ist zu beobachten, dass die Länder in der Region Süd- und Mittelamerika verstärkte Kontrollen durchführen.
    Die Gelbfieberimpfung ist ab dem 10. Tag im internationalen Reiseverkehr gültig. Eine Gelbfieberimpfbefreiung ist nur durch eine einschlägige schriftliche ärztliche Stellungnahme möglich.
    Zika Virus
    In der Region wird seit 2015 eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung.
    Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie dem Robert-Koch-Institut von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
    Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen geachtet werden.
    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts.
    Genereller Impfschutz
    Es wird empfohlen, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken. und Herpes Zoster (Gürtelrose). Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.
    Denguefieber
    Dengue wird in weiten Teilen der bereisten Länder durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.
    In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
    Vor allem in Argentinien und Brasilien sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutliche Anstiege der Fallzahlen beobachtet worden.
    Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen diese Virusinfektionen gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s.u.).
    Malaria
    Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.
    In Peru besteht unter 2000 m ein geringes Risiko, v.a. in Ayacucho, Junín, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Puerto Maldonado und in Iquitos. Als malariafrei gelten Lima, Cuzco, Machu Picchu, das Anden-Hochland, die Küste im Süden von Lima, Ica und Nazca.
    In Bolivien besteht ein geringes Risiko in den Departements Beni, ein etwas höheres in Pando v.a. in den Regionen Guayamerín und Riberalta. Ein minimales Risiko besteht im Rest des Landes <2.500 m Höhe. Die größeren Städte bzw. Provinzen Oruro und Potosi sind malariafrei.
    Chile ist malariafrei.
    In Argentinien gibt es ein minimales Malariarisiko.
    In Brasilien besteht ganzjährig ein hohes Risiko in den Provinzen Acre, Rondônia und Roraima bzw. ein geringes Risiko in Amapà, Amazonas, Maranhao (W), Mato Grosso (N), Parà (außer Belèm City), Tocantins (W) und den Außenbezirken der Städte Pôrto Velho, Boa Vista, Macapà Manaus, Santarém, Maraba, Rio Branco und Cruzeiro do Sul.
    Als malariafrei gelten die Ostküste inkl. Fortaleza, Recife, Iguaçu und die meisten Stadtzentren.
    Je nach Reiseprofil kann eine Standby-Medikation mit Chloroquin bzw. allenfalls im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.
    In jedem Fall ist die konsequente Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.) sinnvoll.
    Leishmaniose
    Leishmaniose kommt in Peru in geringer Fallzahl vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen und manifestieren sich als Erkrankung insbesondere an der Haut, in selteneren Fällen alternativ an weiteren Organen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).
    Oropouche-Fieber
    Das Oropouche-Virus ruft ein Dengue-ähnliches Krankheitsbild hervor (s. o.) und wird in Peru ebenfalls durch Mücken übertragen.
    Chikungunya
    Aktuell gibt es, sich ausbreitend von der Karibik seit Januar 2014 wie in anderen Gebieten der Region inzwischen auch in Peru, Bolivien und Brasilien landesweit Fälle von Chikungunya, insbesondere in den Bundesstaaten Alagoas, Amapa, Amazonas, Bahia,, Mato Grosso do Sul, Minas Gerais und Roraima.. Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s.o.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten.
    Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin.
    Aufgrund der o. g. mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
    - körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden, feste Socken),
    - tagsüber (Virusinfektionen!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!)
    - Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
    - ggf. unter einem möglichst imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
    Rocky Mountain Spotted Fever
    Seit Dezember sind vereinzelte Fälle dieser saisonal durch Zecken übertragenen bakteriellen Infektionskrankheit im brasilianischen Bundesstaat Sao Paulo aufgetreten. In der Regel kommt es zu Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Hautausschlägen. In ungünstigen Fällen kann es beim Befall von Lunge, Nieren und dem Gastrointestinaltrakt zu lebensgefährlichen Komplikationen / Blutungen kommen. Bei Aktivitäten im Freien sollte unbedingt auf Schutz vor Zecken (adäquate Kleidung, Repellentien) geachtet werden.
    Durchfallerkrankungen
    Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig, z. T. auch schwer. Sie sind in den meisten Fällen vermeidbar durch Beachtung einfacher Regeln:
    Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes bzw. desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen oder schälen. Halten Sie Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden.
    Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)
    In Brasilien und Argentinien kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.
    Leptospirose
    Ganzjährig kann die Leptospirose in Peru und Bolivien vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.
    Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.
    Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.
    HIV/AIDS
    Durch ungeschütze sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion.
    Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
    Höhenkrankheit („Soroche“)
    In Lagen über 2500 Meter häufigere, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2000 Metern. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig Touristen bei Flugreisen nach Cusco, Puno oder La Paz, also nicht nur Bergsteiger.
    Die Höhenluft auf dem Altiplano ist sauerstoffarm und von geringem atmosphärischem Druck.
    Aus der Höhe resultieren auch extreme Intensität der Sonneneinstrahlung - besonders der ultravioletten Strahlung, der mit entsprechenden Hautschutzmaßnahmen Rechnung zu tragen ist - und außergewöhnliche hohe Wärmeabstrahlung während der Nacht. Untrainierten Bergsteigern wird empfohlen, vor Reiseantritt sachkundigen Rat einzuholen.
    Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung. Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig.
    Pest (nur in Peru)
    Das Ansteckungsrisiko für Reisende ist sehr gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufige Wäschewechsel sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Für beruflich in Pestgebieten Tätige kann im Einzelfall und nur nach Rücksprache mit einem Reise-/ Tropenmediziner die prophylaktische Einnahme von Antibiotika sinnvoll sein.
    Hantavirus
    Diese insgesamt seltene Erkrankung kann in Argentinien in der Regel in ländlichen Gebieten nach durchschnittlich 2-4 Wochen nach Aufnahme von mit Hantaviren kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Kanal zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen führen.
    In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen durch Befall der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen (hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom, HFRS oder kardio-pulmonales Syndrom, HPS bzw. HCPS).
    Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt.
    Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht.
    Medizinische Versorgung
    Das medizinische Versorgungsangebot ist abgesehen von Bolivien in den größeren Städten im privaten Sektor in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen und in ganz Bolivien überwiegend defizitär strukturiert.
    Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen, ebenso wie vor einer Reise eine individuelle Beratung durch Tropen- bzw. Reisemediziner; zu Beratungsstellen siehe auch www.dtg.org.
    Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass regelmäßig vor der Aufnahme und Behandlung in Privatkliniken unabhängig einer bestehenden Auslandskrankenversicherung eine Vorauszahlung in bar oder per Kreditkarte mit unlimitiertem Verfügungsrahmen zu leisten ist, sonst wird i .d. R. gar nicht erst mit der Diagnostik oder Behandlung angefangen. Das gilt ausdrücklich auch für akut lebensbedrohliche Krankheitsbilder oder Unfälle, für die leider in jüngster Vergangenheit auch bei Reisenden und Langzeitaufenthaltern fatale Folgen mit z. T. letalem Ausgang dokumentiert wurden. Die Kosten für ärztliche Behandlungen und Krankenhausaufenthalte sind z. T. erheblich höher als in Deutschland.
    Die deutschen Auslandsvertretungen vor Ort stellen auf Wunsch Listen der ihnen bekannten deutsch- und englischsprachigen Ärzte zur Verfügung. Die Angaben erfolgen aufgrund von Informationen, die den Auslandsvertretungen zum Zeitpunkt der Abfassung vorliegen. Die Hinweise und insbesondere die Benennung der Ärzte sind dabei unverbindlich und ohne Gewähr. Der Patient hat für alle Kosten und Gebühren im Zusammenhang mit dem von ihm selbst erteilten Behandlungsauftrag aufzukommen.
    Aktuelle Informationen für Reisende in Brasilien sind auch über folgenden Link des brasilianischen Gesundheitsministeriums im Internet abrufbar in portugiesischer, spanischer oder englischer Sprache: http://portalsaude.saude.gov.br/viajante
    Unverändert gültig seit: 15. April 2019

    Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften

    Sollten Sie vor oder nach Ihrer Gruppenreise ein individuelles Programm in einem anderen Land Süd- oder Mittelamerikas gebucht haben, beachten Sie bitte die landesspezifischen Impfvorschriften in Bezug auf Gelbfieber. Bei fehlender Gelbfieberimpfung kann Ihnen sonst unter Umständen die Einreise verweigert werden.
    Wir empfehlen, frühzeitig einen Facharzt bzw. ein Tropeninstitut zu konsultieren. Bitte sprechen Sie in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impfverträglichkeit mit Ihrem Arzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen.

    Hinweise

    Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

    Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

    Termine

    Termine

    Südamerika – Höhepunkte eines Kontinents

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    02.10.2019Mittwoch, 2. Oktober 2019 - Samstag, 19. Oktober 2019
    18 Tage / 17 Nächte

    3949.00 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    02.10.2019Mittwoch, 2. Oktober 2019 - Samstag, 19. Oktober 2019
    18 Tage / 17 Nächte

    4548.00 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    09.10.2019Mittwoch, 9. Oktober 2019 - Samstag, 26. Oktober 2019
    18 Tage / 17 Nächte

    4049.00 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    09.10.2019Mittwoch, 9. Oktober 2019 - Samstag, 26. Oktober 2019
    18 Tage / 17 Nächte

    4648.00 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    23.10.2019Mittwoch, 23. Oktober 2019 - Samstag, 9. November 2019
    18 Tage / 17 Nächte

    3949.00 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    23.10.2019Mittwoch, 23. Oktober 2019 - Samstag, 9. November 2019
    18 Tage / 17 Nächte

    4548.00 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 18 Tage

    06.11.2019Mittwoch, 6. November 2019 - Samstag, 23. November 2019
    18 Tage / 17 Nächte

    3799.00 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 18 Tage

    06.11.2019Mittwoch, 6. November 2019 - Samstag, 23. November 2019
    18 Tage / 17 Nächte

    4398.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer, weiblich Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 18 Tage

    06.11.2019Mittwoch, 6. November 2019 - Samstag, 23. November 2019
    18 Tage / 17 Nächte

    3799.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 18 Tage

    26.02.2020Mittwoch, 26. Februar 2020 - Samstag, 14. März 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    3899.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 18 Tage

    26.02.2020Mittwoch, 26. Februar 2020 - Samstag, 14. März 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    4568.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 18 Tage

    26.02.2020Mittwoch, 26. Februar 2020 - Samstag, 14. März 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    3899.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 18 Tage

    18.03.2020Mittwoch, 18. März 2020 - Samstag, 4. April 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    3969.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 18 Tage

    18.03.2020Mittwoch, 18. März 2020 - Samstag, 4. April 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    4638.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 18 Tage

    18.03.2020Mittwoch, 18. März 2020 - Samstag, 4. April 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    3969.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 18 Tage

    30.09.2020Mittwoch, 30. September 2020 - Samstag, 17. Oktober 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    3969.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 18 Tage

    30.09.2020Mittwoch, 30. September 2020 - Samstag, 17. Oktober 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    4638.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 18 Tage

    30.09.2020Mittwoch, 30. September 2020 - Samstag, 17. Oktober 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    3969.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 18 Tage

    21.10.2020Mittwoch, 21. Oktober 2020 - Samstag, 7. November 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    3969.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 18 Tage

    21.10.2020Mittwoch, 21. Oktober 2020 - Samstag, 7. November 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    4638.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 18 Tage

    21.10.2020Mittwoch, 21. Oktober 2020 - Samstag, 7. November 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    3969.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 18 Tage

    04.11.2020Mittwoch, 4. November 2020 - Samstag, 21. November 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    3969.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 18 Tage

    04.11.2020Mittwoch, 4. November 2020 - Samstag, 21. November 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    4638.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 18 Tage

    04.11.2020Mittwoch, 4. November 2020 - Samstag, 21. November 2020
    18 Tage / 17 Nächte

    3969.00 EUR

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    24.02.2021Mittwoch, 24. Februar 2021 - Samstag, 13. März 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    24.02.2021Mittwoch, 24. Februar 2021 - Samstag, 13. März 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    17.03.2021Mittwoch, 17. März 2021 - Samstag, 3. April 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    17.03.2021Mittwoch, 17. März 2021 - Samstag, 3. April 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    19.05.2021Mittwoch, 19. Mai 2021 - Samstag, 5. Juni 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    19.05.2021Mittwoch, 19. Mai 2021 - Samstag, 5. Juni 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    29.09.2021Mittwoch, 29. September 2021 - Samstag, 16. Oktober 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    29.09.2021Mittwoch, 29. September 2021 - Samstag, 16. Oktober 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    20.10.2021Mittwoch, 20. Oktober 2021 - Samstag, 6. November 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    20.10.2021Mittwoch, 20. Oktober 2021 - Samstag, 6. November 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    03.11.2021Mittwoch, 3. November 2021 - Samstag, 20. November 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    03.11.2021Mittwoch, 3. November 2021 - Samstag, 20. November 2021
    18 Tage / 17 Nächte

     

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