Sie denken bei Alaska an raue Wildnis, Goldgräber und Grizzlys? Russland fand all das kurioserweise vor eineinhalb Jahrhunderten wenig spannend und verscherbelte das Wunder an die jungen USA. Hätte man damals vom Öl gewusst! An den Inuit ging und geht das Geschäft meist sowieso vorbei. Starten Sie mit uns in Seattle, gehen Sie in der Olympiastadt Vancouver an Bord der klassischen Noordam und brechen Sie mit uns auf durch die Inside Passage gen Norden! Dort entdecken Sie, welche Goldstücke sich zwischen Ketchikan und Fairbanks verstecken. Erleben Sie verlassene Goldgräberstädte, kalbende Gletscher, gewaltige Fjorde und das vibrierende Anchorage. Von Hundeschlittenführern und Seebären erfahren Sie alles über ihr Leben jenseits der Mythen der Inuit.

Reisenummer 67651

Themen

Sie finden diese Reise und weitere unter folgenden Kategorien:

Alaska – der Nordwesten auf der Inside Passage

  • Sechs Tage Alaska-Kreuzfahrt auf der eleganten Noordam
  • Mit attraktivem Programm in Seattle und Vancouver vor der Kreuzfahrt sowie in der Alaska Range im Anschluss
  • Mit Inside Passage und Glacier Bay
  • Frühstück und Abschiedsessen, während der Kreuzfahrt Vollpension inklusive
  • Ausflugsprogramm auch während der Kreuzfahrt im Reisepreis enthalten
  • Wichtigste Stationen dieser Studienreise durch die USA, Kanada und Alaska: Seattle, Vancouver, Ketchikan, Juneau, Glacier Bay, Seward, Anchorage

 

MAP Karte

Reiseverlauf

1. Tag: Hello, Seattle!

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Am frühen Nachmittag Flug mit Condor von Frankfurt nach Seattle (nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.). Ankunft nach Ortszeit am Nachmittag. Auf der Fahrt zum Hotel begrüßt Sie Ihre Studiosus-Reiseleiterin und zeigt Ihnen das charmante Seattle: da der schneebedeckte Mt. Rainier, vor der Nase die Pazifikbucht des Puget Sound, dazwischen stylishe Skyscraper und die extravagante Space Needle. Für viele Amerikaner ist die junge Stadt von Starbucks und Grunge die lebenswerteste Metropole des Landes. Lust, die Schönheit des Nordwestens gleich allein zu entdecken? Zur Seattle Waterfront sind es nur ein paar Blocks. Zwei Übernachtungen in Seattle.

2. Tag: Boomtown des Westens

Schlaflos in Seattle? Entweder sind Sie Tom-Hanks-Fan, oder es liegt am Jetlag. Auf geht's zur Citytour! Unser Spaziergang weckt Lebensgeister. Ein Blick vom Columbia Center auf die Stadt sorgt für Übersicht. Dort der Aussichtsturm Space Needle, unten Pioneer Square, etwas weiter der Pike Place Market. Dorthin zieht es uns. Am Nachmittag haben Sie die Wahl: Mit der Monorail, der Einschienenbahn, ist das Seattle Center mit Museen, Restaurants und Cafés schnell erreicht. Neben dem Opernhaus lockt auch das Museum of Pop Culture. Das Museum der Unterhaltungsmusik im modernen Architekturtempel von Frank O. Gehry wurde von Microsoft-Mitgründer Paul Allen, dem Mäzen der Stadt, gestiftet. In dem hypermodernen Ambiente sind auch die Science-Fiction-Artefakte von Star Trek & Co. gut aufgehoben.

3. Tag: Hinüber nach Vancouver

Wer ist nun die Schönere - Vancouver oder Seattle? Heute können wir uns unsere eigene Meinung bilden. Zuvor heben wir ab, na ja, fast - wir schauen uns an, wie man abhebt: beim Besuch der Boeing-Werke in Everett. Hier werden die Riesen der Lüfte gefertigt, und wir erfahren, dass der neue Star des Konzerns, der Dreamliner Boeing 787, nach vielen Verzögerungen nun endlich sicher in der Luft ist. Dann geht es über die Grenze nach Kanada. Schon bei der Anfahrt zeigt sich Vancouvers spektakuläre Lage zwischen Pazifik und den meist schneebedeckten Coast Mountains. 220 km. Neben den Wolkenkratzern: alte chinesische Tempel, Parks und Goldgräberrelikte. Die Steam Clock schlägt die Viertelstunden an, am Hafen verladen Arbeiter Getreide, Papier und Bodenschätze auf Schiffe, die nach Asien fahren.

4. Tag: Leinen los!

Relaxt starten wir zum Stanley Park und arbeiten uns vor nach Granville Island - dem Künstlerviertel Vancouvers. Durst? Dann ab nach Gastown und rein in die Bars, wo früher die Sägearbeiter Whiskey wie Limo wegzischten und heute Studenten und Banker am Cool-Downer nippen. East meets West heißt es im größten Chinesenviertel Nordamerikas: Dim Sum duftet stilecht aus den Lokalen, geschäftig schnattern Händler zwischen kleinen Tempeln, verwitterten Häusern und asiatisch aufgepeppten Telefonhäusern. Gleich nebenan erobert sich das Sam Kee Building schmalbrüstig sein Terrain. Dann erwartet uns die Noordam - unser schwimmendes Hotel für die nächsten Tage. Bereit für unser Abenteuer? Also Leinen los und auf nach Alaska! Sieben Übernachtungen an Bord der Noordam.

5. Tag: Inside Passage

Eier, Croissants und Käse oder lieber gebratene Leckereien? Beim Frühstück an Bord unseres Kreuzfahrtschiffes haben Sie die Qual der Wahl. Lust auf Kanadas Freilichtkino? Dann gleich an Deck! Kleine Felseninseln und bewaldete Küsten ziehen auf unserer Fahrt durch die Inside Passage vorbei, vielleicht tapsen Bären über die Steine und schauen uns brummend nach. Tiefe Fjorde graben sich in kristallklares Wasser, schneebedeckte Berge erheben sich schützend über der Küstenlandschaft. Plötzlich schießt eine Fontäne in die Luft, majestätisch hebt ein Wal seine Fluke und holt Luft. Die Inside Passage zeigt sich in ihrer ganzen Schönheit. Wonach steht Ihnen später der Sinn? Tanken Sie Harmonie beim Yoga, dehnen Sie sich beim Pilates, trinken Sie leckere Cocktails in der Bar oder wagen Sie das "rien ne va plus" im Casino!

6. Tag: Ankunft in Ketchikan

Willkommen in Alaska! Am Morgen legen wir in Ketchikan an. In Scharen versuchen Angler rund um die "Weltstadt des Lachses" den großen Fang, Fischfabriken rauchen im Hintergrund, in den Restaurants an der Waterfront brutzeln Köche die Spezialität. Wir starten zur Creek Street. Wo früher freizügig die Hüllen von Alaskas Damen fielen, versuchen Boutiquen heute das Gegenteil und ziehen Einheimische und Reisende gleichermaßen an. Wie Wächter aus der Vergangenheit erinnern dazwischen Totempfähle an Alaskas Indianer. Noch keine Lust, aufs Schiff zurückzugehen? Dann starten Sie doch individuell zur Great Alaskan Lumberjack Show und fiebern Sie mit, wenn die Einwohner sich hier die Zeit vertreiben - beim Wettkampf im Baumstammrollen und Holzhacken. Eine starke Sache!

7. Tag: Juneau - Wale in Sicht

Juneau! Es plätschert, es nieselt? Keine Seltenheit, weiß Ihre Reiseleiterin, denn tatsächlich glänzt die Kapitale Alaskas als regenreichste Stadt der USA! Gummipelle an oder aus? Wichtig nur: Niederschlag sorgt für Gletschernachschub. Das sehen wir uns an am Mendenhall-Gletscher. Dann gleich zum nächsten Anleger und wieder rauf aufs Boot - ein kleineres allerdings als die Noordam, denn so kommen wir näher heran an die Tierwelt Alaskas. Robben und Orcas schwimmen um unser Boot herum. Sehen Sie die anderen Wale dahinter? Gleich die Kamera rausholen! Genießen Sie danach den freien Nachmittag. Galerien und Restaurants locken rund um die South Franklin Street zum Shoppen und Schlemmen, und die Mount Roberts Tramway bringt Sie auf den Gipfel der Stadt. Am Abend lichtet die Crew den Anker.

8. Tag: Goldgräberstimmung in Skagway

Gleich die Gangway runter und los zum Bahnhof von Skagway. Schnaufend läuft die historische Yukon Railroad ein und trägt uns dampfend durch die subarktische Natur (Fahrzeit ca. 3 Std.). Zurück am Meeressaum erkunden wir die Bucht der ehemaligen Goldgräberstadt Dyea. Kaum zu glauben, dass sich hier Ende des 19. Jahrhunderts Tausende von Goldsuchern aus der ganzen Welt trafen, um, berauscht vom Nuggetfieber, zum berühmt-berüchtigten Chilkoot Trail zu starten. Wer als Millionär auszog und mit leeren Hosentaschen zurückkam, weiß Ihre Reiseleiterin. Wir haken nach. Zurück zum Schiff. Busstrecke 30 km. Tutend legt die Noordam ab und gleitet auf dem Pazifik in die Nacht.

9. Tag: In der Glacier Bay

Bei diesem Ziel ist Höhepunkt mehr als nur ein Wort: Einen Tag lang kreuzen wir quer durch den Glacier-Bay-Nationalpark. Ganze 16 Gletscher münden hier in die spektakuläre Bucht. Es kracht und knarzt, grollend kalben Gletscher, Seehunde sausen an den Eisbergen vorbei. Halten Sie Ihre Kamera griffbereit!

10. Tag: Ein Tag auf See

Auf dem Promenadendeck den Wind um die Nase wehen lassen oder die Fahrt auf dem Schiff genießen - dieser Seetag ist wie gemacht, um Spaß zu haben! Doch wie erlebt die Crew eigentlich die Tage an Bord? Wie sind die Arbeitsbedingungen? Wie ist die Verpflegung, und wie kommen die Matrosen mit ihrem Heimweh klar? Was Sie schon immer über die Arbeit der Kreuzfahrer wissen wollten, erfahren Sie von einem Besatzungsmitglied, das vom Leben auf den Planken berichtet und sich auf Ihre Fragen freut. Gleiten Sie mit uns beim Farewell-Dinner im A-la-carte Restaurant in den Abend und lassen Sie sich auf dem Deck unter das Sternenzelt fallen. Der Hafen von Seward kann warten.

11. Tag: Vibrierend - Anchorage

Seward ahoi! Zeit, von Bord zu gehen. Der Bus startet nach Anchorage, der Turnagain Arm Fjord zieht am Fenster vorbei. Nagelneu blitzt die Skyline von Anchorage auf. Kein Zufall, verrät Ihre Reiseleiterin, denn 1964 zog ein Erdbeben der Stadt wortwörtlich den Boden unter den Füßen weg. Vom Earthquake Park aus schauen wir auf Downtown, starten zum größten Wasserflughafen der Welt und durchstreifen anschließend Alaskas Geschichte im historischen Museum. Shoppinglust? Dann bummeln Sie doch durch den Freiluftbasar. Von neun Kilo schweren Karotten bis zum Elchkopf und zur Stinktiermütze verkaufen hier Händler zwischen Austernständen Skurrilitäten, die man kaum glauben mag. Einen Bären bindet einem hier aber keiner auf! 130 km.

12. Tag: Die Huskys von Wasilla

Über den Parks Highway fahren wir nach Wasilla. Huskys mit türkisblauen Augen hecheln uns entgegen. Warum sie 1925 eine ganze Stadt vor der Diphtherie bewahrten und Abenteurer aus ganz Alaska einmal im Jahr mit ihnen beim berühmten Iditarod-Rennen zu einer schier unvorstellbaren Strapaze bis nach Nome durchstarten, erfahren wir im Gespräch mit Schlittenführerin Barbara. Neugierig, warum die Hunde kein Wasser mögen und wie sie den Weg durch Schnee finden? Ihre Reiseleiterin dolmetscht gerne. Der Rest des Nachmittags ist frei. Tanken Sie Ruhe in Talkeetna, knabbern Sie Zimtrollen im Roadhouse oder stöbern Sie nach Ulu-Eskimo-Messern in den Shops, immer den Denali (6194 m) im Blick. 200 km.

13. Tag: Tief in die Wildnis der Alaska Range

Die Weißen nannten ihn Mt. McKinley, seit 2015 trägt er wieder seinen indianischen Namen Denali - "der Hohe". Mit 6168 m ist er der höchste Berg Nordamerikas. Als zugleich höchster Gipfel der Alaska Range dominiert er die Landschaft weit über den Denali-Nationalpark hinaus. Einfach nur vorbeifahren und seinen schneebestäubten Rücken sehen ist schon grandios. Wir wollen hinein in die wilde Natur – aber nicht mit Parkbussen auf der Parkstraße, sondern mit Spezialjeeps auf alten Goldgräberpisten und durch Gletscherflüsse - ein vierrädriges Abenteuer. 240 km.

14. Tag: Nach Fairbanks

Am Vormittag haben Sie im Denali-Nationalpark Gelegenheit, zum Horseshoe Lake zu wandern (1 Std., leicht, ?50 m ?50 m) oder alternativ im Visitor Center des Nationalparks den preisgekrönten Naturfilm "Heartbeats of Denali" anzusehen. Weiter geht es nach Fairbanks. 220 km. Erobern Sie mit uns am Abend das Herz von Alaska. Köche brutzeln schon für unser Abschiedsdinner. Was es gibt? Ziemlich sicher: Lachs oder Heilbutt in allen Variationen. Vielleicht Pizza mit Rentierwurst! Oder haben Sie das auf der Reise schon probiert? Gemeinsam hängen wir den Erlebnissen der letzten Tage nach. Noch nicht müde? Dann starten Sie doch individuell zu einem letzten Absacker in die Hotelbar. Unser Tipp für anspruchsvolle Kehlen: Yukon Jack - der süffigste Whiskeylikör des Landes!

15. Tag: Abschied von Alaska

33 Saloons und ein dreistöckiger Wolkenkratzer - so sah früher der ganze Stolz der Goldgräbermetropole Fairbanks aus. Wie die Stadt sich zur größten City im Innern Alaskas mauserte, welche Rolle die Alaska Railroad spielt und wie die Ölindustrie mithilfe der umstrittenen Trans-Alaska-Pipeline Klondikes Goldrausch ablöste, verrät Ihnen Ihre Reiseleiterin auf einem Spaziergang am Chena River. Danach heißt es Abschied nehmen. Rückflug am Abend mit Condor nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 9 Std.).

16. Tag: Ankunft in Frankfurt

Am Vormittag Ankunft in Frankfurt und Anschluss zu den anderen Städten.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Condor von Frankfurt nach Seattle und zurück von Fairbanks; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 160 €)
  • Alle Hafengebühren
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemen, landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage)
  • 7 Übernachtungen in guten Hotels mit Klimaanlage (außer am Denali-Nationalpark), teilweise auch mit Swimmingpool
  • Passage und 7 Übernachtungen auf der Noordam in der gebuchten Kabinenkategorie
  • Doppelzimmer/Zweibettkabine mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstück, während der Kreuzfahrt Vollpension auf der Noordam, ein Abschiedsessen in einem Restaurant

bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Besuch der Boeing-Werke bei Seattle
  • Walbeobachtungstour in Juneau (ca. 125 €)
  • Zugfahrt mit der White Pass & Yukon Railway (ca. 65 €)
  • Ausflug mit Spezialjeeps in den Denali State Park (ca. 130 €)
  • Landausflüge während der Kreuzfahrt lt. Reiseverlauf
  • Zwei Flaschen Wein pro Kabine
  • Eintrittsgelder
  • Trinkgelder im Hotel während des Landprogramms
  • Obligatorische Servicegebühren an Bord der Noordam (ca. 100 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Schiffspassage sowie Bus-/Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich

MS Noordam ***+

Die traditionsreiche Noordam gehört zur Flotte der renommierten amerikanischen Reederei Holland America Line und zählt zur Kategorie der mittelgroßen Schiffe (Vergabe der Sterne nach dem Urteil des etablierten Berlitz-Guides für Hochseekreuzfahrten 2018). Bordsprache ist Englisch. Das Schiff besitzt 959 komfortabel ausgestattete Kabinen, verteilt auf sieben Decks. Alle Kabinen sind mit Queensize-Betten ausgestattet, die auf Wunsch getrennt gestellt werden können. Die Kabinen verfügen über eine individuell regulierbare Klimaanlage, Minibar, TV mit Flachbildschirm, LAN-Anschluss, Radio, DVD-Player, Minisafe, Telefon sowie Bad mit Dusche/WC. Neben dem zweistöckigen Hauptrestaurant (zwei Tischzeiten, Studiosus reserviert die zweite Tischzeit um 20 Uhr) stehen das Restaurant Lido Market sowie zwei A-la-carte-Restaurants (gegen Aufpreis) zur Verfügung. Der Entspannung und Unterhaltung dienen eine Bibliothek, elegante Salons und Bars, eine Show-Lounge, ein Internetcenter, ein Casino, eine Kunstausstellung, Sonnendecks mit zwei Swimming- und mehreren Whirlpools (z. T. mit Glasschiebedach), ein Sportdeck mit Golfsimulator, Basketball- und Volleyballfeld sowie ein Spa- und Fitnesszentrum mit Dampfbad sowie einem Massage- und Schönheitssalon. Ebenfalls an Bord: zahlreiche Geschäfte und eine Krankenstation. Ihre Studiosus-Reiseleiterin hält interessante Vorträge an Bord.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass und ESTA- Genehmigung erforderlich. Keine Impfung vorgeschrieben.

Schiffsinformationen MS Noordam

Ärztliche Versorgung an Bord

Für Notfälle befindet sich eine gut ausgestattet Krankenstation mit Ärzten und Pflegepersonal an Bord. Behandlungen und Medikamente (außer Mittel gegen Seekrankheit) werden Ihnen gemäß üblicher Honorare in Rechnung gestellt.

Häufig verabreichte Medikamente sind an Bord verfügbar und können vom Schiffsarzt verschrieben werden. Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen müssen, sollten Sie jedoch in ausreichender Menge mit sich führen (Medikamente, die gekühlt werden müssen, können in der Krankenstation kostenfrei gelagert werden).

Bordsprache

Bordsprache ist Englisch.

Essen und Trinken

Neben dem zweistöckigen Hauptrestaurant (wir haben zum Abendessen für unsere Gäste die zweite Sitzung um 20 Uhr reserviert) stehen das Restaurant Lido Market, zwei A-la-carte-Restaurants (gegen Aufpreis) sowie mehrere Bars und Lounges zur Verfügung.

Sonderwünsche bei Diäten und Allergien leiten wir gerne an die Reederei weiter. Bitte teilen Sie uns dies rechtzeitig, jedoch nicht später als sechs Wochen vor Reisebeginn mit.

Bitte beachten Sie, dass es den Gästen untersagt ist, Bier, Wein im Karton und Spirituosen zum Verzehr an Bord mitzubringen. In den Bordshops oder an Land gekauft Alkoholika werden kostenfrei bis zum Ende der Kreuzfahrt für Sie aufbewahrt. Für Wein- und Sektflaschen gilt folgende Regelung: Jeder Gast über 21 Jahren kann zu Beginn der Kreuzfahrt eine Flasche Sekt oder Wein (max. 750 ml) mit an Bord bringen. Für diese Flasche fällt kein Korkgeld an, wenn diese auf der Kabine getrunken wird. Für jede weitere Flasche (max. 750 ml; im Gepäck mitgeführt oder in einem der Anlaufhäfen erworben) wird Korkgeld in Höhe von 18 US$ erhoben, unabhängig davon, wo diese konsumiert wird.

Freizeitgestaltung an Bord

Der Entspannung und Unterhaltung dienen mehrere Bars und Lounges, eine Bibliothek, eine Show-Lounge, die Kunstausstellung, ein Kasino und ein Nachtclub, Sonnendecks mit zwei Swimming- und mehreren Whirlpools (z.T. mit Glasschiebedach), ein Sportdeck mit Golfsimulator, Basketball- und Volleyballfeld sowie ein Spa- und Fitnesscenter mit Dampfbad, Massage- und Schönheitssalon. Ebenfalls an Bord befinden sich zahlreiche Geschäfte und eine Krankenstation.

Gepäck

Mit Ihren Reiseunterlagen erhalten Sie Kofferanhänger der Reederei im Papierformat. Diese sind deutlich mit dem Namen Ihres Schiffes gekennzeichnet. Befestigen Sie bitte an jedem Gepäckstück, das Sie für die Kreuzfahrt aufgeben, gut sichtbar einen Anhänger. Aus Sicherheitsgründen werden Gepäckstücke ohne Gepäckanhänger nicht auf das Schiff verladen.

Da Ihre Koffer in der Nacht, bevor Sie das Schiff wieder verlassen, abgeholt werden, sollten Sie am Ende der Kreuzfahrt eine kleine Tasche mit wichtigen Medikamenten, Wertsachen und Dingen, die Sie über Nacht oder für den nächsten Morgen benötigen, packen.

Kabinen

Das Schiff besitzt 959 komfortabel ausgestattete Kabinen, verteilt auf sieben Decks. Alle Kabinen sind mit Queensize-Betten ausgestattet, die auf Wunsch getrennt gestellt werden können. Die Kabinen verfügen über eine individuell regulierbare Klimaanlage, Minibar, TV mit Flachbildschirm, LAN-Anschluss, Radio, DVD-Player, Safe, Telefon, sowie Bad mit Dusche, WC und Föhn.

Kleidung an Bord

Die Atmosphäre an Bord der Noordam ist tagsüber zwanglos und entspannt. Kurze Hosen, Strandbekleidung, Jeans, die übermäßig ausgeblichen sind, Löcher oder Risse haben sowie bedruckte T-Shirts und Trägershirts sind jedoch abends nicht angebracht und in den feineren Restaurants auch tagsüber untersagt. An den meisten Abenden gilt die Devise „elegant-leger“, d.h. lange Stoffhosen und ein Hemd, Polo-Shirt oder Pullover (ggf. mit Sakko) werden für Herren, ein Kleid, lange Hose oder Rock mit Bluse/Pullover für Damen empfohlen. Zu den Gala-Abenden tragen die Damen in der Regel ein Kostüm, Cocktail- oder Abendkleid, die Herren ein dunkles Jackett oder einen Anzug mit Krawatte.

Es ist generell empfehlenswert, einen Pullover oder eine Jacke im Gepäck zu haben, da die Restaurants und öffentlichen Räume an Bord entsprechend amerikanischer Gepflogenheiten kühl klimatisiert sind.

Kommunikation an Bord

Sie sind im Notfall auch auf hoher See stets erreichbar. Die zentrale Telefonnummer der Holland America Line-Schiffe ist 001-321- 837-6106 (16 US$ pro Minute, der Anrufer muss Schiffsnamen, Kreditkartennummer und Name des Gastes bzw. Kabinennummer bereithalten).

Ihre Kabine ist mit einem Telefon ausgestattet, mit dem Sie rund um die Uhr, weltweit telefonieren können (Preise finden Sie in Ihrem Kabinenhandbuch). Sie können auch mit Ihrem eigenen, kompatiblen Mobiltelefon erreichbar bleiben. Internationale Roaming-Gebühren werden Ihrem eigenen Benutzerkonto in Rechnung gestellt. Überprüfen Sie diese vor der Abreise mit Ihrem Mobilfunkunternehmen. Der endgültige Betrag hängt von Ihrem Mobilfunkanbieter und nicht von der Reederei ab.

Sie können rund um die Uhr Emails senden und empfangen. Internetzugang haben Sie von den Arbeitsplätzen an Bord sowie von Ihrem Smartphone/Laptop. Bitte stellen Sie sich darauf ein, dass das Internet an Bord kostspielig (unterschiedliche Pakete sind buchbar) und nicht sehr schnell ist Der Versand/Empfang von Faxen ist an Bord ebenfalls möglich.

Rauchen an Bord

Das Rauchen ist nur in den dafür ausgewiesen Raucherbereichen erlaubt (auf der Noordam aktuell nur im Oak Room sowie an zwei Abenden pro Kreuzfahrt im Kasino). In allen anderen Bereichen, auch in den Kabinen und Suiten inkl. der Balkone, ist das Rauchen nicht gestattet. E-Zigaretten dürfen ausnahmsweise in den Kabinen verwendet werden, jedoch nicht auf den Balkonen. Für Rauchen innerhalb der Kabine (außer bei Verwendung von E-Zigaretten) oder auf dem Balkon wird eine Reinigungsgebühr in Höhe von $250 USD pro Tag erhoben.

Sicherheitsstandards

Gemäß der internationalen Konvention zur Rettung des Menschenlebens auf See findet auf allen Passagierschiffen aus Sicherheitsgründen eine Rettungsboot-Übung statt. Diese erfolgt innerhalb der ersten 24 Stunden auf See. Die Teilnahme an dieser Übung ist Pflicht! Während der Übung wird jeglicher Service an Bord eingestellt. Vorab sollten Sie sich in Ihrer Kabine darüber informieren, welche Nummer Ihre Rettungsstation hat und wo sich Ihre Schwimmweste befindet (Informationen an der Kabinentür und/oder über das Bordfernsehen). Ein Sicherheitsvideo steht bis 24 Std. nach Einschiffungsbeginn auf dem Bordkanal Ihres Fernsehgerätes zu Verfügung.

 

Das Mitbringen von Reisebügeleisen, Feuer- und jeglichen anderen Waffen (auch Messer mit einer Klingenlänge von über 6,35 cm), Munition, explosiven Stoffen oder anderen gefährlichen Gütern ist aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt.

Stromspannung

Die Stromspannung an Bord beträgt 110 und 220 Volt.

Trinkgelder

Die Hotelservicegebühr für das Bordpersonal (Trinkgeld) ist bei Studiosus bereits im Reisepreis eingeschlossen. Selbstverständlich steht es Ihnen frei zusätzlich für besonders guten Service ein zusätzliches Trinkgeld zu geben. Auf Getränkebestellungen wird eine pauschale Service-Gebühr von 15 Prozent erhoben, die automatisch Ihrem Bordkonto belastet wird.

Wäscherei/Reinigung

Eine Wäscherei und ein Reinigungsservice sind an Bord vorhanden. Aus Sicherheitsgründen ist das Bügeln von Kleidung in der Kabine untersagt.

Wertsachen

Alle Kabinen verfügen über Minisafes. Bitte beachten Sie, dass die Reederei nicht für Wertgegenstände haftet, die offen in den Kabinen oder an anderen Orten auf dem Schiff verwahrt werden.

Zahlungsmittel an Bord

Die Währung an Bord ist der US-Dollar.

An Bord herrscht bargeldloser Zahlungsverkehr, d.h. die Bezahlung erfolgt gegen Vorlage der Schlüsselkarte. Am Ankunftstag wird für Sie ein Bordkonto eröffnet, über das alle Ausgaben bargeldlos abgerechnet werden. Bei der Eröffnung des Bordkontos entscheiden Sie selbst, ob von Ihrer Kreditkarte abgebucht werden soll, oder ob Sie einen entsprechenden Betrag in Bar oder in Form von Reiseschecks in US$ hinterlegen wollen. In jedem Fall wird bereits ein Betrag von 60 US$ pro Person und Tag dem Bordkonto belastet. Ist dieser Betrag erschöpft, werden automatisch weitere 60 US$ pro Tag hinzugefügt.

Bei der Bargeldoption müssen Sie genug Bargeld zur Hand haben, um die Kontohinterlegung abzudecken (Hinweis: An Bord befindet sich ein Geldautomat; fremde Währungen können am Gästeschalter gewechselt werden). Der nicht genutzte Teil der Bareinlage wird Ihnen am Ende der Kreuzfahrt zurückerstattet.

Wir empfehlen Ihnen, eine gängige Kreditkarte (American Express, MasterCard oder Visa) oder eine ausreichende Anzahl von Reiseschecks in US$, die Sie beim Zahlmeister in Bargeld eintauschen können, mitzuführen. EC-Karten (Debitkarten), persönliche Schecks oder andere Währungen als US$ werden an Bord nicht akzeptiert.

Bitte beachten Sie, dass auf Grundlage Ihrer Ausgaben an Bord eine oder mehrere Positionen auf Ihrem Kartenkonto verbucht werden. Das schränkt den Kreditrahmen Ihrer Kreditkarte ein. Nach Abrechnung Ihres Bordkontos können diese Kartenpositionen bis zu 30 Tage nach Kreuzfahrtende auf Ihrem Konto verbleiben.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.hollandamerica.com/de_DE/faq.htm

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen zur Einreise in die USA und nach Kanada einen maschinenlesbaren Reisepass mit einen digitalen Chip und den biometrischen Daten des Passinhabers. Der Pass muss mindestens für die Dauer des geplanten Aufenthaltes gültig sein. Ein vorläufiger maschinenlesbarer Reisepass wird nicht für die visumfreie Einreise in die USA anerkannt.
Bei der Einreise werden von allen Reisenden ein digitaler Abdruck der Finger und ein digitales Portraitfoto gemacht.
Faustregel: Zur visumfreien Einreise in die USA im Rahmen des Visa Waiver Programms berechtigt der deutsche biometrische „ePass“ (Reisepass).
Im ePass sind personen- und dokumentenbezogene Daten gespeichert:
- Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Geschlecht, Staatsangehörigkeit
- Seriennummer, ausstellender Staat, Dokumententyp und Gültigkeitsdatum
- biometrische Daten (Foto sowie Fingerabdrücke)
Für die Einhaltung der Visumvorschriften sind Sie selbst verantwortlich. Eventuell anfallende Visumgebühren sowie die ESTA- und eTA-Gebühr sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

Passgültigkeit

Sie müssen für die Kreuzfahrt im Besitz eines Reisepasses sein, der nach Ende der Kreuzfahrt für weitere sechs Monate gültig ist und diesen mitführen.

WICHTIG! ESTA-Registrierung

Zur visumfreien Einreise in die USA (auch Transit) ist die Einholung einer ESTA-Genehmigung (Electronic System for Travel Authorization) vorgeschrieben.
- Registrierung und Einholung einer Referenznummer spätestens 72 Stunden vor Abflug im Internet
unter https://esta.cbp.dhs.gov/esta/
- Registrierung und Einreise ist nur mit einen sogenannten „ePass“ möglich. Diesen erkennen Sie an
dem Symbol unter dem Schriftzug „Reisepass“ auf der Frontseite. Sollte bei Ihrem Reisepass kein
Symbol unter dem Schriftzug sein, handelt es sich um keinen „ePass“ und Sie müssen sich einen
neuen Reisepass beantragen.
- Referenznummer ist zwei Jahre gültig bzw. bis zum Ablauf Ihres aktuellen Reisepasses
- Kosten: US-$ 14 pro Person
- Zahlung nur mit gültiger Kreditkarte (MasterCard, VISA oder American Express) möglich
- Registrierung am besten selbst vornehmen oder mit Hilfe Ihres Reisebüros, da
auch Fragen persönlicher Natur gestellt werden
Ist die Registrierung auch über Studiosus möglich?
- Ja, gegen eine Gebühr von 20 € pro Person
- Dazu benötigen wir von Ihnen den ausgefüllten und unterschriebenen ESTA-Fragebogen
sowie eine gut lesbare Passkopie bis spätestens vier Wochen vor Reisebeginn
Korrekte Angabe der Seriennummer des deutschen Reisepasses beim elektronischen ESTA-Formular: Einzelne ESTA-Nutzer haben anstelle der Ziffer „0“ (Null) den Buchstaben „O“ angegeben. Dies kann zu Problemen bei der Einreise führen. Bitte beachten Sie, dass der Buchstabe „O“ für die Seriennummer der deutschen Reisepässe nicht verwendet wird.
Was ist im Falle der Nichterteilung der ESTA-Genehmigung?
- Sie müssen ein Visum für die Einreise in die USA beantragen.
- Führen Sie deshalb bitte frühzeitig die Internetformalitäten für die ESTA-Genehmigung durch:
Somit bleibt Ihnen ggf. ausreichend Zeit zur Visumbeantragung, die mit einem persönlichen
Interview bei einem der US-Konsulate verbunden ist.
- Auf keinen Fall sollte nach einer Visumablehnung eine Einreise nur mit einer ESTA-
Genehmigung versucht werden, um eine Zurückweisung an der US-Grenze zu vermeiden.
!WICHTIG! - Keine ESTA-Registrierung für:
Doppelstaater, die auch die Staatsangehörigkeit von Iran, Irak, Syrien oder Sudan besitzen, sind von der Teilnahme am Visa Waiver Programm ausgeschlossen.
Reisende, die sich seit dem 01.03.2011 privat oder geschäftlich in einem dieser Länder bzw. in Libyen, Jemen oder Somalia aufgehalten haben, sind ebenfalls vom US-Visa Waiver Programm ausgeschlossen. Auch wenn es seit September 2018 keine iranischen Visaaufkleber mehr in Reisepässen gibt, ändert dies nach unseren Informationen nichts an dieser Bestimmung. Ausnahmen gelten lediglich für Regierungsbedienstete und Angehörige des Militärs. Bisher erteilte ESTA-Genehmigungen werden für den o.g. Personenkreis ab sofort ungültig. Doppelstaater mit bislang gültiger ESTA-Genehmigung, bei denen diese Eigenschaft den US-Behörden aufgrund des ESTA-Antrages bekannt ist, werden von den US-Behörden per E-Mail über die Aufhebung ihrer ESTA-Genehmigungen informiert. Dieser Personenkreis muss nach derzeitigem Kenntnisstand für die Einreise in die USA ein Visum beantragen.
Wenn Sie eines der oben genannten Länder seit 2011 besucht haben oder Doppelstaater sind, wenden Sie sich bitte dringend an die zuständige US-amerikanische Auslandsvertretung Ihres Landes, um ein entsprechendes Visum zu beantragen. Ein Visum für die USA können Sie zum Beispiel persönlich in Frankfurt, Berlin oder München beantragen, es ist i.d.R. 10 Jahre gültig und kostet ca. 160 USD. Gerne übernimmt die Agentur Visumpoint, mit der wir zusammenarbeiten, die Vorarbeiten für das US-Visum.
Bitte beachten Sie außerdem, dass die Ausstellung eines neuen Reisepasses nach unserem Kenntnisstand keine Lösung darstellt.

Erstes Hotel in den USA

Die Adresse des ersten Hotels in den USA lautet:
Mayflower Park Hotel
405 Olive Way
98121 Seattle, Washington
USA

Sollte es zu einer kurzfristigen Hoteländerung kommen, ist keine nachträgliche Änderung des ESTA-Antrages notwendig.

Verschärfung der Einreisebestimmungen für die USA

Fluggesellschaften sind verpflichtet, zusätzlich zu den Passdaten folgende Daten ihrer Fluggäste an die US-Behörden vor Abflug zu übermitteln:
- Vor- und Nachname
- Geburtsdatum
- Geschlecht der Passagiere
Dies wird von uns in Ihre Flugbuchung eingetragen.

Einzusendende Unterlagen:
- Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“
Sollten Sie im Rahmen Ihrer Studienreise eine Vorverlängerung in Eigenorganisation machen, teilen Sie uns bitte die erste Adresse Ihres USA-Aufenthaltes sowie auch ggf. den Namen Ihrer Mietwagenfirma bei Buchung mit.

Datenschutzhinweis

Wie nach amerikanischem Gesetz vorgeschrieben und gemäß dem Abkommen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten erhält das US Department of Homeland Security (DHS - Ministerium für Heimatschutz) bestimmte Reise- und Buchungsdaten (PNR) von Fluggästen, die Reisen zwischen der Europäischen Union und den USA antreten.
Das DHS verpflichtet sich, die Informationen in erster Linie zum Zweck der Bekämpfung von Terrorismus und anderen schweren grenzüberschreitenden Verbrechen zu verwenden. Die Daten können zusammen mit anderen Daten mit den Listen der Fluggäste abgeglichen werden, die zu Bedenken hinsichtlich der Luftfahrtsicherheit Anlass geben.
Die PNR-Daten werden mindestens drei Jahre und sechs Monate aufbewahrt und können an andere Behörden weitergegeben werden.
Weitere Informationen zu dieser Regelung, darunter auch zu Maßnahmen zum Schutz der personenbezogenen Daten sind bei der Fluggesellschaft oder auf Anfrage bei uns erhältlich.

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihrer Reiseländer sowie die aktuell geltenden Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Treppen- und Balkongeländer

Die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung entsprechen nicht überall dem deutschen Standard. In manchen Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.
Sehr geehrter Reisegast,
Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in den USA und Kanada zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.
Für die USA weisen das deutsche Auswärtige Amt und die US-Behörden seit Jahren auf ein erhöhtes Anschlagsrisiko hin. Aus diesem Grund wurden die Sicherheitsvorkehrungen im Flugverkehr und in anderen Bereichen des öffentlichen Lebens stark erhöht. Beim Abflug in die Vereinigten Staaten, bei der Einreise und bei Inlandsflügen müssen Sie mit aufwendigen Sicherheitskontrollen rechnen. Das Handgepäck wird gründlich untersucht, gelegentlich können Sie auch über den Zweck Ihrer Reise befragt werden. Bei der Einreise werden digitale Abdrücke aller Finger sowie ein digitales Porträtfoto angefertigt. Wegen der gründlichen Kontrollen sollten Sie bei Reiseantritt bereits mindestens drei Stunden vor Abflug am Abfertigungsschalter sein und in jedem Fall etwas Geduld mitbringen - schließlich geht es um Ihre Sicherheit.
In bestimmten Vierteln einiger amerikanischer Großstädte herrscht eine hohe Alltagskriminalität. Ihre Reiseleitung wird Ihnen während der Reise genau erklären, wo Sie sich gefahrlos aufhalten können und wo nicht.
Die allgemeine Sicherheitslage in Kanada ist gut.
Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Studiosus-Team
Stand: 10. Januar 2019

Sicherheitshinweis

USA
Unverändert gültig seit: 29. Januar 2019
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Terrorismus
Die US-Regierung warnt vor Attentaten und ruft zu besonderer Vorsicht auf. Zuletzt wurden am 31. Oktober 2017 und am 11. Dezember 2017 in Manhattan/New York Anschläge verübt, bei denen es mehrere Todesopfer bzw. Verletzte gab.
Kriminalität
Reisende sollten stets auf Ihre Wertgegenstände achten. Geld, Tickets und andere Wertgegenstände sollten an einem sicheren Ort, z. B. im Hotel Safe, aufbewahrt und auch nicht in einem geparkten Wagen zurückgelassen werden. Vor allem an Flugplätzen, Busbahnhöfen oder Bahnhöfen ist Vorsicht vor Taschendieben geboten. Von allen wichtigen Dokumenten, einschließlich Flugticket, sollten Kopien angefertigt und getrennt aufbewahrt werden.
In den USA ist es vergleichsweise leicht, in den Besitz von Waffen zu gelangen. Bewaffnete Überfälle oder Amokläufe kommen vereinzelt vor. Im Falle eines bewaffneten Überfalls sollte kein Widerstand geleistet werden.
Demonstrationen
In den gesamten USA kann es aktuell häufiger zu politischen Demonstrationen kommen. Dabei besteht auch eine erhöhte Gefahr politisch motivierter Gewalt. Es wird daher empfohlen, insbesondere in städtischen Ballungszentren die Nachrichtenlage aufmerksam zu verfolgen und Demonstrationen weiträumig zu meiden.
Naturkatastrophen
In der Karibik, den südlichen Bundesstaaten der USA sowie Hawaii ist von Mai bis November Hurrikan-Saison. Im Mittleren Westen der USA besteht zwischen März und Juli die Gefahr von Tornados. Die US-amerikanischen Außengebiete im Pazifik Guam und die Nördlichen Marianen können von Taifunen betroffen sein. Reisende in diese Regionen werden gebeten, die
Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten und sich informiert zu halten, z.B. über das zuständige National Hurricane Center.
Im Winter können insbesondere an der Ostküste Schneestürme auftreten, die zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und auch Einschränkungen im Flugverkehr führen können.
Vor allem in den Monaten Juni bis Dezember kommt es in Kalifornien aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen immer wieder zu Busch- und Waldbränden, die oft nur schwer unter Kontrolle gebracht werden können. Stets aktuelle Informationen bietet das Department of Forestry and Fire Protection, zur Luftqualität AirNow. Auch in anderen Bundesstaaten, insbesondere im Süden und Südwesten der USA, können Busch- und Waldbrände auftreten. Reisende sollten auf entsprechende Meldungen in den Medien und ggf. Hinweise der lokalen Behörden achten.
Teile der USA liegen in einer seismisch aktiven Zone, so dass es zu Erdbeben kommen kann. Das Risiko ist in Alaska, Hawaii und im Westen der USA am höchsten. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam, speziell für die USA das
USGS Earthquake Hazards Program.
Im Westen der USA, in Alaska sowie im Bundesstaat Hawaii befinden sich zudem zahlreiche Vulkane. Zwischen Anfang Mai und September 2018 ist es zu Erdbeben und Ausbrüchen des Vulkans Kilauea im Südosten von Big Island gekommen. Entlang des Vulkans ist an vielen Stellen Lava ausgetreten. Es kommt immer wieder zu Straßensperrungen.
Bei Ausflügen auf Vulkanen sollten Reisende besonders vorsichtig sein, sich von ortskundigen Führern begleiten lassen und Anweisungen von Sicherheitskräften wie auch Sperrzonen unbedingt beachten. Aktuelle Informationen zu Warnstufen finden sich unter U.S. Volcanoes and Current Activity Alerts, Verhaltenshinweise sind bei der Hawaii Emergency Management Agency sowie auf der Webseite des County of Hawaii abrufbar.
Ausführliche Informationen zu allen Katastrophen in den USA, getroffenen Maßnahmen und noch möglichen Beeinträchtigungen finden sich bei der Federal Emergency Management Agency, FEMA.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.
Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
D-11013 Berlin
Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen.
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder allemedizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein.
- Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

Medizinische Hinweise (Kanada)

Wie in den benachbarten USA beginnt auch in Kanada ab Mai die West-Nil-Fieber-Saison, eine grippeähnliche Viruserkrankung, die durch vorwiegend nachtaktive Mücken auf Menschen übertragen werden kann. Schwere Komplikationen - auch Todesfälle - kommen vor. Insbesondere ältere Menschen und Immungeschwächte sollten sich zur Sicherheit vor Mückenstichen schützen.
Impfschutz
Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden. Bei Aufenthalten in den nördlichen Landesteilen wird eine Schutzimpfung gegen Hepatitis B empfohlen. Die Meningitisimpfung (Schutzimpfung gegen Hirnhautentzündung) gehört in Kanada zum Standardimpfprogramm für Kinder und Jugendliche, sie ist als Reiseimpfung für diesen Personenkreis empfohlen. Darüber hinaus können Schutzimpfungen gegen Masern und gegen Tollwut sinnvoll sein.
Sanitäre und hygienische Verhältnisse entsprechen weitgehend denen in Deutschland. Das Gesundheitssystem in Kanada ist staatlich organisiert. Arzttermine sind sehr schwer zu bekommen. Im Bedarfsfall wenden Sie sich an sogenannte „walk-in clinics“, und im Notfall gehen Sie direkt in die Notaufnahme eines Krankenhauses. Behandlungen sind allerdings teuer und erfolgen mit Ausnahme von Erstmaßnahmen bei lebensbedrohlichen Erkrankungen oft nur gegen Vorkasse oder zumindest direkte Bezahlung. Eine Krankenversicherung unter Einschluss von Kanada wird daher dringend empfohlen ebenso wie das Mitführen einer mit höheren Beträgen belastbaren Kreditkarte.
Das Leitungswasser ist trinkbar, enthält jedoch relativ viel Chlor, was den Geschmack beeinträchtigt.
Die Versorgung mit Medikamenten ist in Kanada gut. Verschreibungspflichtige Medikamente können mit kanadischem Rezept beschafft werden. Haltbare deutsche Spezialmedikamente können in den erforderlichen Mengen und unter Vorlage des Rezepts mitgebracht werden.
Stand: April 2017

USA

Aktuelle medizinische Hinweise
Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
Impfschutz
Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden.
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken, Influenza und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
Bei Langzeitaufenthalten sollten Impfauflagen für die Anmeldung an Schulen, Kindergärten und Universitäten beachtet werden (ggf. vor Einreise erfragen). Das komplette deutsche Standardimpfprogramm des Robert-Koch-Institutes einschließlich der Meningokokken-Impfung muss im Zweifel nachgewiesen werden und sollte deshalb vor Ausreise komplettiert werden.
Lassen Sie sich hierbei von einem Reise-/Tropenmediziner beraten.
Zika-Virus-Infektion
Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden Puerto Rico und die US-amerikanischen Jungferninseln mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus des Gesundheitsdienstes.
West-Nil-Fieber (West Nile Virus)
ist eine Viruserkrankung, die seit 1999 auch verstärkt in den USA auftritt. Von Gebieten an der Ostküste hat sich das West Nile Virus über weite Regionen bis nach Kalifornien an die Westküste der USA ausgebreitet.
Die Patienten leiden an grippeähnlichen Beschwerden mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Bindehautentzündung, Durchfall, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Bei knapp der Hälfte der Patienten tritt gegen Ende der Fieberphase ein Hautausschlag auf, der etwa eine Woche anhält. Insgesamt dauert die Erkrankung meist etwa eine Woche und heilt ohne Therapie ab.In seltenen Fällen kann es zu schwerwiegenden Entzündungen des Gehirns (Enzephalitis) und der Gehirnhäute (Meningitis) sowie zu akuten Lähmungserscheinungen (Paralyse) kommen, die sich nur teilweise oder gar nicht mehr zurückbilden. Diese schwerwiegenden Komplikationen können zum Tod führen. Betroffen sind insbesondere alte Menschen, Kinder und Abwehrgeschwächte wie Krebs- oder HIV-Patienten. Je älter der Patient ist, umso höher ist die Gefahr für die Ausbreitung der Krankheit auf Gehirn und Nervensystem. Schwere Verläufe werden besonders ab dem 50. Lebensjahr beobachtet. Die Wahrscheinlichkeit, sich in den USA mit dem West Nile Virus zu infizieren ist gering. Die Übertragung erfolgt durch infizierte Mücken. Sie kann auch nach einer Bluttransfusion mit Blut eines akut erkrankten Patienten oder in Einzelfällen auch nach Organtransplantationen auftreten. Infizierte Mütter können das Virus auf das ungeborene Kind oder später beim Stillen durch die Muttermilch übertragen.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken insbesondere auch in den subtropischen Teilen der USA wird allen Reisenden empfohlen,
- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
- ganztägig (Zika, West Nil) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
- ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen
Hantavirus
Die insgesamt seltene Erkrankung kann landesweit (aktueller Schwerpunkt im Yosemite Nationalpark) durchschnittlich 2-4 Wochen nach Aufnahme von mit Hantaviren kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Kanal zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen führen.
In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen (hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom, HFRS oder kardio-pulmonales Syndrom, HPS bzw. HCPS).
Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt.
Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht.
Weitere tagesaktuelle Informationen, Karten und Gesundheitshinweise, nicht nur zu diesen Erkrankungen, finden Reisende auch auf der Internetseite der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC (Center for Disease Control) unter www.cdc.gov
Medizinische Versorgung
In den USA sind die ärztliche und apparative Versorgung sowie Hygiene, Medikamentenversorgung etc. i.d.R. kein Problem. Der Reisende sollte aber die großen Entfernungen nicht unterschätzen, die evtl. bis zum nächsten Krankenhaus zu überwinden sind. Behandlungen sind teuer und erfolgen gegen Vorkasse oder jedenfalls direkte Bezahlung. Eine Krankenversicherung unter Einschluss der USA ist dringend empfohlen ebenso wie eine belastbare Kreditkarte. Häufig ist es günstiger (wenn medizinisch möglich) nach Deutschland zurückzufliegen und sich hier behandeln zu lassen.
Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
Die Angaben sind:
Unverändert gültig seit: 29. Januar 2019

Hinweise

Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

Termine

Termine

Alaska – der Nordwesten auf der Inside Passage

Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

04.06.2020Donnerstag, 4. Juni 2020 - Freitag, 19. Juni 2020
16 Tage / 15 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

04.06.2020Donnerstag, 4. Juni 2020 - Freitag, 19. Juni 2020
16 Tage / 15 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

18.06.2020Donnerstag, 18. Juni 2020 - Freitag, 3. Juli 2020
16 Tage / 15 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

18.06.2020Donnerstag, 18. Juni 2020 - Freitag, 3. Juli 2020
16 Tage / 15 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

02.07.2020Donnerstag, 2. Juli 2020 - Freitag, 17. Juli 2020
16 Tage / 15 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

02.07.2020Donnerstag, 2. Juli 2020 - Freitag, 17. Juli 2020
16 Tage / 15 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

16.07.2020Donnerstag, 16. Juli 2020 - Freitag, 31. Juli 2020
16 Tage / 15 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

16.07.2020Donnerstag, 16. Juli 2020 - Freitag, 31. Juli 2020
16 Tage / 15 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

30.07.2020Donnerstag, 30. Juli 2020 - Freitag, 14. August 2020
16 Tage / 15 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

30.07.2020Donnerstag, 30. Juli 2020 - Freitag, 14. August 2020
16 Tage / 15 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

13.08.2020Donnerstag, 13. August 2020 - Freitag, 28. August 2020
16 Tage / 15 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

13.08.2020Donnerstag, 13. August 2020 - Freitag, 28. August 2020
16 Tage / 15 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

27.08.2020Donnerstag, 27. August 2020 - Freitag, 11. September 2020
16 Tage / 15 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

27.08.2020Donnerstag, 27. August 2020 - Freitag, 11. September 2020
16 Tage / 15 Nächte

 

Links

Tel: 0208-757606

Rufen Sie hier Ihre persönlichen Angebote ab: