Die Highlights von Chile, Bolivien und Peru auf einer spannenden Reise

Reisenummer 67630

Themen

Sie finden diese Reise und weitere unter folgenden Kategorien:

Chile – Bolivien – Peru – Highlights der Anden

  • Die Highlights von Chile, Bolivien und Peru auf einer spannenden Reise
  • Auf eindrucksvoller Strecke mit dem Jeep durch die Anden
  • Wüstenerlebnisse - Atacama und Salar de Uyuni
  • Krönender Abschluss: der Besuch von Machu Picchu
  • Eine Reise zu den Natur- und Kulturwundern der Andenländer Südamerikas. In Santiago de Chile Start mit europäischer Anmutung. In der Atacamawüste bestaunen Sie den Sonnenuntergang, und in Bolivien geht es per Jeep in atemberaubenden Höhen an Vulkanen vorbei zum größten Salzsee der Welt. Andines Stadtleben in La Paz und Cuzco, indigener Alltag trifft auf Moderne. Dazwischen Entdeckertage am Titicacasee. Und schließlich ertönt das Signal für die Bahnfahrt zum letzten Höhepunkt: Machu Picchu.

    MAP Karte

    Reiseverlauf

    1. Tag: Flug nach Chile

    Abends Flug mit LATAM Airlines von Frankfurt nach Santiago de Chile (Zwischenlandung in Madrid, Flugdauer ca. 16,5 Std.). Alternativ können Sie auch mit Iberia von Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart, Zürich oder Wien nach Madrid fliegen. Von dort geht es mit LATAM Airlines gemeinsam weiter nach Santiago.

    2. Tag: Santiago de Chile

    Nach der Landung am Vormittag begrüßt Sie Ihr Marco Polo Scout und nimmt Sie zur Orientierung gleich mit auf Citytour. Sie erleben koloniales Erbe und aufstrebende Wirtschaftsmetropole, mondäne Plätze und Alleen und stärken sich beim gemeinsamen Mittagessen am Markt. Wer mag, verschafft sich vom Wolkenkratzer Sky Costanera einen Überblick über das Stadtpanorama vor der Andenkulisse (ca. 20 €). Nachmittags Zeit zum Akklimatisieren.

    3. Tag: Santiago de Chile - San Pedro

    Vormittags Flug mit LATAM Airlines nach Calama im Norden des Landes und weiter per Bus in die Oase San Pedro mitten in der Atacamawüste. Zwischenstopp an den Ruinen der Inkafestung Pukará de Quitor, erster Blick zu den bis zu 6000 m hohen Vulkanen der Anden. In San Pedro freie Zeit, um durch die Oase zu streifen und sich an die 2500 m Höhe zu gewöhnen. Zum Sonnenuntergang Abstecher ins Mondtal - genießen Sie den Blick von den Dünen auf die glühende Erosionslandschaft. Zwei Übernachtungen.

    4. Tag: Salar de Atacama

    Für die Fans von Naturspektakeln heißt es heute früh aufstehen, denn die Geysire von El Tatio auf 4300 m Höhe schießen am Morgen die höchsten Fontänen in den Andenhimmel (114 €). Am Nachmittag gemeinsamer Ausflug zum Salzsee Salar de Atacama mit seinen Flamingokolonien.

    5. Tag: San Pedro - Uyuni

    In Hito Cajon Grenzübertritt nach Bolivien - Fahrzeugwechsel auf 4x4-Jeeps - ab jetzt geht es auf Schotterpisten weiter. Überlandfahrt durch die grandiose, einsame Andenlandschaft des Altiplano. Am Fuße des Vulkans Licancabur Stopp an der Laguna Verde mit ihrem smaragdgrün schimmernden Wasser. Weiter ins geothermische Gebiet Sol de Manana, mit 4850 m der höchste Punkt der Reise, zu dampfenden Fumarolen und zur rot leuchtenden Laguna Colorada - am Ufer des Sees posieren unzählige Flamingos. Nach eindrucksvoller Fahrt erreichen Sie das Städtchen Uyuni am Rande der Salzwüste (3680 m). Zwei Übernachtungen.

    6. Tag: Salar de Uyuni

    Ein ganzer Tag in der Weite der Salzwüste! Mit den Jeeps geht es heute mitten hinein in die weiße Wunderwelt. Sie sehen den Salzabbau auf dem Salar und die Verarbeitung des Rohstoffs bei Colchani. Nach der Durchquerung und viele Fotostopps später halten Sie bei der Höhle von Chiquini mit ihren Versteinerungen. Rustikales Mittagessen, zum Nachsalzen gäbe es Rohstoff genug. Nachmittags bei bestem Licht stehen Sie auf der Insel Incahuasi mitten im Salzsee, um Sie herum meterhohe Kakteen und totale Stille.

    7. Tag: Uyuni - La Paz

    Vormittags Flug mit Amaszonas nach La Paz (3700 m). In der hochgelegenen Vorstadt El Alto nehmen Sie die neue Seilbahn hinunter in eine faszinierende Stadt der Extreme. Unten im Talkessel treffen moderne Hochhäuser auf spanische Kolonialarchitektur, ein paar Straßen weiter bolivianischer Alltag auf dem indigenen Hexenmarkt. Ihre Citytour führt Sie bis ins imposante Mondtal. Zwei Übernachtungen.

    8. Tag: La Paz

    Freie Zeit für Ihre individuellen Eindrücke von La Paz - Ihre hübsche Pension liegt nur wenige Schritte von der zentralen Plaza San Francisco entfernt. Oder wie wäre es mit einem echten Biking-Abenteuer (149 €)? Mit dem Mountainbike rauschen Sie von der Passhöhe aus auf der Landstraße - erst Asphalt, später Schotter - direkt in die Yungas-Region. Fast 3000 m Höhenunterschied bergab erleichtern das Strampeln. Am Spätnachmittag nimmt Ihr Scout die anderen Reisegäste mit nach El Alto zu einem der ungewöhnlichsten Showkämpfe des Kontinents: Lucha Libre, Frauenpower auf Bolivianisch. Die Menge tobt - und Sie sind live dabei.

    9. Tag: La Paz - Puno

    Mit Ihrem Scout erkunden Sie das mystische Tiahuanaco, schon lange vor dem Inkareich ein wichtiges Zentrum. Dann über die Grenze nach Peru, immer am Titicacasee entlang, den Horizont mit der Königskordillere im Blick. Zwei Übernachtungen in Puno.

    10. Tag: Titicacasee

    Wie wäre es mit einer Bootstour auf dem Titicacasee (49 €)? Sie besuchen die schwimmenden Inseln der Urus und betreten auf der Insel Taquile wieder festen Boden. Warum dies die Insel der strickenden Männer ist, weiß Ihr Scout. Oder Sie erkunden Perus Folklorehauptstadt Puno auf eigene Faust.

    11. Tag: Puno - Cuzco

    Überlandtag - die Szenerie der Anden beim Überqueren des 4350 m hohen La-Raya-Passes ist grandios: ganztägige Fahrt mit dem komfortablen Touristen-Linienbus nach Cuzco (3400 m).

    12. Tag: Machu Picchu

    Das vielleicht größte Highlight dieser spannenden Reise - und der Höhepunkt Südamerikas schlechthin: Machu Picchu. Der Ausflug geht mit der Bahn durch das wildromantische Urubambatal und dann im Minibus die Serpentinen hoch zur lange vergessenen Inkastadt, die der Archäologe Hiram Bingham vor über 100 Jahren wieder auf die Landkarte rückte. Übernachtung in Urubamba (2860 m) im Heiligen Tal.

    13. Tag: Valle Sagrado - Cuzco

    Durch das Heilige Tal der Inka fahren wir zurück Richtung Cuzco. Unterwegs erklimmen wir die Festung Sacsayhuamán - massive Felsmauern, grandioses Panorama! Anschließend auf Tour in Cuzco rund um die Plaza de Armas mit der Kathedrale und die kopfsteingepflasterten Gassen hinauf zu den besten Ausblicken und hübschesten Cafés. Am späten Nachmittag bleibt Zeit für eigene Unternehmungen.

    14. Tag: Cuzco - Lima

    Kurzer Flug mit LATAM Airlines von Cuzco nach Lima. Mit dem Scout gleich in die Altstadt, wo koloniales Flair die Plätze und Paläste umweht. Sie schauen auf der weitläufigen Plaza de Armas bei der Kathedrale vorbei und erschaudern in den Katakomben von San Francisco. Nachmittags freie Zeit. Wenn der Abend heraufzieht, bummeln Sie durchs Künstlerviertel Barranco und erforschen beim Abschiedsdinner die neue Kreativität der peruanischen Küche.

    15. Tag: Rückflug nach Europa

    Noch letzte Souvenirs in der Mall von Larcomar? Alternativprogramm: Ihr Scout nimmt Sie mit auf einen Bootsausflug auf Pazifikwellen zu den vorgelagerten Islas Palomino (89 €) - Seelöwen und Humboldt-Pinguine kolonienweise, nur ein paar Kilometer von der Hauptstadt entfernt! Oder gefällt Ihnen unser spezielles Kulturarrangement (69 €)? Mit einem örtlichen Führer zuerst ins neue Textilmuseum Amano, dann ins Museo Larco mit seinen präkolumbischen Exponaten. Abends Rückflug mit LATAM Airlines nonstop nach Madrid (Flugdauer ca. 12 Std.).

    16. Tag: Ankunft in Frankfurt

    Nachmittags Umsteigen in Madrid und Weiterflug. Am frühen Abend Ankunft in Frankfurt. Alternativ auch ab Madrid mit Iberia direkt nach Berlin, Düsseldorf, München, Zürich oder Wien.

    Leistungen

    Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit LATAM Airlines z.B. von Frankfurt oder München nach Santiago de Chile und zurück von Lima; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Inlandsflüge (Economy) lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 130 €)
  • Sitzplatzreservierung (nur für Flüge mit LATAM Airlines)
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit guten, landesüblichen, klimatisierten Bussen, vom 5. bis 7. Tag mit Allradfahrzeugen
  • Fahrt von Puno nach Cuzco im komfortablen Touristen-Linienbus
  • Bahnfahrt nach Machu Picchu und zurück
  • Seilbahnfahrt in La Paz
  • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Hotels und Pensionen
  • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
  • Eintritte, u. a. für Machu Picchu, (ca. 100 €)
  • Klimaneutrale Bus-/Jeep-/Bahnfahrten
  • Reiseliteratur (ca. 13 €)
  • Deutsch sprechende, wechselnde Marco Polo Reiseleitung
  • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.

    Reisepapiere und Impfungen

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Ausrüstung

    Ergänzend zu den o.g. Kleidungsempfehlungen soll die folgende Liste bei der Zusammenstellung des Gepäcks helfen:

    - Tagesrucksack

    - Badesachen

    - Taschenlampe

    Als Hauptgepäck ist ein strapazierfähiger Rollkoffer ausreichend und ein Trekkingrucksack nicht zwingend notwendig.

    Einreisebestimmungen

    Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss.
    Für Reiseteilnehmer anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Erkundigen Sie sich daher bitte bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat.
    Bitte schicken Sie das beiliegende Formular „Fragebogen - Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ am besten sofort oder bis spätestens zwölf Wochen vor Reisebeginn vollständig ausgefüllt an uns zurück. Falls wir die Passdaten nicht rechtzeitig vorliegen haben, können wir Ihnen den Zutritt nach Machu Picchu nicht garantieren.

    Sicherheit geht vor!

    Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes, sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

    Sicherheitseinrichtungen in den lateinamerikanischen Hotels

    Bitte beachten Sie, dass in Lateinamerika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen:
    - Fensterbrüstungen und Geländer weisen nicht die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf
    - Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm
    - Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.
    - fehlenden Isolierung an Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte
    - unregelmäßige Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren
    - Unebenheiten im Gelände der Außenanlagen
    Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein und lassen die nötige Vorsicht walten.
    Weiterhin möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Heizungen in einzelnen Hotels nicht sehr leistungsfähig sind und es gegebenenfalls nachts kühl werden kann.

    Gesundheitshinweise

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie für die einzelnen Länder auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
    Der Übersicht halber haben wir die Hinweise zusammengefasst.
    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe.
    Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte
    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
    - Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren
    Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern
    und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine
    vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen
    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

    Chile, Bolivien und Peru

    Aktuelle Hinweise
    Zika-Virus-Infektion
    In der gesamten Region wird aktuell eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung.
    Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren (und Frauen, die schwanger werden wollen, in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie dem Robert-Koch-Institut) von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
    Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen geachtet werden, siehe auch: http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/726576/publicationFile/212974/ExpositionsprophylaxeInsektenstiche.pdf
    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie auf dem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts (http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/722280/publicationFile/212104/Zika-Virus.pdf).
    Auf dem Festlandteil von Chile sind bisherlediglich eingeschleppte Infektionen bekannt geworden.
    Da die Überträgermücken nicht vorkommen, wird eine Gefahr für die Bevölkerung hier nicht gesehen.
    Genereller Impfschutz
    Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe http://www.rki.de/
    Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, (Polio), Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.
    Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.
    Impfschutz gegen Gelbfieber
    Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird bei Reisen nach Chile und auch auf die Osterinsel nicht verlangt.
    Aufgrund eines aktuellen Gelbfieberausbruchs hat Bolivien seine Ein- und Ausreisebestimmungen im Hinblick auf Gelbfieberimpfnachweise verschärft.
    Ein Gelbfieberimpfnachweis wird von Reisenden ab dem vollendeten 12. Lebensmonat in folgenden Fällen verlangt:
    - Einreise aus einem Gelbfieber-Endemieland
    - Einreise in Gelbfieber-Endemiegebiete in Bolivien
    - Ausreise in ein Gelbfieber-Endemieland
    Eine Gelbfieberimpfbefreiung ist nur durch eine einschlägige schriftliche ärztliche Stellungnahme möglich.
    Die Impfung wird stets allen Reisenden dringend empfohlen, bevor sie in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Boliviens reisen.
    Hierzu gehören Gebiete unterhalb 2.300m und damit das gesamte bolivianische Amazonaseinzugsgebiet. Eine rechtzeitige Impfung ist 10 Tage vor Einreise bei allen Reisenden ab dem vollendeten 12. Lebensmonat (http://www.who.int/ith/ITH2009AnnexI.pdf) vorzunehmen.
    Bei Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Perus, insbesondere für das gesamte peruanische Amazonasgebiet ist prinzipiell allen Reisenden ab dem vollendeten 9. Lebensmonat (www.who.int) eine rechtzeitige Impfung, d.h. 10 Tage vor Einreise, dringend zu empfehlen.
    Aus Peru kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden.
    Weder bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (häufig die Nachbarstaaten) noch bei direkter Einreise aus Deutschland ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung derzeit nach Auskunft der peruanischen Einreisebehörden vorgeschrieben.
    Chikungunya
    Aktuell gibt es, im Rahmen der sich in der Region seit Januar 2014 ausbreitenden Chikungunya-Epidemie, inzwischen auch Fälle in Peru und Bolivien. Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s.u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten.
    Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter http://www.diplo.de/reisemedizin.
    Dengue-Fieber
    Dengue wird in weiten Teilen der bereisten Länder (in Chile nur Osterinsel) durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.
    In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
    Oropouche-Fieber (nur Peru)
    Das Oropouche-Virus ruft ein Dengue-ähnliches Krankheitsbild hervor (s. o.) und wird ebenfalls durch Mücken übertragen.
    Leishmaniasis
    Die kutane und mukokutane Form kommt in Peru landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen.
    Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).
    Malaria
    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender dämmerungs- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Personen nicht selten tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
    Chile ist malariafrei.
    In Bolivien besteht ein hohes Risiko besteht im Norden an der Grenze zu Brasilien, in den Departements Pando und Beni, insbesondere im Gebiet von Guayaramerin, Riberalta und Puerto Rico sowie in den tieferen Lagen von Tarija, Cochabamba und La Paz. Ein mittleres Risiko besteht in den übrigen ländlichen Gebieten unterhalb von 2500m. Ein geringes oder kein Risiko besteht in den Städten sowie im Oruro-Departement, den Provinzen Ingavi, Los Andes, Omasuyos und Pacajes (La Paz Departement) und im Potosi Departement. Die größeren Städte (Santa Cruz, Sucre, Cochabamba, Tarija) sind Malariafrei.
    Ein geringes Risiko besteht in Peru unter 2000 m, v.a. in Ayacucho, Junín, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Puerto Maldonado und in Iquitos.
    Als malariafrei gelten Lima, Cuzco, Machu Picchu,das Anden-Hochland, die Küste im Süden von Lima. Ica und Nazca.
    Je nach Reiseprofil kann eine Standby-Medikation mit Chloroquin bzw. allenfalls im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll sein. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
    - den ganzen Körper bedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
    - ganztägig Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen aufzutragen,
    - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
    Leptospirose
    Ganzjährig kann in Bolivien und Peru die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.
    Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.
    Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.
    HIV / AIDS
    Durch hetero- und homosexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
    Höhenkrankheit (Soroche)
    In Lagen über 2.500 Meter mögliche, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2.000 Metern.
    Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig. Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung.
    Nicht zu unterschätzen ist außerdem die in der Höhe extreme Intensität der Sonneneinstrahlung - besonders der ultravioletten Strahlung, der mit entsprechenden Hautschutzmaßnahmen Rechnung zu tragen ist.
    Durchfallerkrankungen und Cholera
    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.
    Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
    Pest (nur Peru)
    Das Ansteckungsrisiko für Reisende ist sehr gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufige Wäschewechsel sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Für beruflich in Pestgebieten Tätige kann im Einzelfall und nur nach Rücksprache mit einem Reise-/ Tropenmediziner die prophylaktische Einnahme von Antibiotika sinnvoll sein.
    Hantavirus (nur Chile)
    Diese insgesamt seltene Erkrankung kann in Chile in der Regel in ländlichen Gebieten nach durchschnittlich 2-4 Wochen nach Aufnahme von mit Hantaviren kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Kanal zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen führen.
    In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen durch Befall der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen (hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom, HFRS oder kardio-pulmonales Syndrom, HPS bzw. HCPS).
    Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt.
    Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht.
    Medizinische Versorgung
    Das Versorgungsangebot ist in Chile in den größeren Städten und in Peru im privaten Sektor in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Sie ist in Bolivien auf dem Lande jedoch häufig technisch, apparativ und hygienisch problematisch.
    Die Kosten für ärztliche Behandlungen und Krankenhausaufenthalte sind z.T. erheblich höher als in Deutschland. Sie werden von deutsche Krankenversicherungen oft nicht oder nur teilweise abgedeckt. Rücksprache mit dem zuständigen Krankenversicherungsträger vor Reisebeginn sind deshalb dringend zu empfehlen. Es ist damit zu rechnen, dass der Patient für die anfallenden Behandlungskosten zunächst in Vorlage treten muss.
    Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen, ebenso wie eine individuelle Beratung durch Tropen-bzw. Reisemediziner. Infos zu Beratungsstellen siehe auch http://www.dtg.org/
    Die deutschen Auslandsvertretungen vor Ort stellen auf Wunsch Listen der ihnen bekannten deutsch- und englischsprachigen Ärzte zur Verfügung. Die Angaben erfolgen aufgrund von Informationen, die den Auslandsvertretungen zum Zeitpunkt der Abfassung vorliegen. Die Hinweise und insbesondere die Benennung der Ärzte sind dabei unverbindlich und ohne Gewähr. Der Patient hat für alle Kosten und Gebühren im Zusammenhang mit dem von ihm selbst erteilten Behandlungsauftrag aufzukommen.
    Unverändert gültig seit: 27. Juni 2018

    Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften

    Sollten Sie vor oder nach Ihrer Gruppenreise ein individuelles Programm in einem anderen Land Süd- oder Mittelamerikas gebucht haben, beachten Sie bitte die landesspezifischen Impfvorschriften in Bezug auf Gelbfieber. Bei fehlender Gelbfieberimpfung kann Ihnen sonst unter Umständen die Einreise verweigert werden.
    Wir empfehlen, frühzeitig einen Facharzt bzw. ein Tropeninstitut zu konsultieren. Bitte sprechen Sie in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impfverträglichkeit mit Ihrem Arzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen.

    Hinweise

    Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

    Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

    Termine

    Termine

    Chile – Bolivien – Peru – Highlights der Anden

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 16 Tage

    13.10.2019Sonntag, 13. Oktober 2019 - Montag, 28. Oktober 2019
    16 Tage / 15 Nächte

    3899.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 16 Tage

    13.10.2019Sonntag, 13. Oktober 2019 - Montag, 28. Oktober 2019
    16 Tage / 15 Nächte

    4498.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 16 Tage

    13.10.2019Sonntag, 13. Oktober 2019 - Montag, 28. Oktober 2019
    16 Tage / 15 Nächte

    3899.00 EUR

     

    Links

    Tel: 0208-757606

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