Was für ein Land! Zwischen Feuerland mit der südlichsten Stadt der Welt und den tropischen Wasserwelten Iguazús liegen fast 4000 Kilometer. Und gleich mehrere Welten: die unendlichen Weiten Patagoniens mit kalbenden Gletschern am Lago Argentino, Seelöwen am Beagle-Kanal, Kolonialstädte, Kakteenwälder und Weinstraßen im Hochland der Anden zum Beispiel. Sowieso einzigartig – die Tangometropole Buenos Aires, wo Europa sehnsüchtig und voller Leidenschaft die Neue Welt umarmt. Auf dieser Studienreise steht das zweitgrößte Land Südamerikas im Fokus und bekommt die Aufmerksamkeit, die es verdient.

Reisenummer 67594

Themen

Sie finden diese Reise und weitere unter folgenden Kategorien:

Argentinien – Feuer, Wasser und Eis

  • Alle Höhepunkte Argentiniens in einer Reise
  • Optimale Routenführung durch neue Inlandsflugverbindungen
  • Von Iguazú bis nach Feuerland
  • Nonstop-Flüge mit Lufthansa

 

MAP Karte

Reiseverlauf

1. Tag: Flug nach Argentinien

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Abends Flug mit Lufthansa ab Frankfurt nach Buenos Aires (nonstop, Flugdauer ca. 14 Std.).

2. Tag: Buenos días, Buenos Aires!

Morgens landen Sie in Buenos Aires, wo Ihr Studiosus-Reiseleiter Sie schon erwartet. Im Hotel haben Sie Zeit zum Entspannen, bevor es auf Stadtrundfahrt geht. Zum Auftakt sehen Sie die repräsentativen Seiten der Stadt am Rio de la Plata: die Avenida 9 de Julio, die breiteste Straße der Welt, die Kathedrale und die Plaza de Mayo mit der Casa Rosada, dem Präsidentenpalast ganz in Pink. Kontrastprogramm im Hafenviertel La Boca, wo sich Tänzer vor bunten Wellblechhütten sehnsuchtsvoll im Tangoschritt wiegen. Um die Ecke kickt Maradonas Club Boca Juniors im Stadion La Bombonera, der "Pralinenschachtel". Abends beim Welcome-Dinner in einem typischen Restaurant liegt ein saftiges Steak auf dem Teller, was sonst? Zwei Übernachtungen in Buenos Aires.

3. Tag: Kunst und Kultur am Rio de la Plata

Wie die Hauptstädter zieht es uns am Sonntagvormittag erst mal ins Grüne – ins Viertel Palermo im Norden der Stadt mit seinen Parks und Seen. Ein Besuch im MALBA beweist anschließend, dass Buenos Aires auch Kunstmetropole ist: Von Frida Kahlo bis Fernando Botero sind in der größten Sammlung lateinamerikanischer Kunst der Moderne alle großen Namen vertreten. Nachmittags ziehen wir weiter ins vornehme Recoleta-Viertel mit seinen Prunkpalästen, Designershops und einem besonderen Friedhof. Immer noch von Fans belagert: das Mausoleum von Evita Perón – Präsidentengattin, Mythos und Musicalheldin. Nachtschwärmer können abends bei einer Tangoshow die argentinische Seele ergründen (ca. 70 €). Sie möchten sich selbst im Tangorhythmus wiegen? Bestimmt kennt Ihre Reiseleiterin auch dafür ein paar verheißungsvolle Adressen!

4. Tag: Iguazú – die großen Wasser

Vormittags Flug nach Puerto Iguazú an der argentinisch-brasilianischen Grenze. "Große Wasser" nannten die Guaraní-Indianer den magischen Platz im Regenwald – mit Sinn für Understatement. Stippvisite in Brasilien – fürs vollständige Fotopanorama: Auf einer Breite von 2,7 km stürzen sich 270 Wasserfälle über die Klippen in die Tiefe. Ohrenbetäubend, theatralisch und unvergesslich. Unerschrocken brüten übrigens hinter dem Wasservorhang Kolonien von Rußseglern. Zwei Übernachtungen in Iguazú.

5. Tag: Theatralische Wasserwelt

Das Paradies, heute von argentinischer Seite: Wir bahnen uns auf Wegen und Stegen, umschwirrt von unzähligen Schmetterlingen, den Weg durchs Dschungelgrün. Immer im Blick: die Wasserwunderwelt, wo Gischt und Sonne Regenbogen an den Himmel malen. Höllischer Nervenkitzel zum Finale: der Blick in den Teufelsrachen.

6. Tag: Kolonialperle Salta

Vormittags Flug nach Salta. "La Linda", die Hübsche, bezirzt uns mit ihrem Kolonialcharme. Die Kirche San Francisco mit dem höchsten Kirchturm Südamerikas vor dem samtigen Band der Bergkulisse ist Paradebeispiel für spanisch-andinen Barock. Dann zeigt Ihnen Ihr Reiseleiter im archäologischen Museum MAAM die "Kinder von Llullaillaco" – Mumien, die Archäologen auf einem 6700 m hohen Vulkan entdeckten, der höchsten archäologischen Fundstelle der Welt. Spezialitäten der Andenküche können Sie abends im Restaurant entdecken. Und vielleicht probieren Sie danach das argentinische Nationalgetränk: Mate-Tee – so erfrischend wie gesund.

7. Tag: Ein Tag im Höhenrausch: nach Cachi

Auf dem Weg in die Anden legen sich unsere Minibusse mächtig in die Kurven – auf und ab windet sich die aussichtsreiche Bergstraße bis auf fast 3500 m Höhe. Ob wir beim Blick in den blitzblauen Himmel einen Kondor entdecken, der seine Kreise über den Andenpässen dreht? Dann Endspurt durch einen Stachelwald meterhoher Kandelaberkakteen, die auf der Hochebene Spalier stehen, zur Landidylle von Cachi auf 2280 m. 160 km.

8. Tag: Das Schneewittchen unter den Dörfern

Straßen aus Flusssteinen und ein schneebedeckter Sechstausender über den Dächern. Dazu eine Plaza mit weiß getünchten Häusern und eine Kirche mit Decke, Altar und Beichtstuhl aus Kakteenholz. Nach dem Dorfspaziergang in Cachi winden wir uns auf der Ruta 40 aussichtsreich durchs Tal des Calchaquís. Weinberge und Paprikafelder setzen Akzente auf dem Weg ins sonnenverwöhnte Cafayate. 160 km. Abends führt Sie Ihr Reiseleiter durch den Ort ins Restaurant. Vielleicht haben Sie ja Lust, schon mal einen der berühmten Weine der Region zu probieren. Zwei Übernachtungen in Cafayate.

9. Tag: Plauderei beim Weinbauern

Ein Ausflug in die Geschichte: In der Befestigungsanlage von Quilmes verschanzten sich die Diaguita-Indianer vor den Spaniern. Wir dagegen werden herzlich zum Mittagsimbiss empfangen: von Familie Romero auf ihrem Weingut. Bei einem Glas vom vorzüglichen weißen Torrontés geraten wir ins Plaudern – über das Leben, die Küche und die Herausforderungen des Weinanbaus in den Anden. Salud! 100 km. Beim Abendessen in Eigenregie können Sie bestimmt schon mit den Kellnern fachsimpeln. Denn jetzt wissen Sie ja, welcher Tropfen zur Andenküche am besten schmeckt.

10. Tag: Von Salta nach Córdoba

Am frühen Morgen brechen wir auf zum Flughafen von Salta. 200 km. Flug nach Córdoba. Wie die Jesuiten die Region um Córdoba geprägt haben, erfahren wir beim Besuch der Orte Jesús Maria and Colonia Caroya. Kolonialcharme trifft auf Studentenflair – Argentiniens zweitgrößte Stadt hat zweifellos Charakter. Rund um die Plaza San Martín erkunden wir das Zentrum zu Fuß. Von der Kathedrale mit indianischen Schnitzereien bis zum Karree der Jesuiten (UNESCO-Welterbe; Außenbesichtigung), wo sich die Stadtgeschichte ballt: Die älteste erhaltene Kirche und die älteste Universität (Außenbesichtigung) des Landes beeindrucken.

11. Tag: In die argentinische Schweiz

Patagonien ruft - wir fliegen nach Bariloche. Berge, Gebirgsseen und Fachwerkhäuser – das Tor zu den Weiten Patagoniens kommt Ihnen alpenländisch vor? Nicht zufällig nennt man Argentiniens Wintersportort Nummer eins auch die "Schweiz Argentiniens". Der Hotelgarten mit Seeblick wartet. Drei Übernachtungen in Bariloche am Lago Nahuel Huapi.

12. Tag: Der (kulinarische) Gipfel der Glückseligkeit

Auf dem Circuito Chico erkunden wir den Nationalpark Nahuel Huapi rund um den gleichnamigen Gletschersee und schweben mit der Gondel auf den Hausberg Cerro Otto. Vom Aussichtspunkt in luftiger Höhe haben Sie den perfekten Rundumblick. Beim gemeinsamen Mittagessen im Restaurant El Patacón kommen wir auch kulinarisch in Patagonien an. Am Nachmittag zeigt Ihnen Ihr Reiseleiter Bariloches Schokoladenseiten: Die süßen Sünden aus den Schokofabriken der Stadt sind zum Dahinschmelzen gut! Und ein paar verführerische Souvenirs passen bestimmt noch in den Koffer.

13. Tag: Der Zauberwald von Los Arrayanes

Heute stechen wir in See, unser Ziel sind die Inseln und Landzungen mitten im Nahuel-Huapi-See. Gut versteckt hinter Buchten und Wäldern liegt der Nationalpark Los Arrayanes auf der Halbinsel Quetrihué, die unser Boot ansteuert. So muss sich J.R.R. Tolkien die Wälder von Mittelerde vorgestellt haben! Auf Holzstegen und -treppen erkunden wir zu Fuß den mystischen Myrtenwald und lassen uns vom Spiel aus Licht und Schatten bezaubern. War da nicht ein Elb?

14. Tag: Calafate, Hauptstadt der Gletscher

Zeit zum Abheben! Über die Andengipfel fliegen wir nach Calafate – Pforte zum Nationalpark Los Glaciares (UNESCO-Naturerbe). Vielleicht erspähen Sie ja die Berglegenden Fitz Roy und Cerro Torre aus dem Fenster. Eis, Eis, Eis – steht im Zentrum des Gletschermuseums, das architektonisch an Gletscherspalten erinnert. Innen erzählt die Ausstellung interaktiv und effektvoll von den Wundern der Gletscherwelt, aber auch von den Folgen des Klimawandels. Lust auf einen Drink bekommen? In der Bar des Museums serviert man frostige Cocktails zwischen Gletschereis. Zwei Übernachtungen in Calafate.

15. Tag: Zum kalbenden Riesen

Ausflug in die Gletscherwelt am Lago Argentino. Schon aus der Ferne glitzert frostig-blau ein eisiger Riese: der Moreno-Gletscher (UNESCO-Naturerbe), so groß wie Buenos Aires. Knirschen, Quietschen, Donnergetöse – theatralisch kalbt der Koloss Eisberge. Ein Fest für die Augen, denn von der Aussichtsplattform und an Bord des komfortablen Ausflugsbootes (wetterabhängig) haben Sie alles bestens im Blick. Busstrecke 180 km.

16. Tag: Ans Ende der Welt

Am Vormittag heben wir nach Ushuaia ab, ans "Ende der Welt". Endstation Sehnsucht am Nachmittag: der Feuerland-Nationalpark mit der Lapataia-Bucht. 40 km. Windgekrümmte Bäume mit Moospelzen und ein irisierendes Licht – eine Szenerie wie im Fantasyfilm. Hier endet die legendäre Panamericana, eine der Traumstraßen der Welt. 17000 km von hier bis Alaska! Zwei Übernachtungen.

17. Tag: Beagle-Kanal

In der Ferne leuchten die Spitzen der Darwin-Kordillere, während unser Katamaran auf dem Beagle-Kanal (Fahrzeit ca. 2,5 Std.) kreuzt. Auf den Felsen Seelöwen beim Sonnenbad. Möwen und Kaiserkormorane, vielleicht auch Albatrosse, drehen ihre Kreise über dem Wasser, und Riesensturmvögel gleiten elegant über die Wellen. Das Maritime Museum mit Erinnerungen an die ersten Expeditionen zum eisigen Kontinent ist ein Tipp für den freien Nachmittag. Oder Sie lassen sich in der südlichsten Stadt der Erde einfach treiben.

18. Tag: Glänzender Abschied in Buenos Aires

Am Vormittag fliegen wir zurück nach Buenos Aires. Ein paar feine Adressen haben wir uns bis zum Schluss aufgehoben: die elegante Einkaufspassage Galerías del Pacífico zum Beispiel, das Mekka der Jäger nach letzten Souvenirs. Kultadresse für den Café solo nach dem Einkaufsrausch: das Künstlercafé Tortoni. Von Albert Einstein bis Hillary Clinton verewigte sich schon mancher Promi im Gästebuch. Abends feiern wir in einem typischen Restaurant Abschied.

19. Tag: Adiós, Argentina!

Freizeit zum Shoppen oder – an spielfreien Tagen – für eine Führung durchs legendäre Teatro Colón (ca. 20 €). Schon Enrico Caruso schätzte die Akustik der renommierten Opernbühne. Nachmittags Fahrt zum Flughafen und Flug nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 13 Std.).

20. Tag: Zurück in Europa

Lufthansa landet am späten Vormittag in Frankfurt. Anschluss zu den anderen Flughäfen.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Lufthansa von Frankfurt nach Buenos Aires und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Inlandsflüge (Economy) mit Aerolíneas Argentinas lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 165 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (teilweise mit Klimaanlage), am 7. und 8. Tag in Kleinbussen
  • 17 Übernachtungen, Hotels teilweise mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, ein Mittagessen in einem Restaurant, 3 Abendessen im Hotel, 5 Abendessen in Restaurants

bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Zimmer am 2. Tag bereits bei Ankunft im Hotel in Buenos Aires
  • Eine Weinprobe mit Imbiss
  • Bootsfahrten auf dem Lago Nahuel Huapi, dem Lago Argentino und dem Beagle-Kanal
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 180 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der mindestens noch sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss.
Eventuell anfallende Visagebühren für andere Nationalitäten sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.
Bitte schicken Sie das beiliegende Formular „Fragebogen - Wichtige Angaben zur Ihrer Person“ bis spätestens acht Wochen vor Reisebeginn vollständig ausgefüllt an uns zurück. Es ist für die Buchung der Flugtickets erforderlich.

Sicherheitseinrichtungen in den südamerikanischen Hotels

Bitte beachten Sie, dass in Südamerika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen. Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf. In den meisten Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm. An Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte muss mit einer fehlenden Isolierung gerechnet werden. Einige Hotels haben außerdem unregelmäßige Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren. In den Außenanlagen gibt es z.T. Unebenheiten im Gelände. Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein und lassen die nötige Vorsicht walten.
Weiterhin möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Heizungen in einzelnen Hotels nicht sehr leistungsfähig sind und es gegebenenfalls nachts kühl werden kann.

Sicherheitsgurte im Bus

Wir sind bei unseren Reisen mit technisch einwandfreien, gut gewarteten Bussen unterwegs. Diese entsprechen jedoch nicht immer dem Standard deutscher Reisebusse. Sicherheitsgurte sind nicht in allen Bussen oder nicht an allen Sitzplätzen vorhanden.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren
Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern
und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen.
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein.
- Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

Argentinien

Aktuelle medizinische Hinweise
Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
Impfschutz
Bei Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Argentiniens, u. a. für die Iguaçu-Wasserfälle ist prinzipiell allen Reisenden ab dem vollendeten ersten Lebensjahr (www.who.int) eine rechtzeitige Impfung zu empfehlen, d.h. 10 Tage vor Einreise.
Aus Argentinien kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden.
Weder bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (häufig die Nachbarstaaten) noch bei direkter Einreise aus Deutschland ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung derzeit behördlich vorgeschrieben.
Das Auswärtige Amt empfiehlt außerdem, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern Röteln (MMR)), Pneumokokken und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, sowie Tollwut und Typhus empfohlen.
Zika-Virus-Infektion
Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Argentinien mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes.
Dengue
Dengue wird in weiten Teilen des Landes durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.
In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen.

Malaria
Es gibt ein minimales Risiko im Norden der Provinz Salta sowie Einzelfälle im Depto. Iguaçu in Misiones. Die anderen Regionen inkl. der Iguaçu-Wasserfälle gelten als malariafrei.
Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.
Je nach Reiseprofil kann die Mitnahme einer Standby-Medikation sinnvoll sein. Dies sollte unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
- Tragen von körperbedeckender heller Kleidung (lange Hosen, lange Hemden)
- Wiederholtes Auftragen von Insektenschutzmittel tagsüber (Dengue!) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria!) auf alle freien Körperstellen
- Schlafen unter einem imprägnierten Moskitonetz
Durchfallerkrankungen
Die meisten Durchfallerkrankungen lassen sich durch eine konsequente Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermeiden.
Hantavirus
Diese insgesamt seltene Erkrankung kann landesweit in der Regel in ländlichen Gebieten nach durchschnittlich 2-4 Wochen nach Aufnahme von mit Hantaviren kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Kanal zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen führen.
In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen durch Befall der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen (hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom, HFRS oder kardio-pulmonales Syndrom, HPS bzw. HCPS).
Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt. Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht.
Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)
In Argentinien kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.
HIV/AIDS
Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Medizinische Versorgung
Das medizinische Versorgungsangebot ist in großen Städten und insbesondere Buenos Aires in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Sie ist auf dem Lande jedoch vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Lassen Sie sich vor einer Reise nach Argentinien durch tropenmedizinische Beratungsstellen/ Tropenmediziner/ Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe
z.B. www.dtg.org“ www.dtg.org
Unverändert gültig seit: 15. April 2019

Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften

Sollten Sie vor oder nach Ihrer Gruppenreise ein individuelles Programm in einem anderen Land Süd- oder Mittelamerikas gebucht haben, beachten Sie bitte die landesspezifischen Impfvorschriften in Bezug auf Gelbfieber. Bei fehlender Gelbfieberimpfung kann Ihnen sonst unter Umständen die Einreise verweigert werden.
Wir empfehlen, frühzeitig einen Facharzt bzw. ein Tropeninstitut zu konsultieren. Bitte sprechen Sie in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impfverträglichkeit mit Ihrem Arzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen.

Hinweise

Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

Termine

Termine

Argentinien – Feuer, Wasser und Eis

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 20 Tage

07.02.2020Freitag, 7. Februar 2020 - Mittwoch, 26. Februar 2020
20 Tage / 19 Nächte

6890.00 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 20 Tage

07.02.2020Freitag, 7. Februar 2020 - Mittwoch, 26. Februar 2020
20 Tage / 19 Nächte

8050.00 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 20 Tage

07.02.2020Freitag, 7. Februar 2020 - Mittwoch, 26. Februar 2020
20 Tage / 19 Nächte

6890.00 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 20 Tage

23.10.2020Freitag, 23. Oktober 2020 - Mittwoch, 11. November 2020
20 Tage / 19 Nächte

6890.00 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 20 Tage

23.10.2020Freitag, 23. Oktober 2020 - Mittwoch, 11. November 2020
20 Tage / 19 Nächte

8050.00 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 20 Tage

23.10.2020Freitag, 23. Oktober 2020 - Mittwoch, 11. November 2020
20 Tage / 19 Nächte

6890.00 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 20 Tage

13.11.2020Freitag, 13. November 2020 - Mittwoch, 2. Dezember 2020
20 Tage / 19 Nächte

6890.00 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 20 Tage

13.11.2020Freitag, 13. November 2020 - Mittwoch, 2. Dezember 2020
20 Tage / 19 Nächte

8050.00 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 20 Tage

13.11.2020Freitag, 13. November 2020 - Mittwoch, 2. Dezember 2020
20 Tage / 19 Nächte

6890.00 EUR

 

Links

Tel: 0208-757606

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